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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterSüdtirol - Wandern. Immer.

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Berlin Match Race 2006: Wieser schlägt Schümann

Von Norbert Gisder
11.11.2006

America's Cup macht aus Nobodys von gestern Helden von morgen.

Mit der attraktiven Laser Radial Sportlerin Paige Railey (19) aus Florida, USA, wurde dieser Tage ein bisher eher bei Insidern bekannter Teenager zum Weltsegelstar gekürt: ISAF Weltsegler des Jahres (Rolex World Sailor of the Year) darf sich die Lady seit der Siegesfeier in Helsinki nennen. Das ist so eine Art "Segelqueen of the World." Gemeinsam mit dem siegreichen Skipper des diesjährigen Volvo Ocean Race Mike Sanderson, dem "Segelkönig" aus Neuseeland, wurde Paige Railey vom Weltsegelverband ISAF (International Sailing Federation) in Finnland damit zu den Segellegenden von morgen gemacht. So geht das dieser Tage: gestern noch ein Nobody, morgen schon, dank Inspiration, guter Seemannschaft und präziser Kenntnisse von Wetter, Navigation und Schiffstechnik ein Superstar unterm Wind.

Das 15. Berlin Match Race auf dem Großen Wannsee ist ein anderes Beispiel: Mit dem Sieg von Markus Wieser steht ein Mann auf dem Gipfel seiner Karriere. Wieser hat durch seinen Sieg über Jochen Schümann, der heuer eben nicht mehr "nur" Weltmeister, sondern erster Verteidiger eines europäischen Syndikats im Kampf um den America's Cup bei dessen Inhaber "Alinghi" ist, einen Helden von heute besiegt. Das lässt aufhorchen.

Insgesamt sechs America's Cup Teams waren bei diesem Grade two-Ereignis, organisiert vom Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) dabei. Nach dem Hamburger SC Rhe ist der VSaW Deutschlands zweitältester Segelclub. Im Schlussspurt lieferten sich Wieser und Schümann ein Wimpernschlag-Finale: Im dritten Lauf hat Schümann zwar den besseren Start, wählt mit der linken intuitiv die richtige Seite, bleibt aber einen Moment in einem Windaussetzer hängen. Damit verliert er seinen Startvorteil. Auf der ersten Vorwindstrecke gelingt es Wieser dann, den Gegner in Luv zu passieren. Den Vorsprung verteidigt er bis ins Ziel. Es steht 3:0. Damit ist das Finale entschieden. Sieger des 15. Berlin Match Race ist Marcus Wieser (VSaW) mit seinen Crewmitgliedern Gunnar Bahr, Ingo Borkowski (beide Yacht Club Berlin Grünau - der Klub, in dem Schümann seine Berliner Heimat hat). Wieser schraubt mit diesem Sieg die Zahl seiner Berlin Match Race-Titel auf fünf. Jochen Schümann hat bisher sechs der 15 Berlin Match Races für sich entschieden.

Hunde-Wetter und eisige Kälte. Die Fahrgastschiffe für Zuschauer sind bis an den Rand ihrer Kapazitäten mit Segelfans aus allen Teilen Deutschlands, ja vielen Ländern Europas besetzt. Nach dem Ausscheiden von Michael Haestbaek, dem Vertreter des deutschen America's-Cup-Bootes "Germany 1" bereits am ersten echten Regattatag, segeln die beiden Dänen um den 3. Platz, das so genannte "kleine Finale", das schließlich Jesper Radich gewinnt.

Ein Finalkrimi spielte sich fast zeitgleich beim Ladies Only-Match Race 2006 auf der Hamburger Außenalster ab. Kräftiger Wind und nasskaltes Novemberwetter erwartetet am entscheidenden dritten und letzten Tag der charmantesten Regatta Hamburgs die Seglerinnen. Die Teams um die Steuerfrauen Silke Hahlbrock und Ulrike Schümann liegen Kopf an Kopf. Erst im dritten und letzten Kampf "Boot gegen Boot" hat die Hamburgerin Hahlbrock - wegen einer Strafrunde der Berlinerin Schümann in der Vorstartphase - die Nase vorn.

Immerhin sieben Nationen hatten ihre besten Sportlerinnen zum Hamburger Segel Klub geschickt.

Damit sind wir wieder bei Paige Railey (kl. Foto) aus dem Sonnenstaat Florida, der Segelqueen von Helsinki, zurück bei Ralph Dommmermuth, dem Träger des hanseboot-Preises 2006: "Den deutschen Segelsport erwartet ein Hype", hat der United Internet-Vorstandschef dieser Zeitung in einem Interview am 4. November gesagt. Wir werden es erleben: Berlin Match Race und Ladies Only Cup sind Meilensteine. Das schnelle Segeln Boot gegen Boot, wie es bei der Mutter aller Match Races, dem America's Cup 2007 im nächsten Sommer 1,5 Milliarden Zuschauer und Leser weltweit verfolgen, gewinnt an Popularität. Der Segelsport ist im Aufwind. Auch wer davon bisher kaum Kenntnis genommen hat, wird angesteckt. BM/DW GT Gis- 11. 11. 2006

 

 

 


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