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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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London Love Affairs - Schöne des Tages

Von Rena Larf

Das Antiquitätengeschäft von Clark & Proud war einer seiner beliebtesten Anlaufpunkte. Da Mitch Briand eine sehr anspruchsvolle Klientel zu betreuen hatte, die selbst über keinerlei Zeit verfügte, um nach Antiquitäten zu suchen, war er derjenige, der ständig auf der Jagd nach Objekten war. Erst durch sie entfaltete ein umgestalteter Raum ein gewisses Ambiente, in dem sich seine Kunden wohl fühlten.

Zwischen Barock, Biedermeier, Jugendstil und Art Déco aus Europa ging Mitch mit leichtfüßigen Schritten in den Ausstellungsräumen des Antiquitätengeschäftes umher, immer leicht scherzend mit der Inhaberin, die er nun schon seit zehn Jahren kannte.

An einem Nussbaum - Schreibtisch aus der Gründerzeit um 1880 blieb er hängen. Der Kunde wünschte noch ein Vertiko dazu, Schellack poliert und mit Originalbeschlägen. Weiter hinten im Laden wurde der Antiquitäten - Einkäufer fündig. Bevor er mit Misses Clark die Formalitäten erledigen konnte, klingelte die alte Glocke an der Eingangstür blechern und eine Kundin betrat den Laden.

Mitch Briand war ihr einen kurzen Blick zu. Er schätzte sie auf Ende Dreißig. Ihre blonden Haare hatte sie zu einem Zopf zusammengebunden, der vorwitzig bei jedem ihrer Schritte in ihrem Nacken tanzte. Sie trug eine hellblaue Jeans und ein leichtes, sommerliches Shirt. Mitch kam sich mit seinem dunkelblauen Geschäftsanzug irgendwie deplaziert vor.

Die Kundin grüßte freundlich und huschte mit ihren weißen Slippern durch die Räumlichkeiten, so als suche sie etwas ganz Bestimmtes. Im Vorbeigehen schwang eine leichte Duftwolke von Parfüm in seine Richtung, dezent und angenehm.

»Das ist Alexa Hartford«, flüsterte die Besitzerin des Antiquitätenladens konspirativ, die seinem Blick gefolgt war. »Sie kauft seit fast einem Jahr immer Glas und Kristalle bei mir.«
Mitch schaute sie ungläubig an. »Seit einem Jahr ist sie hier Kundin, Misses Clark? Verrückt, dass wir uns hier noch nie begegnet sind. Immerhin bin ich schon sehr viel länger Kunde bei Ihnen!«

Misses Clark zuckte mit den Schultern und blinzelte Mitch lächelnd an. Er drehte sich langsam und möglichst unauffällig um, damit er die zierliche Silhouette nicht aus den Augen verlor.

Alexa Hartford hatte die geschmeidigen Bewegungen einer Katze und Mitch stellte sich vor, wie sich dieses zarte Wesen wohl beim Liebesakt bewegen würde. Wie sie über seine Brust gleiten würde, jeden Quadratzentimeter seines Leibes mit ihren Lippen und ihrer Zunge liebkoste.
Mitch war erstaunt und zugleich fasziniert von diesen genetisch bedingten Befehl seines Gehirnes, der ihm allerdings auch ein zufriedenes Lächeln entlockte. Er war ein Mann. Warum sollte er sich dieses Gedankens schämen?

In diesem Moment hatte Alexa Hartford anscheinend selber ein Objekt ihrer Begierde entdeckt, denn sie hielt abrupt vor einer Jugendstilvase inne. Ihre Finger kraulten zärtlich über das Malachitglas, deren antikes Grün ein aparter Hingucker war. Sie streichelte über die drei nackten Frauenfiguren, die sich am Fuße der Vase zu einer Einheit fügten.

Mitch konnte seinen Blick nicht wenden, war wie gebannt von der Intensität der Berührung, die sie an diese Vase verschenkte. Wie es wohl wäre, diese schlanken Finger auf der Haut zu spüren? Er merkte, wie ihm sein Hemdkragen plötzlich zu eng wurde. Als sie sich dann auch noch vor einen antiken Kerzenständer hockte und ihr hoch gerutschtes Shirt einen flüchtigen Blick auf ein zartes Rosen - Tattoo auf ihrem nackten Rücken freigab, spürte er ein unbändiges, unanständiges Verlangen nach dieser Frau, wie er es schon lange nicht mehr erlebt hatte.

»Ich nehme die Vase, Misses Clark«, sagte sie mit einer angenehm wohlklingenden Stimme. »Aber sind Sie bitte so lieb und schicken Sie mir die Vase nach Hause, weil ich Angst habe, dass sie mir unterwegs kaputt geht?«

Alexa Hartfords Lächeln traf Mitch für den Bruchteil einer Sekunde und er fühlte sich erwischt. Verlegen strich er sich einen imaginären Fussel intensiv von seiner Anzughose und hob den Kopf erst wieder, als sie sich kurz von der Besitzerin des Antiquitätengeschäftes verabschiedete und den Laden verließ. Mitch stand da wie ein begossener Pudel und dann fiel sein Blick auf die grüne Vase.

»Misses Clark, wie wäre es, wenn Sie mir die Adresse von Alexa Hartford geben und ich die Vase ausliefere?«

Er bemühte sich ein möglichst unbeteiligtes Gesicht zu machen und schenkte ihr sein unschuldigstes Lächeln, zu dem er fähig war. Misses Clark hob abschätzend ihre Augenbraue und stellte die inzwischen verpackte Malachitvase auf ihren Biedermeierschreibtisch. Mitch hatte das Gefühl, dass sie ihm bis auf den Grund seiner sündigen Seele schauen konnte und war um so mehr erstaunt, als sie mit langsamer Geste die Visitenkarte umdrehte und er, wie zufällig, einen Blick auf die Adresse erhaschen konnte.

»Wegen dem Schreibtisch und dem Vertiko komme ich später wieder, Misses Clark.«

Sie nickten sich viel sagend zu und er hetzte mit der Vase unter den Arm aus dem Geschäft. 185 Field Street hatte auf der Karte gestanden. So weit war es gar nicht. Wenn er sich beeilte, konnte er sie vielleicht noch einholen! Sie. Alexa Hartford.

Ein Name, der zu ihr passte. Stilvoll, kraftvoll, romantisch. Was sie wohl sagen würde, wenn sie merkte, dass er ihr gefolgt war? Würde sie seine Einladung zum Lunch annehmen, wenn er sie ungeschickt darum bitten würde?

Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als er Alexa Hartford keine fünf Meter vor sich auf dem Gehsteig sah. Er verlangsamte seine Schritte und blieb mit der Vase auf dem Arm vor einer Schaufensterauslage mit Brautmoden stehen. Sie hatte ihn nicht entdeckt.

Stattdessen öffnete sie die Haustür und huschte vor seinen Augen in eine kleine, ansehnliche Villa. Mitch ging über die Straße und sah auf das Klingelschild. Alexa und William Hartford stand da in edlen, geschwungenen Lettern. Klar, die Lady war verheiratet, musste verheiratet sein! Sein Mut verließ ihn.

Er klingelte trotzdem, stellte sich kurz vor und übergab die Malachitvase an einen Hausangestellten.

»Soll ich etwas ausrichten, Mister Briand?«

Mitch schüttelte mit dem Kopf und murmelte etwas von Clark & Proud. Dann schlich er auf die andere Straßenseite.

Kaum war er dort angekommen, drehte er sich um und sah eine Frau aus der Villa kommen. Es war Alexa Hartford! Aber sie sah völlig verändert aus. Ihr Haar war offen. Die blonden Locken wogten kontrastreich über ihre Schultern. Sie trug einen schwarzen Lackmantel und ein bordeauxrotes Samtkleid mit einem tiefen Ausschnitt. Dazu trug sie schwarze Stiefel mit hohen Absätzen, die über das Trottoir klapperten.

Wie hatte sie es nur geschafft sich so schnell umzuziehen?

Geschminkt war sie auch. Ihre vollen Lippen knallten Mitch in einem intensiven Rot entgegen. Er beobachtete sie. Jeden ihrer eleganten, leichtfüßigen Schritte.
Mitch beschloss einen strategischen Rückzug. Er wollte ihr unauffällig folgen und sie beobachten.

Alexa Hartford führte ihn mit ihren hohen Stiefeln durch das Viertel. Zwei Querstraßen links, eine rechts, dann über eine Fußgängerbrücke hinweg zu einer Sackgasse, an deren Ende sich ein so genanntes Etablissement befand.
Mitch kannte das Bordell von früher. Hier war der Ort wo er als Sechzehnjähriger seine Unschuld verloren hatte. Das war doch keine Gegend für eine Lady wie Alexa Hartford!

Aber sie ging hinein. Mit festem Schritt, so als habe sie lebtags nichts anderes getan.

Sie war verheiratet. Sie würde doch wohl nicht etwa...??

Er folgte ihr in das Freudenhaus.

Die Bordellchefin ließ ihn warten.

Er hatte in einem plüschigen roten Sessel Platz nehmen müssen, weil Belle noch nicht unten war.

So wartete Mitch ungeduldig und wippte nervös mit seinem rechten Knie vor sich hin.

Was Alexa Hartford wohl sagen würde, wenn sie ihn wieder sah? Ob es ihr unangenehm war?
Mitch war aufgeregt wie ein Pennäler vor der Prüfung und erregt wie selten zuvor in seinem Leben. Sehr lange Beine, schwarze Strümpfe an Haltern unter einem transparenten, kurzen Rock kamen die Treppe herunter. Oben herum trug sie nur einen schwarzen Spitzen - BH, der ihre üppigen Formen kaum bändigen konnte. Alexas Blick sprach Bände, als sie die Treppe hinunter glitt. Sie war erregt. Hochgradig.

Mitch sah die zwei Kettchen mit den Edelstahlkügelchen, die frech aus ihrer Spalte lugten und bei jedem Schritt hin und her schwangen. Er hörte das leise Klacken, wenn die Kügelchen gegeneinander stießen.

Als die Bordellchefin ihm Alexa vorstellte mit den Worten: »Das ist Belle. Sie gehört ganz Ihnen!« zeigte sich kein Erkennen ihn ihren Augen. Vielleicht wollte sie es auch nicht zugeben, dass sie sich kannten. Zumindest änderte sich ihr Verhalten nicht, als sie gemeinsam wieder die Treppe hinauf stiefelten und das Lustzimmer betraten.

Aber er bemerkte diese schwelende Hitze in ihrem Körper, der ihn geradezu nach Vereinigung anschrie. Alexa hatte bis dahin kein Wort gesprochen.
Kein Wort – mit dieser zarten, erotischen Stimme. Sie hatte zahlreiche Kerzen im Zimmer entzündet.

Behände und zielsicher strebte Mitch ihre völlige Nacktheit an. Alexa/Belle rührte sich unterdessen gar nicht und genoss jede seiner Berührungen, gleich einer devoten Sklavin.

Er küsste ihre Arme, ihre Schultern und hielt sie fest im Griff. Sacht drückte er ihre Arme nach oben, straffte damit ihre köstlichen Brüste. Diese umschmeichelte er mit seiner Zunge, liebkoste zärtlich ihre sich aufrichtenden Nippel. Mit einer Hand spreizte Mitch ihre zitternden Beine auseinander und zog die größeren Edelstahlkugeln aus ihr heraus. Ihre Rose lag nun verführerisch nass und offen vor ihm. Sie wollte ihm gehören. Ganz und gar. Ihre gespreizten Beine ließen ihm freie Hand und  - freie Zunge.

Seine zweite Hand wanderte jetzt auch zu ihrer Mitte hinunter und legte ihre Lustperle von ihrem Schamhaar frei, während seine Zunge nur flatterhaft, fast ohne sie zu berühren an ihrer Perle auf und nieder glitt.
Ein sanftes Zucken durchlief ihren Körper. Seine Finger zogen lustvoll ihre Bahn entlang der äußeren Knospe, um schließlich kurz in ihren lüsternen Kelch zu wandern. Ihr Körper begann sich aufzubäumen, zu betteln nach mehr. Und noch immer hatten sie kein Wort gesprochen!

Nur ihr Stöhnen wurde lauter. Das Stöhnen dieser wunderbaren Frau, die im Antiquitätengeschäft so stilvoll und kultiviert gewirkt hatte und jetzt in diesem Bordell ihre Lust mit ihm auslebte.

Mitch, der noch immer seinen Anzug trug, entledigte sich dieser störenden Teile mit geübter Routine und ohne dabei seinen Blick von Alexa/Belle abzuwenden. Er wollte jeden Moment ihrer ungezügelten erotischen Gier mitbekommen, in sich aufnehmen.

Er erlaubte seinem Phallus an ihrem Blütenkelch zu nippen, um ihn dann zwischen ihren Schenkeln auf und ab zu bewegen. Dann ließ er wiederum seine Finger um ihre Schamlippen wandern, sie um ihren Lustpunkt kreisen. Ein kleiner Schwall ihres glänzenden Liebessaftes strömte über ihren Damm, versickerte zwischen ihren Pobacken.

Tiefrosa leuchtete der Eingang zu ihrer Liebeshöhle.

Wild wand sie sich unter Mitch hin und her. Sie war machtlos gegen ihre Erregung. Dann plötzlich warf sie ihn ab. Drückte Mitch mit dem Rücken in die weichen Kissen. Sie setzte sich auf seine Brust, hielt ihn so mit ihren Schenkeln und einem Lächeln gefangen. Sie rutschte mit ihrer Perle auf seinem Körper herab und hinterließ dabei eine klebrige Spur auf seiner Haut. Unten angekommen hielt sie kurz inne.

Sie hatte Erbarmen mit seinem flehenden Blick.

Sie postierte ihre Unterschenkel genau neben seinen Hüften und senkte aufreizend langsam ihr Becken hinab. Gierig führte sie seine Kuppe durch ihre feuchte Furche.

Sie legte ihren Kopf in den Nacken und fing lustvoll an, ihn zu reiten. Mitch genoss den Anblick ihrer wippenden Brüste.

Sie hatte ihren Schamhügel fest auf seinen gepresst und rutschte wie wild auf ihm hin und her.

Kurz darauf schrie sie ihren Orgasmus durch das ganze Bordell! Die Kontraktionen ihrer Scheidenwände hielten ihn gefangen, molken seine Speerspitze bis auf den letzten Tropfen leer. Erschöpft fiel sie auf ihn und Mitch hielt sie fest und sicher in seinen Armen. Ihre Haare lagen wild und zerzaust über ihrem verschwitzten Gesicht. Lange lagen sie so ineinander verschlungen und regungslos auf dem Bett.

Mitch strich ihr eine Strähne aus der Stirn und sagte leise: „Alexa, es ist mir egal, ob du verheiratet bist. Du bist meine ‚Belle de Jour’! Ich denke nicht an Morgen und an das, was dann sein wird.“

Verwirrt hob sie den Kopf. Grenzenloses Erstaunen und Erschrecken wechselten sich in ihren Augen ab. Die Farbe wich schlagartig aus ihrem Gesicht. „Woher kennen Sie meine Schwester?“

 


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Zusammenfassung der Seite:

Grand Tourisme - Worldwide

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