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Gefahrguttransporte - LKW, voll beladen mit giftigen Kraftstoffen - rollen durchs Dorf.

BI "Verbesserung der Lebensqualität für Mensch und Tier in Königs Wusterhausen und seinen Ortsteilen": Gegen Lärm, der von der Autobahn ins Dorf schallt, weil deren natürlicher Schallschutz abgetragen werden soll. Gegen Mauern vor Wegen zum See. Zernsdorfer sind erzürnt, weil sich kein Politiker ihrer Sorgen annimmt. Weil kein Politiker für die Herstellung des Rechts sorgt.  Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen.

Joe Forrest lässt den Leser mit seiner Geschichte am Absturz eines Flugzeuges ganz und gar gegenwärtig teilhaben. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Hostel-Jugendgruppe am Brandenburger Tor. Foto: pro social

Berlin-Tipp: im Hostel von urban social. Preiswert und nah an der Berliner City. Gute Adresse für Schul- und Klassenfahrten, Jugendreisegruppen, Jugend- und Sozialprojekte. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Alles Wichtige über den Strommarkt in Deutschland:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPolitische Debattenbeiträge

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLieferanten

Öffnet internen Link im aktuellen Fensterecoop - Energiegenossenschaft

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Leipziger Strombörse

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNetzausbau

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErneuerbare Energien

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNicht erneuerbare Energien.

Akademische Welt: Nachrichten aus den Hochschulen. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

 

Dokumentationen und Specials:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGolf in GT - ein Special mit Werner Schwarz Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNahost-Analysen von den GT-Korrespondenten aus Jerusalem, Israel. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirgisztan - mon amour, nennt die Schauspielerin Julia Lindig ihr Fotofeuilleton über das Land. Die einstige Tatort-Darstellerin hat einen Plan, der bald schon das deutsche Theater bereichern dürfte.Öffnet internen Link im aktuellen Fenster lesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAus den Universitäten und Hochschulen. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin-Brandenburg. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMessen - und die Weltausstellung Expo 2012 in Yeosu, Südkorea, mit einem Überblick und den Fotos über die wichtigsten Pavillions. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLos Angeles Auto Show - alles, was wichtig ist. Öffnet internen Link im aktuellen FensterlesenLos Angeles Auto Show 2012

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Und auf keinen Fall vergessen:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Reiseapotheke

 

Erdogan stoppen: Zur Aussage des türkischen Präsidenten, gegen den IS vorgehen zu wollen, gibt es weltweit Kritik - die von den Nato-Verbündeten der Türkei  weitgehend ausgeblendet wird. Das türkische Militär geht an der syrisch-türkischen Grenze gegen kurdische Flüchtlinge vor und verwehrt Opfern der Angriffe des IS die Einreise in die Türkei, während sich IS-Kämpfer dort weiter frei bewegen können. Die Kumpanei Merkels mit Erdoğan muss beendet werden. Das fordern nicht nur Gregor Öffnet internen Link im aktuellen FensterGysi und Sevim Öffnet internen Link im aktuellen FensterDagdelen in ihren Kommentaren. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

In eigener Sache

Praktikumsplatz. GT - das Online-Magazin - bietet jungem, ambitionierten Kollegen von Morgen einen Praktikumsplatz für vier Wochen. Wenn Sie interessiert an einer guten Ausbildung in journalistischen Stilformen sind, die Arbeit rund um ein internationales Online-Magazin in einer spannenden Aufbauphase kennenlernen wollen, schicken Sie Ihre Kurzbewerbung mit Bild an:

GT, Chefredaktion, Dorfstraße 15, Kablow Ziegelei, 15712 Königs Wusterhausen.

Fact-Finder. Sie ärgern sich, dass so vieles nicht in der Zeitung steht, was aber doch interessant ist? Schicken Sie Ihren Tipp an GT - das Online-Magazin. Sie wollen die Story gleich selbst schreiben? Dann stellen Sie sich bitte in einer Kurzbewerbung mit Foto vor, GT arbeitet gern mit Newcomern, sofern diese professionelle, journalistische Arbeiten verantworten können.

Ressortleiter Technik. Technik fasziniert Sie und Sie möchten gern das Neueste aus der Welt der technischen Innovationen testen, beschreiben und Lesern vorstellen? Dann bewerben Sie sich mit Foto und Kurzlebenslauf bei GT:

GT, Chefredaktion, Dorfstraße 15, Kablow Ziegelei, 15712 Königs Wusterhausen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAkquise. Sie kennen Gott und die Welt und sehen sich durchaus in der Lage, interessante Werbepartner mit hochwertigen Produkten von den Vorteilen eines marktumfeldgerechten Werbens zu überzeugen? Dann sind Sie vielleicht unser Akquise-Partner von Morgen. Schreiben Sie an:

Online-Magezin GT, Verlagsleitung, Dorfstraße 15, Kablow Ziegelei, 15712 Königs Wusterhausen.

Interessante Links. Sie haben selbst eine Internetpräsenz mit hochwertigen, journalistischen Inhalten, die Sie einer breiteren Öffentlichkeit als bisher bekannt machen wollen? Verlinken Sie GT auf Ihrer Seite - wir schicken Ihnen auch gern einen geeigneten Banner - wir bedanken uns mit einem Backlink. GT hat im März 2010 ca 4 Millionen Zugriffe auf nahezu 900.000 Seiten und regelmäßig mehr als 250.000 Besucher/Monat - bei stark steigender Tendenz - unsere über die Agenturpartner versandten Top-News erreichen mehrmals im Monat zwischen 160.000 und 500.000 Top-Entscheider in Deutschland und werden von Internetseiten in der ganzen Welt zitiert.

 

Die ‚Safe Harbour‘-Nachfolgeregelung der EU Kommission kann die massenhaften Datenerhebungen und -nutzungen durch US-Behörden nicht im Ansatz verhindern und ist weder mit den europäischen Grundrechten noch mit der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vereinbar. Man kann deshalb nur hoffen, dass sie nicht lange Bestand haben wird. Sagt Jan Korte in seiner Analyse in GT. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen


2013, 2014 und 2015 wurde GT von einer Leserjury zu den 100 besten, deutschen Magazinen gewählt. Haben Sie Teil: Spenden Sie für guten Journalismus. (Gehen Sie einfach über den Spendenbutton unten.)

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Die Welt der Bücher. Vom Reisebuch bis zum Kulturführer, von der historischen oder politischen Analyse bis zur Wirtschaftsperpektive - für alles, was man wissen möchte, wenn man "dorthin" unterwegs ist, interessieren sich unsere Leser.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAußerdem alle Bücher auf dem Markt im GT-Shop

Zusammenfassung der wichtigsten Bücher auf dieser Seite im Anriss:

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Diese Dame ist keine Königin, sie hat nur Antennen für gute Literatur in der Halle der Ehrengäste auf der Frankfurter Buchmesse 2016. Foto: Alexander Heimann.

Die Frankfurter Buchmesse ist eines der größten Treffen von Verlagen und Autoren weltweit. 2016 präsentieren sich die Niederlande und Flandern als Ehrengäste dort. Zwei von drei Belgiern sind Flamen. Zusammen mit dem französischsprachigen, südlichen Landesteil Wallonien bilden sie wie der größere Nachbar Niederlande ein Königreich. Belgier verstehen und sprechen beide Sprachen, haben aber immer eine, die sie lieber verwenden. Das gilt auch für die Autoren und Autorinnen, die zahlreich nach Frankfurt gekommen sind. Und sogar die gekrönten Häupter - König Willem Alexander der Niederlande und König Philippe von Belgien - machten die Runde. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Tabea Rößner. Foto © Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminski

Welttag des Buches: Die Vielfalt schützen

An dem weltweiten UNESCO-Feiertag des Buches sollten wir uns die Bedeutung vom Lesen und von Büchern vergegenwärtigen. Zumal es eine Zeit des Umbruchs ist. Es ist erforderlich, dass die Branche die Chancen der Digitalisierung vollständig nutzt. Es ist aber auch maßgeblich, dass die Vielfalt des Buchangebotes erhalten und die Rechte der Autorinnen und Autoren gestärkt werden. Sagt Tabea Rößner zum Welttag des Buches am 23. April 2016. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Zootopolis - das Kunstwort im Titel ist von Kay Fischer. Es ist geschützt. Wird aber selbst für den deutschen Film von Walt Disney teilweise einfach verwendet.

Der weltweit lieferbare Roman von Kay Fischer über das Tierleben auf einer Insel, die den Zoo der Zukunft so kultiviert, wie das eigentlich nicht einmal Walt Disney beschreiben könnte, heißt „Zootopolis“. Die Parallele dazu ist das Disney-Pendant „Zoomania“ (in Deutschland), „Zootropolis“ (in anderen Ländern), „Zootopia“ (in den USA). Auch dieses Werk erzählt von einer fiktiven Idylle, in der auf einem zentralen Punkt alle Tiere gemeinsam leben. Die Weiterungen in Details der sehr schön durcherzählten Tiermetropole von Kay Fischers Inselidylle hat Widerhaken. Das gefiel offenbar auch den Herren des Mäuseimperiums in Burbank, California, USA. Also schrieben sie auch in ihre eigene Story gewisse Widerhäkchen. Insgesamt scheint es mehr als offensichtlich: Sie klauten Idee und Titel und fabulierten daraus Disneys neues Tierleben in einem eigenen Film mit plagiiertem Titel. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Es ist wie immer - der Kampf David gegen Goliath. Trotz ungleicher Gewichtung von Macht und Geld ist bislang völlig offen, wer sich durchsetzt: Kay Fischer aber ist entschlossen, auf keinen Fall aufzugeben. Tatsächlich empören sich mit ihm immer mehr Freunde des Autors „über die Asozialität des Mediengiganten Walt Disney“, der den jungen Schriftsteller aus Berlin einfach zu „bestehlen“ versucht. Zu „bestehlen“?

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWorum geht es lesen

Joe Forrest lässt den Leser mit seiner Geschichte am Absturz eines Flugzeuges ganz und gar gegenwärtig teilhaben. Der Co-Pilot rettet sich auf einem Wrackteil der Maschine, treibt tagelang im Meer, erduldet Wetter, Haie und Depressionen. Das neue Buch von Kay Fischer ist schon jetzt eine Bereicherung für den sonst weithin stereotypen Literaturbetrieb der deutschen Dichtung.

Erhältlich zum Beispiel Öffnet externen Link in neuem Fensterüber Amazon hier

Gut und preiswert durch Frankreich: 2015er Ausgabe des Guide des Relais Routiers erschienen

Auch im 81. Jahr ihres Bestehens hat die französische Routiers-Organisation nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Das beweist gerade jetzt die neue Ausgabe des Guide des Relais Routiers. Der beliebte Frankreich-Kneipenführer zeigt, wo es zwischen Vogesen und Atlantik sowie zwischen Ärmelkanal und Mittelmeer gutes Essen und freundliche Unterkunft zu moderaten Preisen gibt. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Es ist hell in der Finnland-Halle auf der Frankfurter Buchmesse. Liegt das an Stella? Die weibliche Hauptfigur im Roman Drei ist keiner zu viel von Miina Supinen trägt nicht nur den Namen Stern, die Autorin und ihr Ich-Erzähler machen sie zu einer Lichtgestalt, deren Nähe wärmt und zum Verweilen lädt. Ganz besonders zwei Männer, Victor und Anti. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Es ist Tag 1 des Nato-Gipfels in Wales; es ist Krieg in der Ukraine; Krieg in Irak, Syrien, Afghanistan; Ebola in Westafrika. Und alle Ereignisse lenken trefflich von den Aktivitäten der Geheimdienste ab, die Edward Snowden vor gut einem Jahr und seither Hunderte von Zeitungen scheibchenweise veröffentlichen. Doch seitdem die Kriegsgefahren in den Fokus der Betroffenen Einzug halten, wird über die Menschenrechtsverletzungen von CIA und Co. kaum noch diskutiert. Ist das Ablenkungsmanöver Ukraine etc. also gelungen? Ein neues Buch beschreibt den Weg in die Katastrophe Krieg. Es identifiziert die Kriegstreiber und erläutert deren Motive. Völlig unterschätzt wird - so erfährt der Leser bald - das Wirken verdeckter Netzwerke, deren Wurzeln in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichen. Heute, ein Jahrhundert später, wird erneut ein Konflikt der Großmächte heraufbeschworen, und die Massenmedien stimmen wie seinerzeit in den Kriegskanon ein. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Mörderische Lesung und Sonntagsbrunch mit Rena Larf
im Café Haus im Park der Körber-Stiftung

 

Einstimmen lassen kann man sich mit diesem Video: Öffnet externen Link in neuem FensterAnsehen

 

Im Online-Magazin GT finden Verlage ihre Leser: Entweder im Literatur-Radio von Rena Larf - oder auf den Bücherseiten. Mehr als 700.000 Mal im Monat stöbern an Literatur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik Interessierte im Online-Magazin GT. 

Mit der Verlagskampagne 2014 bietet GT Verlagen die Möglichkeit, am Leseerfolg von GT teilzuhaben: Ihre Leser finden in GT zugleich Podcasts aus GT-Radio mit einigen der schönsten Stücke deutscher und internationaler Literatur. Gelesen von Rena Larf.

Mehr über die Verlagskampagne 2014 Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

 

Robert Schmidtke

Der 10. Mai 1933 war der Tag, an dem die öffentlich inszenierte Bücherverbrennung in Nazi-Deutschland ihren Höhepunkt fand. Nicht die NSDAP initiierte die „Aktion gegen den undeutschen Geist“, sondern die nsdap-nahe Deutsche Studentenschaft. Sind wir heute weiter? Kommentar und Positionsbestimmung Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

„Zum Teufel mit der Steuer! 5000 Jahre Steuern – ein langer Leidensweg der Menschheit“, heißt ein neues Buch, das der Verlag Springer Gabler zur Buchmesse in Frankfurt 2012 herausgegeben hat. Dahinter stehen die klugen Gedanken eines Mannes, der weiß, wovon er spricht und worüber er schreibt; der außerdem aber auch wüsste, wie man diese umsetzt: Der Diplomkaufmann Reiner Sahm hat 35 Jahre als Steuerberater gearbeitet. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

"India" - ein Fotoband von Reiner Sahm

Dass Wanderratten wandern, sagt ja schon der Name, aber wie weit? Diese Frage und noch viele mehr werden in diesem Buch beantwortet, nicht nur über Wanderratten sondern auch über Australien ... lesen

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse heute, am Sonntag, 14. Oktober 2012, in der Paulskirche statt. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Dünn heißt in diesem Fall gerade nicht nichtssagend. Im Gegenteil. Dieses Buch geht dem Leser in die Vene. Es erzählt von Krieg und Hass und Liebe und Güte und allem dazwischen. Beqe Cufaj, in Stuttgart lebender Sprach- und Literaturwissenschaftler hat (s)eine Heimat portraitiert - und den ganzen Zynismus der Internationalität von Europas wichtigstem Projekt - dem Kosovo. Völlig unpolitisch?! Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Wie alt muss man sein, um eine Rezension über ein Buch zu schreiben, die so gut ist, dass auch Marcel Reich-Ranicki sie besser nicht gesellschaftsfähig präsentieren könnte? Nun, GT-Autorin Ines Lusenberger ist 19 Jahre alt. Und sie hat es geschafft: Das Faszinosum Harry Potter, die Genialität von Joanne K. Rowling - aufgeschrieben in einer Analyse, die Ines ganz bescheiden "Betrachtung" nennt. Toll. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

 

Die Neuauflage 2012 der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel. 

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeseproben. 523 Seiten. Zum Sonderpreis von 10 Euro (statt 43 Euro) kaufen

 

Klaus Meierotto war Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München. Mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ wendet sich der Autor an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind und schon immer erfahren wollten, was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Gemeinsam mit Jürgen Serke, Autor der Literatursammlung Die verbrannten Bücher, der Schauspielerin und Kabarettistin Katherina Lange sowie dem Ausstellungsdesigner Jan Frontzek eröffnete Lea Rosh, Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V., heute die Sonderausstellung „Von den Nazis verfemte Schriftsteller: verdrängt, vertrieben, ermordet“ im Ausstellungspavillon gegenüber des Holocaust-Denkmals in Berlin-Mitte (Cora - Berliner-Straße 2, 10117 Berlin). Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Autismus und Autisten in der Kommunikation

Wenn am 9. April 2011 die Auto Mobil International, kurz Öffnet internen Link im aktuellen FensterAMI genannt, in den Leipziger Messehallen ihre Tore öffnet, so startet damit die erste deutsche Automobilmesse. Nach dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterAutosalon Genf und der vom 15. bis 25. September stattfindenden Internationalen Automobil Ausstellung (Öffnet internen Link im aktuellen FensterIAA) in Frankfurt/M. ist die AMI heuer drittwichtigstes Fenster des größten zivilindustriellen Komplexes in Deutschland. Die Exponenten leben von der Kommunikation - sollte man meinen. Dass das nicht immer so ist, wird GT-Chefredakteur Norbert Gisder in seinem neuen Buch beschreiben, das zur Frankfurter Herbstbuchmesse vom 12. bis 16. Oktober vorgestellt wird. Rechtzeitig zur AMI startet eine Vorserie dazu: Öffnet internen Link im aktuellen FensterAutismus und Autisten in der Kommunikation - von Norbert Gisder 

Öffnet externen Link in neuem FensterDeutschland, scheinheilig Vaterland und andere Bücher sind auf der Leipziger Buchmesse ausgestellt. 2.150 Aussteller aus 36 Ländern stellen auf einer Fläche von 67.000 Quadratmetern aus. "Leipzig liest" feiert zudem sein 20-jähriges Jubiläum. Auf Anfrage stehen die GT Autoren für Interviews zur Verfügung - Anfragen an mail@gt-worldwide.com

Das Pflegeheim kommt auf viele Menschen, vielleicht auf die meisten von uns zu. Das Heim liegt im Grünen oder in einer Betonwüste, es ist Holzklasse oder Polsterklasse.

Zunächst liegt uns der Gedanke an das Pflegeheim fern. Der Verdrängungsmechanismus vor der letzten Etappe unseres Erdenlebens funktioniert. Wir vermögen noch nicht einmal zu unterscheiden zwischen Pflegeheim, Altersheim, Altenheim, Seniorenheim oder Seniorenresidenz und anderen Spielarten. Aber wo käme man hin, wenn man sich jetzt schon Gedanken machen sollte über den Zeitpunkt, an dem der Körper versagt oder der Geist den Geist aufgibt? Leben wir nicht fast ewig? Was aber, wenn das selbständige Leben wegen Erkrankung und Hilflosigkeit nicht mehr möglich ist? Wird man bei den Kindern Unterschlupf finden? Allmählich hat selbst die Spaßgesellschaft begriffen, dass sich die mit dem Umzug ins Pflegeheim gegebenen Probleme nicht mehr abdrängen lassen. Die großen Verlage werfen Bücher auf den Markt, die die Missstände des Pflegewesens grell anprangern. Das Fernsehen hat mit Horrorsendungen gleichgezogen. Wer sich ernsthaft und ausführlich mit der Materie beschäftigen will, sollte deshalb umgehend zu Petra Walters Buch „Der Eintritt ins Pflegeheim“ greifen. Lesen Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier die Buchrezension..

Liebe kann mörderisch sein, sagt man. Insbesondere wenn sie in Hass umschlägt. Immer wieder erschüttern uns TV-Berichte oder Zeitungsmeldungen über Beziehungstaten an Feiertagen. Aber sie befriedigen auch unsere Sensationslust. Manchmal wohnt der Mörder gleich nebenan. Aber der Mörder, der sich hinter der Maske der Normalität verbirgt, den wir vielleicht kennen und trotzdem nicht erkennen, bedeutet für viele von uns die Faszination des realen Bösen, denn er ist von seinem Wesen her viel schwieriger zu erfassen und gerade deshalb so nachhaltig interessant. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLesen

Eine Automarke als Kult zu bezeichnen - das kann sich nur ein "Verrückter" einfallen lassen. Einer? Millionen dürften es sein, die Jörg Walz zustimmen, wenn er das über Alfa Romeo in ein Buch von 190 Seiten gießt. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLesen

Schöne neue Lesewelt

Mit Kindle for Mac kann der geneigte Leser die Bibliothek der Erde bei sich tragen. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

"Königinnen der Lüfte" ...

... und andere Bücher von Ernst Probst zu den Themen Luftfahrt, populärwissenschaftlichen Themen, Kryptozoologie, Biografien und Aphorismen. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Snow Leopard

Das neue Buch über das aktuelle Apple-Betriebssystem. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr lesen

"Wenn die Seele zerbricht" - von Mikel Marz

Ein Buch über Mobbing am Arbeitsplatz. Eine wichtige Hilfe für die Opfer. Den Tätern auf allen Ebenen kann man nur wünschen, dass Freunde sich abwenden von ihnen und die Gesellschaft sie ächtet. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

"Afrika auf dem Weg nach Tinga Tinga"

Es ist eine abenteuerliche Reisebeschreibung, die vom Verlag factum coliniae aus Mittenwalde bei Berlin vorgelegt wird: Kenia, Tansania, Sambia, Zimbabwe, Botswana und Südwestafrika sind Thema im Buch von Ralf Küttelwelsch. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Birma, Burma, Myanmar - Eine Reise in das Land des Lächelns

Mehr als ein Reiseführer: Reisebelletristik für das perfekte Erleben. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLesen

Die Kernfrage - neue Berichte über Untersuchungen zur Notwendigkeit der Kernenergie

Es ist ein Buch, das bewegt. Geschrieben von Insidern, die mehr wissen, als uns die Politik wissen lassen will. Man sollte es gelesen haben. Öffnet internen Link im aktuellen FensterZur Beschreibung

Faszination Meer

Watt'n dat? Dat Watt! Liebe Leser, verzeihen Sie diesen Rheinischen Slang, versprochen, das Buch dazu ist besser. Foto aus dem Buch "Weltnaturerbe Wattenmeer" mit freundlicher Genehmigung des Wachholtz Verlages.

Nichts auf unserem Planeten lässt mehr Menschen mehr Träumen als die Extreme: flirrende Hitze über dem Sand der Sahara etwa; oder - das Meer. Das Wattenmeer? Sicher. Und gerade zu diesem Weltnaturerbe hat der Öffnet internen Link im aktuellen FensterWachholtz Verlag eines der schönsten Bücher herausgegeben, die man überhaupt für Geld kaufen kann. Ganz anders und doch ebenso lesenswert: Die Novelle von Kay Fischer. Spielt auch vom Meer. Aber ganz anders. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLesen?

Indien von innen - Verse von Rainer Thielmann

Wie kann man einen Subkontinent in einem Buch erfassen? Gar nicht. Wirklich nicht? Nun, Rainer Thielmann hat es einfach getan. Und die Verse machen frösteln. Norbert Gisder über ein Buch, das man am besten inhaliert: Das tut nicht nur den Bronchien gut. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeseproben und mehr

Türkische Küste und Ostgriechische Inseln

Das Buch zum Törn: Für wenige Seegebiete, die ich kenne, ist ein so aufwändig detaillierter Navigator so wichtig, wie der Törnführer der Edition Maritim über die Türkische Küste zwischen Karaburun, Izmir und Antalya sowie die Ostgriechischen Inseln von Chios bis Rhodos. Der Grund ist ganz einfach: Das Land unterm Taurus ist so zerklüftet und vielfältig wie die Strömungen und Untiefen in den Gewässern davor. Norbert Gisder 05-09 mehr Öffnet internen Link im aktuellen Fensterüber das Buch

Lesen Sie auch: Öffnet internen Link im aktuellen FensterDer Törn zum Buch

ADAC Marinaführer Deutschland und Europa 2009

Der Anspruch, der aus dem Titel des Marinaführers hervorgeht, ist hoch. Denn tatsächlich scheint es so, als wenn Skipper, die - wo auch immer in Deutschland und Europa - auf eigenem Kiel unterwegs sind, ein zweites Buch für ihre Törnplanung nicht mehr brauchen. Dem ist natürlich nicht so. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

Deutschlands Hauptstadt und Potsdam
mal ganz anders: "Berlin & Brandenburg rund"

Ein Berlin-Buch nicht nur für Bootfahrer; ein Revier-Führer über Berlin, Potsdam und Brandenburg, in welchem Landtouristen, Berliner und Besucher Insider-Tipps erhalten: Mit vielen speziell für die 400.000 Berliner und Brandenburger Wassersportler notierten Törntipps und Adressen. Außerdem für die mehr als 100.000 Berlin-Besucher auf eigenem Kiel. Das Buch gibt Hafen- und Landgang-Tipps – vom Berliner Yacht-Club am Großen Wannsee bis zum Zeuthener Segel-Verein an der Stadtgrenze.

Die belletristisch erzählten Reisen auf eigenem Kiel vom Südosten Berlins über die idyllische Landschaft der Dahme-Heideseen bis zum Scharmützelsee sind sicher selbst manchem alten Berliner neu. Eine hinreißende Seefahrt quer durch die deutsche Hauptstadt, quer durch die Berliner City mit dem hochmodernen Regierungsviertel wird für alle Berlin-Besucher zum Highlight der Stipvisite in der Hauptstadt. Eine Fahrt über Spree und Havel bis nach Potsdam und weiter nach Brandenburg zeigt, dass Europas größtes Binnenwassersportrevier mehr bietet als den Wannsee und die Unterhavel.

„Berlin & Brandenburg rund“ gibt es als E-Book – und während es in der gedruckten Ausgabe keine Fotos enthält, ist dieser Reiseführer als E-Book der sicher erste Wassersport-Führer mit mehr als 1000 Fotos in 23 Galerien, die den Seefahrer das Erlebnis Berlin auf dem heimischen Computer oder unterwegs genießen lassen. Dieses E-Book kann man für 9,95 Euro sofort bestellen unter www.gt-books.com und erhält das 188-Seiten-Manuskript mit allen Fotolinks und einem umfangreichen Service-Teil (u.a. Vereine, Häfen, Restaurants, Schleusen, Öffnungszeiten und Kontaktadressen).

Als broschierte Ausgabe erscheint das Buch im Anderwelt-Verlag, Hannover, zum Preis von 16,80 Euro.

Der Autor Norbert Gisder, kennt Berlin wie wenige andere. Der Journalist, Romanautor und Fotograf hat 12 Jahre lang bei Berlins größter Zeitung die wichtigste lokale Redaktion der Hauptstadt geleitet.

„Berlin und Brandenburg rund“ - Ein Revier-Führer nicht nur für Bootfahrer. Häfen und Landgänge vom Südosten Berlins quer durch die Hauptstadt und Potsdam, ISBN 978-3-940321-34-3, GT-Books/Anderwelt Verlag, Preis der broschierten Hardcopy-Ausgabe: 16,80 Euro

Aston Martin & Lagonda

Es ist nicht zu vergleichen mit dem Prachtband, mit dem Michael Schäfer auf sich aufmerksam gemacht hat: Aston Martin & Lagonda - Serienmodelle seit 1948, erschienen im Motorbuch Verlag, ist trotzdem ein würdiges Buch für einen "Typenkompass". Und irgendwie gehört es auch in diese Reihe. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Érich Tabarly - Ein Seglerleben

Schon die Reise durch das Buch lässt den Leser die große Leidenschaft des Protagonisten spüren: Segeln. Mehr noch: Das Meer und das Leben darauf, damit, darin. Und so ist das Ende durchaus nicht tragisch. Wenn ein Mann wie Éric Tabarly in der See umgekommen ist, die er mehr geliebt hat als alles andere in seinem Leben, so stelle ich mir diesen Tod als glücklich vor.

Jacqueline Tabarly und Daniel Gilles lassen in ihrem eindrucksvollen Buch daran auch keinen Zweifel aufkommen. Leseprobe: „,Quant il faut, il faut!‘ – ,Was muss, das muss‘. Seine Freunde kennen das legendäre Leitmotiv Érics und seine Art, danach zu handeln. Grundsätzlich erledigt er alles mit großer Gründlichkeit, auch Kleinigkeiten. Auf diese Art bewältigt er ohne viel Aufhebens und im Vertrauen auf alle, die mit ihm zusammenleben, seine täglichen Aufgaben.“ Klingen diese Sätze nicht wie eine Parabel auf das Ende eines Menschen, der glücklich gelebt hat und dessen Tod nichts anderes als die Fortsetzung des gelebten Glücks gewesen ist?

Von denen, die zurückbleiben, wird Éric Tabarly als „Legende“ bezeichnet. Ich finde das unpassend. Denn es entfernt diesen Ausnahmesegler, der aber doch so irdisch, so nah an der Realität geblieben ist, von uns. Es verklärt ihn – eben zur Legende.

Richtig ist, dass Tabarly einer der größten Segler des 20. Jahrhunderts gewesen ist. Falsch ist, dass er es dadurch wurde, dass er 1998 von einer Fahrt durch die irische See nicht mehr zurückkehrte.

Seine Ehefrau Jaqueline und sein Freund Daniel Gilles, die mit dem Bildband „Éric Tabarly – Ein Seglerleben“, eine wirklich große Bildbiografie über einen ganz einfachen Menschen, der an Ziele und Ideale glaubte und dafür lebte, herausgegeben haben, leisten trotz ihrer offensichtlichen und intimen Kenntnisse der Lebensfacetten Tabarlys ihren Teil zu der Verklärung. Leider. Es sei ihnen nicht übel genommen. Denn Jaqueline selbst gibt es wie eine Bitte um Verzeihung zu, wenn sie sagt: „Dies ist kein Buch, sondern ein Album mit Fotos und vielen Bildunterschriften, das man zärtlich und gedankenverloren durchblättert, mit einem Lächeln bei diesem und jenem Bild. Ein Album zur Erinnerung daran, dass der Mann, den wir seit so vielen Jahren zur legendären Person gemacht hatten, ganz einfach ein Mensch sein wollte.“

Eben. Sein Leben als Altar und seine Umgebung als die Gemeinschaft der Gläubigen –d a s hätte sich am wenigsten Éric gewünscht.

Das Buch selbst ist trotzdem wert, ins Schapp genommen zu werden. Norbert Gisder

Jaqueline Tabarly/Daniel Gilles

„Éric Tabarly – Ein Seglerleben“

232 Seiten, 209 Farb- und 164 schwarzweiße Fotos, 12 Schiffsrisse, Format 19,5 x 27,5 cm, Ausstattung mit Klappenbroschur, 22,90 Euro, ISBN 978-3-7688-2474-3, Delius Klasing Verlag, Bielefeld.

Aston Martin & Lagonda

Es ist nicht zu vergleichen mit dem Prachtband, mit dem Michael Schäfer auf sich aufmerksam gemacht hat: Aston Martin & Lagonda - Serienmodellse seit 1948, erschienen im Motorbuch Verlag, ist trotzdem ein würdiges Buch für einen "Typenkompass". Und irgendwie gehört es auch in diese Reihe. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr lesen

Zum MPC-Autobuch-Preis 2009

„Sehen Sie Alain Delon mit einer jungen Jane Fonda in einem Ferrari 250 California Spider an der Cote d‘Azur – und dann wissen Sie, dass die Zeiten früher andere waren“

Das Buch von heute als vaterländisches Erbe von morgen

Feuilleton von Norbert Gisder

„Herrschaften, bitte nicht fremdeln, rücken Sie doch etwas zusammen, bitte! Und noch etwas: Haben Sie sich doch einfach mal ein bisschen lieb!“ Raunen im Saal, und neben dem Podium drängten sich die Protagonisten vielfältiger Facetten des vaterländischen Erbes der internationalen Autokultur Schulter an Schulter, nur anfangs noch verlegen schmunzelnd, bald schon eine Art Nestwärme genießend, die verbindet. „Nun schauen Sie doch nicht wie ein Auto, etwas enger zusammenrücken, bitte, Herrschaften!“ Dann, schließlich, als sich die Damen und Herren Geehrten tatsächlich so recht Schulter an Schulter und fast schon kuschelnd in die Kameras freuten, war ihr Lachen: echt! Ja, echt. Es hatte nichts Gespieltes und die Freude griff über auf nahezu 100 geladene und auch erschienene Gäste im AMI Forum Autobuch in Halle 5 der Leipziger Messe. Die Fotografen taten, wozu sie da waren: Sie fotografierten. Und so sind es nun zahllose Fotos, die Zeugnis ablegen von der Echtheit – der Echtheit des Lachens wie der Freude, der Bedeutung an sich wie ihrer Protagonisten. Die Verleihung dieses wichtigsten Preises im Bereich einer der wichtigsten Industrien auf dieser, unserer wichtigsten Erde am Eröffnungstag der AMI wurde zu einer Feier, die Würde ausstrahlte und alle Teilnehmer zusammenschweißte; sowohl die, die am Entstehen, wie auch jene, die an der Würdigung der wichtigsten Bücher des vergangenen Jahres und ihrer Präsentation ihren Anteil hatten.

Es waren die Fotografen als Dokumentare des Tatsächlichen, die an die Preisträger, an ihre Vertreter sowie an die Verlage und Juroren, an die Messe Leipzig wie an den - sonst nicht so scheuen - Ersten MPC-Vorsitzenden appellierten: Die Notwendigkeit zum fast verschmusten Beisammensein wurde damit wie ein Sinnbild über eine der schönsten Veranstaltungen der Auto Mobil International (AMI) gelegt. Der Eröffnungstag der AMI und der MPC-Autobuch-Preis 2009 strahlte – Würde! Achtung! Kultur!

Mehr Besucher, mehr Teilnehmer, mehr Verlage, die mit noch mehr Stolz auf immer mehr Autoren gekommen waren – der Erste Vorsitzende des Motor Presse Club e.V., Jürgen Lewandowski, konnte so recht in Superlativen schwelgen. Auch die Jury betreffend, die so außergewöhnlich ist wie der Buchpreis selbst, um den die Versammlung kreiste: Mit Prof. Dr. Florian Hufnagl, dem Direktor der Pinakothek der Moderne, Design, als Vorsitzendem, mit Chris Bangle, dem BMW-Chefdesigner, mit Holger Jung von der Werbeagentur Jung von Matt, Wolfgang Peters, Motor + Technik der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Michael Ramstetter, Chefredakteur der ADAC-Motorwelt und Walter Maria de Silva, Leiter Konzern Design der Volkswagen AG.

Ohne pathetisch sein zu wollen, war Messevorstand Wolfgang Marzin so pathetisch, wie es nur ging: Die Verleihung des MPC-Autobuch-Preises als quasi in die Wohnzimmer der Millionengemeinde der Autofahrer hinein gelungene Verlängerung der Leipziger Buchmesse zu feiern, wurde zu einem Kunstgriff der besonderen Art. Die Notwendigkeit, Autobücher als quasi-endemische Literaturgattung ausschließlich Automessen und Auto-„Narren“ zuzuordnen, wurde aufgehoben und der Blick von einer Metaebene auf die Schönheit von Stil und Sprache, Bild und Inhalt auch der technischen, gut recherchierten journalistischen Berichterstattung in fleißigen Arbeiten ermöglicht. Treibhäuser für Optimismus sollten Messen sein, wollen Messen sein, sagte Marzin, und führte gelebt vor, wie er das meint: Wenn nicht jetzt, wann dann … Yes, we can! … hallte es unausgesprochen durch die Feierstunde. Und: „Ohne dieses Forum wäre sie nicht komplett, die AMI.“

Mit kargen Worten, die so nüchtern wie wirkungsvoll und dabei geradezu minimalinvasiv jede Form von „Gschmäckle“ aus der oft neidischen, allzu oft erfolgsneidischen und fast immer sozialneidischen Atmosphäre unserer aufs Ego dressierten Gesellschaft herausnahmen, kam Marzin damit zur Ehrung des ersten Buchpreis-Trägers 2009: Und zu Jürgen Lewandowski, dem Ersten Vorsitzenden des MPC, Nestor und Inspirator des Buchpreises. Messechef Marzin sagte, es gehe darum, die besten Bücher zu prämieren …, und wenn der Ideengeber des Concours als Autor eines verantworte, dann sei die Ehre auch mit Fug und Recht die seine: „Maserati“, von Jürgen Lewandowski, erschienen in einer wunderbaren, gebundenen Ausgabe im Motorbuch-Verlag im Dezember 2008, hatte die Ehre. Und der bereits kultiglegendäre Vorgängerband von 1994 hatte seinen zeitlichen Anschluss an die Entwicklungen des neuen Jahrtausends.

Nun ist Jürgen Lewandowski zwar ganz offensichtlich auf den Hund gekommen, was der Moderator des Tages auch niemandem vorenthielt, denn ob man wollte oder nicht, jedem wischte der kleine Pelzmob des Autoenthusiasten irgendwann auf der AMI einmal vor die Füße. Auf den Mund gefallen jedoch war der Zweimeter-Preisträger mit der mindestens zwölfzylindrigen DNA nicht. Lewandowski lobte Wolfgang Seidel und dessen Buchlayout und seine Frau, die die Arbeiten über Jahre und Jahrzehnte nicht nur ertragen, sondern sogar unterstützt habe. Auch den Verlag ließ „barbu“ Lewandowski nicht ungeschoren: Dessen Mut, heute noch ein Buch mit 704 Seiten zu veröffentlichen, sei aller Ehre wert.

Es kam zur ersten Fotosession der Delinquenten auf dem Parkett und die Paparazzi mahnten ungewollt vieldeutig: „Dichter zusammenrücken! Dichter, bitte! Dichter, noch dichter!“

Damit hatte die Feierstunde im AMI Forum Autobuch die Routine des ganz Großen, der Superlative und der Extraklasse in einem Leistungsbereich eröffnet, dessen Forschungsgegenstand immer das Automobil, dessen Perspektive jedoch so unterschiedlich war, wie es unterschiedlicher kaum geht – oder fährt?

Jedenfalls wurde der Preis in der Kategorie Historie der Schneider-Edition für das Buch „Straßen der DDR: Eine Reise von Tangermünde nach Berlin unmittelbar nach dem Mauerfall“ (Schneider-Text) verliehen. Michael Krone als Autor und Jürgen Schneider als Herausgeber wurden von ihrem Vertriebspartner, dem Bielefelder Verlag Delius Klasing, vertreten. Die gesamte Jury sei so begeistert, dass sich alle das Buch bestellt hätten, lobte der Laudator.

(Fotosession: Dichter, bitte! Dichter, verehrte Damen und Herren!)

Automobilisten sind irgendwie lakonische Menschen. In der Beschleunigung wird der Motor hochgezogen und dem ersten folgt der zweite, dem zweiten der dritte Gang … so steigerte sich das Tempo – in die Kategorie Motorsport: „Bernd Rosemeyer – Die Schicksalsfahrt“, von Peter Kirchberger herausgegeben, sei ein Dokument, wie es „nie in dieser Perfektion aufgezeichnet“ worden sei. Kirchberger als Herausgeber erhält diesen Preis ebenfalls in Absenz – der Delius Klasing Verlag durfte eine weitere Urkunde entgegennehmen.

(Fotosession, w. v. – langsam aber geriet das Sich-näher-Rücken zum Gruppenspaß).(Doch zunächst noch ein letztes Mal: Alle Preisträger nach vorn, bitte! Es ist für ein Abschlussfoto. Ja, haben wir es endlich gelernt: Dichter zusammenrücken, bitte! Dichter!) GT 04-09


Kategorie Design: Für sein Buch „Car Design Studies“ (Delius Klasing) wurde Prof. Dr. Othmar Wickenheiser von der Hochschule München, Prodekan der Fakultät für Design, und mit ihm ein Mann geehrt, der so fundiert alle gängigen Klischees über den Haufen wirft, dass es dem Chronisten unnütz erschiene, diese Rede zu skizzieren. Es würde wohl immer ohne Amusement bleiben. Also veröffentlicht GT die gesamte Rede – im Anschluss an dieses Feuilleton.

(Hier geht es zur Original-Rede von Prof. Wickenheiser)

Jürgen Lewandowski erlaubte sich eine Nachfrage – und schon stand die nächste Fotosession mit Dame auf dem Plan.

Kategorie Foto – als erstmalig extra gewürdigte Buchform: In diesem Jahr seien besonders viele fantastische Bildbände auf der Liste der Juroren gewesen. Deshalb habe man diese Kategorie neu aufgenommen. Ebenso werde man auf Anregung des Berliner Motor-Journalisten Knut Böttcher eine Kategorie Umwelt für 2010 vorsehen, sagte Laudator Lewandowski. Vielleicht ist es dieses allein an der Praxis der Lese- und Schaulust der Bücherwürmer orientierte Vorgehen, welches den Buchpreis des MPC so lebendig wirken lässt. Viel Show muss da gar nicht sein. Die Künstler selbst sind die Show.

In der neuen Kategorie Foto (von der man sich in der Tat nur wunderte, dass sie nicht früher schon erfunden ward), unterlagen die Juroren mit großer Übereinstimmung der Bildgewalt von Peter Vann: „Das fotografische Werk“ habe „eine neue Sicht auf das Automobil ermöglicht“, sagte Lewandowski. Und wieder Lob an den Delius Klasing Verlag, der den Mut hatte, diesen „Riesen-Trum“ in einer 1000er Auflage zu veröffentlichen.

(Fotosession. Dichter, verehrte Dame, verehrte Herren!)

Schluss? Von wegen. Jürgen Lewandowski setzte noch einen drauf und erzählte von einem weiteren großen Literaturentwurf, der vor drei Jahren Furore gemacht habe: „Literaten und ihre Autos“ – jenes von damals habe die Entscheidung hervorgerufen, eine Kategorie Sonderpreis zu erfinden, die fortan für Bücher gelten solle, die in keine Kategorie passen. In diesem Jahr fiel die Entscheidung überdeutlich auf „Stars and Cars oft the 50s“. Edward Quinn, einer der ersten Paparazzi, die an der Cote d‘Azur Fotos machten, habe darin Geschichten zu Geschichte verdichtet, das Buch sei von teNeues meisterlich ausgestattet worden. Lewandowski: „Blättern Sie es durch und sehen Sie Alain Delon mit einer jungen Jane Fonda in einem Ferrari 250 California Spider an der Cote d`Azur – und dann wissen Sie, dass die Zeiten früher andere waren.“ „Stars and Cars“ erhielt den Sonderpreis People.

(Fotosession. Dichter, Herrschaften!)

Damit wären wir tatsächlich am Ende, wenn, ja, wenn der Laudator nicht so vergnügungssüchtig wäre … das ist er aber nun einmal. Und mit ihm die Jury. Also vergab Letztere auch noch einen Autorenpreis. Und Ersterer machte sich auf zu einer Reise zu Hans-Christoph Graf von Seherr-Thoß, der selbst ebenfalls nicht nach Leipzig kommen konnte. Was man dem Geehrten nicht übel nehmen darf, denn der Graf ist im Oktober 2008 90 Jahre alt geworden. Damit hat er besondere Rechte – also reiste „Lewi“ zum Träger der Auszeichnung, der die ersten Silberpfeile live gesehen und acht Jahrzehnte Automobilgeschichte wie kein anderer beschrieben hat. Hier angekommen, wurde der Auto- und Hundenarr ein wenig kaltschnäuzig: Als er von den Sachertörtchen mit Schlagsahne und einem wunderbaren Café erzählte, hörte man leises Murren im Auditorium Optimum der AMI. Und Lewandowski beeilte sich, vom frisch geweckten Appetit seiner Zuhörer abzulenken, indem er referierte, was er dem Grafen so alles vorgetragen hat.

Auch das ist so gewichtig wie der Laudator und der Geehrte selbst, weshalb GT weder Kosten noch Mühen scheut und die gesamte Tonaufzeichnung der MPC-Autobuch-Preisverleihung in der Folge dieses Reports zum gefälligen Selbst-Hören anbietet. Darin erfährt man dann alles haarklein zum Buch des Grafen von Seherr-Thoß über „Die Deutsche Automobilindustrie“ (erstmals 1974 bei der Deutschen Verlagsanstalt, Stuttgart, erschienen, mehr als 700 Seiten stark und eines der wichtigsten Standardwerke der deutschen automobilen Literatur). Und man kann sich bei Sachertörtchen mit frischer Schlagsahne am Kamin oder auf dem heimischen Balkon hineinversetzen in die Erfülltheit eines Lebens, das an Tempo zunimmt, auch wenn wir selbst manchmal schmerzlich zur Kenntnis nehmen werden, dass wir so manches langsamer angehen lassen sollten.

GT wünscht dabei, bei der sicher bald folgenden Lektüre der ausgezeichneten Bücher (Rezensionen werden in Kürze folgen) und der Fotoschau zur Preisverleihung, gedeihliche Kreativität und viele Ideen für weitere Bücher, die folgen.

(Doch zunächst noch ein letztes Mal: Alle Preisträger nach vorn, bitte! Es ist für ein Abschlussfoto. Ja, haben wir es endlich gelernt: Dichter zusammenrücken, bitte! Dichter!)

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Zusammenfassung der Seite:

Grand Tourisme - Worldwide

Bücher, Norbert Gisder, Peter Haisenko, Amok, Bankraub globalisiert, England, die Deutschen, die Juden, das 20. Jahrhundert