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Akademische Welt: Nachrichten aus den Hochschulen. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

 

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Nahost-Analysen von den GT-Korrespondenten aus Jerusalem, Israel. lesen

Kirgisztan - mon amour, nennt die Schauspielerin Julia Lindig ihr Fotofeuilleton über das Land. Die einstige Tatort-Darstellerin hat einen Plan, der bald schon das deutsche Theater bereichern dürfte. lesen

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Libyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. lesen

Kosovo, der jüngste Staat in Europa - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. lesen 

China Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. lesen

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin-Brandenburg. lesen

Messen - und die Weltausstellung Expo 2012 in Yeosu, Südkorea, mit einem Überblick und den Fotos über die wichtigsten Pavillions. lesen

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Das neue Buch: "Glück im Schritt"

 

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Gasthaus "Zur Byttna" - Straupitz im Oberspreewald

Das Gasthaus "Zur Byttna" an der Cottbuser Straße 28 in Straupitz hat einen eigenen, einen ganz unverwechselbaren Charme. Das liegt sicherlich an den Köchen, die beste Wildgerichte zaubern, den Beilagen das gewisse Etwas bei-zaubern und Arrangements präsentieren, bei denen schon der Anblick zu einer kulinarischen Kostbarkeit wird. Kein Wunder, dass die Gäste Anfahrten aus Berlin und Dresden nicht scheuen. Und wer nach dem Festmahl im Oberspreewald noch einen Tag bleiben will, dem helfen die Gästehäuser des schönsten Dorfes im Osten. lesen

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Schluss mit der Mär von Gewalt und der Gewaltigkeit <br /> des Russlands des Balkan

Republika Srbija - was für ein Land ... Serie: Teil 1

"Wir sollten aufhören, dem serbischen Großreich hinterherzutrauern"

Von Norbert Gisder
28.10.2011

„Wir sollten aufhören, dem großen Reich hinterherzutrauern.“ Es ist ein Kernsatz, den der Serbe Borislav Jolanovic (Namen auf Wunsch der Betroffenen geändert) mehrmals wiederholt. „Tatsächlich war Serbien nie wirklich ein Großreich und wird auch nie eines sein – egal, wie viel Blut wir dafür vergießen würden.“

 

Der 32-jährige Familienvater wohnt am Rand der sehr schönen Altstadt von Novi Sad im Norden Serbiens. Bedächtig schaut er von dem kleinen Balkon vor seiner Wohnung über die bunt bevölkerten Gassen nahe der Katholischen Kirche. „Wir brauchen eine neue, junge Generation von Politikern, die das erkennt“, sagt er und: „Kosovo ist für Serbien verloren. Wir haben vieles übertrieben, als wir es verhindern wollten, dass sich das Amselfeld abspaltet. Nun müssen wir erkennen, dass wir gegen eine internationale Gemeinschaft von 32 Staaten, die Teile ihrer Streitkräfte im Kosovo haben, nicht ankommen können“, sagt der Mann, der selbst im Jugoslawien-Krieg gekämpft hat. Als was? Borislav lächelt etwas verlegen und sagt: „Schon das, was ich bisher erzähle, würde mich das Leben kosten. Serbien ist weit entfernt davon, eine Demokratie zu sein. Diejenigen, die sich als serbische Patrioten bezeichnen und mit Scharfschützengewehren über Narinje auf KFOR-Soldaten schießen, würden keine Sekunde zögern, mich zu richten, wenn ich in Berichten im Ausland als Quelle erkennbar werde.“

Borislavs Frau, Andrijana, wie Borislav auch Mitglied der Serbisch-Orthodoxen Kirche, legt ihre Hand auf die Schulter ihres Mannes: „Es war ein Wahn, in dem sich die Verfechter des großserbischen Reiches schon vor der Jugoslawischen Ära wie Zaren benommen haben; und in Jugoslawien unter Tito erst recht. Es grenzte an Selbstmord, dass wir uns mit einem Milosevic in eine Isolation haben treiben lassen, die fast unseren gesamten Wohlstand aufgezehrt hat. Und es ist Wahnsinn, wenn Tadic heute so tut, als wolle er - um einer EU-Mitgliedschaft willen – verhandeln. Tatsächlich hetzt er doch nur die selbsternannten und nur so genannten Patrioten im Süden gegen den Kosovo auf.“ Auch Andrijana denkt: „Wir brauchen neue Generationen von Politikern, die keine Angst mehr vor den eigenen Heckenschützen und der patriotischen Propaganda haben, die längst eine ,propagandistische‘ – analog zur islamistischen – Propaganda ist.“

Andrijana ist Lehrerin an einer Schule im Süden von Novi Sad und weiß: „Die weitaus überwiegende Mehrheit der Serben denkt so – aber wir verschaffen uns kein Gehör. Gehör verschaffen sich immer diejenigen, die mit Waffen von Hausdächern auf Menschen schießen. Und die Politiker hören nur auf die Aktivisten und lassen sich von denen erpressen – egal, ob die das internationale Kapital verfechten, den patriotischen Faschismus oder die Gewalt gegen ethnische Minderheiten.“

„Das Gefährlichste wäre, wenn KFOR, EULEX und UNMIK sowie die beteiligten Staaten es zuließen, dass der Norden des Kosovo mit seinen im Kern vier Gemeinden mit starker, serbischer Minderheit abgespalten würde.“ Das hörte ich nicht nur in Serbien. Grund: „Dann würden alle bisher schon als gesichert geltenden Grenzen neu diskutiert werden müssen.“ Von Mazedonien und Kosovo über die südserbischen Gebiete, in denen noch starke albanische Minderheiten in mehreren Gebieten leben, betrifft das nahezu alle einstigen, jugoslawischen Teilrepubliken bis nach Bosnien-Herzegowina und der autonomen Republik Srpska, die neben der Föderation Bosnien und Herzegowina eine von zwei Entitäten des bevölkerungsstarken, serbischen Nachbarn darstellt.

Bilder aus der Universitätsstadt Novi Sad im Norden Serbiens

 

Novi Sad ist Hauptstadt der nördlichen serbischen Provinz Vojvodina. Nahezu 300.000 Menschen leben in ihrem Einzugsgebiet. Es sind aufgeklärte, für Nachrichten und das Leben außerhalb Serbiens offene Menschen. Die Stadt liegt nördlich der Donau, hat eine Festung - auf der, wie allenthalben, die glorreiche Geschichte des Landes zelebriert wird. Als Kloster-Sitz des Königreichs Ungarn wurde Novi Sad 1526 von den Osmanen erobert, Ende des 17. Jahrhunderts von den Österreichern zurückerobert. Durch Kaiserin Maria Theresia erhielt "Neoplanta" wie Novi Sad damals hieß, die Rechte einer Freien Kaiserstadt. Der Gedanke der Freiheit ist den Menschen heute noch wichtig und sie geizen nicht mit Kritik an der serbischen Regierung - aber auch nicht mit konkreten Vorschlägen, wie es besser ginge: 1999 im Kosovo-Krieg durch Nato-Luftangriffe schwer beschossen, war der Verkehr über die Donau bis 2005 nur über Pontonbrücken möglich.

 

Von Novi Sad weiter - in die Hauptstadt der Republik

Belgrad im Oktober 2011. Auch hier treffen wir nicht einen einzigen Gesprächspartner, der die Abspaltung des Nordens des Kosovo um Mitrovica als autonome, für Kosovaren unzugängliche und serbisch kontrollierte Region für sinnvoll im Sinn einer zukünftigen, friedlichen Entwicklung der Region hält.

So, wie es im wirklichen Leben im Land aussieht, kann man Serbien für die EU vergessen. Das wissen die Menschen wohl. Auch wenn sie stolz darauf sind, in einer der vielleicht geschichtsträchtigsten, europäischen Kapitalen zu leben. Und überdies in einer, in der die Zeugnisse einer großen Geschichte zurück zu verfolgen sind. Von den Anfängen des ersten, christlichen Jahrtausends, als die Kelten auf den Hügeln über dem Zusammenfluss von Donau und Sava von den Römern vertrieben worden sind; über die Wende ins 2. Jahrtausend, über Spätmittelalter und Neuzeit und  bis weit hinein in die Anfänge des prosperierenden vorvergangenen und vergangenen Jahrhunderts.

England hat dort seine Interessen gegen das Deutsche Reich und dessen Achse mit dem Osmanischen Reich vor allem über den Hebel Belgrad und Serbien durchgesetzt. In der Metropole selbst sowie im ganzen Land wurde damit eine Entwicklung zerstört, wie sie zuvor glorreicher nicht sein konnte. Die Diskontinuitäten, die diesem Spiel der Mächte zu verdanken sind, kann man an jeder einzelnen, heute verfallenden Gründerzeit-Fassade in Belgrad beredt ablesen. In ihrer Hilflosigkeit, der Politik wirkungsvoll den Weg zu zeigen, den sie gehen wollen, gehen die Menschen auf die Märkte. Dort hört man, was die offiziellen Stimmen Serbiens, die Eliten in Wirtschaft, Militär und Politik, am liebsten unterdrücken möchten, ohne Wenn und Aber.

Rundblick durch die Geschichte - Fragmente

Österreich-Ungarn, die K+K-Monarchie mit der damals noch nicht italienischen, sondern K+K-Hafenstadt Triest, hat den englischen Interessen damals die eigenen entgegengestellt und der albanischen Seele mit Tirana die Hauptstadt und mit dem Land an der südlichen Adria eine Heimat gegeben: Wer heute auf dem Balkan recherchiert und sich wundert, wie viele z. B. der heutigen Minister des Kosovo in Österreich studiert haben, findet hierin eine der Wurzeln.

Die Monarchien von Sissi und Co. unterstützten Albanien – und der Rechtsnachfolger Österreich unterstützt heute den Kosovo gegen die serbischen Abspaltungs- und Destabilisierungs-Versuche, die aus dem Norden gesteuert und womöglich sogar aus dem außereuropäischen Ausland bezahlt werden: Wenn man in Kosovo etwa hört, dass die Kosovaren im Grunde nicht länger gewillt sind, den Amerikanern mit Camp Bondsteel eine der größten Militärbasen zu lassen, dann wird der, der nicht gewillt blind durch durch die geostrategischen Diskussionen stolpert, schon mal skeptisch.

Ein instabiler Kosovo hingegen würde Amerika die Verträge für den Zugriff auf die 386 Hektar des osteuropäischen Guantanamo nahe der Stadt Ferizaj nicht streitig machen können. Was, bitte, liegt also näher, als – unter der Hand - die Kräfte zu stützen, die eine starke Regierung der Skipetaren verhindern?

Belgrad ohne Schminke - die Hauptstadt in Alltagsbildern

Die Menschen - Objekte der Manipulation <br /> durch das offizielle Belgrad

In Belgrad heute kennen die Menschen diese Zusammenhänge mehrheitlich nicht. Und was sie im wesentlichen interessiert, ist der Friede. Da unterscheiden sie sich nicht von anderen Menschen in anderen Ländern.

Was sie zu Opfern der Manipulation westlicher Interessen werden lässt, sind die Missstände, deren Ursachen, wie allerorten, den Minderheiten in die Schuhe geschoben werden: Bei den fetten, nährstoffreichen Böden in den dünn besiedelten Regionen Serbiens, bei einer funktionierenden Landwirtschaft mit solider Viehzucht, bei stabsmäßig geplanten Modernisierungen von Infrastruktur in Städten und Regionen gäbe es in Serbien heute eigentlich genug zu tun: Und keinen Grund, auch nur einen einzigen Arbeitslosen sich selbst überlassen zu müssen.

An dieser Stelle könnten Europa und die EU hilfreich eingreifen.

Dazu aber müsste die serbische Politik ihre postfaschistischen Positionen gegenüber einem Land wie Kosovo aufgeben, dessen Politiker den Minderheiten auf dem Kosovo Polje, dem Amselfeld – und eben auch den Serben im Norden – so viele Rechte einräumen, wie keine zweite Demokratie in der Welt.

Doch ein starkes und unabhängiges Kosovo als ein Projekt von EU und des besonders starken, deutschen Engagements, ist offensichtlich nicht nur den Serben und den USA ein Dorn im Auge. Es heißt, Präzisionsgewehre der Sniper, mit denen KFOR-Kräfte an den von Serben belagerten Grenzübergängen beschossen worden sind, stammten „aus westeuropäischer Produktion“.

Von zwei G23 ist die Rede, die von KFOR-Soldaten serbischen Snipern abgenommen und in einem Waffenschrank in Pristina als „Beweise“ – gegen Deutschland? – gesichert worden sein sollen.

Dass man in der Politik in Belgrad mit England „in gutem Einvernehmen“ und mit tatkräftiger Hilfe des EU-Kommissars Stefan Füle aus Ungarn durchaus freundschaftliche Organisationsversuche eines europäischen Serbien finanziert, weiß im Kernland des einstigen Jugoslawien sogar der Ex-Hauptmann der jugoslawischen Armee, Borislav Jolanovic aus Novi Sad. „Wir haben selbst in den Kriegsjahren oft unerwartete Hilfen aus Ländern erhalten, von denen wir uns oft fragten: Was treibt die?“

Kamen die Waffen aus England? Oder aus Deutschland? Die Frage stelle ich dem Ex-Soldaten, der über seine militärische Verwendung nur so viel sagen will, dass er einen Zug gepanzerter Fahrzeuge kommandiert habe, und erhalte einen fast mitleidig wirkenden Seitenblick. „Wären es deutsche Waffen gewesen, so hätte sich die serbische Armee gegen die gesamte, restliche Nato durchsetzen können. Nein, es waren Waffen ,aus anderen Nationen‘ – von denen wurden allerdings auch mitunter deutsche Exporte dorthin an uns weitergeleitet. Das war für uns dann ein großer Glücksfall.“

Mehr will Borislav nicht sagen, nein, ums Verrecken nicht. Ich solle Verständnis haben, dass ihm seine Familie und sein Leben mehr Wert seien als die Aufdeckung eines eventuell als Skandal gefeierten Waffenexportes aus Nato-Staaten nach Serbien. Ich verstehe.

Und ich frage mich zugleich, ob das ein Grund dafür sei, dass die US-Führer mir einen Besuch im kosovarischen Camp Bondsteel bei Ferizaj abgelehnt hatten, als ich im Sommer dort recherchierte. Immerhin wurde der US-Armee schon 2005 vorgeworfen, „ … im Camp Bondsteel eine Black site zu betreiben, in der als Terroristen bezeichnete Personen unrechtmäßig gefangen gehalten worden seien.“ Und der Menschenrechtskommissar des Europarates, Alvaro Gil-Robles, hatte bereits drei Jahre zuvor in Zusammenhang mit einer 2002 erfolgten Inspektion des Lagers von "schockierenden Zuständen" gesprochen.

Quelle: (http://de.wikipedia.org/wiki/Camp_Bondsteel)

Auch wenn die US-Armee die Vorwürfe immer bestritten hat und sagte, das Gefangenenlager in Bondsteel sei legitim und der KFOR zugehörig, so bleibt – nicht nur angesichts der Entwicklungen im arabischen Krisenbogen – doch eine gehörige Portion Skepsis.

(Siehe dazu auch: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Nordafrika und der Nahe Osten - ein Krisenbogen von globaler Sprengkraft", sowie Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Gaddafis Tod, eine "historische Wende" für Libyen")

Warum haben mich die US-Streitkräfte ums Verrecken nicht ins Camp Bondsteel lassen wollen? Italiener, Österreicher, Bosnier … niemand im Kosovo hatte Probleme mit investigativ recherchierenden Journalisten aus Deutschland. Warum also die Amerikaner?

Aleksandar ist Chef von Café und Restaurant im Hotel Astoria am Rande der Altstadt von Belgrad. Er denkt, es wird irgendwann einen neuen Krieg geben – „in 50 oder 60 Jahren“ – das Großreich Serbien sei nicht verloren. Aleksandar ist kein Kriegstreiber. Eher ein besonders intelligenter Serbe: aus akademischen Verhältnisse.  …

Zeijko aus dem benachbarten Restaurant widerspricht trotzdem. Jugoslawien in seiner Form, die es nach dem 2. Weltkrieg eingenommen hatte, ist endgültig verloren, sagt Zeijko. Und auch den Kosovo werde Serbien nicht „halten“ können – und sollte das auch gar nicht versuchen.

„Jugoslawien wäre allerdings nie auseinandergebrochen, wenn wir intelligentere Politiker gehabt hätten“, sagt Zeijko.

Was er meint? Nun, heute „könnte man allenfalls noch ein Geschäft machen und den Kosovo möglichst teuer verkaufen“, mehr nicht. Man könnte zum Beispiel die Aufnahme in die EU heraus-„pokern“. Ob das aber wünschenswert sei, wisse er nicht einmal, sagt Zeijko. „Mitte der 80er hätten wir noch ganz andere Chancen gehabt: Wenn wir zum Beispiel rechtzeitig der NATO beigetreten wären, wäre die Union nie zerstört worden. Wir hatten die Chance, denn wir haben dem Ostblock nicht so richtig angehört und dem Westen auch nicht. Wir hätten alles erreichen können und wären ein starkes Land geblieben.“ Der freundliche, kleine Mann, der gerade zum Ende des Krieges als Soldat eingezogen worden war, sagt, „erschossen habe ich niemanden, aber das war Glück. Hätte ich kämpfen müssen, ich hätte nicht daneben geschossen.“

Zeijko – wie viele andere auch – ärgert es, das Milosevic „so blöd“ gewesen ist, die internationalen Rankünen nicht zu erkennen. Er ist der Meinung, es geschieht Milosevic ganz recht, dass er vor dem internationalen Tribunal in Den Haag abgeurteilt werden wird: „Wir wurden zerstört, weil wir gestört haben. Und wir haben gestört, weil wir nicht erkannt haben, dass Deutschland in Europa längst die Nummer 1 geworden ist und dass England und die USA das nicht hinnehmen wollen und dagegen sogar aktiv vorgehen. Hätten wir in der Nato gekämpft, so wären wir neben Deutschland auf der Seite der Gerechten gewesen und heute noch eine einige Union, deren Republiken stolz auf das Jugoslawien von Morgen sein könnten.“

Ein Fazit vieler Menschen im Land, das umgeben ist von Europa <br /> und doch ferner denn je

Darin stimmt der Kellner aus Belgrad mit vielen Menschen aus den ländlichen Regionen im Süden sowie mit dem Ex-Soldaten aus Novi Sad im Norden und seiner Frau, der Lehrerin, überein. Und wenn man sie fragt, so nicken viele bestätigend mit dem Kopf und sagen: Ja, das ist ganz gewiss so. „Die Freundschaft zu den Menschen in Deutschland war selbst zu Zeiten des Kalten Krieges für uns in Jugoslawien eine Quelle von Inspiration und Hoffnung auf eine Zukunft in Würde und Prosperität.“ Borislav gibt seiner Frau Andrijana einen Kuss, die die Kinder von der Großmutter abholen muss. Das Familienleben in der kleinen Wohnung in Novi Sad wird demnächst übrigens etwas entspannter verlaufen: Sohn und Tochter bekommen das Arbeitszimmer des Vaters – der einen Job im Ausland angenommen hat: „Es ist eine deutsche Firma, für die ich bei der Entwicklung optischer Apparate arbeiten darf. An langen Wochenenden werde ich allerdings in meine Heimat und zu meiner Familie fahren“, sagt Borislav, schaut sich etwas traurig in den beiden kleinen Zimmern um, für die Andrijana und er monatlich den Gegenwert von 410 Euro aufbringen müssen.

„In Westeuropa nennt man Serbien das Russland des Balkan und es kann sein, dass ihr uns so seht. Die Hintergründe dafür aber sind nur in der offiziellen Politik der Machtmenschen in Belgrad zu finden, die Europa und die EU damit erpressen wollen, dass sie ihre Kontakte nach Moskau spielen lassen, um europäische Zugeständnisse – zum Beispiel in der Kosovo-Frage – zu erzwingen. Tatsächlich sind wir ganz anders. Bloß will das weder in Deutschland noch anderen Großnationen irgendjemand wissen. Die Menschen dort erfahren nichts über Serbien, weil die Zeitungen über uns nicht schreiben. Und dass niemand über uns schreibt, ist den Mächtigen hier wie dort gerade recht. So kann jeder sein Süppchen kochen, behaupten, was immer er will.“

Es ist ein trauriges Fazit über seine Heimat. Doch Borislav denkt, man sollte es nicht beschönigen. „Sonst bleiben wir auch in der Zukunft der Spielball der Dialektiker in den Parlamenten, der wir schon seit Ende des 2. Weltkrieges – und vielleicht noch viel länger – gewesen sind.“

 

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Wie Kosovo, so ist auch Serbien ein Vielvölkerstaat. Ethnische Zusammensetzung: 82,8 Prozent Serben, 3,9 Prozent Ungarn, 2,1 Prozent Bosniaken bzw. "ethnische Muslime", 1,4 Prozent Roma, 1,1 Prozent "Jugoslawen", 0,9 Prozent Montenegriner, 0,9 Prozent Kroaten, 0,8 Prozent Slowaken, 0,8 Prozent Albaner, 0,5 Prozent Vlahen, 0,5 Prozent Rumänen, 0,4 Prozent Mazedonier, 0,3 Prozent Bulgaren, 0,3 Prozent Bunjevazen, 0,2 Prozent Ukrainer (Ruthenen) und circa 4.000 Deutsche sowie Angehörige weiterer Gruppen der insgesamt 21 Minderheiten. Bevölkerungswachstum: circa -0,47 Prozent (um Migrationssaldo bereinigt). Öffnet externen Link in neuem Fenster(Quelle: Auswärtiges Amt)

 

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