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Kosovo, der jüngste Staat in Europa - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. lesen 

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Erdogan stoppen: Zur Behauptung des türkischen Präsidenten, gegen den IS vorgehen zu wollen, tatsächlich jedoch lediglich die Kurden zu bekämpfen, gibt es weltweit Kritik - die von den Nato-Verbündeten der Türkei  weitgehend ausgeblendet wird. Das türkische Militär geht an der syrisch-türkischen Grenze gegen kurdische Flüchtlinge vor und verwehrt Opfern der Angriffe des IS die Einreise in die Türkei, während sich IS-Kämpfer dort weiter frei bewegen können. Die Kumpanei Merkels mit Erdoğan muss beendet werden. Das fordern nicht nur Gregor Gysi und Sevim Dagdelen in ihren Kommentaren. lesen

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Privacy Shield ist die neue Daten-Mogelpackung

Die ‚Safe Harbour‘-Nachfolgeregelung der EU Kommission kann die massenhaften Datenerhebungen und -nutzungen durch US-Behörden nicht im Ansatz verhindern und ist weder mit den europäischen Grundrechten noch mit der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vereinbar. Man kann deshalb nur hoffen, dass sie nicht lange Bestand haben wird. Sagt Jan Korte in seiner Analyse in GT. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen


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Das neue Buch: "Glück im Schritt"

 

Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

 

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Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro. mehr lesen

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Gasthaus "Zur Byttna" - Straupitz im Oberspreewald

Das Gasthaus "Zur Byttna" an der Cottbuser Straße 28 in Straupitz hat einen eigenen, einen ganz unverwechselbaren Charme. Das liegt sicherlich an den Köchen, die beste Wildgerichte zaubern, den Beilagen das gewisse Etwas bei-zaubern und Arrangements präsentieren, bei denen schon der Anblick zu einer kulinarischen Kostbarkeit wird. Kein Wunder, dass die Gäste Anfahrten aus Berlin und Dresden nicht scheuen. Und wer nach dem Festmahl im Oberspreewald noch einen Tag bleiben will, dem helfen die Gästehäuser des schönsten Dorfes im Osten. lesen

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Die Griechenland-Reise vom Sommer 2015 - eine Serie als Text- und Bilder-Feuilleton über eine angebliche Krisenregion - Teil 2

Warum Griechenland? Warum heute? Warum so?

Norbert Gisder kommentiert
09.08.2015

Die Welt bereisen, heißt vergleichen. Also tun wir es. Wer mit dem Auto von Norden nach Süden, durch die jungen EU-Staaten Tschechei, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien nach Griechenland fährt, erlebt den Aufstieg besonders deutlich – und auf der Rückfahrt den Abstieg besonders krass: Griechenland ist einfach entwickelter. Kultivierter. Sauberer. Schöner. Die Menschen sind fleißiger. Liebenswürdiger. Freundlicher. Das Land ist sicherer. Quasi bandenfrei – wenn man von den Security-Guards vor den Banken absieht. Kriminalität? Ein Fremdwort.

Griechenland ist eines der friedlichsten Länder Europas. Und eines der touristisch schönsten. Neuerdings eines der ärmsten.

Wer sich mit den Menschen unterhält, merkt aber auch schnell, dass diese am schuldlosesten an dieser ihrer Armut sind. Das führt zu dem Schluss, der noch erläutert wird: Griechenland ist sicher das am meisten ausgeplünderte Land Europas. Und es ist wohl das in irgendeinem finsteren Loch des Unterbewussten doch noch wirkende schlechte Gewissen der Schäubles und Merkels, der Bankenzocker und Bandenhasardeure aus Industrie und Verwaltung, das dazu führt, dass dieses schöne Land so dreist verfemt und verleumdet wird. Die Medienkollaborateure der üblichen Verdächtigen unter den politischen Scharfmachern, die Erfinder der Mär vom „faulen Griechen“, verbergen hinter solchen Verleumdungen die Wahrheiten vom hinterhältigen Deutschen, vom bandenmäßig organisierten Abzocker aus Industrie und Bankenwesen.

Nach unvoreingenommenen, über Jahre erfolgten Recherchen mit einem solchen Fazit an ein Land herangehend, stellen sich Fragen: Warum Griechenland? Warum heute? Warum so? Und warum erdulden die Menschen die Gemeinheiten, die ihnen Resteuropa antut? Liegt es an der griechischen Orthodoxie, dieser Religion, die so friedlich wie kaum eine zweite unter den umgebenden Nationen ist? Liegt es daran, dass die Menschen den Rest des Kontinents noch nicht in eine Feuerhölle der Verzweiflung gestürzt haben? (In jene Feuerhölle etwa, die genau in jedem der ausgebeuteten Menschen im Inselparadies südlich der bulgarisch-mazedonischen Grenze tobt?)

Und warum tut die Menschheit dies den Griechen an? Warum macht Deutschland aus dem Inselparadies einen fortlaufend verschärft kriminalisierten Raum? Sind es die Rohstoffe, die der Norden dem Süden rauben will: Öl, Gas, Silber, Gold – einige der größten Vorkommen Europas wurden in Griechenland entdeckt. Muss das Land in Armut gehalten (besser: gezwungen) werden, damit es die Techniken nicht selbst einsetzen kann, um die Reichtümer zu bergen – und um also deutsche „Hilfe“ auch für diesen Beutezug geradezu zu erbetteln? (Eine Hilfe freilich, die zugleich zur sofortigen Enteignung der Griechen durch Übertrag der Beuterechte an den „Helfer“ führt.)

Die Kultur, die ganz Europa einst von den Griechen erhalten hat, ist im Mutterland der Demokratie weitaus stärker spürbar als andernorts. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern Europas, in denen Egoismus und Merkantilisierung aller einstigen menschlichen Werte der reinen Gier gewichen sind, ist der Einsatz der Menschen in Griechenland weithin sichtbar und überproportional oft selbstlos. Kein Hinterhalt lauert, wenn sie für einander einstehen. (Wohl verstanden, immer mehrheitlich, immer so, wie ich es bei meinen zahlreichen Griechenland- und Balkan-Recherchereisen seit 1971 selbst erlebt habe.)

Damit kommen wir zur Politik – … zu jener Politik im Umgang mit einer ideologisch anderen, näher an den Menschen im Land, ferner denn je von den Bürokraten der Zockermafien Europas ausgerichteten Regierung, die Griechenland seit dem 25. Januar 2015 regiert.

Spätestens seit dem Referendum von Anfang Juli 2015 wird diese Regierung einerseits akklamativ akzeptiert, im Kern jedoch mit Subversion und Zersetzung so fertig gemacht, dass sich ihre Vertreter aus ihrer eigenen Herkunft, einer linken Mutterlandsbewegung, entfernen müssen, um den rechten Pfad der Ausbeutung erdulden und als sogar selbst gewählt bezeichnen zu können.

Nun, man kann nur hoffen, dass die Regierung Tsipras hält. Der Versuch vor allem der konservativen Länder, die linke Syriza-Bewegung aus ideologischen Gründen ausgeknockt zu haben, hätte ansonsten fatale Wirkungen: Sowohl auf den Euro, Europa, die Europäer, aber auch auf die Währung, die von diversen Polit-Ferkeln als die wichtigste in der alten Welt bezeichnet worden ist: das Vertrauen. Diesmal sind es Deutschland mit Bundeskanzlerin Merkel und dem Ministerduo Gabriel/Schäuble, die diese Währung verspielt haben. Und wie.

Dabei haben sie bis spät in den Abend des 12. Juli 2015 hinein noch Krokodilstränen geheult – über die durch die Griechen verspielte „Währung“: Vertrauen.

Und nur Tage zuvor haben sie selbst sich an die Spitze derjenigen gesetzt, die das Hilfeersuchen eines europäischen Staates in der Art eines Kleinganoven-Deals mit gekreuzten Fingern zunächst gutgeheißen, dann widerrufen haben; und das immer wieder, so lange, bis Tsipras und seine Regierung darüber fast gekippt worden wären.

Warum? Weil sie links ist? Weil sie sich für die griechischen und nicht für die deutschen Interessen eingesetzt haben? Weil sie Wahrheiten aussprach, die man in Deutschland nicht hören wollte? Weil die Menschen nichts, die Banken alles erhalten haben, was Europa nach Griechenland gepumpt hat? Darum also hätte der Linke Grieche – der das anprangerte - an der Staatsspitze von Hellas seine Legitimation verspielt? Einen größeren Unsinn hat noch kein deutscher Politiker jemals abgelassen.

Dass Kohorten von Medienverantwortlichen nicht nur in den öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten dieser Polit-Bande - irrlichternden Genfehlern gleich – hinterhergekrochen und dabei leider allzuoft auch hintenreingekrochen sind, so tief, bis man nur noch die Zehenspitzen zappeln sah, ändert nichts daran: Es bleibt unverantwortlich, wenn die dadurch nur noch so genannten „Politiker“, tatsächlich längst reine Propagandisten, ein ganzes Volk majorisierten und sich in innere griechische Angelegenheiten mischten, als seien es die Ihren. Unter den nur noch so genannten „Journalisten“ sind spätestens seit diesen Tagen dutzende – vielfach bekannte, täglich im Fernsehen grinsende – Visagen, die ich als „Kollegen“ nicht mehr bezeichne; die an meiner Kaffeetafel in Zukunft keinen Platz mehr finden werden.

Alexis Tsipras und seine Syriza, das linke Experiment nach dem 25. Januar 2015 und bis zur vorläufigen Übereinkunft der europäischen Euro-Nationen am 13. Juli 2015, den Menschen in Hellas doch noch zu „helfen“, mag den konservativen Bewegungen in Europa noch so wenig schmecken. Deswegen aber einen „Grexit“ immer und immer wieder aufzukochen, mit Falschinformationen zu vergären, so dass es selbst einem im Grunde konservativen Betrachter sauer aufstößt, ist mehr als unanständig. Es verstößt sicher auch gegen alle Normen und Kodizes, wenn man das Verhalten selbst nur gründlich prüfen wollte.

Warum das im deutschen Journalismus niemand unternimmt, werden wir später untersuchen. Zunächst einmal hat GT Griechenland bereist. Im folgenden zeigen wir dazu Bilder. Wir recherchieren weiter und werden der Wahrheit um die Vergewaltigung eines der schönsten Länder der Erde durch die internationale, deutsch-dominierte Finanzmafia nach und nach näherrücken. Versprochen.

Weitere Beiträge in dieser Serie:

Der Betrug trifft die Ärmsten, den Gewinn streichen die üblichen Verdächtigen ein: Banker, Zocker, die Polit-Mafia aus Deutschland, Frankreich, Italien.

Und: 140 Milliarden Euro Anlagevermögen in Deutschland suchen ihre Anlage – muss Griechenland deswegen zerschlagen werden?

Ein Fonds ist ein Fonds ist ein Fonds – 50 Milliarden und die Werte, die die Investoren in Griechenland herunterreden, bis sie ein Vielfaches für diesen Preis erhalten haben.

Immer weiter zockt der Zocker: Wie sich die Banken in Deutschland an die Amerikaner wenden – und wie diese ihre Kreditausfallversicherungen schützen.

Humanismus? Lachhaft. Die Geier kreisen über ihren Opfern. Gnade kennt nur der Glaube an Gott.

Podemos: Noch im September könnte Spanien den Griechen Flankenschutz geben.

Mitarbeit: Norbert Gisder jr, Wieardus Wichard

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