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Medienberater gesucht
GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.
Moderation:
Rena Larf.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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Die Zukunft beginnt heute! Serie über den jüngsten Europäer
Teil 5: Ein Gymnasium für den Kosovo - der Weg zu Frieden und Verständigung geht nur über die Bildung
Unter großer öffentlicher Beteiligung hat am 16. April 2005 die Grundsteinlegung für das Loyola-Gymnasium stattgefunden, knapp vier Kilometer vom Stadtzentrum Prizrens entfernt, auf einem Grundstück an der Transitstraße.
Am 13. September des gleichen Jahres war es soweit: 190 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 und 7, davon 50 im Internat, beginnen den ersten Schultag in ihrer neuen Schule – keine fünf Monate nach der Grundsteinlegung. Im Schuljahr 2006/07 sind es bereits mehr als 300 Mädchen und Jungen, davon ein Drittel im Internat.
Am Anfang des Projektes im Jahr 2003 stand der Wunsch vieler Eltern des Kosovo nach einem Gymnasium, um Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen und damit eine Zukunftsperspektive zu schaffen. Ein sehr verständliches Anliegen in einem Land in dem das Durchschnittsalter der Bevölkerung bei 24 Jahren liegt und dessen Schulen in zwei oder gar drei Schichten unter äußerst dürftigen Bedingungen unterrichten müssen.
Die Hälfte aller Schulen war im Krieg 1999 beschädigt oder völlig zerstört worden und der Wiederaufbau geht nur schleppend voran.
Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen im Osten Europas nahm Kontakt mit den deutschen Jesuiten auf, die nach dem positiven Ergebnis einer Machbarkeitsstudie im September 2003 mich, Pater Happel SJ, als Gründungsdirektor nach Prizren entsandte. Dort gründete ich umgehend den Trägerverein “Asociation Loyola-Gymnasium“, der sich seitdem um die Finanzierung des Baus der Schule und ihres Betriebes mit den Internaten für Mädchen und Jungen kümmert. Wieder war es Renovabis, das mit großzügiger finanzieller Hilfe den Start überhaupt erst möglich machte.
So entstand dann tatsächlich eine Schule. Die besondere Situation des Kosovo erforderte auch ein besonderes Konzept. Auf viele Punkte war Rücksicht zu nehmen.
Die Schule wurde von Anfang an überregional für den ganzen Kosovo ausgerichtet. Während sich in den Städten noch eher Möglichkeiten für den Schulgang finden, gäbe es für Kinder vom Land kaum Chancen. Sie haben keine öffentlichen Verkehrmittel oder Schulbusse, die sie zu den Schulen bringen könnten. Um hier ein Zeichen zu setzen, wurden mit der Schule gleichzeitig zwei Internate gebaut, eines für Jungen und eines für Mädchen.
Besonders auch für Mädchen ist die Schule gebaut. In einer überwältigend albanisch-muslimischen Gesellschaft erhalten sie oftmals, besonders auf dem Lande, keine ausreichende Schulbildung. Aber gerade ausgebildete Frauen können sehr viel zur Entwicklung dieses ethnisch zerrissenen und bitter armen Landes beitragen. Deshalb sind auch 50 Prozent der Plätze in Schule und Internat den Mädchen vorbehalten. Das Mädcheninternat leiten einheimische Franziskanerinnen der Grazer Schulschwestern.
Warum gerade Jesuiten gefragt wurden? Warum Prizren als Ort für die Schule gewählt wurde?
Beide Male hat man an alte Traditionen angeknüpft. Im Norden Albaniens, in Shkoder gibt es seit mehr als 150 Jahren ein von italienischen Jesuiten gegründetes Kolleg, das viel für die Verbesserung der Ausbildungssituation in Albanien getan hat und dessen Ruf auch bei Albanern im Kosovo bekannt ist.
Ähnliches erhofft man sich vom Loyola-Gymnasium in Prizren, dem historischen Ort in dem 1878 die Liga von Prizren gegründet wurde. Sie ist auch die frühere Hauptstadt des Kosovo, seit Jahrhunderten mitgeprägt vom toleranten Zusammenleben vieler religiöser und ethnischer Gruppen.
Als Bischofssitz ist die Stadt zugleich eine Art Zentrum der albanischen Katholiken des Kosovo, die im Gesamt der Bevölkerung nur etwa 3% ausmachen.
Schon mit Beginn des zweiten ordentlichen Schuljahres konnte man feststellen, dass die erste wichtige Etappe geschafft war.
Das Loyola-Gymnasium soll jetzt zu einem Vorbild werden und zu einem friedlichen Zusammenleben der Ethnien und Religionen beitragen. Kinder sollen hier ausgebildet und erzogen werden, die Verantwortung in Gesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft übernehmen können. Menschen für andere, fähig zu europäischer und internationaler Kooperation. Eine fundierte sprachliche und naturwissenschaftliche Bildung, Erziehung zu gegenseitigem Respekt und zu Solidarität, zu Bereitschaft durch lebenslanges Lernen verantwortliches Handeln einzuüben sind hierbei tragende Elemente einer optimistischen Weltsicht, die im christlichen Menschenbild gründet.
Der Autor
Walter Happel, geboren am 19. Mai 1945, aufgewachsen in Worms, trat 1966 dem Jesuitenorden bei. Er studierte Philosophie in Pullach bei München, Psychologie in München und Chicago und Theologie in Frankfurt, St. Georgen und Tübingen. Er arbeitete als Seelsorger und Therapeut in Chicago, war von 1978 bis 1986 Hochschulseelsorger in München und von 1986 an Leiter des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald. 2003 erhielt er den Auftrag, eine Machbarkeitsstudie zur Möglichkeit der Gründung eines klassischen Gymnasiums im Kosovo zu erstellen. 2003 im Herbst siedelte er nach Prizren um, wo im April 2005 die Grundsteinlegung zum Bau des Loyola-Gymnasiums stattfand, das im September des gleichen Jahres mit dem Unterricht begann. Seitdem fungiert er als dessen Leiter.
Weiter zu Teil 6: Bildung, Kultur, Schule - Grundlagen für Frieden im Land 06/2011
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Kosovo: Zahlen, Daten, Fakten zum jüngsten Europäer 07/2008
Resolution 1244 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen 10/06/1999
Der TV-Tipp: Das Loyola-Gymnasium, Prizren, Kosovo im Magazin Kontraste
Am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 22:00 Uhr, wird im Magazin Kontraste in der ARD über das Loyola-Gymnasium in Prizren, Kosovo, berichtet.




















