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GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
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Moderation:
Rena Larf.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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MP4-12C - McLaren (nicht so ganz) für jedermann
MP4-12C – der McLaren für jedermann - geht schon 2011 an den Start. Es ist ein innovativer Hochleistungssportwagen mit Carbon-Chassis für 140.000 bis 200.000 Euro.
links: Foto des McLaren XP13 Rolling Chassis
Einen McLaren steuern – das dürfen bislang nur Formel 1-Piloten. Doch schon im nächsten Jahr sollen neben den superschnellen „Dienstwagen“ von Lewis Hamilton und Jenson Button bis zu 1000 zweisitzige Hochleistungssportwagen von McLaren auf ganz normalen Straßen unterwegs sein. Denn das seit mehr als drei Jahrzehnten in der Formel 1 so erfolgreiche britische Unternehmen macht Ernst mit seiner bereits im letzten Herbst gemachten Ankündigung, künftig McLarens für jedermann zu bauen. Schon im ersten Halbjahr 2011 sollen die ersten McLaren MP4-12C unter dem Markenzeichen von McLaren Automotive aus den Fertigungshallen in Woking südwestlich von London rollen. Und bereits 2015 will man bis zu 4000 Fahrzeuge jährlich in Großbritanniens modernster Autofabrik McLaren Production Centre fertigen, deren 32000 Quadratmeter großer Bau für 40 Millionen Pfund jetzt in seine abschließende Phase geht und an die längst vergangene aber unvergessene Tradition des einst so berühmten britischen Automobilbaus anknüpfen soll.
„Der“ Sportwagen, der der Konkurrenz immer einen Tick voraus ist
Man hat sich viel vorgenommen im McLaren Technology Centre (MTC), unter dessen Dach neben dem im vergangenen Jahr gegründeten neuen Hersteller McLaren Automotive fünf weitere McLaren-Unternehmen von der eigenen Elektronikfertigung übers Marketing bis zu McLaren Racing aktiv sind – jenem Herzstück der McLaren Group, dessen in Jahrzehnten erworbener Erfahrungsschatz aus dem Hochleistungsmotorsport vor allem in der Formel 1 sowie bei den 24 Stunden von Le Mans, bei Indianapolis 500 und weiteren großen Rennserien in Europa und Nordamerika einfließen soll in die künftige Serienfertigung. Denn der mit Unterstützung der Formel 1-Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button inzwischen über eine Distanz von mehr als einer Million Meilen weltweit erprobte und bis zur Serienreife gebrachte zweisitzige 12C soll mehr als nur ein weiterer Hochleistungsportwagen in seinem von wenigen großen Marken geprägten Segment werden. McLaren sieht in ihn vielmehr „den“ Sportwagen, der in jeder Disziplin gegenüber Ferrari, Lamborghini, Porsche und Co. die Nase einen Tick voraus hat.

- Der Arbeitsplatz des Fahrers gehört zum Edelsten, was der internationale Sportwagenbau möglich macht.
Was das konkret heißt, brachte McLaren-Chef Ron Dennis erst im März 2010 bei der C12-Präsentation in Woking auf den Punkt. Mit seinem MonoCell genannten in einem Stück gefertigten Monocoque aus Kohlefaserverbundwerkstoff in Kombination mit einer Aluminiumstruktur wird er die innovativste Plattform mit der fortschrittlichsten Elektronik unter den Hochleistungssportwagen haben. Er wird leistungsstärker, sparsamer, leichter, sicherer, besser ausgestattet, außen kompakter und innen geräumiger, komfortabler und im Handling allen Konkurrenten überlegen sowie zuverlässiger und uneingeschränkt alltagstauglich sein. Vor allem aber wird er, wie McLaren Automotive-Chef Antony Sheriff betonte, vom Antriebsstrang bis zum letzten Schalter in allen Teilen selbst entwickelt und maßgeschneidert durchweg echt McLaren sein. Und trotz eines beispielhaften Qualitätsniveaus und der konkurrenzlosen Carbon-Basisstruktur soll er erschwinglich bleiben – in einer Preisklasse zwischen 125000 und 175000 Pfund (140000 bis 200000 Euro) angesiedelt sein.
Start mit 35 Händlern in 19 Ländern
Für den Vertrieb wird ein globales Netz von erst einmal 35 Händlern in 19 Ländern aufgebaut, das bereits in der zweiten Jahreshälfte 2010 stehen soll. Dann werden sowohl die Bestellbücher für die derzeit bereits registrierten rund 2500 ernsthaften Interessenten geöffnet als auch die endgültigen Preise und Daten für den C12 bekannt gegeben, mit dem man Mitte nächsten Jahres in Großbritannien und Europa an den Start gehen möchte, wo man 2011 rund 400 bis 500 C12 verkaufen möchte, davon 280 bis 350 in Großbritannien und Deutschland . Es folgen Nordamerika, Mittelost und Südafrika und Asien/Pazifik. Die Verkaufsorganisation mit langfristig bis zu 70 Händlern und insbesondere der Kundendienst für dieses Auto und die weiteren McLaren-Modelle der Zukunft sollen ebenso Maßstäbe setzen wie die Fahrzeuge selbst und alle bekannten Angebote im Segment der Premium-Hochleistungssportwagen in den Schatten stellen.
Erster Auftritt beim Goodwood Festival of Speed
Soeben erst hat McLaren den Großteil seiner Händler für Europa in Großbritannien, Belgien, Frankreich, Italien, der Schweiz und Deutschland bekannt gegeben. Neben der Düsseldorfer Moll Sportwagen GmbH sollen noch zwei weitere deutsche Händler und auch ein spanischer Partner künftig die Sportwagen von McLaren vertreiben. Die werden ihren ersten offiziellen Auftritt vom 1. bis zum 4. Juli beim Goodwood Festival of Speed nahe Chichester haben und dann ihm Rahmen einer Welttournee bis 2011 an mehr als 50 Orten weltweit präsentiert werden.
Noch stehen die endgültigen technischen Daten des 4,51 m langen, 1,90 m breiten und 1,20 m hohen leer rund 1300 kg wiegenden Zweisitzers nicht fest. Aber sein von McLaren zusammen mit Ricardo entwickelter 3,8-Liter-Biturbo-V8 aus Aluminium mit variabler Ventilsteuerung und einem Ansaugsystem sowie Ventildeckeln aus Hochleistungs-Kunststoffen, der kompakter ist als alle Triebwerke der Konkurrenz, wird um die 600 PS leisten und damit der stärkste in seiner Klasse sein. Sein maximales Drehmoment um 600 Nm bei 3000/min wird das bis zu 8500/min drehende tief hinter dem Fahrer platzierte und die Hinterräder antreibende Triebwerk in klarem Kontrast zu einem Rennmotor in einer flachen dem Straßeneinsatz angepassten Kurve liefern. Und mit weniger als 300 g CO2/km wird der mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestatte C12 jedes PS effektiver erzeugen als jeder derzeit angebotene Benzin-, Diesel- oder Hybridantrieb.
Legendärer McLaren F1
Die bereits 2005 beschlossene und nun Realität werdende und lange gehegte Vision von McLaren für eine eigene Sportwagenfertigung hat eine durchaus bemerkenswerte Vorgeschichte. Denn schon 1993 hatte man mit dem F1 erstmals ein Straßenfahrzeug in größerer Stückzahl gebaut. Insgesamt 107 in Handarbeit gefertigte McLaren F1 sind zwischen 1993 und 1998 entstanden. Und gerade erst ist einer für 2,53 Millionen Pfund versteigert worden. Allerdings lag bereits der Neupreis dieses längst als Ikone moderner Hochleistungssportwagen geltenden McLaren F1 mit 654500 Pfund in einem Bereich, der ihn nur für sehr wenige sehr gut betuchte Interessenten erschwinglich machte.
Seiner Fähigkeit zur Fertigung einer größeren Stückzahl von bis zu vier Fahrzeugen pro Tag bestätigte McLaren schließlich zwischen 2003 und Ende letzten Jahres mit dem Bau des Mercedes-Benz SLR McLaren. Entwurf und Design dieses in insgesamt 2114 Exemplaren gefertigten Hochleistungssportwagens stammten allerdings aus Stuttgart. Seine Preise reichten von einem Einstiegpreis von 310 000 Pfund für die erste Version bis zu 750 000 Pfund für die abschließende auf 75 Exemplare limitierte Spezialversion SLR Stirling Moss. Doch sowohl der F1 als auch der Mercedes-Benz SLR McLaren haben McLaren zum erfahrensten Autobauer beim Einsatz von Kohlenfaserverbund für das Chassis für Straßensportwagen werden lassen.
Rennerfahrung - für den Straßeneinsatz genutzt
Hier knüpft man mit dem C12 nun konsequent an. Der ist, auch wenn man bei Entwicklung, Erprobung und Produktion gezielt die beim Formel-1-Einsatz erworbenen Techniken und Fertigkeiten und die in diesem Bereich unvorstellbare Schnelligkeit bei Entscheidungen und ihrer Umsetzung sowie die Bereitschaft, immer wieder völlig neue Wege zu gehen, nutzt, ein von Beginn als Straßenfahrzeug konzipierter Sportwagen - und damit alles andere als ein für den Straßeneinsatz modifizierter Formel-1-Wagen. Das schließt allerdings nicht aus, dass in ihm viele der von McLaren in der eigenen Elektronikentwicklung für den Renneinsatz entwickelten Techniken, die für den Einsatz in der Formel 1 laut immer wieder verändertem Reglement heute längst verboten sind, genutzt werden können und ihm dabei gegenüber etablierten Konkurrenten manchen wertvollen und geradezu konkurrenzlosen Vorsprung verschaffen.
Man hat große Ziele in Woking. Doch die Voraussetzungen, die auch zu erreichen, sind geradezu optimal. Es wird spannend sein, im Lauf des Jahres den Weg des C12 in die Fertigung und von dort in Kundenhand Schritt für Schritt mitzuverfolgen. Bereits in drei Jahren wird McLaren sein 50. Firmenjubiläum feiern können und dem C12 vielleicht schon zwei weitere McLaren Sportwagen zur Seite stehen. Wenn alle Planungen umgesetzt werden, werden aus einem kleinen Team von einst 50 hoch engagierten Leuten, die einmal angetreten waren in erster Linie Rennen zu gewinnen und dabei bis heute auf 1500 Mitarbeiter gewachsen sind, dann rund 1800 Mitarbeiter geworden sein. Die werden nicht nur Großbritannien modernste Automobilfabrik betreiben sondern auch die weltweit wegweisendste Manufaktur von Hochleistungssportwagen, und so zeigen, dass die alte britische Auto-Tradition doch nicht völlig untergegangen ist.


















