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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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IAA 2009 - Serie, 14. Teil: Kia - Kult aus Korea

- Kia stellt nicht nur den neuen Venga vor,

- sondern mit dem cees Sporty Wagon auch einen neuen Kleinen

- und mit dem neuen Soranto einen ordentlich gemachten SUV,

- der im EURO NCAP mit besten Werten punktete. Fotos: Kia
Kia zeigt fünf Welt- und Europa-Premieren
• Raumriese: Der B-Segment-MPV Kia Venga
• Bestseller: Facelift des Kia cee’d
• SUV-News: Der Kia Sorento
• Umwelt-Label: „Eco Dynamics“-Modelle
• Flüssiggas-Elektro: Kia Forte LPI Hybrid
Der Sorento gilt als koreanische M-Klasse und auch die anderen Modelle der Marke mit dem sexy Namen sind längst in die kultige Ecke gefahren. Nun präsentiert Kia Motors der Weltöffentlichkeit erstmals den Kia Venga. Der neue B-Segment-MPV wird in fünf Versionen einer eigenen „Venga Zone“ zu sehen sein. Der kompakte Raumriese ist nur eine von vielen Kia-Premieren. Darüber hinaus zeigt die koreanische Marke auf der IAA den in Design und Technik überarbeiteten Kia cee’d, den neuen Kia Sorento (mit bis zu sieben Sitzen) und die ersten Modelle des neuen Kia-Umwelt-Labels „Eco Dynamics”, darunter den Kia Forte LPI Hybrid, der in Frankfurt sein Europadebüt gibt.
„Der spannende Kia-Auftritt auf der IAA mit fünf Premieren wird der ganzen Welt unser erstklassiges Design, unsere zukunftsweisenden Technologien und unsere hohe Fertigungsqualität vor Augen führen”, sagt Hyoung-Keun Lee, Präsident der Kia Motors Corporation. „In der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise sind Kia-Produkte für die Kunden reizvoll geblieben. Dadurch konnten wir unsere Marktanteile in vielen Regionen ausbauen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr mit dem neuen Venga, dem neuen cee’d und dem neuen Sorento den Absatz in Europa weiter beleben und zunehmend Neukunden für unsere Marke gewinnen können.“
Kia Venga setzt neue Maßstäbe im Raumangebot
Der in Europa entwickelte und designte Kia Venga ist eng an die Studie Kia No.3 angelehnt, welche im März dieses Jahres auf dem Genfer Automobilsalon ihr Weltdebüt gab. Der neue B-Segment-MPV wird ausschließlich auf dem europäischen Markt angeboten. Er weist einen für seine Klasse ungewöhnlich langen Radstand von 2,62 Meter auf. Hinzu kommen eine Dachhöhe von 1,60 Meter und die platzsparende Anordnung der Komponenten. Das Resultat ist ein Raumangebot, mit dem der Venga im MPV-Bereich neue Maßstäbe setzt: Er bietet auf einer B-Segment-Plattform soviel Platz, wie sonst nur in C-Segment-Modellen zu finden ist.
Der Kia-MPV hat eine geteilte Rückbank (60/40), die sich so einklappen lässt, dass ein großzügiger Gepäckraum mit völlig ebener Ladefläche entsteht. Je nach Ausführung ist auch ein Panoramaglasdach (inklusive elektrischem Glasschiebedach) verfügbar.
Der Kia Venga wird mit 75 bis 126 PS starken Benzin- und Dieselmotoren angeboten (1,4 und 1,6 Liter). Alle Motoren sind mit dem kraftstoffsparenden Start-Stopp-System ISG erhältlich und entsprechen der Abgasnorm Euro 5.
Der Name Venga ist aus dem Spanischen abgeleitet und vermittelt ein modernes, elegantes Flair, das zum aktiven, großstädtischen Lebensstil europäischer Kunden passt.
Neue Optik und Technik für den Kia-Bestseller cee’d
Der Kompaktwagen cee’d, das meistverkaufte Kia-Modell in Europa, wurde unter Leitung von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer umfassend überarbeitet. Die neue Designsprache der Marke mit dem prägnanten Kühlergrill als Erkennungszeichen prägt nun auch zwei der drei cee’d-Varianten: den Fünftürer und den Kombi cee’d Sporty Wagon. Der Dreitürer pro_cee’d ist außen unverändert, weist aber in Interieur und Technik die gleichen Neuerungen auf wie seine Schwester-Modelle. Mit 4,26 Meter ist die Facelift-Version des Fünftürers 25 Millimeter länger geworden (Kombi 4,49 Meter; plus 20 mm) und hat ein markanteres „Gesicht“ und eine stärkere Präsenz.
Zu den neu gestalteten Interieur-Elementen gehören das Vierspeichenlenkrad, der Schalthebel, die rot beleuchtete Armaturentafel, die Zentralkonsole. Hinzu kommen ein neues Audiosystem und eine Zweizonen-Klimaautomatik.
Deutlich reduziert wurde der Kraftstoffverbrauch, der im Durchschnitt aller Modellvarianten um fünf Prozent gesunken ist. Die schadstoffärmste Version, der cee’d 1.6 CRDi 90, hat nach vorläufigen Messungen eine CO2-Emission von 110 g/km. Dieser 1,6-Liter-Diesel aus der „U2“-Baureihe ist neu in der breiten Motorenpalette der cee’d-Familie (drei Benziner und zwei Diesel mit 90 bis 143 PS) und löst den bisherigen 1.6 CRDi ab. Der Motor ist standardmäßig mit einem ebenfalls neuen Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt.
Zu den weiteren technischen Neuerungen zählen das modifizierte Fahrwerk, das den Fahrkomfort und das Lenkgefühl verbessert, die Berganfahrhilfe als Bestandteil des serienmäßigen elektronischen Stabilitätsprogramms (ESC) sowie leistungsfähigere Projektionsscheinwerfer.
Neuer Kia Sorento: Großstadt-SUV mit eigenständigem Design
Der völlig neu konzipierte Kia Sorento springt in der Welt der Großstadt-SUVs durch sein eigenständiges Design ins Auge. Zentrale Elemente dieser modernen, sportlichen Optik sind die langgestreckte Karosserie, der ausgeprägte Front-Überhang, das keilförmige Profil, die scharf konturierte Fenstergrafik sowie betont voluminöse Radhäuser. Mit 4,69 Meter ist der neue Sorento zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger und bietet einen luxuriös-großzügigen Innenraum mit bis zu sieben Sitzen. Zu den neuen Ausstattungselementen gehören unter anderem ein Panoramaglasdach und eine Rückfahrkamera (beides optional).
Die Kia-Ingenieure verabschiedeten sich vom Leiterrahmen-Aufbau des bisherigen Sorento und entwarfen eine neue, selbsttragende Karosserie, die bis zu 215 Kilogramm Gewicht einspart und einen hohen Fahrkomfort gewährleistet. Mit einem cW-Wert von 0,38 ist der neue Sorento deutlich windschnittiger als sein Vorgänger.
Der Kia-SUV wird mit einem grundlegend überarbeiteten 2,4-Liter-Benziner und einem neuen, hocheffizienten Turbodiesel angeboten. Das 2,2-Liter-Triebwerk mobilisiert 197 PS und ist standardmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Optional ist es auch mit einer neu entwickelten, kompakten und sparsamen Sechsstufen-Automatik erhältlich. Der neue Sorento weist ein agiles Handling und einen hohen Straßenfahrkomfort auf, ist aber dennoch für Ausflüge ins Gelände gut gerüstet.
Die ersten Modelle des Kia-Labels „Eco Dynamics“
Seine Europa-Premiere feiert auf der IAA das neue Kia-Label „Eco Dynamics“. Diese Bezeichnung tragen künftig die jeweils umweltfreundlichsten Versionen der Kia-Modellreihen, für die zunehmend neue kraftstoffsparende und schadstoffarme Technologien eingeführt werden.
Die in Frankfurt präsentierten „Eco Dynamics“-Fahrzeuge sind ausgerüstet mit dem Start-Stopp-System ISG, einer energiesparenden Lichtmaschine, einer Gangwechselanzeige, die den Fahrer auf den ökonomisch günstigsten Schaltzeitpunkt beim Fahren hinweist, sowie mit Leichtlaufreifen von Michelin.
Künftige Modelle mit dem „Eco Dynamics“-Label werden weitere schadstoffreduzierende Ausstattungselemente und Technologien aufweisen – zum Beispiel Luftleitbleche zur Verbesserung der Aerodynamik, „Flexible Fuel“- Antriebe zum Einsatz alternativer Treibstoffe, hocheffiziente Getriebe sowie Hybrid-, Elektro- oder Brennstoffzellen-Antriebe.
Unabhängig von ihren umweltschonenden Eigenschaften zeichnen sich die „Eco Dynamics“-Modelle durch sportliches Design, Fahrspaß und hohe Anziehungskraft auf ein junges und aktives Publikum aus. Auf seinem IAA-Stand zeigt Kia in einer speziellen „Eco Dynamics“-Zone drei neue Modelle: den Forte LPI Hybrid, den cee’d Hybrid und den Sorento Hybrid.
Flüssiggas-Elektro-Antrieb: Der Kia Forte LPI Hybrid
Kia präsentiert auf der IAA erstmals in Europa den Forte LPI Hybrid, um damit auf einen umfassenden Praxistest des kombinierten Flüssiggas-Elektro-Antriebs hinzuweisen. Obwohl der Forte (in manchen Ländern Cerato genannt) in Europa nicht angeboten wird, plant Kia, im kommenden Jahr mit 36 Exemplaren des Forte LPI Hybrid einen europaweiten Flottentest zu absolvieren. Die Fahrzeuge sollen Medien für Testfahrten zur Verfügung gestellt werden und Erkenntnisse darüber liefern, ob sich diese Antriebstechnologie im großen Rahmen wirtschaftlich nutzen lässt.
Der Forte LPI Hybrid ist in Korea schon im Handel und verfügt über einen 114 PS starken, mit Flüssiggas betriebenen 1,6-Liter-Motor, der mit einem 15 kW (20 PS) starken Elektromotor mit 105 Nm Drehmoment kombiniert ist. Weitere Elemente des Hybrid-Antriebsstranges sind eine 180-Volt-Lithium-Polymer-Batterie, ein stufenloses Automatikgetriebe (CVT), die Start-Stopp-Technologie ISG und ein System zur Bremsenergie-Rückgewinnung, das die Batterie auflädt. Der Forte LPI Hybrid hat einen extrem geringen Luftwiderstand (cW-Wert: 0,26). Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch beträgt 5,6 Liter Flüssiggas pro 100 Kilometer, die CO2-Emission liegt bei 99 Gramm pro Kilometer.
Hybrid-Versionen des cee’d Facelift und des neuen Sorento
Erstmals öffentlich präsentiert werden in Frankfurt auch die Hybrid-Versionen des überarbeiteten Kia cee’d und des neuen Kia Sorento. Die beiden Konzeptfahrzeuge entstanden im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Kia als Forschungs-„Werkzeuge“: Auf Testfahrten über Tausende von Kilometern durch ganz Europa werden sie den Kia-Ingenieuren Daten und Erkenntnisse liefern, die im nächsten Jahrzehnt in die Entwicklungsprozesse für neue Kia-Modelle einfließen.
Das Antriebskonzept des Kia cee’d Hybrid ähnelt dem des Kia Forte LPI Hybrid, sein 1,6-Liter-Motor wird jedoch mit Benzin betrieben. Der Kia Sorento Hybrid verfügt über einen völlig neu konzipierten Antriebsstrang mit dem 1.6 CRDi aus der neuen „U2“-Baureihe, der mit zwei Turboladern ausgerüstet ist und 163 PS leistet. Das Dieseltriebwerk ist mit einem Elektromotor kombiniert und treibt die Vorderräder über ein neues Doppelkupplungsgetriebe an, das sich wahlweise vollautomatisch oder sequenziell per Hand schalten lässt. Die CO2-Emission des Kia Sorento Hybrid beträgt 119 Gramm pro Kilometer.
(Kia steht in Halle 3.1, Stand A19). PM/GT 08-2009
Die Nachrichten dieser Serie werden zusammengestellt von Norbert Gisder
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Fahrtest mit dem Kia cee’d – zur
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