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Der Westen in der Falle – die beeindruckende Bilanz grüner Außenpolitik 8-3-2022

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Malta, ein Verbrecherstaat? Der Fall Daphne Caruana Galizia

GT RNG
16.10.2020

Malta, ein Staat, den man boykottieren sollte. Ein Staat, der sich bestimmt nicht für Julian Assange einsetzt. Ein Staat, in dem die Menschenrechte de facto nicht existent sind. Ein Verbrecherstaat? Drei Jahre nach der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia in Malta zeigen die maltesischen Behörden noch immer kaum Engagement dabei, den Fall aufzuklären.  lesen

US-Atombomben aus Deutschland abziehen

Zum Internationalen Tag für die vollständige Beseitigung von Atomwaffen am 26. September

Von Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
25.09.2020

 

Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung bei der atomaren Abrüstung endlich gerecht werden und, wie von einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gefordert, den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland in die Wege leiten. Die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags der UNO darf aus Deutschland nicht länger blockiert werden, zumal nur noch fünf Staaten fehlen, damit er in Kraft treten kann. lesen

Erdogan stoppen: Zur Behauptung des türkischen Präsidenten, gegen den IS vorgehen zu wollen, tatsächlich jedoch lediglich die Kurden zu bekämpfen, gibt es weltweit Kritik - die von den Nato-Verbündeten der Türkei  weitgehend ausgeblendet wird. Das türkische Militär geht an der syrisch-türkischen Grenze gegen kurdische Flüchtlinge vor und verwehrt Opfern der Angriffe des IS die Einreise in die Türkei, während sich IS-Kämpfer dort weiter frei bewegen können. Die Kumpanei Merkels mit Erdoğan muss beendet werden. Das fordern nicht nur Gregor Gysi und Sevim Dagdelen in ihren Kommentaren. lesen

In eigener Sache

Praktikumsplatz. GT - das Online-Magazin - bietet jungem, ambitionierten Kollegen von Morgen einen Praktikumsplatz für vier Wochen. Wenn Sie interessiert an einer guten Ausbildung in journalistischen Stilformen sind, die Arbeit rund um ein internationales Online-Magazin in einer spannenden Aufbauphase kennenlernen wollen, schicken Sie Ihre Kurzbewerbung mit Bild an:

GT, Chefredaktion, Laasower Straße 12, 15913 Straupitz.

Fact-Finder. Sie ärgern sich, dass so vieles nicht in der Zeitung steht, was aber doch interessant ist? Schicken Sie Ihren Tipp an GT - das Online-Magazin. Sie wollen die Story gleich selbst schreiben? Dann stellen Sie sich bitte in einer Kurzbewerbung mit Foto vor, GT arbeitet gern mit Newcomern, sofern diese professionelle, journalistische Arbeiten verantworten können.

Akquise. Sie kennen Gott und die Welt und sehen sich durchaus in der Lage, interessante Werbepartner mit hochwertigen Produkten von den Vorteilen eines marktumfeldgerechten Werbens zu überzeugen? Dann sind Sie vielleicht unser Akquise-Partner von Morgen. Schreiben Sie an:

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Privacy Shield ist die neue Daten-Mogelpackung

Die ‚Safe Harbour‘-Nachfolgeregelung der EU Kommission kann die massenhaften Datenerhebungen und -nutzungen durch US-Behörden nicht im Ansatz verhindern und ist weder mit den europäischen Grundrechten noch mit der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vereinbar. Man kann deshalb nur hoffen, dass sie nicht lange Bestand haben wird. Sagt Jan Korte in seiner Analyse in GT. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen


Drei Jahre in Folge wurde GT von einer Leserjury zu den 100 besten, deutschen Magazinen gewählt. Haben Sie Teil: Spenden Sie für guten Journalismus. (Gehen Sie einfach über den Spendenbutton unten.)

Dauerstreit und Debatte in GT

Coca-Cola - Aus für 550 Familien
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SPD - der Chef-Umfaller
Paris - alles gut?
Gentechnik: lecker!
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Das neue Buch: "Glück im Schritt"

 

Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

 

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Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro. mehr lesen

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Gasthaus "Zur Byttna" - Straupitz im Oberspreewald

Das Gasthaus "Zur Byttna" an der Cottbuser Straße 28 in Straupitz hat einen eigenen, einen ganz unverwechselbaren Charme. Das liegt sicherlich an den Köchen, die beste Wildgerichte zaubern, den Beilagen das gewisse Etwas bei-zaubern und Arrangements präsentieren, bei denen schon der Anblick zu einer kulinarischen Kostbarkeit wird. Kein Wunder, dass die Gäste Anfahrten aus Berlin und Dresden nicht scheuen. Und wer nach dem Festmahl im Oberspreewald noch einen Tag bleiben will, dem helfen die Gästehäuser des schönsten Dorfes im Osten. lesen

Sie sind hier:  » Auto und Mobiles » Mitsubishi - Index

Dinosaurier mit Wow-Faktor - der Kult-Pickup aus Japan

Ich muss dieses Mal in die Vergangenheit zurückkehren: Vor 21 Jahren habe ich einen Ferrari 360 Modena testen können. Das Auto wurde auf einen Tieflader angeliefert, und im Leihvertrag wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich maximal 900 Kilometer damit fahren dürfe. Damals drehten sich viele Leute nach dem roten Renner mit dem sägenden Achtzylinder-Sound um. Doch was ich in den letzten Tagen erlebt habe, übertrifft den Ferrari-Aufmerksamkeitshype bei weitem.

Mitsubishi L200 Club Cab - das Monster lebt

Von Rainer Ruthe
03.05.2022

 

Mit speziellem Zubehör samt aufwendigen Umbauten kann man einem Auto einen völlig neuen Auftritt verschaffen. So lässt sich auch aus einem normalen Pick-up ein Hingucker der besonderen Art bauen. Nutzer sollten jedoch schon mutig sein, ein solches Auto im normalen Verkehr zu bewegen. Was man damit so im Alltag erlebt, erzählt Rainer Ruthe.

Wildfremde Menschen grüßen mit dem Daumen nach oben und nicken anerkennend. Andere machen mit der Hand die bekannte „Du-bist-ja-bekloppt“-Bewegung, wieder andere schütteln verständnislos den Kopf. L200-Monster-Fahrer brauchen gute Nerven im Alltag. Aber kalt lässt kaum einen dieser auffällige Truck mit seinen bunten Camouflage-Folien. 

Gegenüber dem rundlichen Vorgänger ist die Front des Neuen mit der um vier Zentimeter erhöhten Motorhaube schärfer modelliert. Sie wirkt bulliger. Außerdem orientiert sich der Truck am Design seiner Geschwister ASX, Eclipse Cross und Outlander. 

Apropos Monster. So heißt dieser aufgepimpte L200 Club Cab nicht offiziell, doch jeder in der Mitsubishi-Presseabteilung nennt ihn wegen seiner martialischen Aufmachung so. Ich finde, das passt zu ihm. Das Monster hat allerdings keinen Achtzylinder unter der massigen Haube. Dort dieselt es vernehmbar. Von tollem Sound keine Spur. Dennoch steckt hier die wichtigste Neuerung der nunmehr sechsten Generation des Pick-up. Der bisherige 4N15-Diesel mit 2,4 Liter Hubraum, 181 PS und 430 Newtonmeter Drehmoment flog raus, weil er an der neuen schärferen Abgasnorm Euro 6d-Temp scheiterte. Die erfüllt das kleinere Pendant 4N14 mit 2.2 Liter Hubraum dank SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung. Der Voll-Aluminium-Motor leistet jedoch 31 PS weniger und bringt es „nur“ auf 400 Newtonmeter Drehmoment. Und die liegen in einem sehr schmalen Bereich von 1750 bis 2250 Touren an.

Vermisst man Leistung in diesem optischen Über-Auto? Eigentlich nicht, denn der Selbstzünder schlägt sich im Alltag viel besser, als die abgespeckten Leistungsangaben befürchten lassen. Dass der laut knurrende Vierzylinder einen Moment braucht, ehe er seine Kraft von 400 Newtonmeter bereitstellt, lässt sich verschmerzen. Ein Ausflugsdampfer legt ja auch ruhig ab, und flitzt nicht los wie ein Sportboot. Ist die Fuhre einmal in Fahrt, beruhigt sich der Vierzylinder in bemerkenswerter Art und Weise, dieselt zwar immer noch, aber in gemäßigtem Rahmen. Ist halt ein Nutzfahrzeug, trotz seiner sportlichen Aufmachung.

Am wohlsten fühlt er sich im Bereich um die 2500 Touren; die maximale Leistung von 150 PS liegt bei vergleichsweise niedrigen 3500 Umdrehungen pro Minute an.

Wer es darauf anlegt, erreicht in anständigen 12,4 Sekunden die 100er Marke. Bei Tempo 120 dreht sich die Kurbelwelle des Selbstzünders gerade 2000 mal in der Minute. Die Sechsgang-Handschaltung tut das, was sie soll: präzise die Gänge wechseln, wenn auch etwas Nachdruck vonnöten ist. Maximal 174 km/h rennt er, doch das ist eigentlich nicht sein Revier. Der robuste Laster mag eher Tempo 120 auf der Autobahn. Und: Fährt man diesen Truck nicht so krawallig wie er aussieht, dann überrascht der einen mit einem Verbrauch, der mir angesichts der hohen Kraftstoffpreise Tränen der Freude in die Augen treibt: 7,8 Liter Diesel im Schnitt waren es über die gesamte Testdistanz von 1720 Kilometer. Auf der Landstraße begnügte sich der Vierzylinder gar mit 7,2 Liter, 0,4 Liter weniger als vom Werk angegeben! Wer es jedoch darauf anlegt, erreicht auch problemlos zweistellige Verbräuche, aber so fährt man mit diesem Auto eigentlich nicht. (Mit dem 75 Liter großen Tank sind Reichweiten von knapp 900 Kilometern drin. Und dank 21 Liter großem Ad-Blue-Tank muss auch recht selten von der wässrigen Harnstofflösung nachgefüllt werden.)

Wegen seines aufwendigen permanenten elektronisch gesteuerten Super-Select-Allradantriebs hat der L200 auch weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal im Pick-up-Segment. Muss bei der Basis-Version dieser noch zugeschaltet werden, bieten die Japaner ab der zweiten Plus-Ausstattung den permanenten Allradantrieb serienmäßig an. Mit ihm kommt es, anders als beim Zuschaltsystem in Kurvenfahrten, nicht zu nervigen Verspannungen im Antriebsstrang. Ein drehbarer Fahrmodus-Wahlschalter erlaubt es, bis zu Tempo 100 zwischen Hinterrad- und Vierradantrieb zu wechseln. Mit dem Permanent-Allrad bekommt der L200 eine Geländeuntersetzung sowie spezielle Offroad-Fahrmodi. Und es gibt noch eine 100-Prozent-Sperre für die Hinterachse. Außerdem kann eine Bergabfahrhilfe aktiviert werden, die eine sichere Abfahrt mit einer geregelten Geschwindigkeit garantiert. Mit dem L200 geht es locker auf und ab. Aber immer voran!

Der L200 ist auch nach der Überarbeitung das robuste Arbeitstier geblieben. Und so ist auch das Fahrgestell ausgelegt. Es eignet sich eher für den Baustellen-Einsatz als für eine Nonstop-Langstrecken-Fahrt von Kap Arkona bis in die Sächsische Schweiz. Denn nach wie vor setzt Mitsubishi beim L200 auf Leiterrahmen und Blattfedern. Zwar haben die Ingenieure dem Pick-up an der Hinterachse jetzt eine Federlage mehr spendiert. Zusammen mit der erhöhten Federrate vorne und einer insgesamt steiferen Karosserie liegt der Mitsubishi nun einen Hauch verbindlicher auf der Straße. Dennoch teilt der L200 nach wie vor das leichte Taumeln um die Längsachse sowie die auf groben Unebenheiten humorfrei auskeilende Hinterhand weiterhin mit sehr vielen seiner Pickup-Kollegen. Über Straßenbahnschienen und Straßendellen hoppelt er, wie gehabt, ruppig hinweg.

Diese Eigenheiten kommen bei der aufgepimpten Monster-Version noch krasser zum Vorschein. Der Grund sind die Spezialfedern, welche die Bodenfreiheit des Aufbaus von serienmäßigen 20,5 Zentimetern um sage und schreibe elf Zentimeter in die Höhe schrauben. Sanfter wird mit diesen sagenhaften 31,5 Zentimetern Abstand der Karosserie zur Fahrbahn nicht. Die Räder wirken regelrecht verloren in den riesigen Radhäusern, dabei handelt es sich um stattliche 18-Zöller. So kann man sich man sich täuschen.

In diesen L200 steigt man nicht ein, sondern auf! Und das ist gar nicht so einfach. Hüftsteifen dürfte das Hochhangeln vorkommen wie einem Ungeübten der Aufstieg zum Montblanc. Das sollte man erst mal an geheimer Stelle üben, um nicht dem Spott der Zuschauer ausgesetzt zu sein. Runter geht es übrigens auch nicht leichter! Am besten, man springt als 1,70-Meter-Mann die gut 30 Zentimeter einfach runter. Und so freut man sich über die Monstergriffe an beiden A-Säulen, welche sich als segensreiche Auf- und Abstiegshilfen erweisen. Uncool aber praktisch.

Eigentlich war das Ein- und Aussteigen aus dem Ferrari 360 Modena damals sogar einfacher gewesen als heute beim L200. Doch damals war ich auch noch jünger und sportlicher.

Einen L200 Monster zu fahren, scheint in jeder Hinsicht eine Herausforderung zu sein. Dennoch erwischt mich der L200 Monster: Nach einer gut fünfstündigen Fahrt überrascht er mich mit einer so nicht erwarteten Erkenntnis: Der Truck kann Spaß machen.  Wenngleich einen der besonderen Art. Na, klar. Warum denn nicht? Man fühlt sich wie ein Kapitän, der von oben die Auto-Welt dort unten betrachtet!

Der Testwagen ist ein Club Cab mit „halber“ Fondtür, die sich, ungewohnt, weil gegenläufig und auch nur von innen öffnen lässt. Im Fond schrecken die zwei Notsitze dann eher ab. Diese Rückbank mit ihrer steilen Lehne ist besser als großzügige Ablage zu gebrauchen. Für 1800 Euro extra gibt es ihn auch als Double Cab. Als Viertürer mit fünf Sitzplätzen. Die Einzelkabine ganz ohne Rückbank ist bei der Überarbeitung aus dem Programm geflogen. Die Gesamtlänge ändert sich durch die Kabinenwahl nicht. Der L200 ist ein unübersehbarer Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr: 2,17 Meter breit (mit Spiegel), 1,78 Meter hoch und 5,30 Meter lang. Zum Fahren dieses Dampfers braucht man, zumindest im engen City-Bereich, ebenfalls gute Nerven und möglichst einen ausreichend großen Privatparkplatz. Normale Tiefgaragen sind Gift für dieses Auto mit seiner schicken teuren Folierung.

Die Länge der Ladefläche variiert zwischen 1,52 und 1,85 Metern, wie bei unserem Club Cab-Modell. Die maximale Ladebreite liegt bei 1,47 Metern. Gut eine Tonne können zugeladen und gar 3,1 Tonnen an den Haken genommen werden.

Und die Rundumsicht? In diesem Dickschiff eher mies. Vor allem beim Rechtsabbiegen geht es einem wie dem Brummifahrer: Hoffentlich übersiehst du keinen Radfahrer, der sich für das Wichtigste auf der Welt hält. Zum Glück sind die Außenspiegel sehr groß, so dass man gut „zielen“ kann, um richtig abzubiegen. Überhaupt fährt man im auffälligen L200 viel mehr mit den Außenspiegeln – es ist wie im Lkw.

Mit weiser Voraussicht haben sich die Japaner ein besonderes Fahrerasssistenzsystem für den L200 ausgedacht: Es nennt sich "Ultrasonic Misacceleration Mitigation System". Zu Deutsch Fehlbeschleunigungs-Verhinderung. Erkennt der L200 beim Anfahren, egal ob vorwärts oder rückwärts, ein Hindernis wie beispielsweise einen großen Stein oder einen Poller, fährt er nicht los. Das System lässt sich bei Bedarf zum Glück abschalten. Und das ist gut so, denn sonst käme man in schwerem Gelände nicht vorwärts.

Das Ultrasonic Misacceleration Mitigation System reduziert die Unfallgefahr durch zu starkes Betätigen des Gaspedals beim An- oder Rückwärtsfahren in Parkhäusern oder in anderweitig beengter Umgebung. Der Multi Around Monitor, assistiert durch Parksensoren, sorgt für einen Vogel-Blick auf das Auto, das sozusagen von oben dargestellt wird. Man hat sich schnell an diese besondere Sichtweise gewöhnt. Der Forward Collision Mitigation erkennt Fahrzeuge und Fußgänger im Frontbereich, und der Rear Cross Traffic Alert hilft auf die gleiche Weise, beim Rückwärtsfahren Kollisionen zu vermeiden.

Der Innenraum ist für ein Arbeitstier überraschend schick geraten. Er erfreut mit neuen Instrumenten und bietet zeitgemäße Smartphone-Kopplung. Der Start-Stopp-Knopf befindet sich übrigens links, wie bei Porsche! Und die neu gestalteten Vordersitze überzeugen mit einem guten Langstrecken-Komfort, den man so nicht erwartet hätte.

An die Geräuschkulisse hingegen muss man sich allerdings gewöhnen: Die Monster-Reifen rollen sehr laut ab, und der Schnorchel (620 Euro extra) schnorchelt beim Ansaugen der Luft so laut, als würde ein verschnupftes Rhinozeros nach Luft schnappen. Klingt aber irgendwie lustig, weil sehr ungewohnt.

Der L200 ist einer der Pick-ups, die sich mit Geld und Ideen sowie mit einer Vielzahl von An- und Umbauten verwandeln können wie ein Chamäleon. So gibt es im dicken Zubehör-Katalog ein Jagd-Paket mit speziellen Anbauteilen wie Transportkäfig, Stauraum für Zubehör und eine mobile Dusche für Hunde. Und für die Freizeit-Fans wurde eine Camping-Version mit Gaskocher, Faltwaschbecken, Besteckkasten, 12-Liter-Wasserversorgung sowie großem Dach-Zelt entwickelt. So ähnlich wie beim Trabant – bei dem allerdings 50 Jahre früher! Unser Testwagen, mit so ziemlich allem ausgerüstet, was die lange Zubehörliste hergibt, hat neben dem Rollcover aus schwarzem Aluminium (2370 Euro) auch Sandboards (675 Euro) an Bord. Falls man mal schnell in die Wüste fahren möchte und stecken bleiben sollte. Hier in Berlin braucht das kein Mensch. Sieht aber cool aus!

Selbst beim Pick-up gilt die bekannte Weisheit: Wer viel auffallen will, der muss viel Kohle haben. Und der muss in unserem Falle fähig und vor allem bereit sein, fast 58.000 Euro für einen Mini-Lkw zu bezahlen. Exakt sind es 57.682 Euro, die für den aufgerüsteten Pick-up zu zahlen sind. In diesem Schluck-auf-Preis sind sage und schreibe die 18.682 Euro für die insgesamt 26 Extras enthalten. So kosten allein das spezielle Offroad-Fahrwerk sowie der Body-Lift für die elf Zentimeter Höherlegung 3900 Euro; und auch die 1200 Euro für die Kotflügelverbreiterung sind kein Schnäppchen. Da erweisen sich die 500 Euro für den auffälligen Dekorsatz geradezu als Schnäppchen. Der L200 Club Cab Plus kostet verträgliche 38.390 Euro. Nochmal 6200 Euro weniger sind für die Basisversion des L200 Club Cab zu zahlen – nämlich 32.190 Euro. Dafür bekommt man den L200 in der ehrlichen Arbeitsversion. So wie ihn Handwerker und Baustellen-Arbeiter fahren, die keinen Wert auf teuren und auffälligen Schnick-Schnack legen.

Erste Nachbemerkung: Lastesel wie Mitsubishis L200 sind Dinos - bullig, robust, und mit Dieselmotoren. Politisch allerdings total unkorrekt. Dennoch gibt es hierzulande mit den Pick-ups nach wie vor ein kleines Fahrzeugsegment, an dem Öko-Vorbehalte spurlos abzuprallen scheinen. Und in den USA ist diese Art von Autos sogar am beliebtesten.

Zweite Nachbemerkung: Sie kennen ja garantiert die größten Lebewesen der Erde. Naja, eher die Reste von diesen Dinosauriern, die 170 Millionen Jahre lang auf der Erde lebten und die vor 66 Millionen Jahren durch einen riesigen Asteroideneinschlag ausgelöscht wurden. Das größte Exemplar dieser Urzeittiere steht im Berliner Museum für Naturkunde in Berlin. Der Brachiosaurus Brancai ist mit einer Höhe von 13,27 Meter das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt. Das zertifiziert sogar das Guinness Buch der Rekorde. Möglicherweise können unsere Nachfahren in vielen Jahren auch moderne Dinosaurier in einem Museum bestaunen. Und vielleicht werden sie beim Ansehen des L200 Monster mit seinem speziellen Wow-Effekt kopfschüttelnd oder sogar begeistert ausrufen: „Was haben die damals nur für schräge Autos gebaut. Verrückt!“


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Grand Tourisme - Worldwide