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Hat die Bundeswehr ein Wahrnehmungsproblem? Nun, nicht jene, die sich mitteilen.
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Serien
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Cannes, Monaco, Genua oder Triest, GT ist dabei. Regelmäßig berichten wir über die großen Shows der Messe-Arenen - bis hin zur
Düsseldorfer boot. Ein Millionenpublikum pilgert jedes Jahr zu solchen Ereignissen. Außerdem starten wir das neue
Ressort Medizin. Denn von der Reisekrankheit im Bus oder der Seekrankheit über die Frage nach der Malaria-Prophylaxe in den Tropen bis zum plötzlichen Herztod gibt es viele Themen, die unterwegs wichtig sind.
nachschauen. Ganz neu: die schönsten Stories über die
Hanse Sail 2011.
Bücher
Die Welt ist ein Buch. Das Neueste handelt über "
Die Kernfrage" - brauchen wir die Atomenergie? Im Watt, in dessen Struktur die Wissenschaft lesen kann wie Sie in GT, ist die Welt noch in Ordnung? Der Wachholtz Verlag hat zum Wattenmeer das Buch herausgebracht - wir lesen darin und wir erkennen die Welt. Erkennt die Welt auch uns? Das wiederum ist Aufgabe eines neuen Buches. Noch ungeschrieben? Nachschauen. Im
Ressort Bücher von GT
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Die Tatra – klein, nieder, hoch – sehenswert!
Im Nordosten Preßburgs erstrecken sich die Gebirge der Tatra. Man unterscheidet zwischen der kleinen Tatra (mala Fatra), der niederen und der hohen. Die kleine Tatra ist von Preßburg aus am schnellsten zu erreichen und bietet ein schönes Areal für leichtere Wanderungen. Die höchste Erhebung ist der Klak mit 1351 Metern Höhe. Die deutschen „Eingeborenen“ nennen diesen Berg Nasenstein und es gibt sogar kleine Skilifte.
Die kleine Tatra ist ein Kalkgebirge und ähnelt deswegen den nördlichen Kalkalpen. Gepflegte und gut ausgeschilderte Wanderwege machen das Wandern zum Vergnügen. Am Fuß des Nasensteins entspringt die Neutra, die von hier aus durch ein romantisches Tal mit kleinen Dörfern nach Süden fließt. Vorbei an kleineren aber sehenswerten Orten findet sie ihren Weg bis zur Kleinstadt Neutra am südlichen Rand der Gebirge, von wo aus sie weiter Richtung Süden fließt, um sich dann irgendwo mit der Donau zu vereinigen.
Das wirtschaftliche Zentrum der Region kleine Tatra ist das Städtchen Martin, das aber wenig sehenswert ist, weil es eine alte Industrieregion ist. Von hier aus führt der Weg weiter Richtung niedere und hohe Tatra, nach Poprad. Der schönere Weg von Preßburg zur hohen Tatra führt allerdings über Neutra und Banska Bistrica. Speziell im letzteren Ort lohnt es, eine Pause mit Übernachtung einzulegen. Alles ist gepflegt und bestens renoviert und so kann man das Erbe der deutschen Erbauer genießen. Die gesamte Gegend um die Tatras kann und will ihr deutsches Erbe nicht verbergen.
Je weiter man nach Norden vordringt, desto mehr verwandelt sich die Landschaft von mittelgebirgig Richtung Hochgebirge. Die süd-nord Querung der niederen Tatra führt über gut ausgebaute Pässe und kommt selbst an den Passhöhen nicht aus dem Wald heraus. Dennoch ist die Landschaft sehr erfreulich und gerade wer die schrofferen Hochgebirge nicht so schätzt, wird hier besonders schöne und versteckte Plätze finden. Im Spätsommer stehen allenthalben junge Leute am Straßenrand und bieten die Früchte des Waldes an. Die Blaubeeren sind ein Genuss und wirklich preiswert.
Im weiten Hochtal zwischen niederer und hoher Tatra liegt Poprad. Von dort ist es dann nur noch ein kurzer Weg zu den alten Kurorten am Fuss der hohen Tatra. Generell erstaunt der hervorragende Zustand aller Straßen und so ist es ein Vergnügen, durch die Slowakei zu reisen – mal ganz abgesehen davon, dass die Slowakei für den deutschen Reisenden sehr preiswert ist.
In etwa 1.000 Meter Seehöhe reihen sich die alten (deutschen) Kurorte an der Südseite der Tatra aneinander. Das Zentrum ist Alt Schmeckau, oder Stari Smokovec, wie es heute genannt wird. Viele Pensionen und kleine Hotels sind in bestem Zustand und laden zum Verweilen für mehrere Tage. Wer nicht so sehr auf´s Geld achten muss, sollte sich einen Aufenthalt im alten Grandhotel gönnen. Hier kann man noch erahnen, wie das Leben vor hundert Jahren für die gehobene Gesellschaft so gewesen sein muss.
Auf keinen Fall darf man die Fahrt mit der Gondelbahn auf die Lomnitzer Spitze (Lomniza Spic) versäumen, auch wenn man mal eine Stunde anstehen muss. In zwei Sektionen geht es ganz nach oben und dort hat man wirklich das Gefühl, auf der höchsten Stelle der Welt zu stehen. Mit 2632 Metern Seehöhe gibt es im weiten Umkreis keine höheren Berge und man könnte sich einbilden, nicht nur ganz Polen nach Norden zu überblicken, sondern sogar einen Streifen der Ostsee zu erhaschen, was natürlich nicht stimmt, denn die Erdkrümmung lässt das nicht zu.
Das Wandern in der hohen Tatra unterscheidet sich vom Wandern in den Alpen erheblich. Die hohe Tatra ist ein Granit-Gebirge und so muss man schon an einigen Stellen von einem runden Fels zum anderen einen etwas längeren Schritt einlegen, denn das harte Gestein macht die Anlage von glatten Wegen schwieriger als in den Kalkalpen.
Wenn Poprad nicht besonders beeindruckend ist, lohnt sich umso mehr ein Abstecher nach Käsmark, das wenige Kilometer östlich von Poprad im Hochtal liegt. Hier kann man sehen, wie alte deutsche Kleinstädte ausgesehen haben. Eine sehr breite Hauptstraße ist gesäumt von zweigeschossigen Häusern, ist bestens renoviert und führt zur alten Burganlage am Ostrand von Käsmark, das heute Käsmarok genannt wird.
Mein Fazit zu Reisen in der Slowakei? Wunderbar! Alles ist vergleichsweise preiswert, das Klima kontinentaler als in Deutschland, was bedeutet, dass die Sommer zuverlässiger warm sind und die Winter schneereich. Es gibt ein Schigebiet an der hohen Tatra, aber für den alpenverwöhnten Schifahrer lohnt die dann doch weite Anreise nicht. Das Schigebiet ist zwar mit brauchbaren Liften ausgestattet, schneesicher, aber dafür ziemlich klein.
Die Weingebiete nördlich Preßburgs stehen denjenigen in Deutschland, Österreich oder Italien in nichts nach, sind aber deutlich preiswerter. Allenthalben trifft man auf alte Kurorte, die teilweise noch auf ihre Renaissance warten, was aber auch seinen besonderen Charme hat. Die deutsche Sprache ist sehr verbreitet und so fühlt man sich in der Slowakei durchwegs wohl und stets willkommen. Wer böhmische Küche mag, findet hier noch die Originale, nach echtem K&K-Standard. Wer eine Alternative zum teuren Frankreich sucht, wird hier fündig.
























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