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Gasthaus "Zur Byttna" - Straupitz im Oberspreewald

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Kosovo: Ein Sommernachtstraum - mit Albtraumpotenzial

Von Norbert Gisder
06.07.2008

Um 21 Uhr fällt der Strom aus. Die Menschen auf dem Shadervan, dem zentralen Platz der zentralkosovarischen Metropole Prizren unter der Sinan-Pascha-Moschee von 1615, der größten Kuppelmoschee auf dem Boden des ehemaligen Jugoslawien, die als zentraler Gebetsplatz der 90 Prozent kosovarischer Muslime gilt, nehmen es mit Gelassenheit. Die Wirte und die Geschäftsleute werfen ihre mit Diesel betriebenen Stromversorger an – und schon um 21.03 Uhr sind die reichhaltigen Auslagen mit exotischen Früchten, Tee und allen Lebensmitteln der täglichen Versorgung wieder beleuchtet.

In den Gaststätten brennen stromsparende Funzeln von den Decken und das Summen aus den Kühlregalen zeigt, dass auch Fleisch, Getränke und Salate wieder von Außentemperaturen um 30 Grad Celsius auf werterhaltende 4 Grad herab gekühlt werden.

Das Leben geht weiter – und es ist ein Leben, das den Abendländer zumindest überrascht: 81 Prozent Kosovo-Albaner, 9,6 Prozent Bosniaken und 6,4 Prozent Türken zelebrieren gemeinsam das morgenländische Ritual des Teetrinkens.

Die Männergesellschaft erfreut sich ganz öffentlich und völlig untypisch für ein zu 90 Prozent muslimisches Land der hübschen Frauen und Mädchen, die mit kurzen Röcken und Sandalen, mit Blusen und T-Shirts, die Schultern frei lassend, durch die Gassen der Altstadt um den Shadervan promenieren. Es ist ein orientalisch anmutendes, offenes und tolerantes Flair, in dem man überall in freundliche, aufgeschlossene, lachende Gesichter schaut.

Die 0,09 Prozent Serben sind nicht zu sehen. Aber der Silberschmied am Platz, ein katholischer Albaner, versichert, kein Mensch würde sich den einstigen „Besitzern“ des Kosovo gegenüber anders als jedem anderen verhalten, wenn sie zurückkehren und sich unters Volk mischen wollten. Das Serben-Viertel unterhalb der Festung Kalaja hingegen ist weithin ein Ruinenfeld – die meisten Häuser, im Krieg zerschossen und seither verfallen, stehen leer. Überall präsent ist die zweite Minderheit im Land: die 2,3 Prozent der Roma stellen den Großteil der Kinder und Frauen, die mit leidenden Minen von Lokal zu Lokal ziehen und betteln.

Im Gegensatz zu den Kosovo-Albanern, den Bosniaken und Türken, die fast zu 100 Prozent in eigenen vier Wänden leben, haben diese Ärmsten der Armen so gut wie nichts. Und das wenige tragen sie bei sich, wenn sie sich nachts mit ihren Familien in unbeobachteten Ruinen, leerstehenden Häusern oder im Freien schlafen legen.

 

Der Kosovo.

Die Mächte der Erde sind über dieses Land gezogen: Nach den Illyrischen Stämmen vom 7. bis zum 2. vorchristlichen Jahrhundert kommen die Römer, unter denen vier Jahrhunderte Prosperität und Wohlstand das Leben der Menschen auf den fruchtbaren, wasserreichen Böden im Tal der Prizrenska Bistrica prägen. Der Fluss durchzieht unter anderem das Zentrum des heutigen Prizren. Später siedeln slawische Stämme auf dem Balkan, die in der Zeit der Völkerwanderungen ihren Ursprung haben. Bulgarische und Byzantinische Herrschaft im frühen Mittelalter, ein serbisches Reich vom 12. bis zum 14. Jahrhundert, Albaner und Osmanen beherrschten das wilde Land zwischen Morgen- und Abendland; Ungarn, österreichische Königstreue und serbische Partisanen, deutsche, britische und italienische Monarchen, politische Missionare der beiden Grande Nations, der französischen Republik wie der Vereinigten Staaten, pokerten und pokern noch – wenn auch oft im Hintergrund - auf höchsten politischen Ebenen um Macht und Einfluss auf dieser Landbrücke zwischen den großen Kulturen und Weltreligionen. Der einstige Partisan, spätere Marschall und lebenslang jugoslawische Staatschef Josip Broz Tito hat in den Ebenen im Zentrum der Balkanhalbinsel die Wiege der Kultur des jugoslawischen sozialistischen Musterstaates ausgemacht. Ein menschliches Antlitz wollte er dem von seiner kommunistischen Partei gegründeten Jugoslawien oft gegen den Willen Stalins, später auch Chrustschows und Breschnews geben. Also organisierte er einen zentralistisch und bei aller Liberalität nach außen gewaltsam im Inneren regierten Staatenbund. Der reichte von der Adria im Westen bis an die Grenzen Rumäniens, Bulgariens im Osten, grenzte im Norden an Ungarn, Österreich und Italien, im Süden an Griechenland und Albanien. Die darin aufgehenden Staaten, Serbien und Montenegro, Mazedonien, der Kosovo, Kroatien, Bosnien und Slowenien, wurden unter der totalitären Herrschaft des jugoslawischen Daches Belgrad im Inneren so diktatorisch regiert, dass das Urmenschliche, die Sehnsucht nach einem Leben der Ethnien in den Regionen der eigenen Herkunft unter der vorrangigen Berücksichtigung der eigenen, ethnischen und großfamiliären Wurzeln, überhaupt nicht aufkommen konnte.

Die Probleme, die unter anderem aus dieser übernationalen Weltsicht eines Kommunismus herrühren, dem die Menschen und das individuell Menschliche gleichgültig waren, sind seither nicht gelöst worden. Der zumindest partiell proklamierte Treuebeweis im Gefüge eines von Anfang an morbiden und nur durch die Gewalt und ihre omnipräsente Androhung aus Moskau zusammengehaltenen Ostblocks war zu Zeiten Titos die akzeptierte Weltanschauung. Heute ist es das Money-making in den Strukturen von organisierten Clans, die mit Rauschgift und Zigaretten, mit Mädchen und allem anderen handeln, wonach verlangt wird.  Die UCK, die "kosovarische Befreiungsarmee", hat als Untergrundorganisation zu Beginn der 90er Jahre die serbischen „Besatzer“ dieses quasi-albanischen Landes bekämpft. Mit dem gewaltsam erzwungenen Sieg in der zu 90 Prozent albanisch besiedelten, einstigen Provinz Jugoslawiens hat diese Organisation Clan-Strukturen etabliert, die heute bis in die höchsten politischen Schichten reichen. Als sichtbares Zeichen dafür gilt unter anderem der aktuelle Premierminister Hashim Thaci, der die UCK bis zu ihrer Auflösung leitete.

Der Kosovo, Jahrtausende altes Kulturland, ist heute aber vor allem auch wieder eine Wiege überstaatlich-religiöser Toleranz. Das Miteinander von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, kultureller Identifikation und politischer Ideale wurde allerdings zugleich zu einem Spielball nationaler Machtinteressen, die – je nach Interessenslage und Herkunft – solche Analysen zulassen oder von der Agenda der im Land selbst zu diskutierenden Missstände schlichtweg streichen.

Die Journalistenreise

13 Journalisten unterschiedlicher Herkunft aus mehreren europäischen und transatlantischen Staaten erhielten vom 16. bis 19. Juni 2008 durch den Fachausschuss Europa im Verein Berliner Journalisten (VBJ) die Möglichkeit einer Reise durch die Schluchten des Balkan. Embedded durch die Presseoffiziere der Bundeswehr, Oberstleutnant Franz-Friedrich Sodenkamp und Hauptmann Christian F. Hirsch, Reserve-Offiziere mit Herz und profunder Erfahrung als Presseoffiziere sowie Oberstleutnant Hans-Peter Buch hatten für die Journaille ein Programm organisiert, welches so recht der Druckbetankung eines Tornados im Manöver nahekam: Zwischen Prizren und Pristina recherchierten die Redaktions-Vertreter des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), des Magazins stern und der taz, der Deutschen Vanity Fair und der Agentur LAIF, der TV-Magazine WISO, Frontal21, der Online-Portale von Tagesschau.de, Spiegel-Online, zoomer.de und anderer Massenmedien sowie freie Journalisten mit Millionenauflagen, Lesern, Hörern und Zuschauern in mehreren Ländern Europas.

Die Ergebnisse reichen von landeskundlichen Beschreibungen über ethnische, militärische und politische Analysen bis hin zu Ansätzen neuer Visionen für eine Zukunft dieses zentralen südosteuropäischen Interessensraumes. Der Facettenreichtum der Recherchen kann an dieser Stelle unmöglich vorweggenommen werden. Der Forschungsgegenstand schon: Das von den Journalisten besuchte Feldlager der KFOR-Kontingente in Prizren allein war schon die Reise wert. Wie leben die nahezu 2300 deutschen Soldaten auf dem Balkan? Wie sehen ihre Arbeitsbereiche aus? Eine Fußpatrouille durch die mittelalterliche Stadt Prizren wurde durch den stellvertretenden Kommandeur der Multinationalen Brigade Süd und Kommandeur des deutschen Einsatzkontingents in der KFOR-Mission, Brigadegeneral Wilhelm Grün, Panzergrenadier aus Munster, und führende Offiziere der Bundeswehr begleitet. Der Fußmarsch durch die Altstadt und hinauf zur Festung Kalaja ergab ein Bild der Anstrengungen, die es bereitet, die Ebenen des Kosovo mit ihren bergreichen Regionen zu befrieden.

 

Das Wort befrieden ist in diesem Zusammenhang nicht ohne Hintersinn: Denn Frieden ist zwischen Adria und den jungen Mitgliedern der europäischen Union, Bulgarien und Rumänien, von existenziellem Wert nicht nur für die Menschen des neuen Vielvölkerstaates Kosovo, sondern ebenso für eine perspektivische Entwicklung von Wirtschaft und politischer Formation der EU selbst. Dieser Friede ist überdies viel schwerer zu gewährleisten, als etwa die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln, Schul- und Berufsausbildung sowie Perspektiven in der internationalen Staatengemeinschaft Europas: Die Regale in den Geschäften der Städte, die die Journalisten bereisten, waren gut gefüllt und trotz der kaum glaublichen 45 Prozent Arbeitslosigkeit und zahlreicher bettelnder Menschen, wie es heißt zumeist Roma der eigenen Minderheit sowie solche aus den angrenzenden EU-Staaten Rumänien und Bulgarien, scheint es Hunger, Unterernährung und existenzielle Not nicht oder nicht sichtbar zu geben.

 

Dass dies ein weiterer Verdienst der KFOR-Truppen (und im südlichen Bereich der Multinational Taskforce South vor allem der Bundeswehr) ist, glaubt man gern, wenn einem – wie uns – die Perfektion des militärischen Konzeptes und seiner Organisation so plastisch vor Augen geführt wird.

 

Das Programm im Land legt dafür ein deutliches Zeugnis ab. Presseoffizier Hirsch:

„Der Einsatz von Militär umfasst heute mehr als nur den Einsatz von Panzern und Haubitzen. Das zeigt die Arbeit der Soldaten im Kosovo ganz deutlich. Wir sichern den Aufbau einer neuen Zivilgesellschaft, die Platz findet im Spiel der europäischen Nationen.“

 

Den Journalisten zeigte man das sowohl auf der alten slawischen Festung über Prizren, der Kalaja, wo eine Beobachtungs- und Scharfschützenstellung der Deutschen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ohne einen Augenwimpernschlag Pause gehalten wird. Von den Ruinen der Festung herab haben schon einstige Herrscher die Stadt unter Kontrolle gehalten. Heute sichern die Deutschen den Überblick über jede mögliche Menschenansammlung, die – wie schon verschiedentlich geschehen – zu Unruhen führen könnte. Die Unruhen 2004 sind dafür ebenso wie jene von Mitrovica vor erst wenigen Wochen zwei deutliche Beispiele: Von einem auf den anderen Moment kann aus der orientalischen Idylle in den Zentren der Altstädte ein Hexenkessel des bewaffneten Aufruhrs werden. Denn Waffen gibt es nach wie vor – reichlich und in fast jedem Haus, wie die Militärs bestätigten.

 

Militär in der Friedensmission: „Lachen helfen e.V.“ als Beispiel

 

Auf der anderen Seite zeigten die Presse-Profis in Uniform, Oberstleutnant Sodenkamp als Leiter der Informationsarbeit im Einsatzland und sein Stellvertreter aus dem Einsatzführungskommando in Potsdam, Hauptmann Hirsch, den verdutzten Journalisten auch das sehr menschliche Antlitz der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit vor Ort, CIMIC abgekürzt. Darunter sind unter anderem zivile Hilfen von einstigen sowie aktiven Soldaten und ihren Familien zu verstehen, die unter dem Motto eines eingetragenen Vereins mit Namen „Lachen helfen e.V.“ lebenswichtige, vor allem moralische Unterstützung für die gerade erst befreite und bald unter dem Schirm der EU-Mission Eulex stehende Zivilbevölkerung leisten. „Auch diese Hilfen haben einen militärischen Hintergrund. Wir halten so direkten Kontakt zur Bevölkerung und erhalten Informationen über die Situation im Land und unter den Menschen.“ Das sagen übereinstimmend Sodenkamp und Hirsch, das wissen aber auch diejenigen, die „Lachen helfen e.V.“ unterstützen. Auf Kommandoebene sowie in der Politik schätzt man darüber hinaus, dass mit der CIMIC ein weiterer wichtiger Effekt verbunden ist: Die Uniform wird nicht automatisch mit Gewalt und Waffeneinsatz, sondern vor allem auch mit der Bereitschaft zur Hilfe verbunden.

 

Das Erzengelkloster als serbische Exklave

 

Im Erzengelkloster, einer serbischen Exklave in den Bergen vor der Stadt, über der immer noch die rot-blau-weiße, serbische Flagge weht, stehen die Deutschen gleichzeitig für die Integration der kleinsten unter den neuen Minderheiten – es sind dies die früheren Herrscher über die einstige Provinz um das Amselfeld: die im Süden gerade noch 0,09 Prozent Serben finden den religiösen Kristallisationspunkt ihrer Kultur in den Ruinen des immer wieder zerstörten und heute von nur noch wenigen orthodoxen Mönchen bewohnten Klosters. Das dient der „Temperaturmessung“ im Lande als Seismograph: Wann immer irgendwo Unruhen aufkommen, hier würde man sie unmittelbar wahrnehmen.

 

Dass von dem stolzen Nationalheiligtum an den Ufern im Tal des Flusses Bistrica heute kaum mehr als Ruinen und einige wieder aufgebaute Häuser für nicht mehr als sieben Mönche stehen, ändert daran nichts. Stacheldrahtzaun schützt das Gelände, das tagein tagaus von deutschen KFOR-Soldaten bewacht wird. Die Brücke, die von der Fernstraße abzweigt und über den Fluss Bistrica ins Kloster führt, ist mit Stacheldraht gesichert. Wer hinüber darf, entscheiden die Mönche, die deutschen Soldaten der KFOR sorgen dafür, dass die Besucher nur ohne Waffen hereinkommen. Am Tor, auf dem Berg, auf einem Wachturm, in einer Wachstation im Tal, überall wird das militärische Prozedere sehr ernst genommen.

In dem Kloster - von den KFOR-Soldaten durch eine Mauer abgetrennt – leben die letzten sieben verbliebenen Mönche in einem behelfsmäßigen Wohnhaus und einigen trockenen Zimmern in Ruinen. Bis zu 300 Mönche waren es, die in den Blütezeiten der serbischen Orthodoxie in dem im 14. Jahrhundert von Zar Dujan erbauten Erzengelkloster beteten. Doch diese Zeit währte nicht lang. Schon mit der ersten Zerstörung durch die Türken endete sie und erst im Jahr 1998 siedelten sich hier wieder Mönche an.

 

Für die Albaner waren die serbischen Gottesmänner von jeher ein Symbol der Fremdherrschaft: Pater Johan, in schwarzer Kutte gekleidet, erzählt den Journalisten mit einem Stimmchen, das noch dünner ist als sein langer, graumelierter Bart, aus der Geschichte dieses Nationalheiligtums, das man selbst während der Unruhen in der Nacht zum 18. März 2004 erst auf Geheiß des Bischofs aufgegeben hatte. 

 

Die Journalistin Nicole Messner, die für das Holtzbrinck-Portal zoomer.de die politische Berichterstattung aus dem Kosovo leitet, hat bei ihren Recherchen im Erzengelkloster eine klare Nomenklatura festgestellt. In ihrem Report heißt es:

",Nummer Drei‘ spricht: Von den Soldaten wird Pater Jovan nur ,Nummer Drei‘ genannt. Die Hierarchie im Kloster ist klar: Er steht unter seinen Kollegen Benedikt und Ksenofont, die leider beide keine Zeit für die Besucher aus Deutschland haben. Den Kontakt zum General meidet Pater Jovan. Er käme nie auf die Idee, jemanden anzusprechen, der in seinen Augen einen höheren Rang bekleidet als er selbst. Man erzählt sich, die Mönche im Erzengelkloster täten alles nur nicht beten in ihren steinernen vier Wänden. ,Haben Sie Sakralbauten gesehen?‘, fragt ein ranghoher Kfor-Offizier, der bei seinem letzten Besuch bei den Mönchen ausgiebig Gelegenheit hatte, das nach den Unruhen neu errichtete Wohnhaus der Mönche in Augenschein zu nehmen. Er konnte keine entdecken. ,Die verfügen über beste Ausstattung, über Computer, Satellitenanlage und Funkgeräte‘, berichtet der Kfor-Offizier, der selbst erstaunt zu sein scheint über die gute Ausstattung der orthodoxen Mönche.“

 

Nicole Messner geht in ihrer Analyse der Ernsthaftigkeit der serbischen Orthodoxie noch weiter: „Einmal Serbien, immer Serbien“, heißt es in ihrem Report.  Die Journalistin schildert das so: „Die haben so viel serbisch-orthodoxen Hintergrund wie ich", knurrt ein Kfor-Soldat. Und ein anderer ist sich sicher: "Was die Mönche im Erzengelkloster machen, ist nichts als politische Agitation. Damit versuchen sie, Einfluss zu nehmen."

Der General und die Lage

 

General Grün weiß, wie wichtig es ist, mit präzisen Informationen über sich anbahnende Trends und Stimmungen versorgt zu werden. Immer wieder hören die Journalisten diesen einen Satz: Die Lage ist ruhig, aber nicht stabil. Das Wort labil will man nicht in den Mund nehmen. Sobald aber auf irgendeinem der Plätze in irgendeinem der Dörfer oder der Städte Pristina und Prizren mehr als zehn Menschen zusammenstehen, bewertet man das als Ansammlung. Und gibt genau Obacht: Wie verlaufen die Bewegungen der Informationen unter den Gruppen, die sich – die Erfahrungen zeigen es – blitzschnell zusammenballen können. Der Balkan bleibt ein Pulverfass. Auch diesen Satz will keiner der Offiziere bestätigen. Die Pistole P8 von Heckler & Koch an jedem Gürtel einer jeden Uniform ist trotzdem in jeder Sekunde einsatzbereit. Auch wenn die Atmosphäre des Spaßes weitgehend der einer verantwortungsbewussten Ernsthaftigkeit gewichen ist, seitdem der erste deutsche Auslandseinsatz die Bundeswehr 1993 aus der Beschaulichkeit der „Heimatverteidigung ausschließlich in der Heimat“ herausgeführt hat.

 

Der Kosovo, Deutschland, die Nato und die Freiheit

 

Im Kosovo hat sich Deutschland seit 1999 als ernst zu nehmender NATO-Verbündeter, als vom Parlament beauftragte, militärisch aber in internationalen Verbänden bewährte Armee gezeigt. Demokratisch legitimiert, militärisch stringent und effektiv organisiert. Die Scherze über die uniformierten Mickymäuse von einst sind dem Respekt vor Männern gewichen, die eine Notion von der Notwendigkeit in der Verteidigung der gemeinsamen Werte der abendländischen Kultur an der Pforte zum Morgenland zeigen. So gesehen wurde das kleine Land im Süden des einstigen Jugoslawien und im Norden von Albanien fast zu einer Art deutscher Sommernachtstraum – mit, zugegeben, enormem Albtraumpotenzial.

 

Zurück zum Shadervan, jenem zentralen Platz in der kosovarischen Stadt Prizren: Der Silberschmied kommt mir entgegen, als er sieht, dass mir die von ihm mit der Hand aus Silberfäden gewirkten Schiffsmodelle gefallen. „1200 Arbeitsstunden“, sagt er in nicht ganz perfektem, aber gutem Deutsch. „Ich verkaufe Ihnen diese spanische Galeone für 1.200 Euro.“

Woher er sein gutes Deutsch hat, frage ich ihn. „Ich habe es von Deutschen KFOR-Soldaten gelernt. Wort für Wort. Und dann in Büchern, die mir Freunde aus Deutschland geschickt haben, nachgelesen. Wort für Wort.“ Sein Strahlen zeigt seinen Stolz. Mit leuchtenden Augen zaust er mit der Hand im Haupthaar von drei Jungs, die im Laden helfen: „Meine Kinder“, sagt er. Ich bringe ihnen Deutsch bei und erkläre ihnen, wie sie sinnvolle Dienstleistungen für Deutsche Soldaten erfinden können. Denn wir müssen Deutschland dankbar sein. Wir verdanken diesem Land unsere Freiheit.“

Diesen Satz habe ich im Kosovo immer wieder gehört. Irgendwie scheint er mir – so spontan vom Silberschmied am Shadervan kommend - aber besonders glaubwürdig. „Wir sind hier doch so etwas wie das 17. Bundesland der BRD.“ Dann holt er eine Kanne vom Stövchen und reicht mir ein Glas. „Tee?“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor

Norbert Gisder, Diplom-Politologe, ist seit 33 Jahren Journalist. Der Deutsch-Brasilianer hat Politische Wissenschaften, Philosophie und Internationales Recht in Berlin und Montreal, Kanada, außerdem Indologie und vergleichende Sprachwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn studiert. Er hat mehrere Bücher geschrieben und Journalistische Arbeitsmethoden und Presserecht an verschiedenen Hochschulen unterrichtet.

 


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