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- Judith und ihr Mann, Buchautor Soenke Roever.
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Dyne - ein Künstlerleben
Der Bursche ist 32, sieht aus wie 22 und ist verspielt wie andere mit 12: Dyne ist dabei ein Künstler von Rang. Der Mann, der Berlin bei so manchem internationalen Event schon bestens vertrat, hat auch bei den offiziellen Feiern zum Fall der Berliner Mauer natürlich einen Stein ins Stürzen gebracht - seinen persönlichen Mauer-"Stein". Lesen Sie
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Logbuch Silvretta E-Rallye: Platz 7 für Team Honda
nach der Tagesetappe vom 9. Juli 2010

- Abfahrt nach Partenen.

- Du bist zu schnell, Nicole, denk an die Zeit.

- Der Trainer würde sagen: "Höggschde Konsendraddion."

- Auf zum nächsten WP.

- Gipfeltreffen: E-Auto, Benziner und Paarhufer.
Prominenz an und auf den Pisten: Der österreichische Bundesminister für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Dr. Nikolaus Berlakovich setzte sich zwischenzeitlich selbst in einen der Innovationsträger. Der Mitsubishi des Teams Illwerke vkw gibt sein Bestes. Das tun alle 24 Teilnehmer der E-Rallye. Uns Hondianern verhageln Probleme in Wertungsprüfung 4 das Tagesergebnis. Team Honda behält aber seine Chancen auf’s Treppchen. Nur 122 Punkte trennen uns von Platz 3. Nicht viel - nach einer Tagesetappe.
Partenen, 9. Juli 2010 – 64 Kilometer Bergprüfung bilden den zweiten Tag der Silvretta E-Auto. Die Route führt von Partenen über die Silvretta Hochalpenstrasse nach Bielerhöhe und von dort zurück zum Ziel in Partenen. Licht und Schatten begleiteten heute Team Honda. Dank des Streichresultats reichte es noch für Rang 7 in der Zwischenwertung nach 2 Tagen.
Zwei Bergprüfungen über jeweils rund 15 Kilometer und eine Kurzstrecken-Wertungsprüfung sorgten für Spannung. Gleich nach dem Start musste die Lichtschranke für die erste Bergprüfung passiert werden.
Anschließend folgte ein Parforceritt durch über 30 Kehren bis zum Hochplateau der Silvretta. Schließlich waren die ersten 15,4 Kilometer in 23:30 Minuten zu bewältigen. Gar nicht so einfach, wenn der Clarity dabei zwischen Urlaubern, Einheimischen, Radlerpulks und sogar Almvieh bewegt werden muss. Das war Schwerarbeit für Pilotin Männl: anlenken, anbremsen, Ideallinie suchen und dann ab durch die Mitte.
Ob es nun am Wetter, an den Kurven oder den Kuhglocken lag ist ungewiss, Copilot Heintzel nahm sich jedoch ein Beispiel an den einheimischen Rindviechern und schickte seine Pilotin am Ziel einen Tick zu früh in die gelbe Zone. Das Resultat für WP4 fiel dementsprechend schlecht aus und warf das Team Honda erstmal zurück.
Direkt im Anschluss folgte WP5 eine fiese, von Lichtschranken überwachte 150 m lange Piste bergab, die in 15 Sekunden zu bewältigen war. 36 km/h ist die dafür erforderliche Geschwindigkeit. Und los ging’s im fliegenden Start: 14, 13, 12, ….. – am Ende standen hervorragende 22 Hundertstel Sekunden Differenz zum Soll und damit nur 22 Strafpunkte sowie Platz 4 in dieser WP. Getoppt wurden Männl/Heintzel hier nur von einem Smart Fortwo Electric, einem Mercedes B Fuel-Cell sowie den Führenden im Gesamtklassement, Team Tesla mit Harrach/Zimmermann.
Die Zeitkontrolle auf der Bielerhöhe stellte ebenfalls kein Problem dar. Bei einer Zeitvorgabe von 61 min auf 37,83 km ist lockeres Cruisen angesagt. Direkt nach der Zeitabnahme ging’s in die Bergwertung talwärts: 14,92 km in 23:30 min. Das bedeutete für die Nicht-Rallyefahrer einen Schnitt von 38 km/h. Wohlgemerkt durch Serpentinen mit über 30 Kehren, bergab und im laufenden Verkehr. Im Ziel in Partenen standen für WP6 nur 18 Hundertstel Differenz zu Buche. Ein hervorragender zweiter Platz in dieser Prüfung. Männl/Heintzel mussten sich nur den Führenden Harrach/Zimmermann knapp geschlagen geben.
Es war also ein Tag mit Licht und Schatten.
Platz 12 in der Tageswertung ist nicht gerade top, aber auch kein Grund zum Trauern. Das Feld der 24 E-Autos ist auch fahrerisch stark besetzt mit einigen alten Rallyehasen, die schon so manche Silvretta Classic unter den Reifen hatten. Da ab Tag 2 das insgesamt jeweils schlechteste Teil-Ergebnis gestrichen wird, reichte es in der Summe noch für Platz 7. Allerdings beträgt die Differenz zum Team Mercedes B-Cell mit Ersing/Fröschle auf Platz 4 gerade mal 37 Punkte. Das ist eigentlich ein Klacks. Und selbst Team Mitsubishi auf Platz 3 mit Hashimoto/Bauer im i-MIEV hat gerade 122 Punkte Vorsprung. Ergebnisse im Detail gibt’s auf www.motor-klassik.de.
Somit sind die Aussichten recht gut, am Schlusstag doch noch ein paar Plätze nach vorne zu rutschen.
Es wartet die Etappe von Vandans über St. Gallenkirch und Gargellen nach Partenen – gespickt mit 4 anspruchsvollen Wertungsprüfungen. Das Team Honda hat die Anfangs-Nervosität der Pilotin überwunden und auch der Co-Pilot wird nicht mehr den Paarhufern am Wegesrand nacheifernd. Somit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Die Zeichen stehen voll auf Angriff - Team Honda mit Männl/Heintzel wird sich so richtig reinhängen. Morgen abend wissen wir, was das gebracht hat.
Gleich weiter zum dritten Wertungstag am 10. Juli 2010
Zurück zum ersten Wertungstag am 8. Juli 2010
Zurück zu den Eindrücken nach dem ersten Training am 7. Juli 2010
Rallye-Helden: Nicole Y. Männl und Alexander Heintzel im Porträt
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