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Düsseldorfer boot im Januar 2010. Ein Millionenpublikum pilgert jedes Jahr zu solchen Ereignissen. Außerdem starten wir das neue
Ressort Medizin. Denn von der Reisekrankheit im Bus oder der Seekrankheit über die Frage nach der Malaria-Prophylaxe in den Tropen heute bis zum plötzlichen Herztod gibt es viele Themen, die unterwegs wichtig sind. Gleich
nachschauen. Ganz neu: die schönsten Stories über die
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Bücher
Die Welt ist ein Buch. Das Neueste handelt über "
Die Kernfrage" - brauchen wir die Atomenergie? Im Watt, in dessen Struktur die Wissenschaft lesen kann wie Sie in GT, ist die Welt noch in Ordnung? Der Wachholtz Verlag hat zum Wattenmeer das Buch herausgebracht - wir lesen darin und wir erkennen die Welt. Erkennt die Welt auch uns? Das wiederum ist Aufgabe eines neuen Buches. Noch ungeschrieben? Nachschauen. Im
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Piraten ausweichen

- Judith und ihr Mann, Buchautor Soenke Roever.
Wegen der Piraterie vor Somalia segeln Judith und Soenke Roever ums Kap der Guten Hoffnung statt durch den Suezkanal zurück nach Europa.
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Dyne - ein Künstlerleben
Der Bursche ist 32, sieht aus wie 22 und ist verspielt wie andere mit 12: Dyne ist dabei ein Künstler von Rang. Der Mann, der Berlin bei so manchem internationalen Event schon bestens vertrat, hat auch bei den offiziellen Feiern zum Fall der Berliner Mauer natürlich einen Stein ins Stürzen gebracht - seinen persönlichen Mauer-"Stein". Lesen Sie
mehr über Dyne und das ganze Porträt über diesen ungewöhnlichen Künstler.
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Logbuch Silvretta E-Rallye Montafon:
Erfolgreicher Abschluss für Team Honda
Platz 9 und Sieg in Wertungsprüfung 1. Team mit Rallye-Premiere zufrieden. Männl erste Frau am Steuer eines Rallye-E-Fahrzeugs auf einer mehrtägigen Rallye.
Partenen, 10. Juli 2010 - Platz 9 für Team Honda mit Männl/Heintzel auf dem FCX Clarity sowie Gewinn der Wertungsprüfung 1 sind ein tolles Ergebnis für das Team, das zum ersten Mal Rallye fuhr und sich zuvor nur einen Tag lang mit der Brennstoffzelle von Honda vertraut machen konnte. Was fast etwas untergegangen wäre, hätte Team Honda nicht Moderator Johannes Hübner darauf hingewiesen, ist die Tatsache, dass Honda-Politin Männl nicht nur eine der wenigen Fahrerinnen bei der Silvretta war, sondern auch die erste Frau überhaupt, die in einem E-Auto bei einer mehrtägigen Gleichmäßigkeitsprüfung am Steuer saß. Mit die meistgestellte Frage an die Honda-Pilotin während der drei Tage war: „Wer ist denn dein Pilot?“. Die prompte Antwort: „Ich!“, ließ dann meist den Unterkiefer des Fragers wegklappen – it’s a man‘s world.
Diese Anekdote soll aber nicht davon ablenken, dass nicht nur innerhalb des Classic-Feldes, sondern auch bei den E-Mannschaften eine gute und lockere Kameradschaft dominiert. Man diskutiert, scherzt und lacht miteinander – und die Teams feuern einander gegenseitig an. Die wenigen Ausnahmen – meist aus dem Premiumbereich – werden von den anderen Teilnehmern schnell abgehakt. Neben dem Rallyefahren war die E-Auto ein Forum, in dem Vertreter der Pioniere der lautlosen Mobilität miteinander fachsimpelten und sich ehrlich und offen über Chancen und Vorteile elektrischer Mobilität austauschten.
So war denn die erste Silvretta E-Auto-Rallye ein voller Erfolg. Bei hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad Celsius absolvierten alle 25 gestarteten Elektro-Fahrzeuge ohne Reichweitenprobleme oder Ausfälle die Wertungsprüfungen an drei Tagen. Und das, obwohl steile Bergetappen vor allem am zweiten Tag die Batterien zu Höchstleistung antrieben. Warum die E-Auto im Rahmen der Silvretta Classic im Montafon stattfand ist schnell erklärt: Das Montafon ist Teil der Voralberger Modellregion für Elektromobilität mit 750 bisher installierten Ladestationen und 75 Elektroautos.
Aber zurück zu Team Honda. Nach einem guten ersten sowie einem durchwachsenen zweiten Tag wollten Männl/Heintzel in der Abschlußetappe, gespickt mit 4 teilweise sehr schweren Wertungsprüfungen, nochmal angreifen. Trotz des Wissens um die eigene Unerfahrenheit hatte man das Treppchen im Visier. Lag doch Platz 3 gerade einmal 122 Punkte entfernt – „ein Klacks“, wie Motorpresse-Cheforgsanisator Dieter Köpke es ausdrückte. Sie waren natürlich nicht die Einzigen: auch Harrach/Zimmermann in einem der Teslas, die Führenden nach dem zweiten Tag, wollten es wissen. „Wir greifen heut voll an!“, so die knappe Ansage von Pilot Leonhard Graf von Harrach. Am Ende war’s dann Platz 6, aber Lenny hatte seine gute Laune zum Glück nicht verloren.
Ob’s bei Team Honda an der Unerfahrenheit lag, am selbst aufgebauten Druck, oder einfach an der starken Konkurrenz ist müßig zu diskutieren. Platz 9 von 24 Startern bei der eigenen Rallyepremiere ist ein Ergebnis, das selbst von alten Hasen aus dem Feld der Silvretta Classic mit einem anerkennenden Schulterklopfen quittiert wurde. Immerhin ließ Team Honda beide Mercedes B-Klasse F-Cell sowie zwei der drei gestarteten Smart E hinter sich. Gleiches gilt für den E-Mini von Team BMW sowie den interessanten E-Mini-Versuchsträger von Magna, der als waschechter serieller Hybrid ins Rennen ging.
Ach ja, Sieger gab es auch. Es gewann der Audi e-tron mit Dick/Gruber knapp vor dem – und das war die echte Überraschung - Mitsubishi i-MIEV mit Hashimoto/Bauer und dem Volkswagen Golf BLUE.E.Motion mit den rallyeerfahrenen Hackenberg/Hackenberg. Vierte wurden Team Smiles mit Schaub/Nestmeier im Tazzari Zero, einem bildschönen E-Roadster Prototypen der gleichnamigen Tessiner Firma.
Was aber macht eigentlich eine E-Rallye so interessant? O.k. – die Liebe zu alten Autos, zu Auspuffgestank, Motorengedröhn, Leder, Blech und Öl kennt man ja. Es soll durchaus einige Menschen geben, die den Anblick vierrädriger Historie mit verträumten Blicken registrieren. Der Verfasser dieser Zeilen gehört auch dazu. Aber Elektroautos und Rallye?
Nun, stellen Sie sich folgendes vor: Sie stehen am Start einer Rallye. Sonor blubbernd hat soeben ein V8, sagen wir mal ein Morgan, die Startrampe verlassen. Gefolgt von einem trompetenartig röhrenden Austin Healey. Ihr Auge folgt den beiden, bis sie um die nächste Kurve verschwinden. Dann schauen Sie wieder gebannt zum Start, denn dort warten noch 24 Fahrzeuge und deren Besatzungen nervös auf den Start. Aber es ist still – so still, dass die Biene im Blumenkasten auf dem Fensterbrett hinter ihnen so richtig Rabatz macht. Dann rollt das erste Fahrzeug über die Rampe und katapultiert sich geradezu auf die Strecke, mit einem unglaublichen Antritt und dem hohen Sirren eines Elektromotors. Geradezu unwirklich schwebt – pardon – prescht das Fahrzeug an ihnen vorbei. Sehen Sie, das ist der Reiz der Elektromobilität. Glauben Sie mir, es macht unglaublichen Spaß, durch die Berge zu stromern.
Der Zieldurchgang naht - Bilder, die keiner Worte bedürfen

- Fotos: E. Schwarz
Zurück zum ersten Wertungstag am 8. Juli 2010
Zurück zum zweiten Wertungstag am 9. Juli 2010
Zurück zu den Eindrücken nach dem ersten Training am 7. Juli 2010
Rallye-Helden: Nicole Y. Männl und Alexander Heintzel im Porträt
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