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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

Mit Kuhnle-Tours sind Sie europaweit unterwegs. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterSüdtirol - Wandern. Immer.

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Bilder und mehr:

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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Mehr im Öffnet internen Link im aktuellen FensterRessort Bücher in GT

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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Politisches Feuilleton von Peter Haisenko
01.12.2010

Die USA stecken tief im Sumpf. Das Außenhandelsdefizit ist jenseits von Gut und Böse und Dank Wikileaks ist die diplomatische Integrität beschädigt. Dennoch beharren die Lenker darauf, „The World‘s leading Nation“ zu sein und dominieren die Welt mit ihrem überdimensionierten Militär. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

Als ich 1974 ein Jahr in Phönix/Arizona lebte, hatte ich durchaus den Eindruck, dass das so ist. Obwohl ich von den Sozialstrukturen sehr enttäuscht war, lebte man dort damals in einem Gefühl, als ob es für dieses Land keine unüberwindbaren Probleme geben könnte. Informationen waren frei verfügbar in einem Ausmaß, das ich von Deutschland nicht kannte, vor allem, was die jüngere deutsche Geschichte betraf. Über das „Dritte Reich“ und die Morde an Juden wurde in einer Weise diskutiert, die in Deutschland schnell zu einer Bestrafung nach § 130 (Volksverhetzung) geführt hätte.

Im Verlauf der nächsten Jahrzehnte habe ich die USA häufig besucht und bereist. Dabei musste ich feststellen, dass sich die USA während dieser Zeit derart verändert haben, dass die heutigen USA, die Vereinigten Staaten der Gegenwart, nur noch wenig mit jenen der 70er Jahre gemein haben. Dennoch haben sich Freundschaften aus alten Tagen bis heute erhalten. Bis heute geblieben ist den USA auch, dass Veränderungen und Entwicklungen in einer Geschwindigkeit möglich sind, die für Europa vollkommen unmöglich erscheint. Das lässt hoffen.

Die Probleme der USA der Gegenwart sind nahezu identisch mit denjenigen, denen das British Empire vor hundert Jahren gegenüberstand: Das Primat der Politik ist auf weltweite Dominanz fixiert und wird mit einem übergroßen Militärapparat aufrecht erhalten. Die zivile Wirtschaft ist gleichzeitig schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig, was zu einem andauernden Außenhandelsdefizit geführt und den US-Dollar zu einer Scheinwährung gemacht hat. Wie das British Empire führen die USA unablässig Kriege auf der ganzen Welt und dürfen mittlerweile getrost als das verhassteste Land der Welt bezeichnet werden. Auch intern ist das Vertrauen der Bürger in ihre Regierung massiv gestört.

Als vor einigen Jahren die Diskussion um den uneingeschränkten Waffenbesitz wegen diverser Amokläufe aktuell war, befragte ich Freunde in Florida zu diesem Thema. Ihre Verteidigung dieses Rechts wurde von einem unerwarteten und schockierenden Argument getragen: Wir müssen uns doch gegen unsere Regierung zur Wehr setzen können! Diese Argumentation bestätigte meinen Eindruck, dass ein großer Teil der Amerikaner gar nicht einverstanden ist mit dem (internationalen) Auftritt und dem Handeln ihrer Regierung. Das lässt hoffen.

Die wirtschaftlichen und sozialen Probleme der USA – und damit der ganzen Welt - sind tatsächlich genauso einfach zu lösen, wie es das British Empire vor hundert Jahren hätte tun sollen. Die USA müssen nur ihren Anspruch aufgeben, die Welt (mit militärischen Mitteln) zu dominieren. Die einseitige Fixierung der hochtechnologiefähigen Wirtschaftsteile auf Militärprodukte muss zu Gunsten ziviler Produktion verschoben werden. Dann, und nur dann, werden die USA wieder international konkurrenzfähig werden und ihr Außenhandelsdefizit innerhalb kürzester Zeit bezwingen können.

Im eher schwerfälligen Europa würde eine derart gravierende Umstellung lange Zeit benötigen. Nicht so in den USA. Ich erachte es für durchaus realistisch, anzunehmen, dass die USA innerhalb von zwei Jahren dazu in der Lage wären. Sie sind immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Man stelle sich vor, welche gewaltige Wirtschaftskraft für den zivilen Sektor frei würde, wenn die Anstrengungen an Material und Manpower in Höhe von annähernd 1.000 Milliarden Dollar jährlich nicht mehr in die zerstörerische Kraft des Militärs fließen würden.

In vielfacher Hinsicht sinnvoll wäre dies außerdem. Die geopolitische Situation Amerikas schließt einen militärischen Angriff auf die USA aus. Niemand wird auf die Idee kommen, die USA mit Truppen erobern und besetzen zu wollen. Allein der Gedanke ist absurd. Dementsprechend wurde das Militär nach dem Bürgerkrieg Nord- gegen Südstaaten auf ein Minimum reduziert und die Verfassung der USA verbot jeglichen Einsatz amerikanischen Militärs außerhalb des Kontinents. Erst nachdem das British Empire Präsident Wilson für seine Pläne zur Vernichtung des Deutschen Reichs gewinnen konnte, begann der für die Situation der USA vollkommen überzogene Aufbau des amerikanischen Militärs.

Der Einsatz der US-Armee in Europa gegen das Deutsche Reich war der Sündenfall und der Beginn einer fatalen Entwicklung, die letztlich zur aktuellen „Finanzkrise“ geführt hat. Er war eindeutig gegen die amerikanische Verfassung. Das Vorgehen Präsident Wilsons ist vergleichbar mit dem, was die Regierung Schröder/Fischer mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr angerichtet hat. Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Sie wieder zu verschließen wird nicht einfach sein. Weniger was das Praktische betrifft, als vielmehr das Psychologische.

Die seit hundert Jahren andauernde Indoktrination, die suggeriert, dass nur der erst englische, jetzt angloamerikanische Weg zum Glück der Menschen führen kann, muss aufgegeben werden. Wie die Beispiele der letzten Jahre so deutlich gezeigt haben, sind die Segnungen der Demokratie nicht einfach auf alle Länder übertragbar. Abgesehen davon, dass der Kapitalismus angloamerikanischer Prägung mit Sicherheit nicht das menschenfreundlichste System ist.

Hätte das British Empire vor hundert Jahren nicht so skrupellos seinen Anspruch auf weltweite Dominanz durchgesetzt, sondern besonnen anerkannt, dass sie ihr Ziel Weltherrschaft zu Gunsten wirtschaftlicher Prosperität aufgeben müssen, wäre die Welt heute eine bessere. Der Erste Weltkrieg hätte nicht stattgefunden und Hitler wäre ein unbekannter (österreichischer) Maler geblieben.

Die Welt steht heute an einer sehr ähnlichen Stelle wie vor hundert Jahren. Die Macht der wirtschaftlich maroden USA kann nur durch überproportionale Aufwendungen für ihr Militär aufrechterhalten werden. Gleichzeitig muss jeglicher Respekt gegenüber andersartigen Kulturen verdammt werden, um die Aufteilung der Welt in amerikafreundliche Nationen und Schurkenstaaten zu ermöglichen. So, wie das British Empire vor hundert Jahren das Deutsche Reich verunglimpft hatte, weil es auf einem sozialen, wirtschaftlichen und friedlichen Weg war, der zu einer Bedrohung für die Macht des Empires zu werden drohte.

Weltherrschaft? Dieses Ziel kann nur, wenn überhaupt, gewaltsam erreicht werden. Leider ist es nicht zu übersehen, dass die USA genau dieses Ziel verfolgen. Finanztechnisch gesehen, haben sie es im Verbund mit London schon seit langer Zeit erreicht. Jetzt droht dieses System zusammenzubrechen. Man darf dafür beten, dass die USA nicht den Weg des British Empire wählen, wieder für ihren Machterhalt Millionen Menschen durch Krieg in den Tod zu reißen.

Ich bin mit meinen amerikanischen und englischen Freunden einig, wenn ich sage, dass wir gemeinsam die (Welt-) Politik unserer Regierungen verabscheuen. Und auch darin stimmen wir überein: Wenn es ein Land gibt, das die radikale Abkehr vom Hegemonialanspruch zurück zu friedlicher Prosperität schaffen kann, dann sind es die USA mit ihrer faszinierenden kulturellen und ethnischen Vielfalt – eben das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

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Hier können Sie über ein Beispiel lesen, was tatsächlich möglich ist: Öffnet internen Link im aktuellen FensterChrysler - Phönix aus der Asche

Ich habe mein Buch Öffnet externen Link in neuem Fenster„England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ geschrieben, um vor allem den Deutschen die Augen zu öffnen, dass die Kausalitäten für die fatalen Entwicklungen im Europa des 20. Jahrhunderts ganz andere sind, als es den Deutschen nach Vorschrift der Siegermächte gelehrt wird.


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Grand Tourisme - Worldwide

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