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Im Dialog: Dr. Dieter Füting und sein Sohn, der Komponist Reiko Füting

03.11.2017

Dr. Dieter Füting ist - sicher gerade weil er dieses Fach nie studiert hat - ein Philosoph. Und einer, der die Musik liebt, wie der Mensch die Luft zum Atmen braucht. In wenigen Gedanken äußert der Vater von Reiko dies - und erhält prompt Antwort von seinem Sohn, dem Musiker. Von Reiko Füting, dem Komponisten. Vom Komponisten, der von seinem Vater unter anderem auch eines geerbt hat: Die Gabe zum Verständnis und zur Liebe der Philosophie. Ist es das, was Reiko Füting rund um den Globus diese unglaubliche, diese so omnipräsente Autorität in allen Fragen von Urteilen zur Neuen Musik gibt?

Neue Musik - Reiko Füting antwortet seinem Vater: Was ist heute neu? Was ist entscheidend? Die Relevanz.

11.11.2017

Du schreibst über Neue Musik.  Aber was ist „neue“ Musik?  Ist Musik neu, weil sie neu – gerade, kürzlich – geschrieben wurde? 

Nein.

Mir fällt ein Satz von Goethe ein, den Du oft zitiert hast: „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“

Das Neue in der Musik muss verdient werden: „...erwirb es, um es zu besitzen.“  Dieses Erwerben ist ein aktiver Akt, ein bewusster Akt, der natürlich nie frei von Unter- und Unbewusstem sein kann und darf.  Aber mich interessiert hier das Aktive, das Bewusste. Aktives und Bewusstes entstehen aus einer Auseinandersetzung: „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast...“  Die Väter, die Vorväter, Vorfahren, die Tradition.  Tradition aber ist nicht statisch und passiv, Tradition ist dynamisch und aktiv, weil Tradition keine Gewohnheit sein kann, da sie sich mit der Gegenwart auseinandersetzen muss.

Was ist neu?  Was ist heute neu?  Was sollte heute neu sein?  Was ist entscheidend?

Die Relevanz.

Relevanz entsteht, wenn sich Tradition mit der Gegenwart auseinandersetzt, auch weil daraus Vision und Utopie entsteht.  Musik muss Tradition und Vision relevant verbinden.  Aber wie kann man diese Relevanz gestalten?

Hier interessiert mich die Beziehung von Form und Material.  Ich denke und fühle, dass der Fokus auf das Material in der Musik zu einem Endpunkt gekommen ist oder bald kommen wird.  Und ich komme nicht umhin, in diesem Fokus auf das Material einen Spiegel unserer materiellen Welt zu sehen, deren – hauptsächlich ökologischen – Konsequenzen die Menschheit auf immer definieren werden.  Ich denke und fühle, dass ein Fokus auf die Form in der Lage ist, sich relevant mit unserer Gegenwart auseinanderzusetzen.  Ein „stream of consciousness“ sehe ich nicht mehr in der Lage, relevant auf unsere soziale, politische und ökologische Umwelt zu reagieren.  Mit Formen der Vergangenheit verhält es sich nicht anders.  Problematiken wie Flucht und Migration, Apartheid und Genozid, Biografien von „Menschen mit Migrationshintergrund“ und „displaced persons“ sollen Inspiration zu neuen Formen der künstlerischen Kommunikation werden.  Damit wird Musik – und das ist eine Notwendigkeit – politisch.

Reiko

Dieter Füting: "Das Primat des Ökonomischen in der Musik wird nicht zu einer fruchtbringenden Diskussion über Qualität der Kunst führen."

Lieber Reiko,

Hier besteht vollkommene Einigkeit: Das Primat des Ökonomischen in der Kunst, speziell in der Musik, wird nicht zu einer fruchtbringenden Diskussion über die Qualität der Kunstwerke führen können. Es gäbe dann nur noch eine Diskussion über Quoten, Gewinnzahlen usw., aber keine Differenz-Gespräche über Qualität und künstlerische Wirksamkeit.

Wo es jedoch keine Differenz mehr gibt, gibt es Indifferenz – und jede Gleichgültigkeit tötet, soviel steht fest.

Der Triumph der Analyse zu der Frage, was heute neu sein sollte, was entscheidend ist, kann m. E. nicht die Denkfigur des politischen Komponisten sein. Eine solche Denkfigur macht mir Angst, denn sie verlangt die Komplizenschaft mit dem politischen Komponisten.

Es ist wohl davon auszugehen, dass es keine einheitlichen Erklärungsmuster einer "neuen" Musik geben kann. Jedes Stück eines Komponisten ist nur vor dem Hintergrund seiner persönlichen Lebensgeschichte und seines intellektuellen Anspruches an seine Zeit zu verstehen. Damit ist er natürlich an soziale Entwicklungen orientiert oder gebunden. Aber wenn Musik politisch ist oder wird oder sein soll, wird dann nicht ein bestimmtes Mißtrauen gegenüber dieser Musik (ähnlich in der Politik) wiederum notwendig? Ich denke, dass das nicht im Interesse eines Komponisten liegen sollte. Er endet dann so, wie der Politiker endet.

Ich denk an dich, dein Vater

Der Notwendigkeit geht die Beliebigkeit voraus

14.11.2017

Lieber Vater,

Um über die Notwendigkeit zu schreiben, muss ich mit der Beliebigkeit anfangen.  Beliebigkeit entsteht, wenn kein übergeordnetes Prinzip vorhanden ist.  Dadurch wird das Momentane (nicht das Spontane, das von äußerster Wichtigkeit ist) zum Prinzip erhoben, was man in unserer heutigen medialen Welt jederzeit und jedermann mitteilen kann, wobei das Profane nicht mehr so richtig vom Besonderen unterschieden wird. Das Prinzip des Momentanen ist das Prinzip der Unterhaltung, welches – wenn auch wichtig – nicht das Prinzip der Kunst sein kann, welches aber unsere konsum- und medial-orientierte Gesellschaft zum Höchsten erhoben hat.  Kunst muss von einer Notwendigkeit getragen werden, und sie muss im besten Sinne stören:

„Der Mittelweg ist der einzige, der nicht nach Rom führt.“
„Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen.“ 

            (Arnold Schönberg)

Um welche Notwendigkeit handelt es sich dann aber?  Um eine persönlich definierte?  Das wäre etwas, was mir Angst macht, sehe ich doch in dieser Ich-Fixierung die Ursache vieler Probleme unserer heutigen Welt.  Ich denke, die Notwendigkeit der Kunst besteht darin, auf ihr Umfeld bewusst zu reagieren.  Und dieses Umfeld ist kulturell, sozial, gesellschaftlich, sowie ökologisch.  Politik bezieht sich in seinem Ursprung die Dinge des Gemeinwesens.  Politisch heißt daher, sich mit dem Gemeinwesen auseinandersetzten.  Und darin sehe ich die Notwendigkeit der Kunst.  Ich meine daher nicht das parteipolitische Gemeinwesen: diese Unterscheidung ist mir sehr wichtig, da parteipolitische Strukturen die für die Kunst notwendige Freiheit nie schaffen können.  Ich meine die bewusste Auseinandersetzung mit der kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Umwelt.

Reiko

Lieber Reiko, neue Fragen ...

Von Dieter Füting
16.11.2017

... die bewusste Auseinandersetzung mit der kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Umwelt – was ist das konkrete Ziel?

Möchtest Du mit Deiner Musik Deine Wirklichkeit auf subjektive Weise erschaffen? 

Das Denken und Fühlen sprengen und die Zeit außer Kraft setzen?

Oder zur Aktivität anregen, den gesellschaftlichen Prozess besser zu gestalten? 

Ja, es ist so, die Erfindungs- und Schöpferkraft in der „neuen“ Musik blüht, das beweisen auch Deine Kompositionen.  Doch auf den Spielplänen der Musiktempel blühen sie nicht.  Deine nicht und auch die der Anderen nicht.

Wenn die „neue“ Musik das unmittelbare Miterleben der Gegenwart schaffen soll und ein festes Stück der menschlichen Imagination werden muss, wie bringe ich das in Einklang mit dem Urknall des Klimawandels, der uns als Menschen für alle Zeit definiert?

Wie mit den Flüchtlingsströmen, den Kriegen in der Welt und dem gefährlichen neuen kalten Krieg bei uns?

Wie bringe ich das in Einklang mit dem Artensterben?  Vierhundert Tierarten, jeden Tag.  Eigentlich unfassbar.

Wenn ich durch Deine wunderschöne Musik einen kleinen Einblick in den inneren Prozess bekomme, in die Art, wie sich unser Bewusstsein bildet, was ist damit gewonnen?

Lieber Reiko, ich bleibe immer noch etwas ratlos zurück.  Buddha schreibt man den Satz zu: Was du heute denkst, wirst du morgen sein.

Also will ich positiv denken.

Ich umarme Dich.

Dein Vater

Mir geht es in erster Linie um die Auseinandersetzung an sich

Lieber Vater,

Von Reiko Füting
19.11.2017

Ich gestehe, dass das Komponieren in erster Linie ein persönlicher Akt ist.  Es ist eine tiefe Freude, zu komponieren.  Aber ich möchte das Komponierte auch mitteilen, ich möchte es kommunizieren.  Hier kommt die Relevanz ins Spiel.  Daher ist das Ziel nichts Anderes, als sich bewusst mit der kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Umwelt auseinander zu setzen.  Das ist etwas, was die Unterhaltung nicht oder nur bedingt tut.  Mir geht es dabei weniger um das konkrete Resultat, was von Natur aus von Mensch zu Mensch verschieden sein muss: ob es das Denken und Fühlen sprengt, ob es die Zeit außer Kraft setzt, ob es zu Aktivitäten anregt.  Mir geht es in erster Linie um die Auseinandersetzung an sich.

Was ich mit meiner Musik möchte, ist einen Raum zu schaffen, mit dem man sich auseinandersetzen muss.  Ich hoffe auf Neugierde, weiß aber auch, dass diese nicht immer gegeben ist.  Aber wir leben nicht mehr in einer Welt, in der man sich von Anderem und Fremdem abwenden kann, wie es noch in Goethes Faust beschrieben ist:

 

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertage

Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,

Wenn hinten, weit, in der Türkei,

Die Völker aufeinander schlagen.

 

Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus

Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten…

Dann kehrt man abends froh nach Haus,

Und segnet Fried und Friedenszeiten.

 

Das Andere, das Fremde wird immer mehr mit uns leben, weil woanders immer mehr unerträgliche Lebenszustände herrschen werden, wo Menschen nichts mehr zu verlieren haben.  Wenn nun aber nicht die Neugierde „zwingt“, sich mit etwas Anderem, Fremdem auseinander zu setzten, sondern die Realität, dann werden Attribute wie Akzeptanz, Toleranz und Offenheit gesellschaftlich überlebenswichtig.  Und genau das kann neue Musik vermitteln, dass man Anderem und Fremdem akzeptieren, tolerieren und offen gegenüberstehen kann, und dass das eine Bereicherung sein kann.

Ein Auseinandersetzen mit einer musikalischen „Umwelt“ kann auch sensibilisieren für alle anderen Arten von Umwelt.  Und das ist, was ich als Kultur verstehe.  Und das wird immer mehr eine Notwendigkeit werden.  Und hier ist Qualität entscheidender als Quantität, und die lange Sicht entscheidender als die kurze.

Herzlich,

Reiko

Musik öffnet Räume

wenn Musik Räume öffnen soll, brauche ich als Hörer der Musik ein gedankliches Bezugssystem. Laß uns also gemeinsam über das Verhältnis zwischen dem Komponisten und dem Hörer der Musik nachdenken.

Lieber Reiko,
20.11.2017

Für mich sind diese Gedanken von William Blake schon lange eine Art Bezugsystem:


Die Welt erschau in einem Korn aus Sand,
Den Himmel im Wiesengrunde.
Das Unendliche fange in der Hand,
Die Ewigkeit in einer Stunde.


Mit dieser Orientierung löse ich nicht die Probleme der Welt, das kann und will ich nicht. Aber sie hilft mir, über mich nachzudenken, mich zu verstehen. Denn ein Leben ohne Selbsterforschung ist nicht lebenswert.

Deine Musik, die sanfte Gewalt Deiner Musik, erweitert den Raum, kann einen Raum öffnen, der es mir möglich macht, mich neu zu orientieren und mich neu auseinander zu setzen mit der Wirklichkeit.

Das erreicht die sanfte Gewalt Deiner Musik für den Hörer vielleicht deshalb, weil sie sich gegen die brutale Wirklichkeit wehrt.
Also denke ich, dass “ neue “ Musik sich gegen die brutale Wirklichkeit wehrt, indem sie auf ihrem Gegenteil besteht.

Das sehe ich als das Bezugssystem unseres Bewußtseins im geschaffenen, erweiterten Raum Deiner Musik.

Hierin spiegelt sich auch Freude und Leid.


Ich zitiere noch einmal William Blake:


Es ist recht, es sollte so sein.
Der Mensch ward gemacht für Freude und Pein,
Und wer dies immer im Sinne behält,
Geht unangefochten durch die Welt.
Das feine Gewebe von Freude und Leid
Ist für die göttliche Seele ein Kleid;
Unter jedem Kummer und jedem Leide
Zieht sich ein seidener Faden der Freude.


Das Vermögen des Komponisten liegt im Atem, den er für eine andere Seele schöpft. Dann finde ich mich in der Musik, gehe ich zurück zum Wald, zu den Kornfeldern, zum Fluß, zum Meer.

Die geistige Welt wird real.

Dann vollzieht sich ein Eintauchen und Auseinandersetzen als eine freie Handlung. Dann erkenne ich genauer, wie sehr die Zeit gebrochen ist.

Diese Erfahrung der gebrochenen Zeit, die ich in der Musik suche, verleiht mir vielleicht nicht Erkenntnis, aber sie verleiht mir Erhabenheit.

So wie die Geschichte einen Sinn hat, so hilft Deine wunderschöne Musik einer fortschreitenden Menschwerdung … und macht Dich zum Ausnahmekünstler.


Dein Dich liebender Vater

... es kann in der Kunst nicht um die Lösung der Probleme gehen ...

Reiko Füting in einem Brief an seinen Vater Dieter Füting
26.11.2017

Ich kann nachvollziehen, dass Du ein gedankliches Bezugssystem brauchst, mir geht es nicht anders.  Aber auch ein emotionales Bezugssystem kann diese Aufgabe erfüllen, es gibt viele Temperamente.

Und es kann in der Kunst nicht um die Lösung der Probleme gehen.  Und ich stimme Dir zu, es ist wichtig, über sich selbst nachzudenken.  Aber ich möchte hinzufügen, dass es wichtig ist, über sich selbst und das Verhältnis von sich selbst zu einer Umwelt, einer Umgebung, einem Kontext von Raum und Zeit nachzudenken.

Du erwähnst etwas, was ich noch erwähnen wollte, somit bist Du mir zuvorgekommen: das Geistige.  Das Geistige in der Kunst, in der Musik ist sicher das Höchste.  Eine Art von Transzendenz, die der Welt entflieht, und die die – existenzielle – Erkenntnis schafft, wie klein der Mensch ist, und wie groß der Kosmos, und was es heißt zu leben und zu sterben, was es heißt, Zeit zu haben, Zeit auf der Erde, und mit dieser Zeit all diese Erfahrungen.  Dennoch denke ich auch hier, dass diese Vergeistigung verdient werden muss, vor allem heutzutage, wo das Geistige so wenig eine Rolle spielt, da Kommerz und Unterhaltung alles andere in den Hintergrund drängen.  Ich denke und hoffe, dass das Geistige mit der Zeit kommt, mit der Erfahrung der Zeit, denn Zeit ist auch Raum.

Parsifal: Ich schreite kaum, doch wähn’ ich mich schon weit.

Gurnemanz: Du sieht, mein Sohn, zum Raum wird hier die Zeit

(Richard Wagner)

Dein Sohn

Die „ neue Musik" und Rock’n roll

Lieber Reiko
28.11.2017

in unserer Jetzt-Zeit, in der Krieg gegen so Vieles, auch gegen die Umwelt, geführt wird, scheint es besonders schwer zu werden, eine gemeinsame Basis zu finden. Eine gemeinsame Basis, sich die Welt begreifbar zu machen.

Das ist natürlich eine gute Zeit für Scharlatane, Zocker, Betrüger und Hetzer jeder Couleur.

Menschen, die keinen Allwissend-Anspruch haben, die beispielsweise mit ihrer Kunst, so wie Du mit Deiner Musik, zum Auseinandersetzen anregen wollen, haben hier schlechte Karten. Denn sie sind leise, vorsichtig, zurückhaltend, fragend. Niemals fordernd.

Wenn sie dazu mit neuen Techniken, Methoden und Sichtweisen auch ihr klassisches, angestammtes Fachgebiet weiterentwickeln wollen, müssen sie es schwer haben.

Aber ich weiß auch aus eigenem Erleben, wie jede Häme, Arroganz und Verleumdung es dennoch nicht schaffen können, das Neue in die Lächerlichkeit abzudrängen. Trotz aller Vorbehalte, Verdächtigungen und Verbote konnte es die Elterngeneration nicht erreichen, dass wir uns an ihrer verpieften und reaktionären Marschmusik ergötzen konnten.

Die „neue" Musik, damals der Rock’n roll für uns, hat uns frei gemacht. Hat bewirkt, dass ich keine feuchten Augen bei der gesungenen Frage bekam, wie: Fräulein, könn’se links rum tanzen? Oder: Lieber Gott, hast Du vergessen auch mich, den braven Soldaten am Wolgastrand, der für sein Heimatland Wache stand?

Das war nicht mehr unsere Zeit. Und das uns begreifbar zu machen, so unfassbar das klingt, hat auch der Rock’n roll gemacht. Neue Musik damals.

Das lässt doch hoffen, oder?

Ich umarme Dich,
Dein Vater

... neue Generation braucht eine Identität. Und das ist eine neue Identität. Also eine andere Identität.

Von Reiko Füting
26.12.2017

Lieber Vater,

Ich bin nun in einem Alter, in dem ich über neue Generationen reden kann, und möchte generell sagen, dass junge Menschen immer Hoffnung machen. Denn eine neue Generation braucht eine Identität. Und das ist eine neue Identität. Also eine andere Identität.  Und dadurch gibt es Offenheit Neuem gegenüber.

Wie schön, dass Du den Rock ‘n’ roll erwähnst.  Was an ihm fasziniert, ist seine Direktheit.  Und die beste Rock‘n’roll Musik hat auch über die Jahre keineswegs an Reibungsfläche verloren.  Reibungsflächen sind wichtig, sonst ensteht keine Energie.  Und ich finde diese Direktheit genau so wichtig wie das Mystische.  Geht es doch in unserem Leben sowohl um das Diesseits als auch das Jenseits.  Denkst Du nicht?  Wir brauchen Töne und Zwischentöne, Klänge und Zwischenklänge, Welten und Zwischenwelten.  Aber ich gestehe, dass mir die Zwischentöne, Zwischenklänge, und Zwischenwelten immer wichtiger werden.  Eine Frage des Alters?

Herzlich,

Dein Sohn,

Reiko

Zwischentöne, Zwischenklänge, Zwischenwelten und das philosophische Gedankenexperiment vom „Schiff des Theseus“

Von Dieter Füting
20.01.2018

Lieber Reiko,

klar ist, dass Kunst nicht nur reflektieren, sondern immer auch verändern wollte...das Denken verändern, das Empfinden kultivieren, das Verstehen beeinflussen, die Selbsterkenntnis fördern. Auch „ neue Musik „ , Musik unserer Zeit, zeitgemäße Musik, muss hierzu beitragen wollen, wenn sie wirklich etwas darstellen soll. Das ist der Grund für ihre Berechtigung.

Selbsterkenntnis insbesondere aus der Musik zu gewinnen, ist seiner Struktur nach jedoch immer paradox, weil sie an die Tradition und an die Erinnerung geknüpft ist. Die Reflexionen aus dem Bewusstsein sind leider schwach wie trübes Mondlicht. Neue Musik muss sich somit auch der Aufgabe stellen, das Spannungsverhältnis aus der Erinnerung, in der wir leben, erträglicher zu machen. Erinnerungen hängen mit unseren inneren Konflikten zusammen, die niemals nur auf einer Ebene ausgetragen werden. Wie wir sie austragen, hängt mit dem Bewusstwerden der nicht zugelassenen, verworfenen und/oder verdrängten Inhalte unserer Psyche ab. In diesem Spannungsverhältnis leben wir und wirkt auch die „ neue Musik.“

Neue Musik, um es zusammenfassend zu sagen, kann nur dann gut gelingen, wenn der Wagemut des modernen Komponisten in seiner Tätigkeit seinen Bewusstseinsprozess und Erfahrungsschatz stimuliert, ausprägt, bestimmend fördert und entwickelt. Seine besondere Gabe, die tiefe innere Verbindung zwischen Gefühl und Verstand, von Phantasie und Zeitgeist wirken in diese Prozesse auf besondere Art und Weise hinein und sind so Ausgangspunkt und gleichermaßen Ergebnisziel seiner speziellen Kreativität und der verführerischen Kraft seines Wirkens.

Einigkeit besteht wohl zwischen uns darüber, dass der Inhalt kreativer Ideen und Vorstellungen ein einziges wichtiges Ziel haben sollte, nämlich die Orientierungslosigkeit unserer Epoche anzuzeigen und die Frage persönlich zu beantworten, wie man sich dazu stellt.

Denn was nützt mir all mein Verstand und meine spezielle Begabung, wenn ich diese Grundfrage nicht auf neue, besondere Art verständlich mache und zu beantworten versuche.

Um es mit einem abgewandelten Wort des französischen Lyrikers Paul Vale’ry zu sagen: Das Neue ermisst auf neue Art „die Macht des Absurden und die Einbildungskraft.“

Dieses Spannungsverhältnis bringt zweierlei hervor: Erstens die schrittweise Fortführung des klassischen Bildes von Musik zu einer zeitgemäßen Auffassung von Musik. Zweitens, dass wir in unserem Denken über uns offener und gleichzeitig unsicherer werden.

Doch hier hilft uns die Musik, wenn sie das Aktuelle aufgreift. Die Musik hilft uns, das Schweigen genauso zu ertragen wie die unlösbaren Widersprüche des Lebens. Hier wird noch einmal deutlich, wie besonders wichtig das Weiterentwickeln der Musik sein kann.

Neue Musik wird so zu einem unverzichtbaren Moment unserer Selbsterkenntnis und der Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Danke, lieber Sohn, für Deinen Beitrag.

Ich umarme Dich
Dein Vater


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