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Usedom - eine romantische Winterreise zwischen Kaiser- und Bernsteinbädern, Ostsee und Achterwasser

Von Christine und Norbert Gisder
01.01.2010

Stettiner Haff im Süden, Peenestrom und Achterwasser im Südwesten, die Ostsee im Nordosten - dazwischen eine filigrane Landschaft, der man die Verwundbarkeit schon ansieht, wenn man mit dem Finger über die Landkarte streicht. Das ist Usedom. Nicht die größte Insel Deutschlands und nicht die bedeutendste. Als "Badewanne der Berliner" galt Usedom seit Kaisers Zeiten. Die Berliner kamen, badeten - und drückten der Insel ihren Stempel auf: Was die Unterkünfte betrifft, zum Beispiel, oder die günstige Anbindung an die alte und neue Hauptstadt.

Wir haben Usedom im Winter 2009 besucht - zwischen den Jahren, sozusagen; nach Heiligabend sind wir angereist, vor Silvester wieder wech ... gerade rechtzeitig noch, um den Blechlawinen der Wintertouristen zu entgehen, die sich jedes Jahr in Schlangen Richtung Norden aufmachen, als gäbe es zum Böllern nicht bessere und weniger sensible Plätze.

Die Insulaner klagen - und machen's mit. Sie sind nicht glücklich - aber tun, was ihnen möglich ist, um die Touristen zufrieden zu stellen.

Darüber werden wir in einer Folge von Berichten schreiben. Und die Bilder zeigen, die wir zunächst einmal sortieren: Nach Kaiser- und Bernsteinbädern, nach Achterwasser und Ostsee, nach Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps, die sich noch lohnen, in dieser Landschaft, die dem schnellen Verbrauch anheim gestellt scheint.

Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin - die Kaiserbäder

Den "Geist einer verblassten Ära" beschwören Reiseveranstalter gern als Anlass für einen gepflegten Usedom-Tourismus, der Kultur- und Natur-Erlebnisse vereint. Doch was davon ist wirklich noch zu sehen?

Die drei kaiserlichen Seebäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin werden sicher von fast jedem Usedom-Touristen besucht: Die Schuldtürmchen der Bäderarchitektur in der ganzen Pracht, die den Adel Europas und der Welt seit zwei Jahrhunderten an die deutsche Bernsteinküste gelockt hat, wird man jedoch kaum noch authentisch erleben. Zu viele Bausünden - nicht nur der DDR-Plattenplaner, sondern gerade auch der profitorientierten Nachwende-Ära - haben allzu viele Perlen zerstört, andere allzu aufwendig totsaniert. Und so muss man schon aufmerksam und mit viel Muße kommen, um zu erahnen, was einst die Musik dieser Namen ausgemacht hat: Seebad Ahlbeck, Seebad Heringsdorf, Seebad Bansin.

Die Urbanität der Städtchen hat vor allem unter der Profitgier der "Architekturoptimierer" moderner Provenienz gelitten; und ebenso die Gastfreundschaft. Wo früher mondäne Villen von weiten Gärten umgeben waren, wurden durch die modernen Ungeister allzu viele "Stadtvillen" genannte Urlaubskasernen in die alten, von den kaiserlichen Architekten so sorgsam geplante Sichtachsen hineingekrümelt. Wer heute Usedom besucht, muss geduldig suchen: Das beginnt schon bei der Anreise über die Bundesstraßen von Anklam über das Städtchen Usedom sowie von Wolgast über die Peenebrücke. Endlose Blechschlangen von Autos werden über diese beiden Arterien auf die Insel geschleust. Entsprechend genervt verhalten sich viele der Insulaner, die trotz - oder gerade wegen? - der Abhängigkeit von dem Geld der Touristen oft gereizt reagieren. Wer die Menschen nicht kennt, könnte fast denken, sie seien fremdenfeindlich. Nun sind sie alles andere als das, aber die Gereiztheit vieler fällt durchaus auf.

"Vielleicht liegt es daran, dass wir im Grunde selbst am besten wissen, dass unsere schöne Insel zum Tod durch touristische Überpopulation verurteilt ist, wenn wir das bisschen Landschaft nicht sorgfältiger schonen." Das sagte mir die Buchhändlerin in Bansin, der Maitre de Plaisier im Pub in Heringsdorf und der Hotelpage in Ahlbeck so oder mit ähnlichen Worten.

Die Kaiserbäder kämpfen einen verzweifelten Kampf: Sie brauchen die Touristen, deren Raumbedarf die Ursprünglichkeit der ganzen Region zerstört.   

Seebad Ahlbeck - ein Bilderbogen

Wer Ahlbeck mit dem Auto ansteuert, dem fällt entlang der B111 zunächst auf, dass die Stadt in Bereiche unterteilt ist, was den Eindruck von Unordnung und Zersiedelung in den strandferneren Vierteln nicht aufhebt. Erst vom Strand her gesehen, oder von der Promenade gleich über dem hunderte Meter breiten und kilometerlangen Sandstrand, wird Ahlbeck seinem Ruf gerecht: Die Jugendstiluhr von 1911 am Seebrückenplatz ist so etwas wie ein natürlicher Meeting point geblieben, Restaurants, Pensionen, Villen - alle mit eigenem Namen - entlang der Promenade lassen trotz Touri-Bahn, junk-sea-food in jeder Theke und Bratwurst unter greller Werbung etwas von der Atmosphäre der Gründerzeit erahnen. Die versetzte von ca. 1850 an das Fischerörtchen in den Status eines Badeortes.

Kaiser Wilhelm II kam zwischen 1895 und 1913 regelmäßig, Lyonel Feininger,  Amerikaner mit Bauhaus-Kunstsinn, Theodor Fontane, Heinrich Mann und andere schmückten den Geldadel mit ihrer Anwesenheit. Villen im Stil der Renaissance wurden von französisch gelenkten Architekten, venezianische Fassaden von italienisch inspirierten Baumeistern zwischen die Paläste im südenglischen Bäderstil und die wilhelminischen Giebel auf die Gründerzeit-Fassagen gesetzt. Bezahlt von dem Geld, das dessen Eigentümer aus Berlin und anderen Metropolen Europas dem Hochadel näher brachte ... sie irgendwie selbst (fast) adelte. Wer sich solche Herbergen leisten konnte, durfte - kurz wenigstens - in dem Glauben verweilen, dazu zu gehören.

Könige und Künstler - in Ahlbeck zeigten sie sich dem Volk. Und distanzierten es durch ihre überwältigende, optische Präsenz in den Dunstkreis der schlüssellochschielenden Subalternität. Dass viele der einstigen architektonischen Kunstwerke heute mit Plastikfenstern und Putz-Pomade totsaniert wurden, fällt offensichtlich weder den weiterhin außenstehenden Besuchern, noch den Bewohnern auf.

Ja, billig sind glücklicherweise viele der Unterkünfte: Ab 22.50 Euro pro Person/Nacht mit Meerblick in den Schlaf zu sinken ist schon ein Luxus - geschmälert leider durch die Art so mancher Bausanierung: Billig, gerade weil überkandidelt.

Die Seebrücke mit dem Gaststättenpavillion unmittelbar über der "Waterkant" ist seit 111 Jahren Wahrzeichen des Seebades geblieben: Als Manifest der Gründerzeit 1899 wie ein Torhaus auf den 280 Meter ins Meer reichenden Seesteg gesetzt, ist der Pavillion heute noch das einzige Zeugnis einer originalen Seebrücke an der Ostseeküste. Trotz einer Sanierung in den 70ern ist das gesamte, wunderschöne Ständerwerk in seiner historischen Substanz und in seiner ganzen, farbenfrohen Anmut authentisch erhalten geblieben.

Die Gemeinde "Dreikaiserbäder" ...

... entstand als Kunstprodukt 2005: Am 1. Januar jenes Jahres wurden Ahlbeck im Osten und Bansin im Westen mit Heringsdorf zunächst zur Gemeinde und Verwaltungseinheit "Dreikaiserbäder" zusammengeschlossen, zum 1. Januar 2006 wurde die Gesamtgemeinde wiederum umbenannt: Heringsdorf ist nun der Name für die drei einstmals selbständigen und aus Fischerdörfchen heraus zu den populären "Badewannen der Berliner" erwachsenen Heilbäder.

Heringsdorf. Heringsdorf? Ja. Der Hotel- und Restaurantführer "Essen und Trinken in Mecklenburg-Vorpommern 2009" (Klatschmohn Verlag) benennt als Grund für diese Namensgebung eine Legende. Der zufolge war es König Friedrich Wilhelm IV., der den Ort so genannt hat, nachdem er dort einen frischen Hering geschlürft hat. Naja, ist halt eine Restaurantführer-Legende.

Wer in Heringsdorf Halt macht, wird das trotz des Rummels nicht bereuen. Die Eisbahn nimmt im Winterhalbjahr gnädig die Kinder auf, die sich über Stunden amüsieren. Anschließend findet man in der Sternwarte zugleich Ruhe und Inspiration. So wird man dann sogar am Touri-Rummel auf und vor der Seebrücke schließlich noch Zeit für Momente der Muße finden - ist doch auch eine Betrachtung wert, zuzuzsehen, wie viele Menschen wie viel Zeit für die Inspektion von völlig sinnlosem Kram beim Shopping ausgeben ...  

Für die Modewochen werden wir hier nicht werben, die Macher tun das mit gewohnter Gewieftheit auf ihren eigenen Seiten. Und wer Kultur sucht, findet sie tatsächlich vielerorts. Unser Tipp: Einfach die Augen auf und schauen.

Seebad Heringsdorf - ein Bilderbogen

Für Familien der Hit: die Eisbahn

... und danach die Sternwarte gleich nebenan

Seebad Bansin - ein Bilderbogen

Kleinode am Rand, abseits der großen Straßen

Das Wasserschloss Mellenthin

Nebel liegt über der Insel und lässt die Landschaft und ihre Häuser wie mit dem Weichzeichner verewigt im Nichts verschwimmen: Zwischen Bansin und dem Städtchen Usedom weist ein eher unauffälliges Schild auf das Wasserschloss Mellenthin hin. Die architektonisch interessante Domäne sollte jeder Usedom-Besucher ansehen. Und, bitte, dort das feine, selbst gemachte Naschwerk probieren - nach einem frugalen Mahl, natürlich. Ja, die Küche des Schlosses ist eine echte Empfehlung. 

Mellenthin - Anfahrt zum Schloss

Der gute Schlossgeist verkauft 2-Euro-Coupons ...

"Halloo! Schönen guten Tag. Schön, dass Sie sich unser Schlösschen anschauen wollen. Im Obergeschoss haben wir soeben auch noch eine wunderschöne Teppichausstellung ..."

Die Begrüßung ist so herzgewinnend, dass nur ausgemachte Geizkragen nun zaudernd fragen: " ... kost' dat wat?"

"Jou, 2 Euro. Werden beim Verzehr aber angerechnet."

Und es müssen schon noch größere Geizkragen sein, die nun ablehnen und beidrehen. Wir haben gern unseren Obolus entrichtet, denn dem Schloss sieht man schon von außen an, dass die Unterhaltung nicht mit Klimpergeld zu bezahlen ist. Außerdem: Wenn der "Eintritt" doch auch noch auf den Verzehr angerechnet wird ... gern!

Die Kinder freuen sich schon: Ein echtes Schloss!

Schloss und Hotel sind im Besitz einer ganz normalen Familie

Im Jahr 2001 kaufte die Familie Fidora das Schloss - und rettete das denkmalwürdige Ensemble mit viel Einsatz vor dem Verfall. 1575 gebaut, liegt das Wasserschloss Mellenthin im Naturschutzpark und genau in der geographischen Mitte der zweitgrößten deutschen Insel. Im Haupthaus wurde nach der Renovierung ein Restaurant und Café eingerichtet und phantasievoll möbliert, urig beheizt mit mächtigen Holzöfen von Bullerjan. In den Westflügel legte Familie Fidora ein Schlosshotel - das GT nach einem Test noch extra vorstellen wird.

Danke für die nette Bewirtung, lieber Schlossgeist

Schweinshaxe und Kraut, Pfannkuchen und Säfte, Wasser - und der Kaffee! - waren lecker und die Bewirtung so freundlich und liebevoll, dass das durchaus einen Extra-Wunsch für ein schönes 2010 wert ist.

Am Ausgang plaudern wir noch ein paar Worte mit dem guten Schlossgeist in seinem Wärterhäuschen: es ist übrigens der Junior-Chef selbst, ein echter Fidora, der sich dort seine Gäste unbefangen anschaut.

Die meisten wissen das natürlich nicht. Müssen sie auch nicht. Er ist freundlich zu den Seinen, die es nicht immer zu ihm, dem vermeintlichen "Watchman" sind. So lernen beide voneinander ...

Fidora jr. erzählt etwas von seiner lippischen Heimat und wie die Familie auf die Idee gekommen ist, sich auf Usedom zu verwurzeln. Es ist eine interessante Geschichte - und: versprochen! Wir werden sie Ihnen erzählen.

Weiter geht's - ins Städtchen Usedom: ein Bilderbogen

Für den Hafen werden noch Investoren gesucht

Man sieht: Potenzial für kreative Anleger mit und ohne Boot

Nur einen Steinwurf weiter lockt der Schlossberg mit Denkmal

Usedom ist ein Paradies für Wassersportler. In den Häfen der Bernsteinbäder Ückeritz und Zempin sieht man auch im Winter, warum das so ist

Das Seebad Ückeritz - ein Bilderbogen

Erst Ende des 19. Jahrhunderts und somit durch die Entwicklung von Usedom als "Badeinsel" befördert, wurden größere Häuser im Villenstil zwischen die einstigen Fischerhäuschen gebaut, die sich heute noch hinter Dünen und Schilf an die Hänge der 1000-Seelen-Gemeinde ducken: zwei Campingplätze, einer am Achterwasser, einer an der Ostsee, schöne Ferienhäuser, gute Gastronomie und eine idyllische Landschaft machen Ückeritz zu einem schönen Urlaubsort. Nicht überkandidelt, nicht schickimicki, alles andere als mondän - und gerade darum so recht Usedom. Für Bootsfahrer ist der Hafen am Achterwasser ein guter Anlaufpunkt auch für größere Yachten.

Wir wandern weiter - nach Zempin: ein Bilderbogen

Seebad Zempin - der romantischste Hafen am Achterwasser

Zinnowitz, Karlshagen, Peenemünde: mal morbide, mal romantisch - der Norden

Zinnowitz auf Usedom: Kein Kaiserbad - aber ebenso schön

Kultur und Sport, eine Meerwasserschwimmhalle mit Sauna und die Vinetafestspiele locken in das Seebad im Norden von Usedom. Wer Zinnowitz besucht, sieht, dass die Stadt alles andere als im Versinken begriffen ist: Sie blüht auf - kaum noch eine der herrschaftlichen Villen aus der Kaiserzeit, die nicht saniert worden wäre ... leider auch kaum eine, die in der Struktur authentisch geblieben ist. Zinnowitz ist dennoch ein Must. Das zeigt der folgende Bilderbogen.

 

Im Kulturhaus zerfällt deutsch-sowjetische Zweckfreundschaft

Kaum ein paar Steinwürfe von der mondän aufgeputzten Promenade entfernt, verfällt das Symbol deutsch-sowjetischer Freundschaft. Nein, das Kulturhaus hat keine potenten Lobbyisten mehr. Wir fragen uns, warum eigentlich nicht? Haben dort nicht Zigtausende gejubelt, damals? ... nur ein paar Steinwürfe entfernt vom großen Geld, das heute an der Promenade von Zinnowitz verdient wird ...

Wir gehen zur Seebrücke - von Möwen umspielt

"Von der Seebrücke mit der neue Tauchgondel aus können Schiffsfahrten zu anderen Usedomer Seebädern und bis nach Swinemünde und der Insel Wollin  unternommen werden. Und wer die Stille und Ruhe der Natur genießen möchte, der braucht nur wenige Meter zu gehen, und schon ist er alleine inmitten tiefer Buchen- und Kiefernwälder." So werben die Insel-Marketer für Zinnowitz. (http://www.insel-usedom.net/zinnowitz1.htm)

Lachen sie? Sie lachen? Lachmöwen, halt. <br /> Darunter flanieren die Brückenbummelanten

Ciao, Zinnowitz - unser Weg führt uns weiter ...

... nach Norden: Im Seebad Trassenheide bietet die Schmetterlingsfarm mehr als bunte Eindrücke einer bedrohten Fauna. Kinder haben eine praktische Biologie-Lehrstunde. Und in Karlshagen blinzelt hinter der Promenade die Geschmacksverwirrung der DDR-Plattenarchitekten zwischen lichten Kiefernwäldern, geschmacklosen Betonöden, endlosen Parkplätzen der Lebensmittelfilialisten hindurch. Doch wer diese Altlasten-Wüsteneien hinter sich lässt, kommt irgendwann wieder an den Strand - ans Meer, in das der Himmel fällt, irgendwo in weiter Ferne. Ja, der Himmel über Usedom ist irgendwie weiter und höher und lichter und schützt mit seiner milden Wildheit unterm Wind die Verletzlichkeit der schönen Natur. Das versöhnt sogar mit der Vergangenheit und einer Gegenwart, die diese Weiten zerstört und dennoch  - oder vielleicht gerade deshalb - niemals erreichen wird.  

Karlshagen - ein Bilderbogen

Peenemünde - Ambivalenz der Geschichte, die lebt, die keiner zurückwünscht, die über Usedom liegt, bleigrau, bleischwer

Ein Geruch wie von Unheil und Tod selbst modert über dem Ort. Als "Museumsdorf" wollen die Peenemünder ihr Nest vermarkten. Doch Freude kommt bei unseren Kindern nicht einmal vor dem Spielzeugmuseum auf. Und die bedrückende Atmosphäre der fensterlosen Ziegelbacksteinbauten auf dem Weg zum Hafen, die pestilenzähnlichen Dünste der immer noch fühlbaren Zielvorgaben von Versuchs- und Forschungsanstalten des Heeres des Dritten Reiches und der Nachkriegsunterdrückung werden selbst durch den scharfen, winterlichen Nordostwind nicht aus den Falten der Geschichte geweht, die Peenemünde zu einem Ort großer Nachdenklichkeit für jeden werden lassen, der sich seine Instinkte und Gefühle, die Wünsche nach Menschlichkeit, nicht durch buntprospektierte Oberflächlichkeit der Werbebroschüren glattbügeln lassen will.

Peenemünde. Sicher sehenswert. Auch nicht uninteressant. Fabriken des Schreckens, zerstört und gerade dadurch in ihrer Wirkung so bedrohlich. Ein Blick in die Vergangenheit wird hier zu einem Blick in die Zukunft.

Was an unserer Erde wird bleiben, wenn die Zukunft den Weg von Rüstung und Zerstörung egoistischer Lobbies und perfider Mafiaverbände unter allerlei Deckmäntelchen fortsetzt? Der Moder der Zeiten.

Peenemünde - einige Eckdaten

* erstmalig urkundlich erwähnt: um 1262

* Landung des Schwedenkönigs Gustav II in Peenemünde: 1630

* Inbetriebnahme der Luftwaffen- und Heeresversuchsanstalt: 1936-1945

* Start der ersten Weltraumrakete "V2" (Vergeltungswaffe 2): 1942

* Militärstützpunkt der NVA: bis 1990

* Begegnungs- und Kulturstätte, geehrt mit "Nagelkreuz von Coventry": 2002

* interessante Internet-Seiten:

http://www.peenemuende.de/

http://www.usedom-infoweb.de/peenemuende.htm

http://www.insel-usedom.net/peenemuende.htm 

http://www.insel-usedom.net/museen.htm

 

... und ein Bilderbogen

Das sowjetische U-Boot (Juliett-Klasse) mit der Kennung 461 im Hafen von Usedom gilt als "größtes U-Boot-Museum der Welt", wie der private Betreiber wirbt. 86 Meter lang, mit Diesel betrieben, wurde es 1965 gegen Flugzeugträger des Klassenfeindes in den Kalten Krieg geschickt. Marschflugkörper und Torpedos stellten die Bewaffnung dar, bis es 1991 außer Dienst gestellt wurde. Seit 1998 liegt es in Peenemünde. Im Boot wird die Atmosphäre, wie sie auf diesem mit bis zu 80 Soldaten bewaffneten Kriegsgerät geherrscht haben muss, mit technischen Geräuschen (Echolot-Wiedergabe etc.) simuliert.

 

Wir verlassen die Insel in Richtung Wolgast

Nach fünf höchst aktiven Tagen auf Usedom, verlassen wir die Insel. In Mölschow-Bannemin, einem Flecken, den man gut mit der Bahn erreicht und wo ein Kultur-Bauernhof zeigt, was man Touristen sonst noch anbieten kann, wollen wir noch eine Bahnausstellung empfehlen.

Eisglatt die Straßen nach Berlin. Und immer wieder Stille im Auto zwischen lautstarkem, munterem Geplapper. Es sind mehr als 1001 Eindrücke, die unsere Kinder aus fünf Tagen mitnehmen, erzählend verarbeiten. In den Köpfen der Kinder wirken die Abenteuer noch lange nach: die Stille unterm Nebel am Achterwasser genauso wie der Lärm der Eisbahn von Heringsdorf, die Seidenteppiche aus Hereke in Zentralanatolien genauso wie die unendliche Weite des Himmelsdomes über den endlosen Sandstränden.

Usedom wird uns als romantische Winterreise in den Alltag begleiten.

Post Scriptum

Kaum im Netz, kommen Kommentare von so vielen Lesern zu dieser Winterreise, dass wir hier einige in Auszügen weiterreichen.

"Kaum zu glauben, man atmet die schneidendkalte Winterluft, während man die Fotos von Bansin anschaut, und mir schaudert wie damals, als ich zum ersten Mal Peenemünde besucht habe, während ich darüber lese." (Amelie Beyer, Kisslegg/Allgäu)

"Wir haben Ihre ganze, schöne Reportage im Kreis von Freunden gelesen und werden sie vor allem deshalb weiter empfehlen, weil sie sehr authentisch ist. Man fühlt die Insel." (Frank Heugen, Detmold)

"Obwohl fast jedes Jahr auf Usedom, beschleicht mich nun das Gefühl, dass ich die Insel noch einmal neu erkunden sollte: Auf den Spuren der Familie Gisder. Danke dafür." (Regine Allenhäuser, Berlin)

"Was für eine Idee: Eine Reportage in Bildern, die das Gefühl vermitteln, das in kargen Worten so unvergleichlich verstärkt wird." (Ilja Sandner, Fotograf)

"Ich will einfach sofort wieder hin, nach Usedom, auf meine Insel." (Lisa Mayer)

"Schaut euch doch mal Rügen an. Ich würde so eine großartige Story doch sehr gern auch über die größte, deutsche Insel lesen." (Heribert Sont, Binz)

 

Liebe Leser,

wenn auch Ihnen weitere Kommentare eine Mail wert sind, schreiben Sie gern an die Autoren, die Sie unter n.gisder@gmx.de erreichen.

(Kürzung/Nichtveröffentlichung von Leserpost bleibt vorbehalten)

Ihre Christine und Norbert Gisder


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