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GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
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Moderation:
Rena Larf.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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So sexy, so sicher, so edel:
Porsche Cayman S im Fahrtest
„Sexy.“ Die Süße am Straßenrand streicht fast zärtlich über die babyglatte Haut. „So einen hübschen habe ich noch nicht gesehen.“ Vor dem Kempinski am Kurfürstendamm macht so eine Aussage schon etwas her. Stau auf der Autobahn nach Stettin – und das selbe freudvolle Spiel: „Schönes Auto!“ Die Freunde flotten Sports auf breiten Reifen und von schnellen Motoren befeuert machen sogar ihr Autofenster auf, um besser sehen zu können und die Anerkennung herüber zu rufen. Es ist vielleicht das, was den Erfolg dieser Typen aus Zuffenhausen ausmacht: Jeder Porsche für sich ist ein echter Charakter, und jeder ist irgendwie ein Beau. Spätestens dann, wenn man mit ihm in Berührung kommt, erliegt man seinen Reizen – und davon hat er wirklich jede Menge. Für den Cayman S gilt das womöglich ganz besonders: Sein sexy Hinterteil liegt einfach gut auf den Backen und man muss ausgesprochen prüde sein, um davon nicht angesprochen zu werden.
GT testete den neuen Cayman S ausführlich zwischen Stuttgart und Berlin, vom brandenburgischen Autobahndreieck Schwanebeck bis zum durch und durch „symbadischen“ Schwabeneck und weiter.
Drei Jahre nach ihrem Debüt gehen Cayman und Cayman S in die zweite Generation – im Ansehen zielt die Ästhetik noch mehr auf die Libido. Und hinter dem dezent gestrafften, noch sportlicheren Äußeren macht die geballte Ladung neuer Technik mit zwei komplett neu entwickelten Motoren einen fürwahr brüllenden Spaß: Doch während der Cayman nun von einem 2,9 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor angetrieben wird, der 265 PS (195 kW) leistet, sorgt der ebenfalls neu entwickelte 3,4 Liter-Sechszylinder-Boxermotor des Cayman S für brachialen Vortrieb – wenn man das will. 320 PS (235 kwh) tun ihre Arbeit gleich hinter dem Rücken von Pilot und Co so wirkungsvoll, dass auch Popometer und Bauchgefühl erfahrener Tester ihre jaulende Freude haben. In Verbindung mit dem optionalen Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) konnte der Verbrauch beim Cayman dem Werk zufolge auf 8,9 Liter pro 100 Kilometer reduziert werden. So beschleunigt der Cayman mit PDK nach Werksangaben in 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h, mit dem jetzt serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe in 5,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 265 km/h beziehungsweise 263 km/h mit PDK.
Im Cayman S peitschen die 320 Pferdchen dank Benzindirekteinspritzung das breitschluffige Sportgerät in schlanken 5 Sekunden auf Tempo 100. Die große Überraschung aber: Bestwerte auch beim Verbrauch sprechen auf einmal auch eher vernunftmotivierte Autofahrer an – dazu später mehr; wobei die Frage nicht ungestellt bleiben soll, ob ein Porsche wirklich vernünftig sein muss. Trotzdem: ein Verbrauch von 9,2 Litern ist durchaus möglich, Sprints inklusive und wunderbar getuntem Sound unter der Niere. (Beide Sportwagen erfüllen natürlich EU5 und ULEV.)
Wie das geht, erklären die Ingenieure aus der Nobelschmiede in Stuttgart mit ihrer Erfahrung und einer Entwicklungskompetenz, die für Cayman und Cayman S zu mehreren Weltpremieren führte: Wie in der 911-Baureihe, so haben auch die Motoren der kleineren Brüder weniger Gewicht, weniger innere Reibung und weniger bewegte Massen. Mehr Leistung bei geringerem Verbrauch, Effizienzsteigerung auch durch Optimierung des Ölhaushaltes, sind die Folgen.
Werksseitig heißt es: „Im 3,4-Liter-Motor des neuen Cayman S setzt Porsche erstmals bei dieser Modellreihe und damit im Mittelmotorsegment die Benzindirekteinspritzung (Direct Fuel Injection, DFI) ein. Die Gemischbildung erfolgt dabei homogen. Nicht nur auf den Wirkungsgrad hat die Direkteinspritzung eine positive Wirkung in Form von reduziertem Verbrauch, sondern auch auf die Charakteristik des Cayman S-Motors. Der Fahrer spürt dies unmittelbar: Da der Kraftstoff Sekundenbruchteile vor der Verbrennung eingespritzt wird, reagiert das Triebwerk noch spontaner auf jede Bewegung des Gaspedals.“
Damit noch nicht genug der technischen Finessen: Zusammen mit den Triebwerken entwickelten die Porsche-Ingenieure ein ebenfalls komplett neues Doppelkupplungsgetriebe für die Mittelmotor-Sportwagen, das als Option die bisherige Tiptronic S ablöst. Die Zusammenarbeit der neuen Motoren mit diesem Getriebe wird als wegweisend bezeichnet: Beide Sportcoupés erreichen damit nicht nur neue Bestwerte in der Beschleunigung, sondern verbessern sich auch entscheidend im Verbrauch. Cayman und Cayman S spurten mit PDK jeweils um 0,1 Sekunden schneller auf Tempo 100 als es selbst sehr geübte Fahrer mit dem manuellen Sechsganggetriebe schaffen.
Das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) besitzt sieben Gänge, ist aus zwei Teilgetrieben aufgebaut, die über je eine eigene Kupplung mit dem Antrieb verbunden sind. Ein Teilgetriebe trägt die Gänge 1, 3, 5 und 7 sowie den Rückwärtsgang, das andere die Gänge 2, 4 und 6. Die Gangwechsel erfolgen sehr schnell, ruckfrei und ohne Zugkraftunterbrechung, indem die Kupplung des einen Teilgetriebes geöffnet und simultan die des anderen geschlossen wird. In Wählhebelstellung D erfolgt das vollautomatisch. Per Lenkradtasten oder Antippen des Wählhebels kann aber auch manuell geschaltet werden. Das Kuppeln erfolgt in jedem Fall ohne Zutun des Fahrers.
Erkennbar sind die neuen Cayman-Modelle an modifizierten Bug- und Heckpartien sowie neuen Scheinwerfern und Heckleuchten. Dabei überrascht die Ausleuchtung der Fahrbahn selbst bei Nebel. Das markante Design bleibt typisch Porsche, wobei die Blinker, in die neuen Halogenhauptscheinwerfer integriert, mit ihrer Zwei-Tuben-Optik an den Carrera GT erinnern.
Die so sexy wirkende, vollständig neue Heckverkleidung des Sportcoupés nimmt die neu gestalteten Rückleuchten auf, in denen alle roten Lichtquellen in LED-Technik ausgeführt sind. Sie laufen nach außen spitz zu und sind stilistisch elegant in das neue Fahrzeugheck integriert.
Die Echse aus Zuffenhausen ist übrigens in beiden Getriebe-Varianten serienmäßig mit einem Anfahrassistenten ausgestattet. Er dient zur Entlastung des Fahrers im Alltagsbetrieb und verhindert das Vor- oder Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren am Berg durch automatisches Halten und gesteuertes Lösen der Betriebsbremse nach dem Loslassen des Bremspedals.
Das Fahrwerk der neuen Cayman Generation ist konzeptionell unverändert, in seiner Abstimmung jedoch den höheren Motorleistungen angepasst und bei noch mehr Sportlichkeit im Komfort deutlich optimiert. Als Option können Cayman und Cayman S mit dem aktiven Fahrwerk PASM ausgerüstet werden. Das Kürzel steht für Porsche Active Suspension Management, das elektronisch geregelte Dämpfungssystem. PASM verbindet zwei Fahrwerke in einem: ein sportlich-komfortables für den Alltagsbetrieb und ein betont sportliches für engagierte Fahrweise zum Beispiel auf Rundstrecken. Im Vergleich zum Serienfahrwerk liegt die Karosserie beim PASM-Fahrwerk um zehn Millimeter tiefer. Auch das PASM-Fahrwerk wurde weiterentwickelt. Der Fahrkomfort konnte dadurch ohne Abstriche bei der Fahrdynamik weiter verbessert werden.
Serienmäßig auf 17-Zoll-Rädern, die Felgen sind neu gestaltet und mit den Abmessungen 7J x 17 vorn und 8,5J x 17 hinten jeweils um ein halbes Zoll breiter als beim Vorgängermodell, macht der Porsche von jeder Seite den Eindruck von Potenz und Kraft. Die Reifengrößen bleiben unverändert an der Vorderachse bei 205/55 ZR 17 und an der Hinterachse bei 235/50 ZR 17. Der Cayman S hat serienmäßig 18-Zoll-Räder mit neuem Design bei unveränderten
Dimensionen: Vorne 8J x 18 mit Reifen 235/40 ZR 18 und hinten 9J x18 mit Reifen 265/40 ZR 18.
Erwähnenswert: die neu entwickelten Reifen. Sie bestehen bereits aus sogenannten PAH-freien Gummimischungen (Polycyclic Aromatic Hydrocarbons, polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe), die weniger Schadstoffe enthalten und erst ab 2010 gesetzlich vorgeschrieben sind. Im Rahmen dieser Neuentwicklung konnte der Reifendruck an der Hinterachse zur Verbesserung des Komforts bei gleichzeitiger Verringerung des Rollwiderstandes abgesenkt werden.
Wer nicht einsteigt verpasst trotz aller Emotionen, die schon der Anblick von außen erweckt, viel: Im Innenraum geht es so edel zu, dass man an der Premium-Position des sportlichen Zweisitzers keinen Augenblick lang mehr zweifelt. Nur die Kinder, die Kinder! … Die klagen natürlich darüber, dass sie hinten nicht einmal auf Notsitzen dem Vergnügen beiwohnen können, ein paar Runden mit Papa um die Kurven zu quietschen.
Praktisch ist die Bluetooth®-Handyvorbereitung, bei der das Radio als Freisprechanlage dient. Außerdem erhältlich: Anschlüsse für iPod® und MP3-Player. Der auf Wunsch lieferbare Sechsfach-CD-Wechsler ist jetzt in das CDR-30 integriert und löst den bisher im vorderen Kofferraum untergebrachten CD-Wechsler ab.
Als zentrale Steuereinheit für alle Ausstattungen im Bereich Audio, Kommunikation und Navigation ist das optional lieferbare Porsche Communication Management (PCM) nun noch leistungsfähiger, vielseitiger und deutlich einfacher in der Handhabung. Hauptmerkmal ist der berührungsempfindliche Monitor, der von 5,8 auf 6,5 Zoll vergrößert wurde. Im Vergleich zum Vorgängermodell halbierte sich die Anzahl der Tasten auf insgesamt 16. Das Navigationsmodul holt die digitalen Kartendaten von einer 40 Gigabyte fassenden Festplatte. In Verbindung mit der ebenfalls optional erhältlichen universellen Audio-Schnittstelle lassen sich jetzt auch externe Audioquellen wie iPod® oder USB-Stick über PCM steuern. Weitere Optionen für das PCM bietet Porsche mit der neuen Spracheingabe und dem elektronischen Fahrtenbuch. Darüber hinaus ist das Porsche-Sound Package Plus mit Radio,
CD-Player und neun Lautsprechern ebenso optional lieferbar wie auch das BOSE® Surround-Sound-System mit zehn Lautsprechern und Sieben-Kanal-Digitalverstärker mit fahrzeugspezifischer Abstimmung.
In Verbindung mit der Sitzheizung ist für die neuen Cayman-Modelle auf Wunsch eine Sitzbelüftung für die Seriensitze sowie für die Komfortsitze erhältlich. Die aktive Sitzbelüftung bietet gerade in der warmen Jahreszeit ein komfortables, trockenes Klima an der Sitzoberfläche. Die Sitzfläche wird dabei gezielt an jenen Stellen ventiliert, an denen der Insasse Kontakt mit dem Sitz hat. Die Sitzbelüftung kann überdies mit der Sitzheizung zusammen
betrieben werden. Dies sichert einen kontinuierlichen Abtransport der Feuchtigkeit bei gleichzeitig angenehmer Temperierung der Sitzoberfläche.
Alle Reaktionen der Claqueure entlang der Straßen zeigen es: Die zweite Generation des Porsche-Sportcoupés ist ein Lustmobilisator erster Wahl. Die geballte Ladung schon von außen sichtbarer Kraft des Cayman S Sechszylinder in Boxeranordnung mit seinen 3,4 Litern Hubraum wird körperlich, wenn der Fahrer aufs Gas steigt.
Bei 277 km/h ist vernünftigerweise Schluss – womit wir bei diesem Stichwort gelandet sind: Vernunft. Und der Frage: Kann ein Porsche eigentlich eine vernünftige Wahl sein?
Nun, lassen Sie uns noch einmal kurz auf die Piste gehen:
Das Fahrwerk unseres neuen Cayman S ist gegenüber dem Vorgänger konzeptionell unverändert. In seiner Abstimmung wurde es jedoch den höheren Motorleistungen angepasst und bei erhöhter Sportlichkeit im Komfort so verbessert, dass die sehr biege- und torsionssteife Karosserie selbst auf gepflasterten Dorfstraßen und nicht immer babypoglatten Landstraßen zwischen Elbe und Oder um die Kurven fegt, dass man sich mitunter wie in einem Gokart fühlt – nur natürlich verwöhnt durch Leder und Chrom, die edle Einrichtung und den Konzertsound der Musikanlage. Man genießt das Fahren mit hohen Sicherheitsreserven und einem Fahrkomfort vom Feinsten.
Große Spurweiten, breite Räder und Reifen in Verbindung mit Mittelmotor machen die fühlbare Fahrdynamik bei hoher Fahrstabilität und Querbeschleunigung zum Rausch. Kaum Wanken und Nicken und ein Geradeauslauf, dessen Stabilität uns mitunter nachsehen ließ: Sind da nicht irgendwo Schienen mitgeliefert, auf denen der Schlitten seine Bahn zieht?
Dann kreuzt ein Igel die Piste und die Bremse - in ihren Grundzügen den Systemen aus dem 911 Carrera angepasst – hält, was Porsche verspricht: Vorn wird die Bremsenergie von Vierkolben-Alu-Monobloc-Festsätteln, rot lackiert, auf 318 Millimeter große und 28 Millimeter dicke, innenbelüftete Bremsscheiben übertragen. An der Hinterachse sorgen 24 Millimeter dicke Bremsscheiben mit 299 Millimetern Durchmesser für das ultimative Bremserlebnis. Ein Tritt und die Echse steht.
Vor dem Gasthaus staunen die Gäste auf der Terrasse: Sowohl der Kofferraum vorn als auch jener im Heck, halb über den Motor gelegt, fassen das gesamte Gepäck für zwei samt Beauty-Case und Anzug für den feinen Aufzug.
Der vordere Kofferraumdeckel des Sportcoupés, den man als Fahrer leider nicht in seiner vollen, wunderschönen Wölbung sieht, ist eine Schalenkonstruktion aus Aluminium. Doch die Vernunft ist befriedigt, denn die Gewichtseinsparung hilft der Ökonomie.
Wir könnten jetzt noch über die sechs Airbags sprechen, die 410 Liter Kofferraum mit anderen Autos für die wachsende Zielgruppe der Fahrer mit Freude am kultivierten, alltagstauglichen Renncruisen vergleichen.
Wir könnten weiteres über die Porsche-Sitze schreiben, die einen so guten Halt und Komfort bieten, dass man auch während der Pausen am liebsten sitzen bleiben möchte.
Wir könnten Sitzheizung, Sitzbelüftung, Klimaanlage besingen.
Oder das Radioteil mit bis zu 48 Speicherplätzen. Doch wir tun es nicht.
Probieren Sie den kleinen, flachen, so alltagstauglichen wie rennsporttalentierten Alleskönner einfach selbst einmal ausgiebig aus – schon eine Testfahrt wird ausreichen, Sie anzufixen, wie wir angefixt wurden, durch Deutschland reisend, zwischen duftenden Rapsfeldern und blühenden Linden.
Vielleicht ein einziges, ein letztes Fazit wollen wir Ihnen noch mit auf den Weg zum nächsten Porsche-Händler geben:
Auf der Kurzstrecke nach 15 Kilometern durch Stadt und übers Land/Autobahn hat unser S nach 13 Minuten 8,8 Liter bei 45 Km/h im Schnitt verbraucht. Nach 28 Minuten und 38,7 Kilometern hat der Durchschnittverbrauch auf acht vom Bordcomputer berechnete Liter nachgelassen. Durchschnittstempo: 84 km/h. Ja, der Computer rechnet immer mit.
Ist das Super? Klar. Super Plus sogar. Bei einem Preis von 1,34 Euro pro Liter macht das schlappe elf Euro Pro 100 Kilometer. Da verbraucht eine alte E-Klasse doch deutlich mehr.
Nach 30 Minuten und 41 Kilometern habe ich den Verbrauch auf 7,9 Liter/100 Kilometer bei 84 Km/h Durchschnittstempo gesenkt.
Bis auf 7,7 Liter Verbrauch im Schnitt von 100 Kilometer schaffe ich es … dann kommt ein Stau.
Die Tankstelle: nach 532,5 Kilometern. 1,34,9 kostet der Liter Super-Plus bleifrei. 55,10 Liter bei 74,33 Euro – das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von ca. 11 Litern bei einer echten Mixt-Tour von Stadt, Land, Autobahn mit Spitzentempi von bis zu 270 km/h.
Der Computer ist schon wieder beim Rechnen: Mit meinem vollen Tank, verspricht er mir, schaffe ich 671 Kilometer. Allerdings juckt mich der Gasfuß. Der Unbestechliche hinterm Cockpit-Leder rechnet sofort nach: Wenn du so weiter rast, du Rowdie, schaffst du höchstens noch 512 Kilometer, sagt mir der Computer nach wenigen Minuten mit Spitzentempo auf dem südlichen Berliner Ring.
Was soll man mehr über Vernunft und Porsche erzählen?
Tja, jede Liebe wird einmal geschieden. Meine beendet die Porsche-Pressestelle. Brutal besteht man dort auf Rückgabe der Echse zum verabredeten Termin nach Abschluss aller Testfahrten. Meine Freundin ziert sich noch ein paar Stunden – sie benimmt sich wie eine Zicke am Strick, die nicht heim will. Selbst die letzten Sonnenstrahlen genießt sie noch in Freiheit auf den Autobahnen um Zuffenhausen. Dann muss es sein. Am Werk 1 stelle ich die wilde Echse ab und gebe dem Pförtner die Schlüssel.
Ende der Dienstfahrt.




























