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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterSüdtirol - Wandern. Immer.

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Bilder und mehr:

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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

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Philipp Rösler – jetzt dreht er durch!

Kommentar von Peter Haisenko
14.04.2011

Die Apotheke hat in Kontinentaleuropa eine lange Tradition und garantiert, dass Medikamente nur von ausgebildeten Apothekern an Kunden verkauft werden. Der Apotheker genießt großes Vertrauen. Zu Recht, denn nur seine Ausbildung und der direkte Kontakt zum Kunden kann eine angemessene persönliche Beratung sicherstellen. Nachdem Gesundheitsminister Rösler bei seiner Öffnet internen Link im aktuellen FensterAttacke gegen die Pharmaindustrie erwartungsgemäß kläglich gescheitert ist, startet er nun eine unglaubliche Kampagne gegen die Apotheken.

Wie am 12. April 2011 bekannt geworden ist, will Herr Rösler den Apotheken verbieten, Nebenprodukte wie Kosmetik weiterhin im gewohnten Umfang anzubieten. Die Apotheken sollen sich ganz auf Medikamente und die zugehörige Beratung konzentrieren und dazu auch noch abgeteilte Räume vorhalten, die vor ungebetenen Zuhörern geschützt sind. Zudem soll der Arzneimittelgroßhandel verpflichtet werden, den Apotheken weniger Rabatt einzuräumen. Wessen Interessen vertritt Herr Rösler?

Die FDP, deren Chef Rösler bald werden soll, steht traditionell für freie Märkte und Marktwirtschaft. Da muss man sich schon fragen, ob Herr Rösler mit dem FDP-Vorsitz sein Gehirn abgeben will, wenn er derartige Forderungen stellt. Oder ist es noch schlimmer? Will Herr Rösler vielleicht den Arzneimittelverkauf nach angloamerikanischem Vorbild in die Hände des Großkapitals geben? Genau das wird passieren, wenn den traditionellen Apotheken die Möglichkeit verwehrt werden soll, ihren Bestand durch den Verkauf anderer Waren zu sichern. Von den Kosten für Umbaumassnahmen einmal ganz abgesehen, die durch die geforderte Einrichtung von „Beratungszonen“ entstehen werden.

Die von Herrn Rösler ventilierten Ideen für die Apotheken werden noch unverständlicher, wenn man bedenkt, dass sich die FDP nicht dazu durchringen konnte, durchaus sinnvolle Beschränkungen an anderer Stelle zu unterstützen. Ich meine hier vor allem den nächtlichen Verkauf von Alkoholika an Tankstellen. Ich neige zu der Vermutung, dass die FDP, und damit ihr designierter Vorsitzender Rösler in diesem Fall vor dem Veto der Ölgesellschaften eingeknickt ist.

Folgerichtig neige ich auch im Fall der Apotheken zu der Ansicht, dass hinter dem Vorstoß Röslers die Pharmaindustrie steht, die ihre Gewinne nicht mehr mit den Apothekern teilen will. Wenn man bedenkt, dass die letzte Aktion Röslers, die Pharmaindustrie an die Kandare zu nehmen und Arzneimittelkosten zu senken überhaupt keinen Effekt gezeigt hat, müssen große Zweifel aufkommen, wem sich Herr Rösler verpflichtet fühlt. Den Apothekern, dem klassischen Kleinunternehmer und der klassischen Klientel der FDP sicher nicht.

Ich habe noch einen Verdacht: Die deutsche Parteienlandschaft soll bereinigt werden. Es ist zu unübersichtlich geworden und die Angst geht um, dass Zustände wie in der Weimarer Republik wieder kommen könnten. Allein die Person Philipp Röslers als Parteivorsitzender wird schon bewirken, dass die FDP unter der 5 Prozent Hürde verschwinden wird. Da ist es eigentlich schon unnötig, dass sich Rösler noch dazu mit derart abstrusen Vorschlägen gegen die Interessen der klassischen Klientel seiner FDP hervortut.

Im Übrigen, Herr Rösler, wie ist es denn mit den Internetapotheken? Wird die „eingehende Beratung“ dort in geschützten „Chatrooms“ stattfinden? Und wie ist es denn mit den Besitzverhältnissen? Darf eine Internetapotheke einem Konzern gehören, dessen Hauptgeschäft nicht der Verkauf von Arzneimitteln ist? Die Initiative Herrn Röslers gegen die Apotheken ist ein Angriff auf den deutschen Mittelstand und damit nicht nur auf die klassische Klientel der FDP, sondern gegen die traditionelle Gesellschaftsform Deutschlands. Gute Nacht, Herr Rösler!

 

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Grand Tourisme - Worldwide

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