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Deutscher Nationalstolz oder Nationalmasochismus?
Bundespräsident Christian Wulff wünscht sich mehr Nationalstolz, wie
Welt-online zu berichten weiß. Dem schließe ich mich an, sehe allerdings ein fundamentales Problem: Wie soll eine Nation Nationalstolz entwickeln, die unbedingt daran glauben will und soll, dass ihre Vorväter die größten und einzigen Verbrecher gewesen sind?
Die Umerziehung der Deutschen durch die Alliierten nach 1945 hat Deutschland direkt vom Nationalsozialismus zum Nationalmasochismus geführt. Für mich ist es immer wieder erschreckend zu erleben, wie in Deutschland von Deutschen selbst immer noch englische Propagandalügen als einzige Wahrheit mit Inbrunst vertreten werden, selbst wenn sie sogar in England selbst schon lange als Lügen bloßgestellt worden sind.
Ich spreche hier über die Vorgänge vor und während des ersten Weltkriegs: Die Verunglimpfung des Deutschen Reichs durch englische Propaganda, die die USA zum Kriegseintritt gegen Deutschland veranlasst und Deutschland die „Zugehörigkeit zu den zivilisierten Nationen“ abgesprochen hat. Die Deutschen wurden als „Hunnen“ erniedrigt mit Bezug auf eine Rede von Kaiser Wilhelm II, der seine Soldaten zu Tapferkeit gegen China ermutigte, als 1903 – übrigens an der Seite Englands - die deutschen Soldaten für England die Kohlen aus dem Feuer holen sollten.
Spricht man mit Historikern außerhalb Deutschlands und schneidet das Thema „Deutsche Alleinschuld am Ersten Weltkrieg“ an, dann erntet man bestenfalls ein mitleidiges Lächeln. Konkreter wurde mir schon die Frage gestellt, wie dumm die Deutschen eigentlich sind, dass sie immer noch an den alten englischen (Kriegs-) Propagandalügen festhalten. Ich empfinde diese Frage als berechtigt und werde das zunächst an zwei Beispielen festmachen: Die Lusitania und die Versenkung eines britischen Schiffs, das entgegen gültigen Kriegsrechts unter der Flagge eines Lazarettschiffs operierte.
Der US-Präsident Wilson hat England spätestens von Beginn des Ersten Weltkriegs an im Kampf gegen das Deutsche Reich massiv unterstützt. Mit Geld und Waffenlieferungen. Dafür hatte er keinesfalls die Unterstützung der Mehrheit der Amerikaner, die zu dieser Zeit etwa zur Hälfte deutschstämmig waren. Im Gegenteil herrschte in den USA eher eine Abneigung gegen den ehemaligen Kolonialherren England, dessen Methoden gegenüber den Amerikanern nicht in Vergessenheit geraten waren. Es bedurfte massiver Propaganda, um die Stimmung zu Gunsten Englands zu kippen und einen Kriegseintritt Amerikas gegen Deutschland zu ermöglichen, ohne den England in diesem Krieg untergegangen wäre.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war die deutsche U-Bootwaffe bereits tödlich gut entwickelt. Ihr Operationsgebiet reichte bis vor die nordamerikanische Küste und ihre Aufgabe war unter anderem, Schiffe aus Amerika zu versenken, die Kriegsgerät für England an Bord hatten. Das war nach gültigem Kriegsrecht zulässig und nicht zu beanstanden.
Der Geheimdienst des deutschen Kaisers hatte gute Informationen aus den USA und es war Deutschland weitgehend bekannt, welche Schiffe Kriegsgerät an Bord hatten. Deswegen wurde auch die Lusitania mit einem Torpedo angegriffen. Dieser Torpedo hätte unter normalen Umständen nicht ausgereicht, die offiziell zivile Lusitania mit ihren Passagieren zu versenken. Der singuläre Torpedotreffer hätte aber ausgereicht, die Weiterfahrt der Lusitania nach England zu verhindern und damit den nach allgemein gültigem Kriegsrecht verbotenen Transport von Waffen auf Passagier- oder Lazarettschiffen.
Dieser eine unglückselige Torpedo hat aber genau den Frachtraum getroffen, in dem Waffen und Munition gebunkert waren. Deswegen kam es zu einer verheerenden Explosion, die die Lusitania auseinander riss, in Windeseile versenkte und mehr als tausend Zivilisten in den Tod schickte. Jetzt begann die englische Propagandamaschine mit höchster Kraft zu laufen.
Die Untersuchungskommission der englischen Admiralität war Partei und hat mit allen Mitteln die Wahrheit verschleiert. Zeugen wurden bestochen oder bedroht auszusagen, dass mindestens drei Torpedos getroffen hätten, obwohl nur einer vom deutschen U-Boot abgefeuert worden war. Die wahre Beschaffenheit der Ladung der Lusitania war überhaupt kein Thema, obwohl allen Fachleuten weltweit klar war, dass die verheerende Explosion nur von einer für Passagierschiffe unzulässigen Ladung verursacht worden sein konnte.
Kurz und schlecht, die englische Propagandamaschine hatte Erfolg und Deutschland wurde als Nation von barbarischen Hunnen verunglimpft, weltweit und vor allem innerhalb der USA. Das bereitete den Boden für den Kriegseintritt der USA gegen Deutschland, der zwei Jahre später erfolgte und Deutschlands Schicksal besiegelte. Heute weisen selbst englische Historiker darauf hin, dass es durchaus wahrscheinlich ist, dass die britische Admiralität die Lusitania bewusst als Köder eingesetzt hat, um dann antideutsche Stimmung verbreiten zu können. (vergleiche: Pearl Harbour, Tonkin, 911, Irak, etc.)
In den USA selbst gab und gibt es aber aufrechte Menschen, auch im Kongress, die das hinterhältige Spiel Englands durchschaut hatten. Ihr Einfluss reichte leider nicht aus, Amerikas Kriegseintritt zu verhindern, aber doch soweit, dass sich die USA weigerten, die Versailler Verträge zu unterschreiben. Die USA haben mit Deutschland einen Separatfrieden geschlossen. 1923 stellte dann der amerikanische Kongress fest, dass die Versenkung der Lusitania (die gar nicht geplant, sondern ein Unfall war) nach kriegsrechtlichen Gesichtspunkten „nicht zu beanstanden war“. Diese Feststellung erfolgte leider zu spät und wird in der deutschen Geschichtslehre ignoriert.
1916 folgte der nächste perfide Propagandaschlag gegen die deutschen Hunnen. Wie britische Historiker heute zugeben, hat die britische Marine geradezu routinemäßig Kriegsgerät und gesunde Soldaten auf Lazarettschiffen transportiert. Das verstößt eindeutig gegen Kriegsrecht. Auch damals. Die deutsche Admiralität wusste davon und hat ein derart beladenes Schiff vor der irischen Küste versenkt. Der Befehl dazu erging, weil man sich speziell in diesem Fall absolut sicher war, dass dieses Schiff von England unter dem Schutz der Lazarettflagge als Truppentransporter missbraucht worden ist – was heute von britischen Historikern bestätigt wird.
Die mächtige englische Propagandamaschine hatte kein Problem, die Welt auch in diesem Fall weiter gegen Deutschland aufzustacheln. Obwohl allen Beteiligten bewusst war, dass Deutschland – im Gegensatz zu England - auch in diesem Fall im Einklang mit gültigem Kriegsrecht gehandelt hatte, wurden die Deutschen verstärkt als blutrünstige Hunnen dargestellt, die in ihrer Mordlust nicht einmal vor Kindern, Alten und Verwundeten Halt machten. Für diese Verbrechen zeichnet der damalige Marineminister Winston Churchill verantwortlich, ebenso wie für die Ermordung von 250.000 Zivilisten in der – diesmal ehrlichen – Lazarettstadt Dresden.
Der Erste Weltkrieg war der Auslöser für alle weiteren fatalen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Wer also die Verantwortung für den Ausbruch dieses Kriegs zu tragen hat, trägt letztlich auch die Verantwortung für die grauenhaften Entwicklungen in Deutschland – zumindest ursächlich. Das dürfte einer der Gründe sein, warum sich Deutschland nach 1945 verpflichten musste, Geschichte in Deutschland ausschließlich nach den Vorgaben der Alliierten zu lehren. Diese Verpflichtung hat Deutschland 1990 mit den 2 plus 4 Verträgen (unter Zwang?) erneuert.
Es steht aber jedem frei, sich abseits der offiziellen Lehre zu informieren und seine eigenen Schlüsse zu ziehen.
Nationalstolz in Deutschland kann nur entstehen, wenn Deutsche ihren Nationalmasochismus aufgeben und nicht mehr darauf beharren, dass Deutschland an allem und jedem die Schuld zu tragen – und zu bezahlen hat. Es darf nicht mehr auf der englischen Propagandalüge beharrt werden, dass Deutschland den Ersten Weltkrieg wollte. Es gab vor hundert Jahren nur ein einziges Land, das Krieg für seinen Machterhalt und das blanke Überleben unbedingt brauchte, wie der folgende Auszug aus der LONDON TIMES von 1919 eindeutig belegt:
„Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder anfängt Handel zu treiben, ist dieser Krieg umsonst geführt worden.“
Wie ich in meinem Buch
„England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ schlüssig darlege, haben auch zeitgenössische englische Historiker bereits 1917 auf diesen Fakt hingewiesen. Es gibt eine Unzahl von Indizien, die die These widerlegen, der Deutsche Kaiser hätte das Deutsche Reich in einen Krieg gesteuert. Das Gegenteil ist die Wahrheit, was unter anderem dadurch belegt wird, das der Deutsche Kaiser im Sommer 1914 seine übliche Nordlandfahrt mit seiner Jacht durchgeführt hat. Wer mehr Beweise benötigt, lese mein Buch.
Der Erste Weltkrieg ist von langer Hand geplant worden. (Gründung des FED etc.) An dieser Planung war das Deutsche Reich nicht beteiligt.
Damit der Wunsch meines Bundespräsidenten nach mehr Nationalstolz in Erfüllung gehen kann, wünsche ich mir von meinem Bundespräsidenten, dass er die Deutschen ermuntern möge, ihre masochistische Haltung abzulegen. Ich wünsche mir, dass er voran geht und eine vorurteilslose Aufarbeitung der deutschen Geschichte anstößt, jenseits der Vorgaben der Alliierten. Dass er in Polen und Tschechien nicht nur
Willi Brandts Kniefall lobend hervorhebt, sondern auch mahnend das Angedenken an 6 Millionen ermordete deutsche Vertriebene wach hält.
Bundespräsident Wulff sollte Nationalstolz selbst vorleben, indem er jeder Nation in aufrechter Haltung verdeutlicht, dass drei Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg keine (Erb-)Schuld auf der jungen deutschen Bevölkerung lasten darf. Deutschland hat ein Recht darauf, seine Geschichte selbst zu beurteilen und den Nationalmasochismus abzulegen. Nur so wird wird der Wunsch des Bundespräsidenten nach mehr Nationalstolz realisierbar sein. Aber – bitte nicht übertreiben.
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Dieses Buch steht dem Wunsch unseres Bundespräsidenten Christian Wulff nach mehr Nationalstolz hilfreich zur Seite:
„England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“
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