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Medienberater gesucht
GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.
Moderation:
Rena Larf.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel muss zurücktreten
"Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten." Als ich diesen Satz aus dem Mund der Vorsitzenden einer christlichen Partei hörte und den Gesichtsausdruck dazu sah, sprangen mir hässliche Bilder in den Kopf: Somalier, die einen Freudentanz um den geschändeten Leichnam eines US-Soldaten aufführten. Auch die Bilder, die aus den USA anlässlich des Todes Bin Ladens im Fernsehen gezeigt worden sind, lassen wenig christlich abendländische Kultur erkennen.
Ein Mensch wird nicht getötet! Ein Mensch wird ermordet oder sein Todesurteil wird vollstreckt - wenn man ein Anhänger der Todesstrafe ist. Der Todesstrafe geht immer ein sorgfältiger Prozess voraus, der nach allen Regeln der Objektivität durchgeführt worden sein muss. Ein Tier wird getötet.
Was unterscheidet Obama von Osama, wenn es frei von ideologischer Indoktrination betrachtet wird? Der eine hat die Lizenz zum Töten, und der andere hatte sie nicht. Doch was ist die Lizenz zum Töten? Darf es so etwas in einer aufgeklärten, christlich demokratischen Gesellschaft überhaupt geben? Ist nicht jede Gesellschaft, die einem ihrer Mitglieder oder einem Kreis oder einem „Spezial-Team“ diese Lizenz gibt, qua dieser Entscheidung herausisoliert aus der Kultur unseres Demokratie- und vor allem Humanismus-Verständnisses?
Aus diesen Fragen folgt eine weitere: Darf jemand, der diese „Lizenz zum Töten“ vertritt, verteidigt oder auch nur stillschweigend hinnimmt in einer christlichen Gesellschaft überhaupt als Repräsentant(e) auftreten?
Die Antwort ist so klar wie unumgänglich: Nein! Auf gar keinen Fall. Unter gar keinen Umständen!
Seit Jahrzehnten ist der Glaube an die Rechtmäßigkeit einer Lizenz zum Töten durch „James Bond Filme“ und ähnliches in den Köpfen vieler – allerdings ausschließlich kranker, degenerierter Zeitgenossen - verankert worden. Mit großer Selbstverständlichkeit wird hingenommen, dass Einzelentscheidungen über Leben und Tod von (unliebsamen) Menschen gefällt und ausgeführt werden. Die scheinbare Eindeutigkeit von Schuld lässt das Bewusstsein vermissen, dass einer derart finalen Entscheidung zumindest die Anhörung in einem fairen Prozess vorangehen muss. Dass auch dann schon oft genug nur der Anschein christlich ethischen Handelns gewahrt bleiben soll, ist schlimm genug.
Es spielt keine Rolle, welcher individuelle Eindruck durch die Medien in den Köpfen der Menschen entstanden ist, bezüglich Schuld oder Unschuld eines Menschen. Erst ein nach rechtsstaatlichen Grundsätzen durchgeführter Prozess kann annähernd Klarheit verschaffen und erst daraus darf das Recht auf Vollstreckung eines Todesurteils abgeleitet werden – wenn man sich denn überhaupt auf den Konsens zusammenfindet, dass eine Gesellschaft das Recht für sich beanspruchen darf, über Leben und Tod einzelner Mitglieder zu entscheiden.
Aber auch dann wäre besonders darauf zu achten, dass das federführende Gericht nicht Partei sein darf.
Allein diese tragende Säule der westlich christlichen Kultur verbietet, dass ein Präsident oder Geheimdienstchef den Tod eines Menschen anordnet oder billigend in Kauf nimmt. Gleichgültig, wie schuldig er (vor einem Prozess) erscheinen mag.
Deutschland mit seiner Geschichte hat in dieser Hinsicht besondere Verantwortung.
Nicht nur deswegen hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel als Repräsentantin Deutschlands schwer vergangen an allen Werten, zu deren Einhaltung sich Deutschland nach 1945 verpflichtet hat. Ihr spontaner(?) Ausdruck von Freude über den gewaltsamen Tod eines Menschen kann nicht relativiert werden. Er kann auch nicht entschuldigt werden. Genauso wenig wie die Äußerungen anderer führender Politiker – weltweit.
Unter Führung der USA hat sich eine Werteverschiebung in den Köpfen breit gemacht, die es schwer fallen lässt, eine moralische Überlegenheit des Westens gegenüber anderen Gesellschaftsordnungen zu sehen. Wenn eine Bombe in einem Zug explodiert und 12 Menschen ermordet, dann ist das ein terroristischer Akt. Zustimmung? Zustimmung! Wenn eine Bombe von einem Flugzeug abgeworfen wird und eine afghanische Hochzeitsgesellschaft mit 40 Menschen zerfetzt, dann ist das ein Kollateralschaden. Zustimmung???
Die USA haben sich in den letzten Jahren mehrfach gerühmt, mit Hilfe von Drohnen Menschen in allen möglichen Ländern „eliminiert“ zu haben. Sie nehmen sich das Recht heraus zu entscheiden, wer leben darf oder sterben muss. Sie nehmen dabei keinerlei Rücksicht auf territoriale oder politische Integrität der betroffenen Staaten. Was könnte dieses Recht begründen? Es ist ein Rückfall in mittelalterliche Zustände, in Clanstrukturen und Mafia-Gesellschaften - oder den Wilden Westen: wanted, dead or alive. Wer den größeren Revolver hat und schneller zieht, ist der Herr über Recht und Gesetz, über Leben und Tod. Wie kann meine Bundeskanzlerin Freude über den Erfolg eines derart barbarischen Verfahrens äußern?
Ob Osama Bin Laden den Tod verdient hat, wage ich nicht zu entscheiden.
Ich gebe zu bedenken, dass jeder amerikanische Präsident seit F. D. Roosevelt den Tod von mehr Menschen angeordnet und zu verantworten hat, als Osama Bin Laden.
Im ersten Fall gibt es keinen Zweifel.
Osama Bin Ladens Schuld ist hingegen keinesfalls zweifelsfrei geklärt.
Es ist eine Frage des Betrachtungsstandpunkts, ob der eine oder der andere als Terrorist angesehen wird. Es ist nicht auszuschließen, dass weltweit mehr Menschen die Hinrichtung von George W. Bush befürworten würden, als die von Osama Bin Laden. Nicht umsonst müssen die amerikanischen Präsidenten auf ihren Reisen mit absurdem Aufwand beschützt werden.
Aus Sicht der USA konnte Bin Laden nur ermordet werden. Ein Prozess vor einem unabhängigen Gericht hätte Dinge zu Tage gebracht, die manches in einem für die USA sehr ungünstigen Licht dargestellt hätten. Allein die Verlesung des Lebenslaufs von Bin Laden mit seiner Ausbildung durch die CIA und seiner Tätigkeit für denselben hätte manche amerikanische Position in arge Bedrängnis gebracht.
Osama Bin Laden ist tot. Wie sofort ersichtlich wird, ist das aber keinesfalls das Ende des Mordens. Schon wurde von den USA erklärt, dass jeder Nachfolger für dasselbe Schicksal vorgesehen ist. Wo sind die Grenzen? Die Geheimdienste morden seit langer Zeit und sie tun das immer im Auftrag ihrer Regierungen. Alle diese Morde haben gemeinsam, dass ohne objektives Gerichtsverfahren ein Mensch von einem anderen zum Tod verurteilt worden ist und der Täter straffrei ausgehen wird.
Die moralischen Grundwerte der christlich orientierten Gesellschaften schließen genau das aus. Die Morde der Geheimdienste finden wenigstens noch im Verborgenen statt. Niemand applaudiert öffentlich. Mit ihrem öffentlichen Ausdruck der Freude über den Tod von Osama Bin Laden hat Angela Merkel jeden Rest von Scham abgelegt, der dem Wissen über geheimdienstliche Morde angemessen wäre. Osama Bin Laden war unbewaffnet. Damit steht zweifelsfrei fest, dass es ein Mord war.
Muss jetzt davon ausgegangen werden, dass die (geheimen) Ermordungen anderer „Staatsfeinde“ ähnliche Gemütszustände bei Angela Merkel ausgelöst haben?
Im Grunde geht es dabei auch gar nicht um Osama Bin Laden allein. Es geht ganz allgemein darum, dass im Auftrag von demokratischen Staaten gemordet wird. Niemand darf das gut heißen und Freude darüber äußern, denn, noch einmal, wo sind die Grenzen? Wer darf darüber bestimmen? Wer wird aus welchem Grund als nächster dran sein?
Besonders in Deutschland hat die Geschichte zweifelsfrei gezeigt, dass es eben nicht sein darf, dass Menschen ermordet werden, weil ihre Taten oder Äußerungen gemäß dem Zeitgeist als „terroristisch“ eingestuft werden können. Die politischen Führer Deutschlands stehen in der Pflicht, diese schmerzlich erworbene Erkenntnis immer und überall zu vermitteln. Sie müssen durch Worte und Taten überzeugen, dass Deutschland niemals wieder teilhaben will und wird an Vorgängen, die sich von rechtsstaatlichen Grundsätzen entfernen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit dem Ausdruck ihrer Freude über die Ermordung Bin Ladens nicht nur von den heiligen Grundwerten deutscher Kultur verabschiedet. Sie hat sich aus Deutschland verabschiedet. Merkel hat die Glaubwürdigkeit des gesamten Wertesystems des christlichen Westens unwiederbringlich beschädigt. Angela Merkel hat das Ansehen Deutschlands als Hüter von Recht und Ordnung mehr als in Frage gestellt.
Damit hat sie das Recht verwirkt, Deutschland, die Deutschen und ihre freiheitliche Rechtsordnung als Regierungschefin zu vertreten.
Im Namen von Millionen Menschen, für die das unerträglich ist, fordere ich darum: Treten Sie zurück, Frau Bundeskanzlerin, und machen Sie den Weg frei für Menschen, die die christlichen, demokratischen und humanistischen Werte nicht für lästigen Ballast halten.













