Newsletter

Mit unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig.




Medienberater gesucht

GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com


Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.

Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

 

Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.

Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

Stehen Sie hinter GT. Und seien Sie sicher, dass jeder Euro ausschließlich für die Recherchen und werthaltigen Journalismus im Magazin GT verwendet wird.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

Mit Kuhnle-Tours sind Sie europaweit unterwegs. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Vietnam

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSüdtirol - Wandern. Immer.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGT war auf der Alpspitze

Bilder und mehr:

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster2009    Öffnet internen Link im aktuellen Fenster2010  Öffnet internen Link im aktuellen Fenster2011

 

Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Mehr im Öffnet internen Link im aktuellen FensterRessort Bücher in GT

In eigener Sache

Praktikumsplatz. GT - das Online-Magazin - bietet jungem, ambitionierten Kollegen von Morgen einen Praktikumsplatz für vier Wochen. Wenn Sie interessiert an einer guten Ausbildung in journalistischen Stilformen sind, die Arbeit rund um ein internationales Online-Magazin in einer spannenden Aufbauphase kennenlernen wollen, schicken Sie Ihre Kurzbewerbung mit Bild an:

GT, Chefredaktion, Dorfstraße 15, Kablow Ziegelei, 15712 Königs Wusterhausen.

Fact-Finder. Sie ärgern sich, dass so vieles nicht in der Zeitung steht, was aber doch interessant ist? Schicken Sie Ihren Tipp an GT - das Online-Magazin. Sie wollen die Story gleich selbst schreiben? Dann stellen Sie sich bitte in einer Kurzbewerbung mit Foto vor, GT arbeitet gern mit Newcomern, sofern diese professionelle, journalistische Arbeiten verantworten können.

Ressortleiter Technik. Technik fasziniert Sie und Sie möchten gern das Neueste aus der Welt der technischen Innovationen testen, beschreiben und Lesern vorstellen? Dann bewerben Sie sich mit Foto und Kurzlebenslauf bei GT:

GT, Chefredaktion, Dorfstraße 15, Kablow Ziegelei, 15712 Königs Wusterhausen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAkquise. Sie kennen Gott und die Welt und sehen sich durchaus in der Lage, interessante Werbepartner mit hochwertigen Produkten von den Vorteilen eines marktumfeldgerechten Werbens zu überzeugen? Dann sind Sie vielleicht unser Akquise-Partner von Morgen. Schreiben Sie an:

Online-Magezin GT, Verlagsleitung, Dorfstraße 15, Kablow Ziegelei, 15712 Königs Wusterhausen.

Interessante Links. Sie haben selbst eine Internetpräsenz mit hochwertigen, journalistischen Inhalten, die Sie einer breiteren Öffentlichkeit als bisher bekannt machen wollen? Verlinken Sie GT auf Ihrer Seite - wir schicken Ihnen auch gern einen geeigneten Banner - wir bedanken uns mit einem Backlink. GT hat im März 2010 ca 4 Millionen Zugriffe auf nahezu 900.000 Seiten und regelmäßig mehr als 250.000 Besucher/Monat - bei stark steigender Tendenz - unsere über die Agenturpartner versandten Top-News erreichen mehrmals im Monat zwischen 160.000 und 500.000 Top-Entscheider in Deutschland und werden von Internetseiten in der ganzen Welt zitiert.

 

Marsala – Gateway zu den Ägadischen Inseln

Segeln vor West-Sizilien, 2. Teil 

Von Norbert Gisder

Spiegelglatt liegt die See unter den Schwimmstegen im Hafen von Marsala, Sizilien, spiegelglatt auch das Tyrrhenische Meer vor der Hafenmole. Nichts lässt ahnen, dass der Scirocco noch bis gestern Abend eine schaumgekrönte Gischtsee und jede Menge Schwell in das Hafenbecken gedrückt hat. Unter Motor verlassen wir Marsala und die hübsche Kulisse der Altstadt hinter dem phönizischen Schiffsmuseum wird immer kleiner.

Roberto hat 250 Grad angelegt und bleibt fast zwei Meilen weit auf diesem Kurs, weil sich unmittelbar westlich der Hafeneinfahrt Untiefen bis weit ins Meer erstrecken. Auf der Karte sind diese nicht verzeichnet – jedenfalls sind sie nicht als Gefahr für Sportboote erkennbar: Einige „Felsen“, 9,80 Meter beziehungsweise 10 Meter unterm Kiel sind eingezeichnet, sonst nichts. Aber Roberto kennt das Meer vor Marsala und er kennt „seine“ Sizilianer, die die See vor der Westküste kartographiert haben, und so legt er Wert darauf, dass wir den Kurs von 290 Grad und somit direkt auf Marettimo erst anlegen, als die Stadt des besten Weines, den man auf Sizilien kultiviert, nur noch bauklötzchenklein am Horizont zu sehen ist. Eine schon kräftige Morgensonne steht über dem Meer, der Stadt und dem Leuchtturm an der Mole, in dessen Glas sie sich fängt und uns herüberblinzelt … das wird ein schöner Segeltag.

Es wird einer: Bei 10 kn Wind – zur Abwechslung mal aus Nordost – machen wir 6 kn Fahrt, nachdem wir neue Segellatten ins Groß eingeführt und gesichert haben. Gegen Mittag haben wir Favignana steuerbord gelassen und gleiten auf die Bucht unterm Monte Falcone zu dem mit 668 Meter höchsten Berg der westlichsten der Ägadischen Inseln. Bei Scirocco, also Wind aus Südost, sollte man dort auf keinen Fall ankern, der Wind steigt die Felsrücken hoch und schlägt als Fallwind mit großer Kraft in die Bucht und den Hafen von Marettimo Stadt. „Der reißt die stärksten Eisen aus dem Grund“, erzählen Segler, die das selbst erlebt haben.

Auf der Insel, die etwa so groß wie Sylt ist, leben knapp 200 Menschen betulich und stressfrei vom morgendlichen Fischfang und den Mittags in die Grotten des Tuffgesteins der Ostküste gefahrenen Touristen. Selbst um die Insel segeln darf der Bootssportler nur in gehörigem Abstand – mindestens 500 Meter – denn das Meer und die meernahen Regionen sind als geschützte Naturparks ausgewiesen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFotogalerie Marettimo

Wir lassen uns von einem Fischer in dessen Kutter zu den Grotten unterhalb der steilen Felsklippen der Punta Troia, einer jahrhundertealten, byzantischen Festung auf der nordöstlichen Felsnase von Marettimo, fahren. Ein Dampfschiff, das die Gefahren des Seegebietes einst unterschätzt hat, ist wenige Meilen nördlich von Marettimo Stadt gesunken und unser Führer fährt mit uns direkt über den auf dem Meeresgrund in geringer Tiefe blitzenden Dampfkessel, der dort seit einigen Jahrzehnten zu den Touristenattraktionen zählt.

Von der Festung auf der Punta Troia aus haben die Byzantiner die See bis nach Nordafrika und Sardinien beobachten können und Posten auf ähnlichen Stellungen der Insel Favignana – in Sichtweite gelegen – vor aufziehenden Gefahren warnen können.

An touristischer Infrastruktur gibt es auf Marettimo so gut wie nichts. Im Hafen macht man an einer halbverfallenen Betonmole fest, aus deren Unterwasserbereich Drempel ins Becken reichen, aus denen teilweise zentimeterlange Eisenstücke herausragen; groß genug, einen Gfk-Rumpf aufzureißen und selbst für ein Stahlboot nicht unbeachtliche Fallen. Wer jedoch Seemannschaft pflegt und der Crew genau sagt, wo er wie und wie fest anlegen möchte, kann die Mole durchaus als Anleger nutzen. Auch ins Päckchen kann man sich jederzeit legen.

Die Insel sei „vraiment sauvage“ sagt Roberto vieldeutig, meint aber, es gebe für Touristen halt kaum Amüsement. Wir finden dennoch ein paar hübsche Cafés am Hafen und ein schönes Restaurant, „Zum Piraten“, in dem eine gute und preiswerte Küche lockt.
Roberto jedoch kocht selbst. Und er legt Wert darauf, dass seine Crew an Bord isst. Wie eine alte Ehefrau sagt er, Hunger holen dürften wir uns im Hafen, gegessen werde neben seiner Kombüse. Wir bereuen das nicht, denn was Roberto kocht, gibt es in dieser Qualität in keinem Restaurant. Immer gehört Pasta dazu, immer bestes, sizilianisches Olivenöl, immer gutes Fleisch, immer würzige Saucen und frische Salate. Köstlich.

Danach lädt er uns zum Espresso in eine Hafenbar ein, vor deren Hintereingang wir das schönste Mädchen des Dorfes sehen – auf dem Rücken eines Rappen, der mit geblähten Nüstern in die Kneipe hineinschnaubt, während die Reiterin sich mit einer jungen Frau an der Bar unterhält. Ja, 50 Seemeilen vor der afrikanischen Küste ticken die Uhren anders und ein Pferd im Saloon ist kein Witz, sondern ein brauchbares Transportmittel für seine Besitzer über einen Felsen im Meer, auf dem es so gut wie keine Straßen, dafür aber jede Menge Abenteuer für Wassersportler gibt, die bei ihrem Landgang mal auf Schusters Rappen die Glieder trainieren wollen: Man kann auf den Monte Falcone wandern und bis zur byzantischischen Burg auf der Punta Troia, man kann zur anderen Inselseite und dort zur Punta Libeccio marschieren, von wo aus man bei klarer Sicht einen berauschenden Blick bis zum afrikanischen Festland genießt.

Unser hiesiges Anspruchsdenken muss man halt daheim lassen. Wenn es etwa in der Bar Baia del Sole nur Saft und Wein, keinen Lunch und nicht einmal eine Pizza gibt, so liegt das eben daran, dass die wenigen Einwohner zu hause essen und dass es sich für zwei Yachten mit Touristen pro Tag wohl nicht lohnt, die Küche warm zu halten. Dafür sind die Fischer am Hafen immer für ein Schwätzchen gut und wollen dann auch vieles über die Reisenden wissen, die übers Meer kommen.

Wir verlassen Marettimo Stadt und die Insel am frühen Nachmittag, um für den den kurzen Schlag nach Favignana noch einmal Segel zu setzen. Der Skipper würde die paar Meilen am liebsten motoren, aber wir setzen uns durch und damit das Tuch … gewinnen spielerisch noch die Wette, dass wir bei knapp 6 Konten Wind mindestens 4 Knoten schnell segeln und passieren die Nordspitze von Favignana sogar in Rauschefahrt von nahezu 9 Knoten in der Düse zwischen Levanzo und Favignana.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFotogalerie Favignana

Favignana ist eine hübsche und sehr lebendige Stadt, Hauptstadt der gleichnamingen Insel, deren Einwohner bis in die 60er Jahre vom Thunfischfang lebten. Auch heute noch ist der Thun die Haupteinnahmequelle der Menschen auf diesem küstennahen, virulenten Eiland mit so großer Geschichte. Wir schlendern durch die kleine Altstadt mit ihren Bars und Cafés, preiswerten Restaurants und einem regen Nachtleben. Zwischen den knatternden Vespas flanieren die Mädchen schon Mitte April in kurzen Röckchen zwischen den Beaus auf ihren getunten Mini-Maschinen … es ist ein wenig wie überall im Süden, und doch sehr anders. Denn die Geschichte ist auf Sizilien und seinen Inseln überall: karthagisch, griechisch, römisch, katholisch und doch irgendwie heute so modern wie andernorts. Die arabische Architektur lässt uns einen kleinen Ausblick auf das kulturelle Erbe der Völker werfen, die sich den kleinen Archipel vor der sizilianischen Westküste über Jahrtausende hinweg streitig gemacht haben.  

UNESCO und das Weltkulturerbe
Häuser, Burgen, Festungen und Kirchen, Dome und Klöster der verschiedenen Epochen, der Griechen, Araber, Normannen und weiterer Nationen, sind auch auf Favignana. Und natürlich sind auch die nicht mit dem Unesco-Label geadelten Denkmäler von großem Wert für die Menschheit und lohnen einen Besuch der Ägadischen Inseln.

Trotzdem nehmen wir den Besuch dieser so lebendigen Stadt vor Westsizilien zum Anlass für eine kleine Zusammenfassung der schwierigen Arbeit der UNESCO, Orte für die Liste des Weltkulturerbes zu definieren und aufzunehmen.

Da sind als Denkmäler von besonderem Wert eingestuft:
1. Die Äolischen Inseln (die Liparischen Inseln) im Norden und Nordosten von Sizilien insgesamt; nahe Messina befindet sich die einzigartige Äolische Inselgruppe, die in den letzten zwei Jahrhunderten ein Hauptzentrum für die Forschung der vulkanischen Aktivität in Europa ist. Auf drei der Inseln ist immer noch vulkanische Aktivität – man kann Moorbäder nehmen und auf Volcano in heißen Quellen baden. Auf der Insel Stromboli ist der Vulkan sogar jede halbe Stunde aktiv.

2. Die Überreste der alten griechischen Stadt Akragant (das Tal der Tempel) in der Provinz Agrigento; das Tal der Tempel wird als die Perle der Provinz Agrigento bezeichnet. Insgesamt sind hier neun heilige Gebäude der alten Griechen erhalten geblieben. Der Concordia Tempel wird genau wie der Athener Hephäst-Tempel für einen der bekanntesten altgriechischen Tempel auf der Welt gehalten.

3. Eine alte römische Villa, die Villa del Casale, einzige ihrer Art mit der einzigartigen Wandmalerei in der Provinz Enna; die Villa del Casale ist das Meisterstück der römischen Epoche. Die Villa befindet sich in Piazza Armerina in der Provinz Enna und war früher eine Residenz der römischen Imperatoren. Vermutlich gehörte die Villa einst einer Sekte, die dort alte römische Götterkulte wieder zu beleben versuchte.

4. Ein altgriechisches Gebäudeensemble in Syrakus; Cicero soll gesagt haben: „Sirakys ist die große und die schönste Stadt in Griechenland“. Es ist wirklich so. Denn hier gibt’s die ganze Reihe der einzigartigen Gebäude, die aus dem 13. bis 7. Jahrhundert vor Christus stammen, wie die Nekropolis oder der Palast des Prinzen.

5. Die Region „Val di Noto“ (Provinzen Catania und Ragusa) – in der Literatur auch bezeichnet als die „Republik des sizilianischen Barocks“. Die Region „Val di Noto“ ist wegen eines Erdbebens Ende des 17. Jahrhunderts entstanden. Alle acht komplett zerstörten Städte (Caltagirone, Militello Val di Catania, Catania, Modica, Noto, Palazzolo Ragusa und, Scicli) wurden damals im auffälligen sizilianischen Barockstil neu erbaut.

Weine aus Sizilien
Abends, bei einem Glas besten Marsala, erzählt Michael über die Weinbautradition: Die sizilianischen Weine sind die wichtigste Exportquelle der teilautonomen Region. Wer nach Sizilien kommt, wird überall mit dem Versprechen belegt, einen besseren als jenen Wein, der soeben in der Karaffe vor ihm golden oder rotdurchflutet leuchtet, werde er nirgends finden. Vor allem Dessertweine und Liköre sollten auch dem Traveller eine nette Stunde wert sein.

Weingüter sind auf den Inseln seit der Antike bekannt. Heute wird überall auf der Insel Wein hergestellt. Im Osten sagt man, die besten Weine Siziliens würden aus Trauben vom Fuß des Ätnas produziert. In Marsala ist man da natürlich ganz anderer Ansicht.

Marsala ist ein süßer Dessertwein mit einem durchschnittlichen Alkoholgehalt von 20%. Der Wein hat den gleichen Namen wie die Stadt in der Provinz Trapani. Dieser Wein wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf einem Weingut von John Whitaker hergestellt. Früher zählte Marsala zu solchen Weinsorten wie Cherry und Madera. Erst 1986 wurde der Prozess der Weinherstellung von Marsala als eine Weinsorte offiziell anerkannt.

Heute gibt es als Marsala-Arten z. B. Gold (oro), Bernstein (ambra) und Rubin (rubino). Es gibt Wein aus Marsala als trockene und liebliche Variante. Ein Marsala-Markenwein ist in der Regel 4-6 Jahre alt (Riserva oder Vergine). Marsala Weine unterscheiden sich nicht nur von dem Alkoholgehalt sondern auch von der Rezeptur. Manchmal während der Weinherstellung wird sogar das Eiweiß dazugegeben. Auf Sizilien gibt es Weingüter, die eine bis zu 150-jährige Marsala-Tradition haben; andere Weinbauern haben aber natürlich auch teilweise eine viel ältere Tradition. Weniger populär, aber ebenfalls bekannt, sind Moscato (oder Muscat) aus den Muscattrauben, der vor allem von den Liparischen Inseln und Pantelleria kommt, welche an der Nordwest-Küste Siziliens liegen. Dieser süße, schwere Wein lohnt auch einen Export – man nimmt sozusagen das Beste aus der Sonne in unsere Breiten.

Zibibbo ist ein Wein, den man auch „Völkerwein“ nennen kann. Die gleichnamige Traubensorte eignet sich auch sehr gut zur Grappaherstellung. Aber in der Herstellung vom originellen Zibibbo wird keinen Alkohol verwendet. Der Wein bekommt seinen Alkoholgehalt (15-20%) durch die Gärung. Man glaubt dass im 9. Jahrhundert dieses Rezept nach Sizilien von Sarazenen gebracht wurde. Carricante ist auf Sizilien auch sehr bekannt. Es wird aus den gleichen Trauben, die auf den Hängen des Ätnas wächst, hergestellt. Für die guten Wein Sorten sind Anzolia, Grecanico, Gaglioppo und Nero D'Avola gehalten.

Zu alledem passt natürlich die Küche von Sizilien. Doch über die sprechen wir im nächsten Teil (Teil 3) unseres Sizilien-Törns, wenn wir Erice besuchen und die Kulturstätten der Völker des Mittelmeeres an Siziliens Westküste. Im Fischereihafen von Favignana lassen wir uns am Kai der Polizei der Gefängnisinsel an einem ebenfalls sehr ungepflegten Anleger in einen tiefen Schlaf schaukeln – und fragen uns: Warum, um alles in der Welt, hat man aus diesem hübschen Fleckchen Hafen nicht etwas mehr für Segler gezaubert? Die müssen an drempelbewehrten Kais festmachen, während die alten Fischerboote aus Holz mit oft weniger als 60 Zentimeter Tiefgang die geschützten und gut ausgebauten, gepflegten Teile des Hafens für sich in Anspruch nehmen.

Wer nun die Sun Odyssey 40.3, mit der wir diese Tour gesegelt sind, von der Firma „Atlantis“ chartern will, findet alle notwendigen Angaben unter www.mithosbyatlantis.it (in Vorbereitung) oder www.seacilia.com (in englisch) www.seacilia.it (italienisch).

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr Fahrtests und Fahrberichte

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr Seefahrt

 

 


Jetzt bookmarken:Mister Wongask.comblinklistblogmarksdel.icio.usdigg.comFark.comFeed me links!FolkdFurlgoogle.comhype it!LinkaGoGoLinkaARENAlive.comnetvouzoneviewRedditstumbleupon.comTechnoratiWebnewsYahooMyWebYiggIt

Zusammenfassung der Seite:

Grand Tourisme - Worldwide

Marsala, Sizilien, Stadt, Inseln, Favignana, Insel, Hafen, Marettimo, Villa, Roberto, Tempel, Provinz, Punta, Meter, Weine, Meilen, Catania, Küche, Siziliens, Alkoholgehalt, Touristen, Westküste, Region, Troia, Mädchen, Trauben, Weingüter, Weinherstellung, Fischer, Fotogalerie, Grotten, Festung, Tradition, Anleger, Zibibbo, Gefahren, Restaurant, Ragusa, UNESCO, Völker, Segeln, Stunde, Aktivität, Griechen, Besuch, Liparischen, Denkmäler, Agrigento, Gebäude, Jahrhundert, Menschen, Jahrhunderts, Küste, Einwohner, Knoten, Geschichte, Jahre, Casale, Rappen, Dieser, Altstadt, Bucht, Scirocco, Menge, Falcone, Monte, Felsen, Segler, Gateway, Sekte, Syrakus, Götterkulte, Erdbebens, Imperatoren, Gebäudeensemble, Residenz, Meisterstück, Wandmalerei, Fischerboote, Epoche, Piazza, Armerina, Fleckchen, Cicero, Schlaf, Polizei, Prinzen, Provinzen, Fischereihafen, Literatur, Mittelmeeres, Palast, Nekropolis, Griechenland, Republik, Reihe, Barocks, Christus, Gefängnisinsel, Sirakys