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Und auf keinen Fall vergessen:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Reiseapotheke

Erdogan stoppen: Zur Behauptung des türkischen Präsidenten, gegen den IS vorgehen zu wollen, tatsächlich jedoch lediglich die Kurden zu bekämpfen, gibt es weltweit Kritik - die von den Nato-Verbündeten der Türkei  weitgehend ausgeblendet wird. Das türkische Militär geht an der syrisch-türkischen Grenze gegen kurdische Flüchtlinge vor und verwehrt Opfern der Angriffe des IS die Einreise in die Türkei, während sich IS-Kämpfer dort weiter frei bewegen können. Die Kumpanei Merkels mit Erdoğan muss beendet werden. Das fordern nicht nur Gregor Gysi und Sevim Dagdelen in ihren Kommentaren. lesen

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Privacy Shield ist die neue Daten-Mogelpackung

Die ‚Safe Harbour‘-Nachfolgeregelung der EU Kommission kann die massenhaften Datenerhebungen und -nutzungen durch US-Behörden nicht im Ansatz verhindern und ist weder mit den europäischen Grundrechten noch mit der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vereinbar. Man kann deshalb nur hoffen, dass sie nicht lange Bestand haben wird. Sagt Jan Korte in seiner Analyse in GT. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen


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Das neue Buch: "Glück im Schritt"

 

Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

 

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Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro. mehr lesen

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Gasthaus "Zur Byttna" - Straupitz im Oberspreewald

Das Gasthaus "Zur Byttna" an der Cottbuser Straße 28 in Straupitz hat einen eigenen, einen ganz unverwechselbaren Charme. Das liegt sicherlich an den Köchen, die beste Wildgerichte zaubern, den Beilagen das gewisse Etwas bei-zaubern und Arrangements präsentieren, bei denen schon der Anblick zu einer kulinarischen Kostbarkeit wird. Kein Wunder, dass die Gäste Anfahrten aus Berlin und Dresden nicht scheuen. Und wer nach dem Festmahl im Oberspreewald noch einen Tag bleiben will, dem helfen die Gästehäuser des schönsten Dorfes im Osten. lesen

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Polen spezial: Durch Masowien über die Weichsel

Von René Mattke
05.06.2009

„Czesc, Herr Klöppel! Mein Name ist René Mattke, GT-Worldwide Magazin.“ Mit gebrochenem Polnisch, aber ganzem Stolz, begrüße ich den PR-Berater des polnischen Fremdenverkehrsamtes um 11:16 Uhr am Frédéric-Chopin-Airport in Warschau (www.lotnisko-chopina.pl. Erlauben Sie mir, liebe Leser, mich auch Ihnen vorzustellen - als ein Mensch wie du und ich, mit der besonderen Chance, einen Teil dieses schönen Landes näher kennenzulernen ...

Unsere Maschine, ein kleiner Jet der LOT (Polish Airlines; Infos unter www.lot.com), startet durch die Wolken hindurch in den Himmel. Endlich mal wieder in einem Flieger! Oberhalb der „Wattebäuschchen“ muss ich meine Sonnenbrille aufsetzen, denn das blendende Weiß schmerzt in den Augen. Ungefähr 120 Minuten dauert so ein Flug von Berlin-Tegel bis Warschau. Alles verläuft ruhig und gemütlich, so nutze ich die Zeit, um die nette Stewardess nach ein paar polnischen Brocken zu löchern.

Wie ein Bühnenvorhang öffnet sich die Wolkendecke bei unserer Landung und gibt den Blick auf die eiszeitlich geprägte und vom Menschen nutzbar gemachte Landschaft Masowiens frei: Ein Mosaik aus Feldern, Kiefernwäldern und zahlreichen Flüssen erfreut das spähende Auge. Das spähende Auge des Touristen, wohlgemerkt. Der kleine Jet ist über die Hälfte gefüllt mit Business-Man aus aller Herren Länder, und für diese ist das Fliegen wohl nichts Besonderes mehr. Während das Gefühl der absoluten Freiheit mein Herz erwärmt, erwärmen sich diese Herren an den aktuellen Börsenkursen aus einer der zahlreichen Bordzeitungen … oder werden von diesen abgeschreckt.

Bevor allerdings der Frédéric-Chopin-Airport in Sicht kommt, fliegen wir über die ausgedehnten Waldflächen der bekannten Kampinoski-Heide, ein vor den Toren Warschaus liegender Nationalpark. Ebenfalls nicht zu übersehen ist die Weichsel (Wisła), die sich - einem Lindwurm aus nordischen Sagen gleich - behäbig durch die Woiwodschaft Mazowieckie (deutsch: Masowien) windet. „Europas letzter wilder Fluss“ wird die Weichsel nicht ohne Stolz genannt, und wild - ja, das ist sie. Leider muss ich noch einen ganzen Tag warten, bis wir die Schönheit mit den Hausbooten der „Vistula Cruises“ von nahem kennenlernen.

„Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Flugkapitän. Danke, dass Sie heute mit uns geflogen sind. Wir hoffen, Sie bald wieder an Bord begrüßen zu dürfen!“ Die leicht schnarrigen Worte aus den Lautsprechern leiten das Ende des Fluges ein - schade!

Kaum dass ich mich versehe, stehe ich hier, an einem fremden Ort, in einem fremden Land und suche mein Gepäck. Das Tosen der Motoren noch in den Ohren, versuche ich mein Glück an der ersten „Bagage-Ausgabe“, die ich finden kann: Fehlanzeige! Egal, unverzagt hefte ich mich an die Fersen einer Gruppe englischer Mitreisender und gelange so zum nächsten Gepäckband. Doch auch hier wieder: Fehlanzeige! Mein suchender Blick auf die Info-Tafeln will ebenfalls nicht fruchten. Da sind rote, gelbe, grüne, weiße und blaue Lämpchen, die sich in meiner Verwirrung in große gelbe Fragezeichen verwandeln. Wie ein Schaf hinter seiner Herde her trotte ich schließlich in die Haupthalle - so scheint es mir zumindest. Und da läuft sie mir auch schon auf dem Band entgegen - meine schwarze Reisetasche! Jetzt kann ich endlich frohen Mutes und voller Erwartung den Ausgang suchen.

Klaus Klöppel ist ein großer, schlanker Mann mit kurzen Haaren, die an den Ansätzen bereits einen edlen Silberton annehmen. Die „Zauberbrille“ auf seiner Nase, welche sich automatisch bei Sonnenlicht abdunkelt und in Räumen genauso schnell wieder entfärbt, soll mich noch viele Tage und Wochen beschäftigen. In der Hand hält er ein Schild. „Polnisches Fremdenverkehrsamt“ prangt mir, in dicken Lettern gedruckt, entgegen. Nach einem herzlichen Empfang gehen wir beide erst einmal einen Kaffee trinken, um uns näher kennenzulernen. Ich erfahre außerdem, dass Hilke Maunder, eine Korrespondentin aus Hamburg, kurzfristig abgesagt hat. Wir sind also nur zu viert.

Nach dem Kaffee fixieren wir den Ausgang des Terminal 2 mit unseren vier Augen. „Es wurde erst vor kurzem neu gebaut“, erklärt mir Herr Klöppel. „Vorher war hier ein Ersatzterminal für Billigflieger.“ Unwillkürlich muss ich an den rostigen Tankdeckel „meines“ Jet`s von vorhin denken, der sich bei allen Turbulenzen, Start- und Landemanövern jedoch wacker geschlagen hat. „Genau wie auf einer brandenburgischen Autobahn“, zog ich mein Heimatland bei einer der heftigeren Turbulenzen mit zwinkerndem Auge durch den Kakao. Der Herr neben mir, ein gemütlicher Teddybär mit blauem Anzug und roter Krawatte, musste darüber so lauthals lachen, dass die beiden Sachsen hinter uns zu murren anfingen.

Das plötzliche Eintreffen von Claudia Diemar und Daniela Jörger reißt mich aus meinen Gedanken. Vorstellen - Händeschütteln - Taxi. Raus aus diesem Tumult war erst einmal das oberste Gebot, denn zahllose zerstreute Familien und Geschäftsleute aus aller Welt suchten, drängten und begrüßten gefundene Angehörige.

Im Taxi verstaut, teilen sich die Damen mit mir die Rückbank, vorn sitzen Herr Klöppel, der Fahrer und zwölf Duftbäumchen. Zwölf! Frau Diemar kann es nicht fassen. Während wir nach Norden in Richtung Warschauer Innenstadt fahren, wird die Luft im Auto immer dicker und süßer - man kann sie fast schon in Scheiben schneiden und essen. Gut, wenn man in so einem Fall am Fenster sitzt, nicht nur wegen der Aussicht!

Voller Neugier mustere ich die Umgebung des Flughafens, während wir uns einen Weg nach Norden in die Warschauer Innenstadt bahnen, vorbei an Banken, Hotels, Kinos ... - einfach allem, was eine moderne Großstadt so zu bieten hat.

Ergänzend zu der Vielzahl an neuen Eindrücken erzählt uns Herr Klöppel ein wenig über die Stadt. Das Terminal II des Flughafen wurde beispielsweise gebaut um diesen zu vergrößern – was bereits seit Jahren notwendig war. Eigens für die EM (Europameisterschaft) 2012 soll dieser Ausbau weiter vorangetrieben werden. „Die Freundschaft zwischen der Ukraine und Polen hat eine lange Geschichte. Dieses Turnier wird ein Meilenstein für uns sein. Es gibt so viele Fußballfans in Polen und der Ukraine. Wir werden bereit sein“, sagte einst der Verbandspräsident von Polen, Michal Listkiewicz. Na, beste Vorraussetzungen hat das Land ja jetzt. Der Airport im Südwesten der Stadt ist der größte Polens, jährlich werden ca. neun Millionen Fluggäste abgefertigt. Zusätzlich soll Ende des Jahres 2009 eine Direktverbindung per Bahn zwischen Flughafen und der 10 Kilometer entfernten Warschauer Innenstadt fertiggestellt werden. Firmenangehörige aus aller Welt können dann noch komfortabler zu den Skyscrapern von Hyundai, Peugeot und Toyota - Touristen zur schönen Altstadt, den Hotels und Shopping-Passagen gelangen. Ich selbst bin ja nicht so der „Fußball-Mensch“, aber wer sich über die EM informieren möchte, kann dies unter http://www1.de.uefa.com in zehn Sprachen tun. Noch eine letzte Information zum Weltsport: Als Spielorte in Polen stehen jetzt bereits Breslau, Danzig, Posen und natürlich Warschau fest.

12:30 Uhr - Hotel Gromada im Zentrum Warschaus wird unser heutiges Nachtquartier (www.de.rezerwuje.pl/hotelnetz/Gromada). „Tschenkuje!“, prahlen wir - Frau Diemar, Frau Jörger und ich - mit einem neu gelernten Brocken Polnisch. Der Taxifahrer freut sich drüber. In 15 Minuten wird uns Herr Klöppel Warschau ein wenig näher bringen, bis dann später um 15:00 Uhr die „offizielle“ Stadtführung beginnen wird. Zeit genug also, um sich die Zimmer anzusehen.

„Wie bekommt man die denn auf?“ Grübelnd blicke ich auf meine Zimmertür. Ein bloßer Metallknauf guckt mir gelangweilt entgegen. Na, nun schieb schon deine Chipkarte in mich rein, denkt er offenbar und verdreht die nicht vorhandenen Augen. Und da habe ich auch schon den Einschub entdeckt und kann endlich das Zimmer von innen sehen. Groß, geräumig, laut. Laut? Ja, der Fernseher läuft, wenn man reinkommt und bombardiert den erschrockenen Reisenden mit seinem Polnisch. „Toll, ein Einkaufskanal!“ - ich drücke begeistert auf den Aus-Knopf. Das Zimmer selbst ist in kunstvoller Einfachheit gehalten: weiße Wände, ein Bett für zwei (bin aber allein - schade!) und ein braun gebeizter Tisch mit zwei Stühlen - braun, lederbezogen. Ach ja, und der Fernseher natürlich, bewacht von zwei Wasserflaschen. Alles sehr sauber, freue ich mich und werfe neugierig einen Blick ins Bad: ausladend, mit Duschkabine in der Wand, und auf der Toilette prankt eine „desinfiziert“-Plakette. „Schön …, sehr schön“ - mit diesen Worten geht es fünf Minuten eher als vereinbart hinunter in die Haupthalle. Zum Glück, ich werde sie brauchen.

13:20 Uhr - staunend stehen wir im 30. Stock (114 m Höhe) auf der Aussichtsplattform des Warschauer Kulturpalastes, einem Geschenk Stalins an das polnische Volk. Ähnlich wie beim Berliner Fernsehturm kann man die ganze Stadt überblicken und parallel zur Aussicht platzierte Info-Tafeln wollen mir die Namen der einzelnen Gebäude erzählen. Sie werden jedoch von der Stimme Herrn Klöppels übertönt, der sich hier bestens auskennt und zu jedem Gebäude, das nach mehr aussieht als ein bloßer Neubaublock, etwas erzählen kann. „Geschlossen!“ - ein wenig enttäuscht schaue ich in die schwarzen Scheiben des Panorama-Bistros. Kein frischer Geruch von Kuchen und Kaffee, nur kalter Wind und das laute Rauschen der Lüftungsanlage wehen mir um die Ohren. Für 20 Zl. hätte ich mir mehr vorgestellt - dasselbe dachten die Geister der Vergangenheit, die hier oben sicher noch umherirren, bestimmt auch von mir.

Beseelt von vielen neuen Eindrücken und dem Bedürfnis, noch ein wenig zu schlendern, verlassen wir diese Synthese aus Sozialrealismus und traditioneller Architektur, mit all ihren Rundbogenfenstern und säulenbesetzten Eingangsbereichen. Der Kulturpalast umfasst ein riesiges Areal, zu ihm gehören neben dem Hauptgebäude (dem 231 m hohen Turm) einige Kinos, Theater und Museen. Um alles zu sehen, sollte man sich schon einen Tag Zeit nehmen.

Kaum zurück auf der Straße, werden wir urplötzlich überfallen: Das Wetter hat sich gedreht, die Wolken, die ich bei meiner Ankunft durchflogen habe, machen es sich über der Stadt gemütlich und künden von Regen. Es wird merklich kühler. Nichtsdesdotrotz bleibt noch die Zeit für eine Flucht nach vorn über die „Ulica Chalubinskiego“, um im Hard Rock Café direkt vor den „Zlote Tarasy“ (Goldene Terrassen; www.zlotetarasy.pl) einen Drink und einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Herrn Klöppel indes gönne ich keine Pause, er ist so nett und macht mit mir einen kleinen Rundgang durch das imposante Einkaufszentrum. „Goldene Terrassen“ - das klingt so nach Bonsai, Koi-Karpfen und weisen Männern mit langen Graubärten, hat aber nichts mit dergleichen zu tun. Statt fernöstlichen Designs erwartet den Touristen eine dreistöckige Einkaufspassage unter mehreren, scheinbar ineinander verschmolzenen Glaskuppeln. Hier gibt es offenbar alles, was das Herz begehrt. Shoppen ist ein weit verbreitetes Hobby in Polen, erklärt mir Herr Klöppel in der Rolle des Stadtführers und deutet auf die vielen Boutiquen, Elektrohändler und Snack-Bars. Und da Shoppen die unangenehme Eigenschaft hat, Geld zu verschlingen, gibt es gleich nebenan eine große Bank. Wer weniger Geld tauschen möchte, kann auch in eine der zahlreichen Wechselstuben gehen.

Zurück bei „unseren“ Damen, gönne ich mir noch ein Tonic Water für sieben Złoty. An die Umrechnung muss ich mich erst noch gewöhnen, denn ein Cheeseburger für 27 Złoty, ein Cafe Latte für 12 Złoty und der Cappuccino für 10 Złoty kommen mir vor wie ein Vermögen. Ungefähr durch vier muss man alles teilen beim aktuellen Kurs (Euro : Złoty = 4,3 : 1). Ok, ca. sieben Euro sind für einen Cheeseburger - trotz Pommes - dann doch ein wenig happig. Gestärkt geht es per pedes zurück zum Hotel.

15:00 Uhr - Hotel Gromada, Eingangshalle: Untermalt von der Titelmelodie aus „Fluch der Karibik“, lernen wir unsere Stadtführerin, Agnieszka Biesiadecka, kennen. Doch hinter diesem strahlenden Lächeln kann kein blutrünstiger Pirat stecken. Mit ihrem silbernen Peugeot führt unser Sightseeing unsere fünfköpfige Mannschaft zunächst nach Praga. Im östlichen Teil befindet sich die ehemalige Wodkafabrik „Koneser“, die einst für die Soldaten Stalins die Tagesrationen gebraut hat - einen halben Liter pro Soldat am Tag. Heutzutage kommt die Wärme aber aus der Heizung, deshalb produziert die Fabrik keinen Wodka mehr, sondern übernimmt die Aufgabe, ein Kulturzentrum zu sein - beginnend bei einem rostfarbenen „Etwas“ aus dem Bereich der modernen Kunst, das die Blicke aller Anwesenden in dem backsteingesäumten Innenhof auf sich zieht.

15:30 - weiter geht die Reise auf dem „Königsweg“ - natürlich mit dem Auto, sonst würde es ja „Jakobsweg“ heißen, denk ich mir schmunzelnd. Herr Klöppel und Frau Biessiadecka müssen mich enttäuschen: Es würde so oder so Königsweg heißen, denn dieser ist ein spannender touristischer Rundgang durch die Altstadt, beginnend im Norden der Altstadt am Denkmal der Schlacht von Tannenberg, über die innere Ringstraße bis zum „Rynek Główny“, dem größten europäischen Marktplatz des Mittelalters.

Aber bevor wir diese kleine „Zeitreise“ fortführen, wartet noch ein anderer Teil der Geschichte auf uns: das Warschauer Ghetto. Genau hier, im Willi-Brandt-Park, kniete besagter Bundeskanzler einst nieder und leitete damit eine neue Ära der Versöhnung zwischen Polen und Deutschland ein. Jetzt bewachen majestätische Kastanien mit ihren Blütenfackeln diesen geschichtsträchtigen Platz. Seit dem Jahre 2000 erinnert ein kleines Steindenkmal mit golden schimmernder Plakette an die weltberühmte Geste - „Ein Symbol dafür, die Vergangenheit anzunehmen - und sie als Verpflichtung zur Versöhnung zu begreifen“ (Gerhard Schröder; ehemaliger Bundeskanzler der BRD).

16:30 - zurück auf dem Königsweg, beginnt die Wolkendecke, sich dem gleißenden Sonnenlicht in den Weg zu stellen und nimmt den historischen Bauwerken die Chance, sich uns im besten Licht zu präsentieren. Aber imposant sind sie trotzdem, die Kirchen in der Ulica Grodzka: Dominikanerkirche, Peter-und-Paul-Kirche, die romanische Andreaskirche und die Martinskirche, ein Protzbau des Evangeliums.

In der Heilig-Kreuz-Kirche ist die Urne mit dem Herz von Frédéric Chopin (1849 in Paris verstorben) beigesetzt. Warum – und welche Bedeutung der beliebteste Klavierkomponist des 19. Jahrhunderts hier in Polen genießt, wird sich mir in den folgenden Tagen noch eröffnen.

Über Warschau lässt sich wahrlich viel schreiben. Und um nur das Wichtigste zu sehen und zu erleben, da reicht eine Woche nicht aus! Schon gar nicht ein Tag, wie ich ihn zur Verfügung habe. Ob es das überwältigende Warschauer Königsschloss oberhalb der Weichsel, der Likus Concept Store (ein römisches Badehaus, das - nahezu im „Originalzustand“ - heute ein Modeshop ist [Ulica Krakowskie Przedmieście 18/19 www.likusconceptstore.pl  oder das Café Blikle [Ulica Nowy Świat 33 - www.blikle.pl … es lohnt sich mehr denn je, Zeit zu haben.

18:07 Uhr - der Abend legt sich über den grauen Asphalt der Warschauer Innenstadt, aber es wird nicht ruhiger - im Gegenteil. Die von Restaurants, Coffee-Shops und kleinen Modeläden gesäumten Straßen tauschen ihre gedeckten Putzmäntel in ein glühend rotes Ballkleid, denn die letzten Sonnenstrahlen erkämpfen sich einen letzten Blick durch die Wolkendecke. Leider bleibt uns nicht viel Zeit, dieses ganz neue Gesicht Warschaus zu genießen, das Abendessen wartet und es gibt noch einiges zu erledigen. Als Erstes gilt es, das Schönste anzupassen, was der Kapitalismus bietet: Macht! Und Geld ist Macht.

Złotys braucht der Mann - symbolisch gesehen -, also führt uns der Weg schnurstracks zum nächsten Kantor (Wechselstube) gleich neben unserem Hotel. Von außen fehlt jegliche Einsicht ins Innere, aber das macht nichts. Außer einer großen Leuchttafel und einem Käfig gibt es hier nicht viel Inventar. In dem Käfig sitzt ein dickleibiger Mann mit Hosenträgern und grimmigem Blick. Ich kann es ihm nicht übel nehmen, grinsend denke ich an die ganzen klischeebehafteten Mafiastreifen, aus denen unserer Freund hier geradezu entsprungen zu sein scheint. Mit unseren Euros stapft er nach hinten in sein rauchiges Nebenzimmer, um an einem noch kleineren Tisch Bares gegen Bares zu tauschen. Das Knacken der schweren Safetür schluckt seine Schritte, als er mit den Pranken voller Złotys wiederkommt. Wir haben wirklich Glück: Der Umrechnungskurs von Euro zu Złoty steht so gut wie (fast) nie 4,3 zu 1. Bearbeitungsgebühren sollen einem das Leben hier nicht schwer machen – diese fallen nämlich nur am Automaten in Form von circa sechs Euro an.

Nun geht es aber stehenden Fußes zum Hotel - schnell frisch machen - und wieder zurück in die prachtvolle Altstadt. Vorbei an Schloss und gotischer Stadtmauer, bewacht von der Statue Sigismunds des Dritten windet sich die Straße durch romantisch verträumte Gassen, bis wir schließlich den Marktplatz erreichen. Und da ist es auch schon: das Restaurant Sekret [Ulica Jezuickiej 1/3 - www.restauracjasekret.pl, ein, dem gusseisernen Schild über der Tür nach zu urteilen, schöner, rustikaler Pub.

Was den nächtlichen Besucher innen erwartet, ist wirklich beeindruckend: Zum Gastronomieraum führt eine kerzenflankierte Treppe nach unten, die Wände zieren Obstbäumchen aus der Toscana. Wir werden bereits erwartet.

9:00 Uhr - vorzeitiger Abschied, allerdings nur für mich. Meine wissenden Tischgenossen geben mir noch einen Zettel mit auf die Reise: Handynummern und Adresse des Hotels - nur für alle Fälle. Satt und zufrieden packe ich „mein Säckl“ und werfe das Jackett über. Dobranoc (gute Nacht)! Dieses tolle Lokal kann ich nicht nur Geschäftsleuten, sondern auch jeder reisenden Familie wärmstens empfehlen. Das Essen ist reichhaltig, mit Liebe zubereitet, und für die Schleckermäuler unter uns gab es einen leckeren Kuchen mit Schokoladensoße: Verdammt gut!

Wie heißt das doch gleich? „Der Ball ist rund ...“ - na, ich bin es nach diesem Essen auch. Bis zum Platzen gefüllt, hieve ich mich die hölzernen Stufen nach oben. Meine Schritte hallen an den kalten Steinwänden wider und die Kerzen auf beiden Seiten werfen gespenstische Schatten. Hinaus in die Nacht. Schlagartig ein anderes Szenario. Die Dunkelheit ist unverkennbar hereingebrochen, aber die Straßen von Warschau sind alles andere als leer. Rustikale Laternen tauchen selbst die dunkelste Gasse in goldenes Licht, Fußgetrappel verscheucht die letzte Stille: Willkommen im Nightlife! Für coole Drinks, heiße Frauen und lange Nächte habe ich jedoch keine Zeit. Bedauerlich, sehr bedauerlich!

Hey, hey you, Sir! Sir! Der falsche Adelige von vorhin will mich mit freundlichem Lächeln und Säbelgerassel in sein Lokal bugsieren. Wenn ich nicht eine Wampe wie „Karli-Karli“ hätte, würde ich dem eventuell Folge leisten, aber so? „Tomorrow, I promise!“, zwinkere ich beim Vorbeigehen. Das war nicht direkt gelogen …, ich hab mich nur „versprochen“.

Zehn Minuten später - der schwarze Himmel hat begonnen, schwarze Tropfen auf mich zu speien. Schirm? Fehlanzeige! Das hatten wir doch heute schon mal - offenbar habe ich nicht daraus gelernt, denke ich mir im Stillen. Zu allem Überdruss  habe ich mich nun auch noch verlaufen. Das kommt davon, wenn man zu oft auf die Karte und zu selten auf die Umgebung schaut. Also weg mit dem Lappen! Augen auf nach König Sigismund, der mir mit seinem gusseisernen Säbel und steinernem Blick die richtige Richtung weisen wird.

Und so kommt es, wie es kommen sollte: 21:30 Uhr rausche ich erneut in die Goldenen Terrassen, um bei „Saturn“ das Objekt der Begierde zu ordern - eine Nikon Coolpix L18. Dazu gleich noch eine 4 GB Speicherkarte, andernfalls würde ich wahrscheinlich nicht weit kommen. 399 Złoty für die Nikon - ein fairer Preis -  auf den Tisch geblättert, und ab zurück ins Hotel. Gleich hinter dem Highway, denke ich schmunzelnd beim Unterqueren der Hauptstraße.

22:05 Uhr - völlig durchnässt von Regen und Schweiß, bin ich endlich wieder glücklich im Hotel Gromada in meinem warmen Hotelzimmer. Eine heiße Dusche später schließe ich auch schon, erschöpft vom erlebnisreichen Tag, die Augen und schlafe sofort ein. GT 06-09 Teil II folgt …


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