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Das neue Buch: "Glück im Schritt"

 

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Gasthaus "Zur Byttna" - Straupitz im Oberspreewald

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Ägypten ohne Pyramiden

Reise ans Rote Meer - von Soma Bay über El Gouna nach Hurghada und zurück

Ein Länderfeuilleton von Norbert Gisder
06.11.2011

 

 

Gibt es etwas Langweiligeres als ein 5-Sterne-Hotel? Ganz! Sicher! Nicht!

Die erste Nofretete, die mir über den Weg läuft, ist die Stewardess in der Business-Class auf dem Flug von Berlin nach Kairo: 22 Jahre jung, pechschwarze Strähnen, Augenbrauen perfekt gezupft, schaut sie mit großen, schwarzen Augen unter langen Wimpern über die wenigen besetzten Polster ihres Reviers bei Egypt Air. Die Passagiere in der Holzklasse scheuern sich die Backenbärte an den Kniescheiben wund, während mir „meine“ Schönheit einen Birnensaft einschenkt, ein Schälchen Salzgebäck reicht. Sie hat einen perfekten Bronze-Teint, ein schmales Gesicht und schöne, volle, weiche, dunkelrot lackierte Lippen. Die Farbe der Haut ihrer schlanken, kräftigen Hände, ihres dezenten Ausschnitts sowie ihrer Wangen wirkt wie frisch aus der Glockengießerei. Broncé … eine Augenweide. Sie weiß um ihre Wirkung und senkt den Blick, wann immer ich sie anschaue. Wir sind auf dem Flug von Berlin nach Kairo und ich genieße das Privileg dieses Anblicks während des vierstündigen Fluges: In 11.000 Metern Höhe lassen wir Budapest und Belgrad rechts, Bukarest links unter uns, bevor wir Sofia im Osten überfliegen und über die ostgriechischen Inseln des Dodekanes Kurs Kairo nehmen.

Die Einladung des Fremdenverkehrsamtes ins Land der Pyramiden und des Sphinx hat mich unerwartet und erst vor wenigen Tagen erreicht. Soma Bay heißt das Luxus-Resort am Roten Meer. 70 Kilometer südlich des Russen-Rummels Hurghada. Soma Bay liegt auf einer Halbinsel, auf der fünf der weltbesten Hotels zeigen wollen, dass Ägypten nach der Revolution „wieder da“ ist – dass sich Touristen auf der Suche nach Super-Luxus im Urlaub sicher fühlen können.

 

Wird auf dem Tahir-Platz in Afrikas größter Stadt Kairo auch schon wieder demonstriert und geprügelt, shoppen Russen und Deutsche in den grellbunten Vergnügungszentren des heute touristischer denn je boomenden Hurghada bereits wieder um die Wette. Hinterm Riff vor der Halbinsel von Soma Bay bekommt man von alledem nichts mit. Dort ist die Welt heil und der Anspruch groß: „Bei uns finden die Menschen die Ruhe, die sie suchen – und einen Service, der perfekt alle Wünsche erfüllt“, sagen die Manager von Kempinski und Sheraton, Robinson-Club, Les Cascades sowie The Breakers, einer Diving & Surfing Lodge, die zugleich ein Kiter-Paradies ist.

„Na prima, wenn dann der erste geistig umnachtete Fanatiker eine Touristenmaschine kurz vor Hurghada vom Himmel holt, können die Ägypter ihren Tourismus und die Einnahmen daraus für die nächsten 100 Jahre abschreiben“, jubiliert hingegen „The flying Horse“, ein Chatter, im „Spiegel“-Forum, in dem darüber berichtet wird, dass Tausende Boden-Luft-Raketen im Chaos des Libyen-Kriegs verschwunden sind. Es heißt dort, „die gefährlichen und zum Abschuss von Jets geeigneten Waffen“ seien auf Schwarzmärkten in Ägypten wieder aufgetaucht und sogar Israel fürchte um die eigene und um die Sicherheit der Nachbarn.

Für die Menschen südlich von Hurghada ist das alles nicht real: Hisham Zaazou, Senior Assistant des Tourismusministers, sagt in einer Pressekonferenz mit Blick auf den Yachthafen vor dem Kempinski-Hotel von Soma-Bay: „Selbst während der Revolution im Januar 2011 wollten die Gäste überhaupt nicht abreisen.“ Und: „Heute, nur zehn Monate später, kann man sagen, dass zu keiner Zeit auch nur ein einziger Tourist je in Gefahr gewesen oder gar verletzt worden ist. Die Revolution war eine rein interne Angelegenheit.“

Hisham Zaazou trägt ein perfekt gebügeltes, blauweißes Hemd, das Sakko hat er lässig über die Lehne des Polsters gehängt, von dem aus er in die Runde blickt. Die klugen Augen hinter der spiegelblank geputzten Brille blitzen abenteuerlustig auf, als er die – überaus positiven – Eckdaten der touristischen Entwicklung Ägyptens referiert: 2010 habe das Land auf Platz 18 international und auf Platz 1 in Afrika gestanden; und während 1981 lediglich 1 Million Besucher knapp 300 Millionen Doller im Land gelassen hätten, seien es 2010 15 Millionen Gäste gewesen, die 12,5 Milliarden US-Dollar an die Gestade des Nils gespült hätten … der Wirtschaftspfeiler Tourismus bringe 22 Cent von jedem im Ägyptischen BIP erwirtschafteten Dollar: Nur die Einnahmen aus dem Suez-Kanal sowie aus dem Export des Landes erwirtschaften mehr.

Stolze Bilanzen. Dazu gehört auch, dass „75 nationale Industrien mit dem Tourismus verbunden“ seien, wie der Senior Assistant des Tourismus-Ministers die Runde in Soma Bay wissen lässt. Das ägyptische Fernsehen gehört zu den Zuhörern sowie lokale Zeitungen.

Shimaa Bakr, eine Journalistin von Akhbar El-yom aus Sharm El-Sheikh fragt nach und erfährt: Zugegeben, von Juli bis September 2011 sei der Tourismus um 20 Prozent eingebrochen – es seien heuer auch insgesamt lediglich 80 Prozent der Gästezahlen des Vorjahres zu erwarten. Das schmerzt. Allerdings hat die Wintersaison am 1. November, also soeben erst, begonnen – und die Menschen im alten Europa und anderen „Quell-Ländern“ des ägyptisch-touristischen Einkommens seien hungrig nach „Bildung“, die es entlang des Nils reichlich gebe … 1,3 Millionen Deutsche, 1,4 Millionen Engländer und mehr als 4 Millionen Russen erhoffe man sich allein aus den drei wichtigsten „Quellmärkten“.

 

So viel Reiselust begeistert auch Michael Buck. Der Commercial Director des Luftfahrtunternehmens Sun Express ist eigens nach Hurghada gereist, um die ersten Maschinen aus dem Sun Express-Flugpark in Empfang zu nehmen. Mit Beginn der Wintersaison hat sich das deutsch-türkische Joint-Venture-Luftfahrtunternehmen neu aufgestellt und sechs Maschinen als „Nil-Bomber“ zulassen lassen … ohne Upgrade-Möglichkeit für die Business-Klasse übrigens, das werde von Ägypten-Urlaubern nicht gefordert, sagt Buck.

„Pyramiden-Touris“ wollen vor allem billig ans Ziel, hört man. Sie wollen dort reichlich essen und auch sonst ordentlich verwöhnt und umgarnt werden. Dass man das Image des „Kulturtouristen“ quasi gratis hinzuerhalte, sobald man sich in die Warteschlangen vor Luxor oder die Pyramiden hineinquetsche, wird allenthalben als positiv empfunden. Ebenso wie der Mythos des Weltreisenden, den man sich anheften dürfe, sobald man sich auf einen Dampfer einschiffe und via Nil bis Assuan schaukeln lasse. Unter der Hand schmunzeln darüber selbst Tourismus-Manager aus dem Land, die genau von dieser Flachheit des Anspruchs der Reisenden profitieren, während sie ihn zugleich belächeln.

Und doch: So üblich ist diese Form des Konsum-Genusses unter ägyptischer Sonne, dass Hotelmanager der Luxusresorts auf der Halbinsel von Soma Bay fassungslos den Kopf schütteln, als ich sie danach frage, welche Chancen ein Individualtourist hätte, der mit eigenem Auto anreisen und um ein Zimmer bitten würde. „Gar keine – wir sind ausgebucht“, heißt es in allen Resorts außer im Sheraton. „Ausgebucht? Aber wo soll ein Reisender denn schlafen, der ohne eine organisierte Tour die Wüste quert, hier ankommt und am Roten Meer ein paar Tage verbringen will?“, frage ich. „Oh, das ist schwierig. Das weiß ich auch nicht. Buchen Sie doch besser einfach eine organisierte Reise“, ist die Antwort nahezu allenthalben.

„In Hurghada ist sicher noch irgendwo ein Zimmer. Aber wo? … “ Mit diesen Worten tröstet mich zumindest einer der Gesprächspartner aus der Elite der organisierten Touristerei. Fast mitleidig wirkt seine Ermunterung. Dann wendet auch er sich wieder seinen Bade-, Surf- und Konsum-Jüngern aus der Fraktion von TUI und Co. zu, die sich allenthalben, rotbraunverbrannt und eingeölt, an Bars und auf Strandstühlen lümmeln … Mojito schlürfend, der im Land der überzeugten Antialkoholität so schwach gemixt wird, dass man ihn als Minzewasser getrost in Babyfläschchen füllen könnte – wäre er nicht so teuer: Bis zu 9 Dollar pro Glas verlangt man in den Hotelbars auf der Halbinsel von Soma Bay ohne Scham; Kellner, die selbst von 220 Dollar im Monat leben müssen, servieren mit freundlicher Servilität.

Noch dreister wird der von den Büffettgenüssen erschlaffte Sonnenhungrige in den Spa-Zentren angegriffen: Bis zu 75 US-Dollar kassieren Hotels dort dafür, dass unterbezahlte Masseurinnen und Masseure 50 Minuten lang heiße Steine auf untrainierte Bodies von lustvoll stöhnenden Touristinnen legen und im Wechsel zu dieser natürlichen Stimulation auch mal – von heißem Öl unterstützt – per Hand ins lasche Muskelkorsett greifen. „Die Massagen nutzen nicht viele“, sagt mir ein Masseur, der in bestem Deutsch schulterzuckend mutmaßt: „Ist wahrscheinlich zu teuer.“

Ich denke: Nein, Junge, gewiss nicht, zu teuer ist das ganz gewiss nicht. so viel zahlt man auch in Deutschland (– mehr allerdings auch kaum –). In Deutschland würde allerdings der "Handwerker", sprich Masseur, für seine Arbeit aber zumindest einen ordentlichen Teil des Preises der Massage erhalten.

Nun will ich nicht den Eindruck erwecken, ungerecht zu sein. Deshalb muss ich an dieser Stelle einmal ausdrücklich einfügen: Wer nach Hurghada und weiter in die Luxus-Resorts von El Gouna oder Soma Bay reist, und nicht mehr erwartet als eine perfekte Küche, komfortable Unterkünfte, die weltfreundlichsten Menschen westlich von Hermeskeil sowie ein mildes, gerade auch in unseren Wintermonaten angenehmes Klima mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad tagsüber bei gesundem, salzhaltigen Wüstenwind, der ist nirgendwo besser aufgehoben als in den Resorts von Soma Bay und Co. zwischen Rotem Meer und Nil.

 

Selbst auf einem der – abends leider verdreckten, mit Öl und Schweiß beschmierten – Polster am feinen Sandstrand der Halbinsel von Soma Bay liegend, genieße ich die frische Morgenbrise von der See.

Es ist knapp 25 Grad Celsius warm, das Meer ca. 21 Grad. Einer der muskelbepackten, braunschlanken Boys aus dem Kempinski fragt, ob ich einen Wunsch hätte. … Ja, habe ich, aber den kann mir der Junge nicht erfüllen. … Ich träume weiter und genieße die samtene Luft, die wärmenden Strahlen der soeben aufgegangenen Sonne, das schöne Panorama: Mein Blick geht rüber nach Saudiarabien, dessen Küsten man südöstlich der Halbinsel sehen kann. Im Südwesten sind die Kulturspots Ägyptens: Luxor, Assuan. Ich hebe sie mir für eine andere Reise auf. Bei dieser steht ein straffes Programm zur Bewältigung an. Heute geht es nach El Gouna sowie Hurghada.

 

Also auf zum Frühstück: Der Chefkoch des Kempinski ist einer der liebenswürdigsten Menschen, die man sich nur vorstellen kann. Unablässig ist er um das Wohl seiner Gäste bemüht. Er weiß, dass Liebe durch den Magen geht und seine Liebe zu den Menschen, die er umhegt, ist – mindestens – so groß wie die nach jedem Essen prallvollen Ranzen seiner Gäste. Da gibt es keine Limits: Morgens ein Beef vom amerikanischen Angus-Rind? Klar, gern. Der Service bringt es an den Tisch. Oder lieber ein leichtes Omelette? Frische Früchte? Ein Dutzend Brotsorten und dazu den Aufstrich für eine Kompanie und für ein ganzes Jahr? Alles da. Dazu gibt es immer noch irgendeinen besonderen Tipp vom Chefkoch, der an jedem Tisch selbst nach dem Rechten schaut. Noch ein Glas frischgepressten Mangosaft? Wunderbar. Mit Fruchtfleisch und von einem Aroma, von dem der bürostuhlgestresste Mitteleuropäer hierzulande nur träumen kann.

Es ist ein Paradies – für Menschen, die so gern essen wie ich; es ist die Hölle, denn man will immer noch ein Häppchen naschen und noch eines … schon geht gar nichts mehr, doch eines geht immer noch.

Auf der Fahrt nach El Gouna kämpft eine zutiefst zufriedene Körperlichkeit, die am liebsten ein kleines Nickerchen fordern würde, gegen die überwältigende Schönheit der Natur entlang des Roten Meeres. Die Bergketten diesseits und jenseits der schmalen See, über die jedes Boot und jedes Schiff passieren muss, welches den Suez-Kanal aus oder zum Mittelmeer durchfahren will; die unendlichen Sände der östlichen Sahara-Ausläufer. Es ist eine karge Vegetation, die noch von der Feuchtigkeit der wenigen Millimeter Regen profitiert, die in den vergangenen zwei Jahren überraschenderweise gefallen sind. Unendliche Steinformationen. Gebirgssilhouetten der bis zu 2200 Meter hohen, schroffen Steilfalze am Horizont, die im Gegenlicht der schnell steigenden Sonne bald unwirklich bläulich herüberschimmern. Ich fühle mich an die Erzählungen von Albert Camus aus Algerien erinnert, kann es irgendwie nicht fassen, dass das, was ich sehe, wirklich ist und keine künstliche Kulisse, kein weltfremdes Stück verträumter Literatur. Es ist, als wäre da gar keine Straße und nur die Ferne wäre nah …

Dann hat uns ganz unvermittelt die Zivilisation wieder.

... O ... eine ase ... El Gouna

Noch in der Wüste, sieht man plötzlich Palmen am Horizont.

 

 

Ja, El Gouna ist wie eine Oase: der Kreativität und des Schöpfergeistes, der Pionierkraft und des Unternehmergeistes. El Gouna heute – das ist eine der sicher schönsten Städte unter Gottes Himmel. Vor allem aber: El Gouna verdankt seine Existenz allein der Tatkraft eines einzigen Mannes. Die mittlerweile nahezu 22.000 Einwohner zählende Stadt wurde von Samik Sawires gegründet. Der Mann, ein Ägypter, der einst an der TU in Berlin studierte, wollte sich vor knapp zweieinhalb Jahrzehnten genau an dieser Lagune, ca. 25 Kilometer südlich von Hurghada, seinen größten Traum erfüllen: Ein Haus – direkt am Meer. Mit eigenem Strand und aller Ruhe dieser Erde. Nun, das Haus hat er – und viele weitere dazu.

Die Ruhe unterdessen ist auf der Strecke geblieben: eine ganze Downtown und Residenzen von Ruhesüchtigen aus aller Herren Länder, Kirche und Moschee, ein eigenes Fußballstadion, Tankstellen, ein Housing-Projekt, das Tausenden von Arbeitern billige Kredite und somit Wohneigentum ermöglicht, ein 18-Loch-Golfplatz mit Lagunenblick (ein zweiter wird gerade gebaut), Krankenhäuser, Schulen, ein eigenes Wassermanagement mit Meerwasser-Entsalzungsanlage, Müllrecycling-Konzept sind dem Pionier aus Berlin in dessen ägyptische Heimat gefolgt. Die Stadt wächst, wie keine zweite in Ägypten.

Der Pharao von El Gouna hat heute einen privaten Flughafen – nur für Privatmaschinen! – 16 über die ganze Stadt verteilte Hotels beherbergen Gäste aus aller Welt.

„Nein, die Revolution hat auch hier zu keinerlei Schwierigkeiten geführt.“ Jasmin Hussein ist einerseits ein süßes Girlie, andererseits ein Powerweib von großem Format. "Wir hatten nur einige Versorgungsengpässe und die Kommunikation ist zusammengebrochen", sagt sie. „PR Executive“ steht auf ihrer Geschäftskarte und während sie uns von Samik Sawires, dem Pharao von El Gouna, einem der reichsten Männer Ägyptens und dessen Visionen erzählt, kann man den verträumten Glanz eines verliebten Mädchens in den schönen Augen der Frau sehen, die andererseits eine durchtrainierte Dynamikerin ist: Als Halbösterreicherin spricht sie perfekt Deutsch, Arabisch – natürlich! – ebenso fließend. Außerdem diverse andere Sprachen, die man so braucht, wenn man Werbung für eine Stadt wie El Gouna macht: Skandinavier, Holländer, Belgier Franzosen, Engländer, Amerikaner, sehr wenige Russen, dafür umso mehr Österreicher und Deutsche haben sich an der Lagune mittlerweile eigene Häuser gekauft oder gebaut.

Irgendwo in einer der Residenzen könnte man Omar Sharif treffen. Wenn man nur wüsste in welcher …

Jasmin plaudert und plaudert. Wir machen eine Bootsfahrt durch die Lagunenwelten von El Gouna und Jasmin freut sich über das Interesse an dieser, an „ihrer“ heißgeliebten Heimat. Die Werbung braucht ein Label, also wirft sie irgendwann verspielt das Wort vom „St.-Tropez von Ägypten“ in die Runde – und wieder freut sie sich: Die Zuhörer staunen … aha, das St.-Tropez von Ägypten.

Im Steigenberger gibt es ein „kleines“ Golferlunch. Muss ich es erst erzählen, dass dort – wieder einmal – die ganz große Gourmandise ihr Fest feiern durfte?

Jasmin Hussein, Samik Sawires, der Pionier an den Gestaden des Roten Meeres, Zahlen von Faszinosen, die wie Briefmarken oder süße Früchte am Wegrand gesammelt werden, begleiten mich in meinen Gedanken, als wir schon auf dem Weg nach Hurghada sind.

 

Hurghada – das einstige Fischerdorf, ist heute eine virulente Großstadt mit allem, was man erwartet: mit dreckigen Vororten, mit einfachen Wohnvierteln, mit luxuriösen Herschaftsquartieren, großen und kleinen Hotels, vor allem aber mit ungezählten Einkaufsstraßen und Basarmeilen und mit soukhgleichen Gässchen am Rande des Stadtzentrums.

Shoppen und Nahsehen, Sex in the City, wo gibt es die billigste Rolex, welcher Händler hat den besten Safran im Gewürzregal und zu welchem Preis, Marlboro, die Stange für 5 US-Dollar, Palästinensertücher und gold-silber-durchwirkte Seidentücher sind die Themen. Wir sind eine Gruppe von Krämern, wie sie in keinem Soukh fehlt – und lassen uns berauschen wie eine Kitaklasse vor dem Lego-Regal.

„Gibt es bei den Moslems auch Bordelle?“

„Klar!“ Moustache-noir, der baumlange Nubier, lacht und zeigt auf eine schmale Gasse. „Gleich da hinten ist eines.“ Der Schnauzbart fragt, woher wir kommen und erzählt in bestem Deutsch aus Karlsruhe, wo er sich einst in ein Mädchen verliebt hat: „Blond, blaue Augen, aus Münster, Laura. …“

Auch andere sprechen deutsch. Viele. Einige gerad so viel, dass sie ihre Waren besser an den „Kaufrausch-Süchtigen“ bringen können, andere genug, um zu schwadronieren wie Marktweiber: Von der Revolution und ihren Träumen vom großen Geld, vom Leben und leben lassen, und davon, dass sie uns „reich“ machen wollen. Wir müssen nur genug Safran erstehen – und zu Hause zum hundertfachen Preis wieder verkaufen. Ja, so einfach ist das. Und fast schon so etwas wie ein Abenteuer für uns 5-Sterne-Player aus dem reichen Dreamparadise Germany hier, mitten im ganz normalen Wahnsinn einer neuägyptischen Kasbah – einer „Altstadt“, die eigentlich weder alt ist, aber auch nicht mehr jung. Es ist einfach eine virulente Ansammlung von Leben, wie es sich um das einstige Fischerdorf Hurghada gebildet hat, weil seit der Gründung der Stadt als Touri-Hochburg Menschen gebraucht wurden, die alles rund um den alltäglichen Bedarf besorgen: Von Sand und Steinen bis zu all den Waren, die Menschen konsumieren, die hier leben, um die Touristen zu bedienen … und die dafür nicht mehr als durchschnittlich 220 Dollar pro Monat ausgeben können.

Als die Sonne schon längst die Abendnebel geküsst hat und hinterm Sand der Sahara-Dünen verschwunden ist, sitzen wir noch in der neuen Marina der jungen Stadt Hurghada, die die alten Fischer längst vertrieben hat. Touristinnen, die man sich nicht schöntrinken könnte, Touristen, denen die Gier aus den Augen quillt, bevölkern die Bars und Restaurants und suchen, Ursprünglichkeit zu erheischen. Gibt es natürlich nicht (mehr) – alles untergegangen, im Kompromiss, den eine Gesellschaft eingeht, die ihre Wurzeln jedermann zugänglich machen will.

 

Abends, im Ali Baba, wird das noch deutlicher: In einer durchtouristisierten Basaratmosphäre kann man Bauchtänzerinnen sehen und vor einer historisierenden Kitsch-Kulisse von Sphinx und Co. ein paar Schritte auf einem Kamel reiten. Man kann sich Repliken ägyptischer Kunstschätze anschauen oder sich beim Feilschen übers Ohr hauen lassen.

Wer jedoch nur schaut, lernt vielleicht am meisten: Dass dieses arme, reiche Land in den westeuropäischen Metropolen – leider – von einem offensichtlich völlig falschen Label gebrandet wird, das weder den Menschen noch der Natur, weder dem, was man erwartet noch erst recht der großen Kultur am Nil gerecht wird. Natürlich essen wir wieder – und wieder viel zu viel und viel zu gut. Womit haben wir uns das verdient? Salate und Filet vom Kalb, Bällchen von Hühnerfleisch und Gemüse, gedünstet. Die besten morgenländischen Gewürze auf Reis und Kartoffeln, Erbsen und allerlei weiteren Schmackeduzien mit Saucen und Essenzen. Dazwischen Suppe, danach Süßgebäck. Ein einziges Abendessen für nur einen von uns könnte sicher eine Familie für eine Woche satt machen.

Satt. Vielleicht ist das das Ziel. Wer satt ist, empfindet die Show, für die der Vergnügungstempel rund um Ali Baba viel Geld verlangt, als weniger peinlich: Vor verfälscht-historisierender Kulisse werden Kamele und Pferde, Fellachen und Menschen, denen man ansieht, dass ihr Tun nicht choreographiert ist und ihnen auch keinen Spaß macht, über mehr als eine Stunde durch eine Sandlandschaft gescheucht – es ist abscheulich; es tut einem leid; es ist nicht zu ertragen gewesen – und so bin ich gegangen: Nein, diese Show wird der großen Vergangenheit des Landes weniger als alles andere, was wir gesehen haben, gerecht. Schade.

Und so findet unsere letzte Nacht – diesemal in einem anderen Hotel – einen unschönen Start: La Résidence des Cascades heißt das Golf-, Spa & Thalasso-Resort - eines der Big five von Soma Bay. Ich frage mich, ob die Bauherren dort eigens besonders findige Architekten gesucht haben, deren Honorar mit der Länge der Gänge zu den Zimmern steigt. Man läuft und läuft … bis man ins Bett fällt, hat man einen Halbmarathon hinter sich und kann kaum noch beurteilen, ob das Zimmer nun gut ist oder nicht. Ein Journalist erzählte mir, er sei in ein Zimmer einquartiert worden, in dem schon ein Ehepaar im Doppelbett lag … es muss eine Szene wie bei Loriot gewesen sein: nein, ich verlasse meine Badewanne nicht, Herr Müller-Lüdenscheid.

Damit bin ich wieder bei meiner Eingangsfrage. Und wenn ich mir das so recht überlege, so muss ich vielleicht doch etwas differenzierter antworten, wenn jemand von mir wissen will:

Gibt es etwas Langweiligeres als ein 5-Sterne-Hotel?

Vielleicht, ja, wahrscheinlich schon.

Es dürfte wohl ein 5-Sterne-plus-Haus sein, in dem es nichts Menschliches mehr gäbe und selbst ein Reinfall wie jener in den Cascades „The world leading Hotels“ nicht mehr zum Gesprächsstoff machte.

 


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