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Rezension des Werks von Peter Haisenko: <br /> England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert

Von Prof. Dr. phil. Ekkehard Blattmann und Theresia Blattmann
30.07.2010

Wie soll sich der Rezensent einem Buch nähern, von dem sein Herausgeber nichts weniger behauptet, als dass es ein „Werk von einer Sprengkraft (sei), die der nach dem zweiten Weltkrieg von den USA so vielfach missbrauchten Atombombe entspricht. Nur macht diese Bombe uns diesmal frei“ (S. 322 f). Der Rezensent erschrickt und beginnt, mit spitzen Fingern zu blättern. Er lernt zunächst, dass der Autor Peter Haisenko 1952 in München als Sohn eines russischen Vaters und einer deutschen Mutter zur Welt kam, dass Franz Kafka „[der] Vetter meiner Großmutter mütterlicherseits [war]“ (S. 5), und er erfährt, dass Haisenko über 30 Jahre als Pilot gearbeitet hat, um sich danach der Geschichte der angelsächsischen Dominanz auf den Finanzmärkten („Bankraub globalisiert“, 2007) (S. 328) und schließlich der Ausarbeitung des vorliegenden Bandes zuzuwenden. Haisenko ist demnach auf historischem Gebiet ein Autodidakt. Das hat den Nachteil, dass, wie zu zeigen sein wird, mancherlei formale Mängel nicht ausbleiben. Andererseits bietet diese Autodidaktik den eminenten Vorteil bemerkenswerter Freiheit: Haisenko kann keinen Lehrstuhl verlieren.

Das Anliegen seines Buches ist es, den Deutschen Gründe beizubringen, sich mit ihrer eigenen und der europäischen Geschichte, ja mit der Geschichte der westlichen Hemisphäre im 20. Jahrhundert „erhobenen Hauptes“ (S. 320) neu zu beschäftigen. Die Deutschen sollen ihren „Nationalmasochismus“ (S. 266) aufgeben.

Haisenko liegt daran, die etablierten Mantren der Geschichtsschreibung über den katastrophischen Verlauf des zwanzigsten Jahrhunderts ins Wanken zu bringen sowie  das Interpretationsmonopol der westlichen Siegermächte und der nur allzu gelehrigen deutschen Historiographie zu brechen. Er will die Verteilung der Schuldlasten neu austarieren. Die deutschen Lasten werden nicht herabgemindert,  aber die blutigen Lasten der Alliierten und anderer Kriegsgegner werden in die andere Waagschale gelegt.

Haisenko  beschäftigt sich nicht mit den NS-Verbrechen. Er sieht seine Aufgabe nicht darin, die „Ursachen und Abläufe der schrecklichen Morde an vielen Millionen Juden zu erforschen“. Die Kenntnis hiervon darf  er mit Recht voraussetzen. Er will vielmehr „auch alle anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ (S. 171 f.), vornehmlich die an Deutschen verübten, dem Leser vor Augen rücken. Haisenko kann davon ausgehen, dass seit langem ein riesiger Überhang  an Publikationen besteht, die die deutschen Verbrechen im Dritten Reich belegen, indes die  Publikationen, die über die seitens der Alliierten während  und nach dem Zweiten Weltkrieg begangenen  Verbrechen berichten, bei weitem in der Minderzahl sind und überdies von der  geltenden Deutungshoheit systematisch marginalisiert, verschwiegen oder als extremistisch verdächtigt werden. Haisenko hingegen möchte „die Geschichte des 20. Jahrhunderts anders beleuchten“ (S. 30). Gleichzeitig verwahrt er sich - dies sei hervorgehoben - mit allem Nachdruck gegen den Verdacht, „die Gräueltaten der Nationalsozialisten“ (S. 15) in irgendeiner Weise zu relativieren. Sein Ziel ist es, die „Leichen im Keller“ (S. 14) der Alliierten ans Licht zu holen, um so „alle Verbrechen offen zu legen“ (S. 15).

Bei diesem Vorhaben werden die Juden allzeit außerhalb der Schusslinie gehalten. Zwar erregt der Zentralrat der Juden in Deutschland, der sich als „die höchste moralische Instanz in Deutschland“ (S. 42) geriere, Haisenkos entschiedenes Missfallen. Ansonsten aber sucht er, die Juden in allen Belangen reinzusprechen und alle Verschwörungstheorien abzuwehren.  Dies ist selbst dann der Fall, wenn es sich um das von Haisenko scharf verdammte Federal Reserve System (FED) handelt, wiewohl in jenem Zirkel manche jüdischen Namen auftauchen. Das Unheil, das in Haisenkos Augen von dem FED angerichtet worden ist, wird von ihm nachdrücklich den Hintermännern als den maßgebenden Drahtziehern angekreidet, deren Identität jedoch „unauffällig im Dunkeln“ (S. 64) verborgen bleibt: „Ich bevorzuge die These, dass jüdische Bankiers und ihre Handlanger im Auftrag und möglicherweise sogar unter Druck englischer Herrscherkreise gehandelt haben“ (S. 69). Nach diesem exkulpatorischen Mechanismus sind  selbst Henry Morgenthau und Ilja Ehrenburg der Verantwortlichkeit für ihre postulierten Vernichtungsorgien enthoben. An ihrer Statt werden Roosevelt und Stalin persönlich als die wahren Schuldigen identifiziert (S. 140). Und generell gilt: dass die Juden „das am meisten missbrauchte Volk für die Machtinteressen ganz anderer Hintermänner sind“ (S. 28).

Um die von Haisenko intendierte Neutarierung zu realisieren, bedient er sich zweier Hauptaspekte: Zum einen richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Machenschaften der anglo-amerikanischen Hochfinanz in London, dem „Finanzplatz Nummer eins (S.55, 119, 215), und speziell auf die Bank of England und auf das von ihr abhängige FED: „Das anglo-amerikanische Kapital bestimmt (zumindest) über das Wohl und Wehe der Volkswirtschaften der Welt“ (S. 38). Wer sich die von der anglo-amerikanischen Hochfinanz ausgehende, ungeheuer destruktive Macht vergegenwärtigt, die sich in den beiden letzten Jahren in hochkriminellen, welterschütternden, (zumindest in der Dritten Welt) millionenfachen Hunger und tiefes Elend schaffenden Umtrieben austobte, wird diesem Ansatz mit großem Interesse begegnen.

Der zweite Hauptaspekt, den Haisenko verfolgt, ist das geostrategische Denken und Handeln Englands im zwanzigsten Jahrhundert. Aus Englands geostrategischem Kalkül resultiert für Haisenko die zutiefst amoralische englische Außenpolitik, die allein kalten Nutzenabwägungen gefolgt und auch vor der Inszenierung der großen Revolutionen und der beiden  Weltkriege nicht zurückgeschreckt sei.

Der anglo-amerikanische Finanzblock und Englands Geopolitik (und in ihrem Schlepptau die USA) sind für Haisenko also die Büchse der Pandora, die „Quelle des Bösen“ (S. 243). Dies ist zwar ein schmaler Ansatz, der aber dank seiner Konzentrierung neue Einsichten verspricht.

Gehen wir nun medias in res: Den primordialen Grund des Ersten Weltkriegs findet Haisenko nicht, wie allgemein üblich, im allseitigen nationalistischen und imperialistischen Kriegsdrängen der europäischen Mächte, nicht im ideologischen Überbau und schon gar nicht im alleinigen deutschen Kampfesgelüst, sondern im zielführenden, kriegstreibenden, geostrategischen und finanziellen Kalkül der Engländer. Sie  verstanden den vom deutschen Kaiserreich intendierten Bau der Bagdadbahn als  konkurrentielles, ihren Interessen gefährliches Horrorprojekt, das unter allen Umständen zu verhindern war.

Das Deutsche Kaiserreich hatte sich, nach dem rückhaltlosen Anschluss an die K. u. k.-Monarchie, dem Zarenreich entfremdet und sich als Ausgleich dem Osmanischen Reich zugewandt. In jener Weltgegend hoffte Deutschland, auch seinerseits in die Weite ausgreifen zu können. Berlin  hatte Ausbildungsoffiziere an die Türkei gesandt. Und Bismarck selber hatte, trotz vieler Zweifel, noch kurz vor dem Ende seiner Kanzlerschaft dem Projekt der Gründung der Anatolischen Eisenbahngesellschaft zugestimmt. Die Deutsche Bank hatte die Finanzierung zustande gebracht (1899/1903). Die projektierte Bahn würde letztlich von Berlin bis zum persischen Golf führen. England war dementsprechend alarmiert, zumal der Kaiser auf seiner Orientreise 1898 die „300 Millionen Mohammedaner“ seiner freundschaftlichen Sympathie versicherte. Nach dem Bau der Bahn würde, so die zeitgenössischen Schwärmer, auch Deutschland Öl fördern, im vorderen Orient deutsche Kolonisten ansiedeln, und das deutsche Volk würde auf 100 Millionen Menschen anwachsen.

Hierdurch sah das notorisch exportschwache, im Außenhandel stark defizitäre England seine Machtstellung und seine Verbindungslinien nach Indien aufs äußerste bedroht. Das Projekt musste torpediert, Deutschland entscheidend geschwächt werden.  England schloss sich deshalb mit Frankreich und Russland eng zusammen. Damit war es der englischen Diplomatie gelungen, aus der projizierten  Bagdadbahn Dynamit zu machen.  Der Erste Weltkrieg konnte beginnen.

Hier hat Haisenko mit seinen geostrategischen und finanziellen Überlegungen zweifellos den nervus rerum getroffen. Dass aber  England der Profiteur „vom Verlauf der Geschichte des 20. Jahrhunderts“ (S. 85) sei, dürfte übertrieben sein. Das Empire existiert nicht mehr, und Englands Schuldenberge sind bis heute bedenklich angewachsen. 

Nicht weniger kritisch beurteilt Haisenko die USA. Er hasst die USA: Deren Politik versteht er als bis weit in das zwanzigste Jahrhundert reichende Handlangerdienste zugunsten der englischen Politik und des anglo-amerikanischen Finanzblocks. In dieser Optik rücken die USA in die Nähe eines hochverschuldeten, extrem militarisierten Verbrecherstaates, der weltweit seine Interessen mit Gewalt auf Kosten anderer durchzusetzen pflege.

So sei etwa in der Zeit des Kalten Krieges die Gefahr eines Atomkrieges auf deutschem Gebiet  nicht von der Sowjetunion, sondern „eindeutig“ (S. 212) von den USA ausgegangen. Die Geschichte des amerikanischen Spionageschiffes USS Liberty (Juni 1967, Sechs-Tage-Krieg) wird als atomare Fast-Auslöschung Kairos gewertet (S. 222 ff.), um die  amerikanische Herrschaft über das arabische Öl zu sichern. Als Beispiele für das „aggressivimperiale“ (S. 256) Auftreten der USA und ihrer Millionen Opfer dienen Hiroshima, Dresden (S. 258), das Massensterben deutscher Kriegsgefangener auf den Rheinwiesen und in käfigartigen Lagerhaltungen (cages) (S. 136), ferner die Kriege in Korea, Vietnam, Chile, Laos, Kambodscha, im Irak und anderwärts. Solche Verbrechen müssten, so Haisenko, wie die deutschen Verbrechen von einem Tribunal à la Nürnberg geahndet werden. Die Kommunistenverfolgung in den USA während der 50er Jahre wird (ernstlich) mit den Christenverfolgungen der Römerzeit gleichgestellt (S. 257). So hätten denn in ihrem amerikanischen Exil  Thomas Mann von Löwen zerrissen, Heinrich Mann enthauptet und der glaubensfeste Brecht auf dem Feuer geröstet werden müssen.

Schließlich erhalten nicht nur die USA, sondern die westlichen Demokratien insgesamt  denkbar schlechte Noten. Sie seien in ihrer heutigen Gestalt, gemessen an ihren Idealen, allesamt zu quasi-religiösen Missgeburten verkommen.

Man wird kaum umhin können, einen Teil der von Haisenko den USA vorgeworfenen Beschuldigungen gelten zu lassen. Gleichwohl macht sich hier gravierend ein argumentativer Mangel an Unparteiischkeit bemerkbar. Es fehlen in der Bewertung der US-Verbrechen allzu oft die jeweiligen Gegenspieler, die großen Bösen der Gegenseite von Stalin bis Mao Tse Tung mitsamt ihren Handlangern. Deren Schachzüge, deren Machtspiele, deren ungeheuerliche Massenverbrechen liefern die Kontexte und Notwendigkeiten, in denen viele menschenzertretende Entscheidungen des US-Weltpolizisten gefallen sind. Was wäre, um nur diesen einen Fall zu nennen, der Koreakrieg ohne Kim Il-Sung, Stalin und Mao gewesen? Jener Krieg hätte erst gar nicht stattgefunden. Haisenko läuft hier zweifellos Gefahr, Schwarz-Weiß-Zeichnungen zu liefern und seine Darlegungen  entschieden zu schwächen.

Wie steht es mit Russland bzw. mit der Sowjetunion? Auch hier beharrt Haisenko auf seinem finanzpolitischen Standpunkt. Die Oktoberrevolution hätte ohne das anglo-amerikanische Kapital nicht inszeniert werden können. Desgleichen wäre die gewaltige Aufrüstung der Roten Armee ohne die massive Hilfe des anglo-amerikanischen Finanzkapitals nicht möglich gewesen. „Die Entwicklung der Sowjetunion wurde immer vom anglo-amerikanischen Kapital kontrolliert und gesteuert“ (S. 77). Und wozu diese Unterstützung? Um die Sowjetunion zum Handlanger des Westens gegen Hitlerdeutschland zu machen: “Hitlerdeutschland wurde mit Hilfe der roten Armee zerschlagen und in seiner Größe dezimiert. Die politische Aufteilung Europas wurde zu Ungunsten Deutschlands neu gestaltet.  Russland bezahlte dafür mit mehr als 13 Millionen Toten, während die Westalliierten weniger als ein Zehntel davon beklagen mussten“ (S. 78).

Bei dieser Rechnungslegung sollte Haisenko aber nicht verschweigen, dass Stalin bei weitem nicht nur „Handlanger“, sondern hochmotivierter Eigentäter war. Auf den Gebeinen der denkbar brutalen Industrialisierung der Sowjetunion, auf dem Elend  der Häftlinge des Gulag und auf den Hekatomben des Krieges war es ihm gelungen, die Sowjetunion im Kalten Krieg zum potenten (und atomaren) Konkurrenten des Westens zu machen und mit seinem Millionenheer Westeuropa realiter zu bedrohen. Der Besitz Westeuropas hätte den Atlantikträumen und der  Weltrevolution neuen Schub verliehen.

Für Haisenko indes stellt der Kalte Krieg keine wirkliche Bedrohung, sondern eher einen Popanz dar, einen inszenierten Vorwand, einen hochwillkommenen Anlaß für die Rüstungsindustrie, ihre Profite zu steigern, indes  „die Bürger des Westens fortan freudig den Aufbau einer irrsinnigen Kriegsmaschinerie“ auf sich nahmen (S. 78). Immerhin wäre dem noch hinzuzufügen, dass das Leben in freiheitlichen Demokratien anstatt in einem mörderischen leninistisch-stalinistischen System diesen Preis wohl wert gewesen sein mag.

Dass die Sowjetunion bankrott  zusammenbrach, wird dem Westkapital-hörigen Gorbatschow angelastet.  Er und Jelzin werden als die  „Totengräber der Russischen Nationalökonomie“ apostrophiert (S. 79). Die durch Jahrzehnte hindurch alle Ressourcen verschlingende und zum Bankrott, zur wirtschaftlichen und politischen Implosion treibende  Hochrüstungspolitik der Sowjetunion  spielt bei Haisenko keine Rolle: „Wenn man von den eingeschränkten Reisemöglichkeiten absieht, ging es den Menschen in der Sowjetunion 1989 besser als jemals zuvor“ (S. 79). Aber vielleicht  ging es ihnen nur deshalb  besser, weil es ihnen zuvor noch viel schlechter gegangen war?

Was speziell Deutschland anbelangt, so richtet Haisenko auch hier sein  besonderes Interesse auf das englische Kalkül. Wieder ist es axiomatisch der Konkurrenzneid der Engländer, der die Katastrophe vorantreibt. „Deutschland war [in den dreißiger Jahren] wieder auf dem Weg, dem Rest der Welt mit seinen technischen Entwicklungen um Jahre voraus zu sein. (...) Eine friedliche Entwicklung vorausgesetzt, wäre Deutschland 1944 im Besitz der ersten Atombombe gewesen“ (S. 101). Und Hitler sei „als nützlicher Idiot für die Ziele des anglo-amerikanischen Kapitals von eben diesem gefördert worden. (...) Der ‚Deutsche Michel’ hat sich zwar sein Grab selbst geschaufelt, aber die Schaufel wurde geliefert vom anglo-amerikanischen Kapital“ (S. 100). Wäre hier aber u. a. nicht etwa das Hoßbach-Protokoll zu diskutieren gewesen?

Polen erscheint, schwerlich zu Unrecht, als ein Provokateur, der „Deutschland immer wieder offen mit Krieg (drohte), wenn sich Deutschland nicht vollständig den Bedingungen Polens unterordnen wollte. Hitler hatte schließlich keine Wahl“ (S. 105). Allerdings hätte man sich  hier zumindest eine genauere Analyse der diplomatischen Geschehnissse der letzten Vorkriegsmonate und -tage gewünscht.

Haisenko ist sich bei all dem bewusst, dass seine „Darstellung der Abläufe einseitig und unvollständig ist“ (S. 105). Deswegen verweist er auf Dieter Rüggeberg, „Geheimpolitik“, und auf Gerd Schultze- Rhonhof, „Der Krieg, der viele Väter hatte“. Aber gerade diese Quellen wären von ihm diskursiv zu bewerten gewesen, um den Gang seiner Argumentationen zu festigen.

Was schließlich die Nachkriegszeit anbelangt, so scheut sich Haisenko verdienstvoller Weise nicht, den Finger auf die Verbrechen der Alliierten und der sonstigen Kriegsgegner Deutschlands an den Deutschen zu legen. Dazu zählen die Untaten Polens in den 20er und 30er Jahren (Repressionen gegenüber Deutschen und Juden) (S. 109/110), ferner die extremen Gräueltaten durch die Rotarmisten, die Polen, die Jugoslawen und die Tschechen bei und nach Kriegsende (S. 152 ff.). „Die Tschechen unterhielten 1215 Internierungslager, 846 Arbeits- und Straflager und 215 Gefängnisse. Sie hielten dort  300.000 Deutsche fest. (...) In diesen Lagern wurden Deutsche nicht einfach umgebracht, sie wurden zu Tode gefoltert“ (S. 159). Eine Lagerärztin aus dem Lager Olmütz-Hodolein berichtete: „Magistratsdirektor Dr. C. wurde, nachdem man ihn blutig geschlagen hatte, getötet, indem man ihm einen Schlauch in das Rektum einführte und ihm so lange kaltes Wasser unter Druck in den Darm einströmen ließ, bis er starb. Ing. H. wurde zweimal aufgehängt und zweimal wieder abgeschnitten, dann mit einer Riemenpeitsche mit Bleikugeln geschlagen, dass das Gebiet von musculus giutaeus maximus abwärts bis zur Achillessehne ein anatomisches Präparat von bloßgelegten Muskeln, Sehnen, Blutgefäßen und Nerven war. Darin wimmelten in den heißen Sommermonaten Tausende von Fliegenmaden.(...) Der furchtbarste Fall war ein 13-jähriges deutsches Mädchen, das vergewaltigt worden war und dem ein 30 cm langes Stück Darmschlinge aus der Scheide hing“ (S. 160).

Ein bis zwei Millionen Kriegsgefangene starben allein schon in den Lagern der Westalliierten (S. 137). Die geplante alliierte methodische Mangelversorgung der deutschen Bevölkerung (Instruction Nr. 1067) kostete rund sechs Millionen Menschen das Leben (S. 146), wobei Haisenko besonders die hohe Kindersterblichkeit anführt,  die in der Tat mancherorts bis zu einer Mortalitätsrate von 60 Prozent anstieg (S. 149). Die Zahl der bei und nach Kriegsende durch direkte Kriegseinwirkung, durch Hunger, Vertreibung, Vergewaltigung und Ermordung umgekommenen Deutschen beziffert Haisenko auf 14 Millionen Opfer (S. 171). Derlei Passagen erschüttern den Leser und gehörten auch in die bundesrepublikanischen Schulbücher transferiert, in denen  hierüber so ausdauernd  -  geschwiegen wird.

Nicht zustimmen wird man hingegen dort, wo sich Haisenko merkwürdig uninformiert zeigt. Um nur weniges zu notieren:  Die Zerstückelung Deutschlands wird allein den Westmächten zugeschrieben (S. 124). Dass „Elsass - Lothringen Frankreich von Hitler nicht streitig gemacht worden“ (S.165) sei, trifft allenfalls formaliter zu. Hitler ließ die Sache iuridisch in der Schwebe. De facto aber wurde das Elsass von Gauleiter Wagner (Backfisch) als Reichsgebiet behandelt, aus dem eine große Anzahl junger Männer (die „malgré-nous“) zur Wehrmacht eingezogen wurde und im Osten an der Front verblutete oder im sowjetischen Lager Tambow misshandelt wurde, verhungerte, elendig zugrunde ging. Haisenko scheint nicht zu wissen, dass Frankreich im Verlauf des Krieges zur Gänze besetzt worden ist (S.307). Was die Kubakrise anbelangt, so behauptet er, dass Chruschtschow in Kuba nur „Attrappen (hatte) aufstellen lassen.“ Die Kubakrise sei nichts als „eine große Show“ (S. 229) gewesen. Zu den Überraschungen des Textes gehört ebenso, dass Haisenko Lukaschenkos weißrussische Diktatur verteidigt: „Die Entwicklung in Weißrussland ist eigenständig, gesund und stabil“ (S. 300). Haisenko vertritt auch die Meinung, dass die Komplexität der deutschen Sprache unmittelbar mit der Zahl der in Deutschland angemeldeten Patente korreliere: „Die Sprache allein bedingt das Selbstverständnis, ‚deutsche Tugenden’ zu leben“ (S. 278).  W. v. Humboldt und die Anhänger der „sprachlichen Zwischenwelt“ hätte diese Sicht der Dinge vielleicht erfreut zur Kenntnis genommen. Max Weber aber hätte seine protestantische Ethik besser im Tintenfass gelassen.

Wie ist Haisenkos „Atombombe“ nun insgesamt zu werten? Es reichen sich in diesem Buch couragierte Einsichten, evidente Irrtümer und auch unnütze  Provokationen die Hand. Das Buch gewinnt durch seine entschlossen unkonventionelle Sicht auf vielerlei verdeckte Kausalitäten, Triebfedern und Abläufe. Geostrategisch und hochfinanziell fundierte  Verbrechen werden sichtbar. Auf diese Weise erschüttert das Buch altgewohnte Gewissheiten. Aber es produziert zugleich eine Fülle von Einseitigkeiten, Zurechtbiegungen, bloßen Mutmaßungen und zu wenig stichhaltigen Begründungen. Haisenko lässt sich manchmal zu spekulativen Befunden hinreißen, die bei genauerem Hinsehen schwerlich zu halten wären. Und schließlich entspricht es kaum wissenschaftlichen Standards, wenn immer wieder auf pure Mutmaßungen zurückgegriffen wird: „ Ist es nicht wahrscheinlich, dass....“ „Ich könnte mir denken, dass...“ „Es ist nicht abwegig anzunehmen , dass...“ etc.

Eine ausgewogene Beurteilung des Ganzen könnte somit lauten: Das Buch setzt sich gegen die Verschweigungen (sit venia verbo) und Eingefahrenheiten auf Seiten der professionellen Historiker zur Wehr. Bald  gewinnt es an Boden, bald verliert es an Boden. Die Wahrheit ist nicht hier allein, der Irrtum nicht dort allein zu finden. Aber das Buch ermutigt, einen Weg zu gehen, auf dem die verdrängten, geschmälerten, umgedeuteten, verkürzten, beschnittenen, verschwiegenen, unliebsamen, die hartnäckig geleugneten Wahrheiten, die „Leichen im Keller“ unserer ehemaligen Kriegsgegner an den Tag kommen.

Und nun zur formalen Seite des Buches: Hier liegt allzu vieles im Argen. Es gibt viele  orthographische Verstöße, gepaart mit Flexionsmängeln (z. B.  ‚Memorandi’ (S. 230), ‚qua Definitionem’ (S. 235)) und sonstigen Fehlern.  Anstatt des Ilja Ehrenburg begegnet ein gewisser Herr Ehrengut (S. 140). Missglückte Syntax erschwert das Verständnis („die von Deutschland geraubten Industriepatente“ anstatt „die Deutschland geraubten Industriepatentente“ (S. 256). Ebenso finden sich dubiose Relativanschlüsse: „Deutschland kann die Schuld gegenüber den Juden, die die Schlächter des dritten Reichs verursacht haben, niemals wieder gut machen“ (S. 286). Oder lexikalische Nachlässigkeiten: „Ich betrachte es als äußerst perfide, dass Juden missbraucht werden, die eigenen Ziele zu tarnen (S. 258 f.)“ (gemeint sind aber die Ziele des British Empire).

Nicht selten gleitet Haisenkos Sprache ins Umgangsdeutsch ab. So gehen Englands böse Pläne ein halbes dutzendmal „daneben“. Oder auch: „Deutschland musste entnazifiziert werden. Das war vor allem im Interesse Deutschlands. Aber dabei ging einiges daneben“ (S. 260). Die Gutwilligkeit des Lesers wird durch endlose Wiederholungen auf die Probe gestellt, so, wenn ihm nochmals und nochmals erklärt wird, dass England aus Mangel an wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit die Welt gegen Deutschland aufgehetzt habe. Im übrigen fehlen fast durchweg exakte Angaben über die herangezogene Literatur. Präzise Fußnoten täten hier treffliche Dienste. Und endlich fehlen ein umfassendes und alphabetisch gelistetes Literaturverzeichnis (mit Angaben zu Druckort und Erscheinungsjahr) und ein Index nominum.

Was sich der Rezensent noch wünscht? Eine Neuauflage des Buches nach vorheriger strenger Überprüfung durch einen kundigen Lektor zur Behebung der angedeuteten inhaltlichen und formalen Mängel. So kämen die fruchtbaren und furchtbaren Einsichten dann weit besser zur Geltung.

Eine Atombombe muss aus dem Buch nicht werden. Der befreite und aufrechte Gang der Leser mag dem Autor gewiss ein willkommener Dank sein.

England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert ist für 24,90 Euro im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-940321-03-9. Oder direkt beim Öffnet externen Link in neuem FensterAnderweltVerlag

 

Autor dieser Rezension

Prof. Dr. phil. Ekkehard Blattmann ist Autor von Monografien in Germanistik, Romanistik und Geschichte, Didaktik, Philiosophie. Bei Amazon sind u.a. folgende Titel von Prof. Blattmann erhältlich: http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Ekkehard+Blattmann&x=14&y=22

Autorin dieser Rezension

Theresia Blattmann ist Ärztin. Als GT-Autorin verantwortet sie Medizinthemen, schreibt über Gesellschaft, Test und Technik.

 

 

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