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Seoul und die A-Bombe

Lieber Norbert,
20.09.2017

ich schreibe wieder aus Korea. Am 3. September zündete Kim Jong-un seine Wasserstoffbombe. Eine Woche später machte ich mich auf den Weg nach Seoul. Vor fünf Tagen schickte der Dicke aus dem Norden eine Rakete über Japan hinweg, gestern drohte Trump vor der UNO, Nordkorea völlig zu zerstören. Doch er hofft, er muss das nicht tun. Das hoffe ich auch.

Vor meiner Abreise bereitete ich mich auf den Nuklearkrieg vor, Gelegenheit euch Daheimgebliebenen eine kleine Anleitung für den Atomfall zu geben.

Also ganz wichtig: Kaliumiodid. Eine hohe Dosis sättigt die Schilddrüse mit nicht-radioaktivem Jod und verhindert so die Aufnahme von radioaktivem Jod. Bei meiner Internetrecherche fand ich zufällig auch einen Artikel über das Öl der Kokosnuss. Wenn man sich die Zähne damit putzt werden sie weißer. Ich bestellte beides. Die Tabletten kamen nicht mehr rechtzeitig an, dafür habe ich jetzt weiße Zähne.

Am Samstag vor meiner Abreise las ich noch einmal besorgt sämtliche Nachrichten über Nordkorea. Eigentlich wartete ich wieder auf einen Atomtest, denn am 9. September feierte Pjönjang den 69. Jahrestag der Staatsgründung. Ich stand mit einigen Eltern vor dem Schulgebäude, wir warteten auf unsere Kinder, einige wurden eingeschult, andere waren als Paten dabei, um den Kleinen den Eintritt in die Schule zu erleichtern. Wir standen also zusammen und redeten über Nordkorea. Dafür dass das Land zehn Flugstunden entfernt liegt wussten alle erstaunlich gut Bescheid. Ob ich wirklich fahren wollte, fragte eine Mama. Das war die Frage, die ich mir die ganze Zeit gestellt hatte. Ich antwortete: „Kann man auf einen Verdacht hin seinen Job aufgeben? Kann man aus Angst einfach wegbleiben?“

Ich erzählte dann von dem Kaliumiodid. „Also wenn der Dicke die Atombombe über Seoul zündet, ich den Blitz und das Inferno überlebe, wenn ich es aus den Trümmern des Hauses hinaus schaffe, dann bin ich wenigstens für den radioaktiven Fallout gewappnet.“ Es lachte niemand. 

Die ersten Tage in Seoul waren angefüllt mit Arbeit und kurzen Momenten des Glücks. Die schwüle Hitze ist verschwunden, dafür scheint eine warme klare Sonne, alles ist in herrliches Licht getaucht. Ich stand am Gwanghwamun Platz, dem Zentrum Seouls, benannt nach dem größten Tor des Königspalastes. 2016 demonstrierten hier Tausende gegen ihre korrupte Präsidentin. Mein Kollege und ich kamen von einem Meeting und plötzlich blieb ich stehen, holte tief Luft und sah mir die Hochhäuser an, in der Abendsonne nagten die Schatten bereits an ihren Fundamenten. „I love your city“, sagte ich. Er blieb stehen. „Thank you.“ Dann gingen wir weiter.

Fortsetzung folgt …

Liebesgrüße aus Nordkorea … Sascha Rusch auf EU-Mission

Sascha Rusch gibt in seinem neuesten Brief an GT Einblicke in die Anlagen der Grenze zwischen Nord- und Südkorea
13.08.2017

ich hab eine App auf meinem iPhone, die mir die Bunker in meiner Nähe zeigt. Es gibt in der App auch einen Safety Guide, wie macht man Erste Hilfe bei einem Säugling, einem Erwachsenen, wie löscht man Feuer. Geladen habe ich die App vor meiner Reise nach Südkorea, vor sechs Wochen war Nordkorea schon ein Thema in unseren Nachrichten.

Gestern ging der Alarm los. Mein Handy war so laut wie ich es noch nicht gehört habe. Sofort rannten wir alle zu meinem Schreibtisch. Eine SMS-Nachricht auf Koreanisch.

„Was heisst das?“ frage ich Ye-jun.

„Ach das. Habe ich auch heute Morgen bekommen. Um elf Uhr wird es sehr heiß. Du musst aufpassen.“

„Ich habe so eine Nachricht noch nie bekommen. Ich dachte jetzt geht es los.“

Ye-jun grinst. „Ja, dachte ich auch.“

„Was passiert dann. Musst du dann gleich einrücken?"

„Ja.“

Die meisten meiner Kollegen sind Reservisten. Das Büro wäre leer, wenn alle weg sind. Ich klopfe ihm auf die Schulter. „Hoffen wir, dass es dazu nicht kommen wird“, sage ich und setze mich wieder an den Schreibtisch. Einige Stunden später fahre ich mit der U-Bahn nach Hause - mein temporäres Heim. Mein Apartment liegt in einem Hochhaus in Chungmuro. Die U-Bahnstation ist gleichzeitig ein riesiger Bunker. In jedem U-Bahnhof gibt es einen Schrank für Gasmasken, wenn mal ein Feuer ausbricht. Aber ich schätze mal, die Gasmasken haben auch einen anderen Grund. Denn Nord-und Südkorea haben nie einen Friedensvertrag geschlossen. Es gibt nur einen Waffenstillstand. Und mit dem Irren im Norden und jetzt auch dem Irren im Golf Resort von New Jersey, der den nächsten Atomkrieg herbeitwittert, ist mit einem Mal Krieg wieder ziemlich nahe.

Seoul hat mehr als zehn Millionen Einwohner im Zentrum und 14 Satellitenstädte mit jeweils einer Million Einwohner drum herum. Jeder zweite Südkoreaner lebt in dieser Region, die mit mehr als 25 Millionen Menschen zu den fünf größten Ballungsgebieten der Welt gehört. An der nördlichsten Stelle der Stadt sind es nur 40 Kilometer bis Nordkorea. Am vergangenen Wochenende habe ich mir das angesehen. Ich kam verändert zurück.

———

Die Autobahn 77 führt am Han-Fluss entlang Richtung Norden. Auf der anderen Seite ragt die Spitze des Lotte World Towers in den Himmel, 555 Meter hoch, das fünfthöchste Gebäude der Welt, erst im April 2017 eröffnet. Zehn Minuten später taucht der erste Stacheldraht auf. Zum Schutz gegen nordkoreanische Agenten, sagt unser Reiseleiter. Zuerst lache ich, das klingt völlig absurd. Als wenn die nicht eine Drahtschere mitnehmen würden, um unterhalb des Stacheldrahts ein Loch zu schneiden. Aber die Geschichte scheint wirklich ernst zu sein. Nordkoreanische Agenten schwimmen durch den Fluß Han um Sabotageakte zu verüben, erfahre ich. Alle paar hundert Meter steht ein Wachhaus. Kameras alle 50 Meter, Scheinwerfer. Wer sich noch an die Mauer in Berlin erinnern kann, der weiß, wie so etwas aussieht (allerdings ohne Mauer). Kilometer um Kilometer zieht der eingezäunte Fluß an unserem Bus vorbei (oder wir am Fluss, je nach Perspektive). Reisfelder tauchen auf, bewaldete Hügel. Das Land ist extrem hügelig und Landwirtschaft kann eigentlich nur im Tal oder entlang sanfter Talhänge betrieben werden. Auf der anderen Seite des Flusses sieht man nur noch Bäume. Keine Häuser, kein Zeichen menschlicher Besiedlung, nur Natur. Dort liegt Nordkorea. Ich mache ein Bildschirmfoto von Google Maps. Im Süden sieht man Straßen und Namen von Dörfern und Städten. Im Norden nichts.

Ich habe eine Bustour gebucht, es ist Samstag, mein 51. Geburtstag, zum ersten Mal feiere ich alleine. Familie und Freunde sind zu Hause. Keine Zeit für Selbstmitleid. Ich will an die Grenze zu Nordkorea.

Unser erstes Ziel ist die JSA - Joint Security Area innerhalb des Dörfchens Panmunjom, der einzige Ort, in dem sich nord- und südkoreanische Soldaten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

Unser Bus erreicht das Camp Bonifas. Ein amerikanischer Soldat kommt in den Bus, Private Miller. Er wird uns in das Camp begleiten. Er erklärt einige Regeln. Wir dürfen nicht fotografieren, nur wenn er uns sagt, dass wir fotografieren dürfen. Wenn wir in die JSA kommen sollen wir uns in einer Zweierreihe aufstellen. Und nicht fotografieren. Wir sollen keine provozierenden Gesten machen. Wir sollen nicht rufen, nicht winken. Wir sollen eine ID mitnehmen, irgendetwas mit dem wir uns ausweisen können, falls etwas passiert. Wir lachen ein wenig, aber er meint es ernst.

Camp Bonifas ist die Heimat des United Nations Command Security Battalion, dessen Aufgabe es ist, das Koreanische Waffenstillstandsabkommen von 1953 zu überwachen und durchzusetzen. Wir befinden uns Mitten in der DMZ, der Demilitarisierten Zone. Amerikanische und südkoreanische Soldaten übernehmen das United Nations Command DMZ Orientation Program, das Besuchsprogramm für angemeldete Gäste.

Wir steigen um in einen Bus der Vereinten Nationen, erkennbar an den kleinen blauen Fahnen vorne an jeder Seite. Private Miller beginnt zu erzählen. Wenn sein Dienst endet bleibt er im Camp. Es gibt Internet, eine Bar, einen Sportplatz - und wie man an seinen Muskeln sieht - auch eine Muckibude. „Ich bin seit acht Monaten nicht aus dem Camp gekommen. Wenn ich laufen will mache ich das im Camp. Wenn ich spazieren gehen will mache ich das im Camp. Denn wenn ich nur einen Fuß aus dem Camp setze komme ich nicht weit. Ich bin umgeben von 2,5 Millionen Landminen“.

Wir fahren über eine schmale Straße, links und rechts gibt es Felder der Reisbauern. Ich frage mich, warum da keine Minen liege, vergesse aber ihn  zu fragen, denn Private Miller erklärt gerade, dass hier im Dorf Daesung-dong nur die Menschen leben dürfen, die von einem der 230 Bewohner abstammen, die bei Abschluss des Waffenstillstandsvertrags schon hier lebten. Man sieht die Häuser auf dem Weg nach Panmunjom, der Joint Security Area. Das Dorf hat den Beinamen ‚Freedom Village‘ - Freiheitsdorf. Aber nachts darf keiner das Haus verlassen. Und jeder  Bewohner muss hier mindestens 220 Tage im Jahr bleiben, um den Status zu erhalten. Dafür haben die Bauern einige Privilegien. Sie sind vom Militärdienst befreit. Private Miller erzählt gerade dass jeder Bauer bis zu 80.000 Dollar im Jahr verdienen kann. Wenn sie arbeiten. Wenn sie nicht arbeiten kommen sie auf etwas mehr als 50.000 Dollar. Der südkoreanische Staat bezahlt sie. Und die Schuldbildung ist vielleicht die beste der Welt. „Letztes Jahr gab es 15 erfolgreiche Schulabschlüsse. Bei 15 Schülern.“ Er macht eine Pause. „Und 15 Lehrern.“ Prviate Miller ist ein netter Junge aus Texas, so wirkt er in den Momenten, wenn er Scherze macht. Aber als wir in der JSA ankommen wird er ernst und ist wieder ganz Soldat. Er hat uns erzählt, warum das Camp Bonifas heisst. Er spricht, wie wohl nur amerikanische Soldaten sprechen können. Die Worte werden gebellt. Wahrscheinlich bekommt man dabei starke Bauchmuskeln, weil die Luft für jedes Wort hinausgepresst werden muss, das schaffen die Lungen nicht alleine, das geht nur mit den Bauchmuskeln. Ich blicke an mir hinunter. Das sollte ich vielleicht auch mal probieren.

„In 1986 happened the so called Axe Murder Incident“, bellt der Private. Eine Schwarzpappel behinderte die Sicht der UN-Beobachter. Ein Trupp UN-Soldaten zog los und wollte den Baum fällen. In dem Moment stürmte eine Gruppe Nordkoreaner mit Äxten bewaffnet auf die Soldaten los. Zwei der Soldaten wurden getötet, Arthur Bonifas and Mark Barrett. Die Nordkoreaner erklärten hinterher, dass Kim Il Sung, der erste Führer und nach seinem Tod 1994 „Ewiger Präsident“ Nordkoreas, den Baum gepflanzt hatte. Nach diesem Zwischenfall wurde Camp Kitty Hawk in Camp Bonifas umbenannt, zur Erinnerung an den verstorbenen Soldaten.

Wir stehen vor dem Bus und gehen in das Gebäude, das gebaut wurde, um hier die Friedensverhandlungen abzuhalten, die nie kamen. Ich mache etwas, das ich vielleicht noch nie in meinem Leben gemacht habe. Ich gehe in einer Zweierreihe eine Treppe hinauf. Wir ein kleiner Junge aus der Kita. Aber wir haben uns alle gehorsam aufgestellt. Oben auf der Treppe werden wir noch einmal ermahnt. Erst fotografieren, wenn es uns erlaubt wird. Die Kamera nur Richtung Norden halten. Richtung Süden ist verboten. Wir dürfen alles auf Facebook posten. Alles von Nordkorea. Aber alles was rechts und links liegt ist schon tabu. Wir stehen da und warten. Private Miller: „Now you can do your selfies!“ DANKE, daran habe ich gar nicht gedacht. Ich mache 2 Selfies, dann nehme ich meine Kamera und filme alles, was ich sehe. Der eine Soldat der Nordkoreaner oben an dem Panmun-gak-Haus, Quartier der nordkoreanischen Wachsoldaten. Die beiden südkoreanischen Soldaten vor uns, die an dem Hause vorbeilinsen, die Hälfte des  Körper verdeckt durch das Gebäude. So sind ihre wichtigen Organe zu Hälfte geschützt, sollten sie mal in eine Schießerei geraten. Rechts steht das Haus mit Radioantennen und Kameras bestückt, das darf ich schon nicht mehr filmen, Private Miller, der uns sagt, dass wir jetzt aufhören sollen zu fotografieren. Wassersprenger befeuchten den Boden. Eine Frau fragt warum? Es ist mehr als 35 Grad heiß, hier auf dem Beton noch heißer, eine Gluthitze… dass sie da noch fragen muss, aber Private Miller erklärt geduldig, dass die Hitze sehr schwer für die Soldaten zu ertragen sei, die hier stundenlang regungslos stehen müssen.

Es geht weiter. In Zweierreihe aufstellen. Die drei blauen Buden kennt man aus den Fernsehnachrichten. Wir gehen in die mittlere Bude. Hier wurden die Waffenstillstandsverhandlungen abgehalten. Es gibt eine Tür nach Norden und eine nach Süden. Dieses Gebäude darf abwechselnd von Besuchergruppen aus Nordkorea und aus Südkorea besucht werden. Private Miller sagt, dass schon lange keine Gruppen aus dem Norden da waren.

Es ist eng, die Tische und Stühle dürfen nicht berührt werden, zwei Elitesoldaten bewachen den Verhandlungstisch und die Tür Richtung Norden. Auf dem Tisch liegen Mikrofone, ihre Strippen genau auf der Mitte der Tischplatte. Das ist die Grenze, der 38. Breitengrad. Wir dürfen uns frei bewegen. Zwei Schritte und ich bin in Nordkorea. Ich blicke aus dem Fenster, eine Betonplatte symbolisiert die Grenze. Jetzt kann ich auch das Freedom Hause sehen, durch das wir die JSA betreten haben. Hier sollen Treffen zwischen nord- und südkoreanischen Delegationen stattfinden, was aber schon lange nicht mehr passiert ist.

Ich lasse mich neben dem Soldaten fotografieren, hinter uns die Tür zum Norden. Er ist so bewegungslos wie eine Puppe. Klein und zierlich. Als Taekwan-Do Kämpfer könnte er mich aber ohne Probleme fertig machen, hat Private Miller vorher gewarnt. Ich bleibe in sicherem Abstand.

Die Zeit ist um, wir müssen wieder raus. Wieder im Bus mit der blauen UN-Flagge wirkt Private Miller gelöster. Anscheinend ist er erleichtert, dass auch diesmal nichts passiert ist. Er erzählt von dem Besuch eines 3-Sterne-Generals der USA. Nordkoreanische Wachsoldaten waren direkt an die Betonplatte gekommen, sie machten sich lustig, lautstark versuchten sie die Delegation zu provozieren. Plötzlich zieht einer die Pistole, auch die anderen, immer wieder. Private Miller stand zwischen dem General und den Nordkoreanern. So ist das, wenn hohe Besucher aus dem Westen kommen. Man kennt das Spiel.

Nächste Station der 3. Spionage-Tunnel, den die Nordkoreaner in mehr als 70 Metern Tiefe durch das harte Gestein getrieben haben…

(Fortsetzung folgt…)

Brief aus Seoul. Faszinierende Stadt, alles perfekt organisiert

Von Sascha Rusch
20.07.2017

Lieber Norbert,

ich hatte keine Gelegenheit, dich noch mal anzurufen. Deswegen ein schriftlicher Gruß aus Seoul.

Faszinierende Stadt, alles läuft wie am Schnürchen, hier ist alles perfekt organisiert, die Menschen sind durchweg schlank, fleißig, gut gebildet, freundlich und wenn man an unsere deutschen Motzer denkt, dann wird einem Angst und Bange. Was für ein himmelweiter Unterschied: Hie Menschen, die im Anspruchsdenken gefangen sind, da Menschen, die nichts als Leistung bringen, enorme Leistungen…

Ich hab das mal aufgeschrieben:

Bemerkenswertes Gespräch mit einem Kollegen. Sehr netter Mensch mit runder Brille. Er hatte auf mich gewartet und lud mich gleich zum Kaffee ein, den ich heute bezahlte, weil er mich schon zwei mal eingeladen hatte. Ich fragte ihn gleich aus über das Klischee von Arbeitsbienen. Er fragte, wieviele Stunden wir in Deutschland im Durchschnitt bei der Arbeit sind. ‚Nine to five’, antwortete ich. So dass wir 40 Wochenstunden haben. Und ihr?'

'75 Stunden.’

Ich dachte erst, ich hätte mich verhört. 75? Fragte ich ungläubig?

Er nickte und blickte traurig. Er hat eine kleine Tochter und wohnt außerhalb Seouls, muss jeden Tag insgesamt drei Stunden hin und her reisen.

„Dann siehst du ja deine Familie gar nicht?“ fragte ich. Wieder ein trauriges Nicken.

Ich begann vom Burnout zu sprechen, sagte ihm, dass letztendlich auch Firmen bei uns einsehen, dass sie durch Mitarbeiter mit Burnout eigentlich nichts gewinnen. Denn die ausgefallene Arbeitszeit, Fehler der betroffenen Mitarbeiter und die Gesundheitskosten müssten gegen die mehrgeleisteten Stunden Arbeit gegengerechnet werden. Ich erzählte ihm von meiner anstrengenden Zeit 2014 – 2015 wo ich anfing dämliche Fehler zu machen. Zum Beispiel als ich per Email zur Geburtstagsfeier meines Jüngsten einlud - aber mit falscher Hausnummer. Und dann standen die Eltern und Kinder vor einem anderen Haus - kleine dämliche Fehler, aber ein Indikator. In der Zeit wachte ich jeden Morgen um 5 Uhr auf - auch wenn ich todmüde war setzte ich mich an den Schreibtisch, um die Zeit zu nutzen. Wenn ich aufwachte hatte ich sogar ein schlechtes Gewissen weiterzuschlafen. Aber dann häuften sich diese kleinen dummen Fehler und bei einem Auftrag bekam ich richtig Ärger, weil ich Zahlen vertauschte, unabsichtlich. Ich begann jede E-Mail mehrere Male zu lesen und es waren am Ende immer noch Fehler drin.

Er sah mich betroffen an. Er sagte, genau das sei ihm vor drei Tagen passiert. Er habe einen Boten mit einer wichtigen Lieferung zu einer falschen Adresse geschickt. Es war ein komisches Gefühl. Ich kannte diesen Menschen genau 180 Minuten. Zwei Stunden am Vorabend beim Essen, ein Meeting, jetzt beim Kaffee zusammen. Und da vertrauen wir uns gegenseitig solche Dinge an, die man am liebsten verschweigt. Ich gab ihm den Rat auf Anzeichen für Burnout zu achten. Aber das ist hier noch kein so großes Thema … Ich zwinge mich übrigens bei der Arbeit spätestens um sechs oder sieben aus dem Büro zu gehen. Ich bin hier der Teamleiter und tatsächlich bleibt mein Kollege immer so lange wie ich … Selbst wenn ich ihn nach Hause schicken will, fällt ihm immer etwas ein, was es noch zu tun gibt. Ich bin hier nur für sechs Wochen, er aber hat zu Hause eine schwangere Frau und eine sechsjährige Tochter. Was will der die ganze Zeit im Büro? Ich muss, hab viel zu tun, da wird es schon mal sehr spät.

Anbei einige Bilder. Wenn du magst kommt noch mehr. Zum Beispiel über die U-Bahn, Nordkorea ist nur 50 Kilometer entfernt. Jede U-Bahn ist gleichzeitig Bunker. Meine Kollegen sind alle noch Soldaten in der Reserve. Hier herrscht noch Kalter Krieg. Oder das Verbeugen. Ich fange auch an, heute vor dem Busfahrer beim Aussteigen, weil er mir vorne geöffnet hat… da kann man sich dran gewöhnen.

Liebe Grüße

Sascha

(P.S. Willst du noch mehr Fotos?)


Zusammenfassung der Seite:

Grand Tourisme - Worldwide