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Medienberater gesucht
GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.
Moderation:
Rena Larf.
Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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Libyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh.
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Kosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder.
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China Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will.
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Grundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand
Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche?
Serie in GT
Mit Kuhnle-Tours sind Sie europaweit unterwegs.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
hier miteinander vernetzt.
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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Kolumne Index
Woher kommt die Angst vor der Scharia? 05/2012
R.I.P. Lieblingsjeans 05/2012
Tanin: Das 4. U-Boot für Israel – Müssen wir uns Sorgen machen? 05/2012
Mehr Fragen als Antworten zu Julija Tymoschenko 04/2012
Wer die Piraten wählt und wofür sie die Medien hassen 04/2012
Die Titanic und die Verantwortung der Kaufleute 04/2012
Frech verarscht ist nicht gelogen 04/2012
Regierung plant Gesetz gegen Sprit-Abzocke 04/2012
USA sind Knast-Weltmeister 03/2012
Schleckerpleite – was soll der Zirkus? 03/2012
Subventionierter Ausbau des Breitbandnetzes – Sozialbetrug? 03/2012
Stromberg – Stadt des Deutschen Michel. Synonym für das Böse? … 03/2012
Multitasking – Wer angibt, hat's nötig 03/2012
Warum US-Soldaten zu Mördern werden 03/2012
Verdi lehnt Tarifangebot ab 03/2012
Arbeitsplätze anstatt Gewinn? 03/2012
Streik, Ignoranz und mittelalterliche Folter 03/2012
Joachim Gauck und der amerikanische Traum 03/2012
Wie die USA einen dänischen Zigarrenhändler ausrauben 03/2012
Die republikanischen Wähler und der amerikanische Wahlkampf 02/2012
Syrien – Dichtung und Wahrheit 02/2012
Der desozialisierte Mensch 02/2012
Weg mit der NATO-Zentrale für den Raketenabwehrschirm 02/2012
Prolog zur Winterreise - Leben wie Gott in Frankreich und Petting in der "Deesse" 01/2012
Rechtsbruch bei Rückübertragung: Klage vor dem Europäischen Gerichtshof 01/2012
Kreuzfahrtschiffe - Todesfallen im Paradies 01/2012
… unjournalistisch peinlich – Wulffsjagd – upgegradet … 01/2012
Flurschäden nach Wulffsjagd 01/2012
Bundeskanzlerin Merkel in Kosovo – Zweck und Wirkung eines Staatsbesuchs 12/2011
Die „cloud“ - das Monster 12/2011
Endzeitfilme und die Finanzkrise 12/2011
Stuttgart 21 – GAU für Grün 11/2011
Tarnen, täuschen, wegducken - Finanzjongleure und die NPD 11/2011
Und neues Leben blüht aus den Ruinen 11/2011
Serie - Quo vadis Serbien: Hintergründe für die Balkankrise 10/2011
Philipp Booth, Gregor Gysi, Peter Haisenko - Kommentare zum EU-Gipfel 10/2011
Der Rechtsstaat hat sich abgeschafft - oder: Hoffnung für Enteignete Deutsche 10/2011
Zehn Jahre Krieg in Afghanistan - das langsame Sterben der Demokratie 10/2011
Wenn die Seelen brennen - der Ruf der Mutter aller Unruhen 09/2011
London in Aufruhr – wen wundert´s? … 08/2011
Obama: USA leben über ihre Verhältnisse 07/2011
Serbiens paramilitärische Aggressoren und die Schüsse auf die KFOR 07/2011
Spendenaufruf für Somalia – peinlich und menschenverachtend 07/2011
Wofür brauchen Saudis Leos? 07/2011
Wachstum der Weltbevölkerung ist Zukunftsfrage des 21. Jahrhunderts 07/2011
Europäische Steuer? Ja, bitte! 07/2011
Die spinnen, die Griechen! 06/2011
US-Freiheitsmedaille: Die zweifelhafte Ehre der Angela Merkel 06/2011
Jörg Kachelmann frei - Showdown in GT 05/2011
Manager sind gefährlicher als Atomkraft 05/2011
Israel – Demokratie und Frieden 05/2011
Fluglärm - Angst in Berlins Südwesten 05/2011
Treten Sie zurück, Frau Merkel! 05/2011
Krake China auf globalem Beutezug - mit deutscher Entwicklungshilfe 05/2011
Kate und William – eine deutsche Hochzeit? 04/2011
Philipp Rösler – jetzt dreht er durch! 04/2011
Literatur: Buchtitel-Einerlei - von Rena Larf 04/2011
Krieg in oder gegen Libyen? 04/2011
Autismus und Autisten in der Kommunikation - von Norbert Gisder 04/2011
Computersucht - das Grauen der Einsamkeit in der virtuellen Vielfalt 04/2011
Schatten der Hybris über dem Land der aufgehenden Sonne. 04/2011
Recht auf Information ist ein Menschenrecht, Frau Piel 03/2011
Frauenquote? Es gibt Wichtigeres! 03/2011
Libyen und das deutsche Grundgesetz 03/2011
Atomkraft: Tschernobyl, Fukushima und das Restrisiko! 03/2011
E 10 - Hände weg vom Biosprit - Kommentar von Hubert von Brunn 03/2011
Zu Guttenberg und der Sieg der Drittklassigkeit 03/2011
Wikileaks, Julian Assange und das Todesurteil des amerikanischen Freundes 02/2011
14. Februar: Royal Air Force ermordet Flüchtlinge 02/2011
Zeitarbeit muss teuer sein. Alles andere ist asozial 02/2011
Die Hindenburg-Katastrophe, Verschwörung oder nicht? 02/2011
E 10 – Super verarscht mit Ansage 02/2011
Über die Wehrpflicht und demokratische Entmündigung in Österreich 01/2011
Gorch Fock – Breitseite gegen den Verteidigungsminister 01/2011
Was wäre gewesen, wenn ... 01/2011
Teurer Strom von der Leipziger Strombörse 01/2011
Wirtschaftsminister Brüderle fordert mehr Wettbewerb am Benzinmarkt 01/2011
Das böse Spiel mit Grenzwerten 01/2011
Dioxin – Geld und Gier 01/2011
Marcus Hellwig und Jens Koch sind nicht Ihr Fall, Mr. President. Schicken Sie die Jungs heim
Political correctness vs. Freiheit der Gedanken 12/2010
Öl macht Macht; Macht macht Geld, Geld macht Gier 12/2010
PID und der Wille Gottes 12/2010
Winterchaos gottgegeben - selten so gelacht! 12/2010
Südtirol – Wie das British Empire im globalen Monopoly ein Paradies verzockte 12/2010
Weihnachten mit Wikileaks 12/2010
Chrysler – Phönix aus der Asche 12/2010
Es ist mehr als reines Vergnügen, wenn die Ehefrau mitreist 12/2010
Anruf aus Afghanistan 12/2010
Der Präsident, der Altkanzler und der Kniefall – Polen heute 12/2010
US-Banken und der Datenschutz 12/2010
Die Geldmaschine 12/2010
Rauchverbot in Bayern – die Praxis 12/2010
Rote Chance für Hamburg? - Schwarz-grün gescheitert 12/2010
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten 12/2010
Gefährdet Wikileaks die nationale Sicherheit? 11/2010
Die (un-)heimliche Liebe zu den (verkannten) Kriegs-Siegern 11/2010
Das hässliche Spiel mit dem Terror 11/2010
Politik und Journalismus für Bedenkenträger 11/2010
Das erste Buch zu Stuttgart 21 ist im Handel - Rezension lesen 11/2010
FED öffnet die Geldschleusen 10/2010
Koloniale Ausbeutung - globalisiert 10/2010
Zuwanderung? - Fachkräftemangel ist hausgemacht 10/2010
Fünf Deutsche in Pakistan ermordet 10/2010
Das Wichtigste zur Frankfurter Buchmesse und zum Tag der Deutschen Einheit 2010
Stuttgart 21 - Deutschland scheinheilig Vaterland 10/2010
Was ist falsch an "Stuttgart 21"? 09/2010
Generelle Tempolimits behindern die Evolution 09/2010
Afghanistan - mon Amour: Serie zum Krieg, Werben um Frieden - von Joachim Spross 09/2010
Independent Magazines - die Lust zu lesen 09/2010
Hilfe für Flutopfer in Pakistan? Schwierig! 08/2010
Kapitalismus oder Sozialismus? Falsche Frage! 08/2010
Deutsche Morde? Oder: Deutschland lässt morden? Oder: Deutsche Morde 07/2010
Hotel 4 Youth: Die Geschichte eines Hotels auf dem Ex-Mauerstreifen 07/2010
Liberalitas Bavariae 07/2010
Erzfreunde – warum die USA Afghanistan lieben 06/2010
Obama, BP und die Schande der Macht 06/2010
Geschichtsklitterung mit Gedenktafeln 06/2010
Sprache lebt - Kolumne von Rena Larf 05/2010
Renaissance von Identität und Werten am Arbeitsplatz - Gastkolumne von Richard Gaul 05/2010
Faszination des Meeres - von Rena Larf 05/2010
Happy Hour - Liebe auf den ersten Blick. Gibt's! 04/2010
AMI 2010 in Leipzig - Kommentar von Norbert Gisder 04/2010
Missbrauch verjährt nie 04/2010
Coyoten vs. Toyoten: Amerika gibt Gas! 03/2010
Zur Fußball-WM in Südafrika - Tor oder nicht Tor, das ist die Frage. 03/2010
Happy Valentine - Kolumne für die Liebe, von Rena Larf 02/2010
Der Tod der Freiheit ist nicht die Freiheit, zu töten 01/2010
Ökostrom benachteiligt die Sozial Schwächeren 01/2010
Wohin geht die Liebe, wenn sie geht? Von Rena Larf 01/2010
Aussichten und Einsichten - Rena Larf über Horoskope 01/2010
Undank ist der Welten Pest - von Rena M. Schmidt 01/2010
"Umständehalber abzugeben" - von Rena Larf 01/2010
Airport Security – in Zukunft nur noch nackt fliegen? Von Peter Haisenko 12/2009
Die Nummer aus dem Jenseits - eine wahre Adventsgeschichte von Rena Larf 12/2009
Blitze und Glühwürmchen - Kolumne über Geist und Ungeist - von Rena Larf 12/2009
Nichtraucherschutz fördert Gewaltbereitschaft - von Peter Haisenko 12/2009
Unser Bestes 11/2009
Freund und Feind 11/2009
FC Bayern und Uli Hoeneß verstoßen gegen Menschenrechte 11/2009
Robert Enke – einer von Zehntausend 11/2009
GM und Opel – das Ende der Marktwirtschaft 11/2009
SchülerVZ, Zweifel am "Datenklau" und ein Selbstmord in U-Haft 11/2009
Pfarrer Fliege zu Afghanistan 09/2009
Bundeswehr, raus aus dem Autismus. Raus aus Afghanistan. Von Norbert Gisder 09/2009
Herzlichen Glückwunsch, Frau Bundeskanzler! Sie haben die Wahl gewonnen 09/2009
Opel - das Filetstück 09/2009
Glühbirne ade - Sex nur noch im Dunkeln 08/2009
Prassen ist geil 08/2009
Gazprom-Aufsichtsrat Medwedew in Berlin 08/2009
Deutschland hat die Welt vor dem Untergang des Finanzsystems gerettet 07/2009
Dummheit des Diktats: Zum G8-Beschluss über das Klima 07/2009
Ein Künstler? Kann der was? Dient mir das? 07/2009
Hyperinflation 07/2009
Airbus A 330-200, die Bombe und die Spekulationen um AF 447 06/2009
Milliarden ohne Ende - Kommentar von Peter Haisenko 05/2009
HRE-Bank durch die Hintertür - von Peter Haisenko 05/2009
Mach erst mal - eine Hand wäscht die andere - von Norbert Gisder 04/2009
Segeln mit Richard Jeske auf der MIR - Segeln mit mehr Spaß am Meer 04/2009
Zum Tod großer Kulturträger - von Conny Kramer bis Adolf Merckle 01/2009
Advent - Tote in Bombay 12/2008
Die Tanne brennt 12/2008
Egomitkommt - Egoismus und Globalisierung. Von Norbert Gisder 11/2008
Von Boot zu Boot - ein Kommunikations-Wettkampf 11/2008
Kompetenzlos. Willkürlich. Vom Wert der Werbung 10/2008
Kultur gefällig? Das Reisen ist unser Panta rhei 10/2008
Mord scheibchenweise, oder: Kann man Töten quantifizieren? 10/2008
Realsatire. Zu Piraterie und Abschied von BW-Verbandschef Bernhard Gerz 11/2008
Politik und Kunst zum Jahresende. Schöne Zeit schön und gut, aber ... 11/2008
Sprachschützer freuen sich über CDU-Beschlüsse 11/2008
hanseboot - the Show goes on 10/2008
Die Unschuld des Werdens, oder: Verrat mit und ohne Tat 10/2008
Der Weg ist das Ziel 11/1998
Modell Kreuzberg 06/1998
Gegen alle Interssen 06/1998
Arterienverstopfung 06/1998
Das drohende Diktat 02/1998
Noch ein Eigentor 05/1996
Bitte mehr Offenheit 09/1994
Die Würde des Menschen ist antastbar 03/1994
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Prassen ist geil
Gemieteter Luxus und der neue Trend für uns Normalos
Von Norbert Gisder
Schlau sind sie. Und sublim-verlockend sind die Angebote. So formuliert, dass auch die nicht ganz so Minderbemittelten der Geiz-ist-Geil-Generation zu grübeln beginnen: Die Marketing-Experten von miet24.de haben offensichtlich einen neuen Trend in ein rundes Angebot von kleinen Urlaubs-Fluchten aus dem Alltagseinerlei unserer rezessionsgeplagten Wirklichkeit gefunden. Sie werben nicht mehr mit „billig“, sondern sprechen die Werthaltigkeit des Erlebnisses an sich an – und haben keine Scheu, diese auch so zu benennen, hohe Preise inbegriffen. Nun, mit diesem Konzept kann man teure Urlaubsziele selbst an solche Normalos vermitteln, die im Alltag auf jeden Pfennig schauen.
Von Down Under bis zum Amazonas: Inseln, Yachten und Luxus-Villen gibt es bei miet24.de nach Aussagen der Werber für jedermann. Der fragt: Warum auch nicht? Wer den Preis zahlt, erhielt schon immer und erhält natürlich auch in Zukunft genau das Abenteuer, nach dem ihm gelüstet.
„Robinson Crusoe oder der legendäre Filmstreifen ,Die blaue Lagune‘ bringen heute immer noch jeden zum Schwärmen“ heißt es in der neuesten Werbung und: „wer träumt nicht davon, sich ein Mal auf einer Insel – seiner eigenen – niederzulassen, nonstop Cocktails zu schlürfen, sich vom Cabana-Service rundum verwöhnen zu lassen, fernab von jeglicher Geräuschkulisse zu entspannen und einfach dem Alltagsstress zu entschweben.“ So öde so ein Programm für Aktivurlauber auch sein mag, es gibt immer Menschen, die es toll finden, nichts zu tun.
Also stellen die Werber die Frage: „Warum nur ein Haus kaufen, wenn man seine eigene Insel besitzen kann? Hollywood-Sternchen à la Brad Pitt, Robert de Niro oder Johnny Depp haben längst ihr eigenes Piratennest und schwimmen fleißig ihre Runden in den tropischen Urlaubsdomizilen, die sie sich für gigantische Geldsummen unter den Nagel gerissen haben.“
Natürlich weiß man bei Miet24.de, dass nicht jeder mit dem millionenschweren Gehaltsscheck gesegnet ist, trotzdem will man auch deren Penunsen. „Abhilfe schafft das Internet“, wird versprochen: Promi-Paradiese zu Hauf! Da gibt es unter den knapp eine Million Mietsachen zum Beispiel 71 Inseln, 144 Luxus-Villen und 145 Nobel-Yachten: „zu halbwegs erschwinglichen Mietpreisen“, heißt es. Was das bedeutet? Nun, eben zum Marktwert. Dass dabei „jede Vorliebe“ ihr Objekt findet, ist an sich ebensowenig neu. Wer den Wert einer Sache zu zahlen bereit ist, hat schon immer genau das gefunden, was er suchte – und zwar ohne Kompromisse zu machen. Rund um den Globus.
Die Werbefüchse sind dabei sogar ehrlich: „Inseln, Villen und Yachten von billig bis megateuer“ bewerben sie. Und nennen Beispiele, die ziehen. Den „günstigen“ Luxusurlaub findet man inmitten des Pazifiks ab 3.200 Euro pro Tag: Die „Frégate Insel“ (186m²), inbegriffen Villa, Sonnenterrasse, Whirlpool, Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Jaja, so ein Frühstückchen will man schon haben für mehr als 6.000 DM, wenn man mal in richtigem Geld rechnet.
Ein anderes Beispiel: 1.014 m² für 269 Euro pro Tag, und die „Villa Redonda“ an der Costa Blanca steht dem Mieter zur freien Verfügung. Zum luxuriösen Ambiente zählt der offene Wohn- und Essbereich, eine bedachte Terrasse und der 8x4 Meter große Swimmingpool.
Guter Trick: Die Rubrik „Miet24 Exklusiv“ sagt explizit, dass sie mehr als nur Schnäppchen im Portfolio hat: „Bei einigen Angeboten kommen wohl doch nur einzig und allein gut Betuchte in den Genuss von Exklusivität ersten Grades.“
Also „verlangt ein Anbieter rund 261.000 Euro pro Woche für seine Privat-Insel ,Ibiza‘“. Darin enthalten: die Luxus Villa mit sieben Schlafzimmern, das eigene Kinotheater, Servicepersonal, zwei Boote, Golf- und Tennisplatz und viele weitere Luxus-Attribute, die einen am Traumareal erwarten. Schöner Platz für einen Single-Urlaub, oder?
Schließlich bieten die Urlaubs-Füchse „Mobilität auf den Weltmeeren“ und verkaufen sogar den „tiefen Griff in die Tasche“ als besonderen Kick. Wörtlich: „Die Preise schwanken hier stark. Angefangen bei rund 9.900 Euro für die ,Yacht Pegasus‘ mit 30 Metern Länge bis hin zur Megayacht ,SS Delphine‘ zum Luxuspreis von 245.000 Euro pro Tag ist alles möglich.“
Der Appell an die Genusswelt ist klar: Ihr arbeitet hart, ihr wollt für eure Arbeit gutes Geld haben, dann werdet ihr auch die Spitzenleistung der touristischen Profis wertschätzen – und adäquat bezahlen. Wen die Schnäppchenmärkte der üblichen Verdächtigen unter den Urlaubsbetrügern der vergangenen Jahre schon angewidert haben, der kann hier wirklich entspannt durchatmen: Wer viel zahlt, erhält viel; Geiz ist geil war gestern, teuer für Normalos ist die Ansage, mit der man morgen hip ist.
Nicht wirklich neu, aber immerhin mal ein Anbieter, der nicht damit hinterm Berg hält, dass es nichts umsonst gibt und er Geld verdienen will; der nicht damit wirbt, alles zu bieten und das auch noch ultraallinklusiveundnahezugratis.
Prassen ist geil. GT/Gis- 03-08-09
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Deutschland hat die Welt
vor dem Untergang des Finanzsystems gerettet

- GT-Autor Peter Haisenko. Foto: Norbert Gisder
Das Finanzsystem stand im vergangenen Jahr vor dem totalen Zusammenbruch. Was ich in meinen Artikeln zu diesem Thema bereits an verschiedenen Stellen detailliert dargelegt hatte, wurde jetzt von Jochen Sanio, dem Chef der BaFin und damit Deutschlands oberster Finanzaufsicht, in dramatischen Worten bestätigt, wie der Informationskanal des Bayerischen Rundfunks B5-aktuell berichtet.
Die Rettung der HRE war unumgänglich, sagte Sanio und führt weiter wörtlich aus:“Nichts zu tun, hätte den Weltuntergang des Finanzsystems bedeutet. Sie alle hätten sich am nächsten Morgen in dem Film Apokalypse now wiedergefunden.“ Klare Worte statt seichter Finanzrhetorik. So lieben wir das.
Sanio bestätigt damit Ausführungen, die ich bereits vor geraumer Zeit untermauert habe: dass nämlich die deutschen Finanzchefs ganz genau wussten, warum sie die toxischen Derivate aus den USA aufkaufen mussten. Es war in Kreisen der Hochfinanz bekannt, dass andernfalls der Weltuntergang des Finanzsystems bereits ein Jahr früher unausweichlich gewesen wäre.
Folgerichtig werden die Chefs der Landesbanken und der anderen gebeutelten Finanzinstitute zu Unrecht gescholten. Sie haben in einer gemeinsamen, koordinierten Aktion das Finanzsystem vor dem Untergang gerettet. Allerdings auf Kosten der Steuerzahler, die ein Anrecht auf ehrliche Informationen haben. Diese wird ihnen vorenthalten – und das ist der Skandal.
Sowohl Regierung als auch Hochfinanz haben es unterlassen, die Steuerzahler aufzuklären über die wahren Gründe, warum die vielen Milliarden zur Rettung des Finanzkasinos aufgewendet worden sind. Diese Verschleierung ist ihnen so wichtig, dass sie sich Inkompetenz und Fahrlässigkeit vorwerfen lassen. Sie brechen ihr Schweigen selbst dann nicht, wenn sie ihre lukrativen Posten aufgeben müssen und zum Ziel öffentlicher Kritik werden. Das erklärt auch, warum sie nicht gewillt sind, auf Boni und Abfindungen zu verzichten. Sie haben ihre Arbeit ordentlich verrichtet – im Sinn ihrer Arbeitgeber.
Die Macht von Untersuchungsausschüssen hat es bewirkt, dass BaFin-Chef Sanio jetzt das Tabu gebrochen hat. Es bleibt abzuwarten, wie viele gescholtene Banker seinem Beispiel folgen werden. Sie könnten den Glauben an ihre Kompetenz retten, indem sie der Öffentlichkeit das Unvermeidliche ihres bis jetzt absurd erscheinenden Handelns erläutern.
Das wird allerdings einen viel größeren Aufschrei zur Folge haben. Die Bürger werden erkennen können, in welchem Ausmaß sie in den letzten Jahren betrogen worden sind. Es ist fraglich, ob es der Propagandamaschine der Weltfinanz dann noch gelingen kann, die Wogen zu glätten.
In jedem Fall steht fest: Mit seiner Aussage hat BaFin-Chef Sanio ein Loch in den Damm der Informationsunterdrückung gerissen. Dass daraus ein Dammbruch wird und die Welt sich in einer Welle der Aufklärung baden darf, kann man nur hoffen. Sie hätte ein Recht darauf. Ob die Rettung des Finanzsystems auf Kosten der Allgemeinheit zu Gunsten der Allgemeinheit war, bezweifle ich stark. Vielmehr sind die Pfründe gerettet worden, aus denen sich die Turbokapitalisten auf Kosten der Allgemeinheit schamlos bedienen. Nur die Wahrheit bietet die Chance auf Besserung und Sanio hat den ersten Schritt in diese Richtung getan. Dafür gebührt ihm Respekt.
Ein Freund sagte zu mir, meine Artikel zur Lage des Weltfinanzsystems auf diesen Seiten seien durch Herrn Sanio geadelt worden, der meine Ausführungen in eindrucksvoller Weise bestätigt habe. Ich sehe das genau anders herum. GT 30-07-2009
GT-Autor Peter Haisenko hat unter anderem das Buch „Bankraub globalisiert“ geschrieben.
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