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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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Milliarden ohne Ende?

Von Peter Haisenko
05.05.2009

Für die meisten Menschen dieser Erde sind Zahlen größer als 10.000 (zehntausend) nur noch abstrakte Zahlen, die einen Bezug zur Realität sehr schwer machen. Milliarden sind überhaupt nicht mehr vorstellbar. Deswegen werde ich diesen täglich zitierten Unsummen einen Bezug zur Realität geben.

Eine Million, das ist schon mehr Geld, als 99 Prozent der Menschen jemals besitzen werden, oder mathematisch 10 hoch 6, ergibt in neuen 500-Euro-Scheinen ein handliches Päckchen von etwa 10 Zentimetern Höhe. Eine Milliarde aber, mathematisch 10 hoch 9, würde in derselben Form bereits einen Turm von 100 Metern Höhe ergeben. Der Schuldenstand Deutschlands von 1.600 Milliarden ergäbe einen Turm von 160 Kilometern Höhe.

Deutschland hat etwa 80.000.000 (achtzig Millionen) Einwohner. Wenn der deutsche Staat also eine Milliarde Euro ausgibt, dann bedeutet das eine Belastung von 12,50 € pro deutschem Bürger – statistisch gesehen. Oder, aufs Jahr gerechnet, gerade mal einen Euro pro Monat. Weil aber nur etwa die Hälfte der Deutschen einer bezahlten Arbeit nachgeht, also etwa 40.000.000 (vierzig Millionen), bedeutet eine Milliarde pro Arbeitnehmer und Monat zwei Euro. Wenn also der deutsche Staat ein Programm zur Steuerentlastung verspricht, in Höhe von 10 Milliarden Euro, dann wird der durchschnittliche Arbeitnehmer dadurch gerade mal 20 € pro Monat mehr in der Tasche haben – oder 250 € im Jahr. Diese Summe kann das Konsumverhalten kaum beeinflussen.

Es gibt aber im Gegensatz dazu Be- und Entlastungen, die wesentlich spürbarer sind, jedoch wegen ihrer scheinbaren Geringfügigkeit nicht die Beachtung erfahren, die ihnen eigentlich zusteht. An erster Stelle steht hier das Öl. Die Freiheit, kein Öl zu kaufen, gibt es nicht. So gesehen, kann man das Öl als Monopolware bezeichnen, die vollständig von den angloamerikanischen Großkonzernen kontrolliert wird. Der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer verbraucht etwa 100 Liter Benzin pro Monat. Das heißt, wenn der Benzinpreis um 20 Cent steigt oder fällt, werden die deutschen Haushalte um 20 € pro Monat be- oder entlastet. Und diese Be- oder Entlastung ist sofort spürbar. Das Geld bleibt direkt am Monatsende im Portemonnaie oder fehlt eben.

Das heißt, dass die Ölkonzerne in Deutschland eine Milliarde pro Monat mehr einnehmen, wenn sie den Benzinpreis um 2 Cent erhöhen. Dazu kommt das Heizöl. Hier ist das Volumen noch höher als beim Benzin. Die Bürger merken das, wenn sie ihre Heizkostenabrechnung erhalten oder ihren Tank auffüllen. Das bedeutet, dass die Ölkonzerne wesentlich wirksamer steuern können, wie viel Geld den Deutschen zum Konsum verbleibt, als der Staat das jemals könnte. Die Ölkonzerne bestimmen, vollkommen undemokratisch und unkontrolliert, wie viel Geld aus dem allgemeinen Umlauf in ihre Taschen fließt. So können sie die Konjunktur des Binnenmarktes beliebig steuern. Das Ganze zeigt, im Gegensatz zu irgendwelchen Steuerprogrammen, sofortige Wirkung, weil es der Bürger an der Tankstelle sofort und direkt erlebt.

Es ist ein Irrglaube, dass der Ölpreis irgendwelchen marktwirtschaftlichen Regeln folgen würde. Die Ölkonzerne verkaufen das Öl an den sogenannten Ölbörsen ausschließlich an sich selbst und bestimmen so beliebig über die Höhe ihres Gewinns. Wie hoch der tatsächlich ausfällt, mag man erahnen, wenn man weiß, dass allein in Deutschland eine Erhöhung des Preises um 2 Cent eine Milliarde Gewinn pro Monat ausmacht.

Der deutsche Staat hat in etwa 1.600 Milliarden € Schulden. Statistisch gesehen, sind das genau 20.000 € pro Bürger. Die durchschnittliche Summe an Ersparnissen der deutschen Bürger übersteigt diese Summe deutlich. So gesehen, muss man sich vor dieser an sich schrecklichen Zahl gar nicht so sehr fürchten. Der Fehler im Gesamtsystem liegt in der Verteilung. Der deutsche Staat muss für seine Schulden wesentlich mehr an Zinsen zahlen, als der durchschnittliche Sparer für sein Guthaben bekommt. Die Differenz verbleibt bei den Banken und sonstigen Geldgebern.

Wenn man sehr anarchistisch und frei darüber nachdenkt, so wird man leicht erkennen können, dass es allen, und ich betone allen, Deutschen besser gehen könnte, wenn die Schuldenlast Deutschlands durch eine Sondersteuer vollkommen getilgt würde. Dann stünden dem Staatshaushalt sofort 60 Milliarden zur Verfügung, die er nicht mehr an Schuldzinsen leisten müsste. Und das Jahr für Jahr. Das würde jeden Arbeitnehmer monatlich um 120 € entlasten oder eben ein Konjunkturprogramm in Höhe von 60 Milliarden ermöglichen.

Vergessen wir nicht: Die aktuelle Krise ist ausschließlich entstanden durch gravierende Fehler im Finanzsystem und dem skrupellosen Handeln seiner Nutznießer. Deswegen wird die Krise auch ausschließlich durch den Einsatz von Geld bekämpft. Vielen Milliarden. Also liegt das Problem auch ausschließlich im Geldsystem, und das kann man ändern, denn es ist nicht gottgegeben, sondern von gierigen Menschen zu ihrem Vorteil erdacht worden.

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Grand Tourisme - Worldwide

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