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Die Grünen - entzaubert. Was geht schief in Deutschland? - Lesen Sie dazu das
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Kosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder.
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Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche?
Serie in GT
... 31 Standorte der Bundeswehr trifft es. Das ist eine Kernaussage der Bundeswehrreform, in deren Verlauf die Politik vom Militär Milliardeneinsparungen gefordert hat, die der Verteidigungsminister umsetzen muss. Die Auswahl ist im Verteidigungsministerium ausdrücklich aus militärischen Aspekten und nicht aus solchen der Wirtschaftskraft der Kommunen, aus denen sich die Bundeswehr zurückzieht, getroffen worden.
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Hat die Bundeswehr ein Wahrnehmungsproblem? Nun, nicht jene, die sich mitteilen.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
hier miteinander vernetzt.
Die besten Cocktails gibt´s bei Mauro in Haidhausen.
Geheimtipp
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Bilder und mehr:
Serien
Neue Serie: Kosovo - der jüngste Europäer. "Die Zukunft beginnt heute!"
Regelmäßige Berichterstattung findet man unter anderem zu den Themen:
IAA Frankfurt/M.,
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Interboot,
Boot Berlin oder
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Cannes, Monaco, Genua oder Triest, GT ist dabei. Regelmäßig berichten wir über die großen Shows der Messe-Arenen - bis hin zur
Düsseldorfer boot. Ein Millionenpublikum pilgert jedes Jahr zu solchen Ereignissen. Außerdem starten wir das neue
Ressort Medizin. Denn von der Reisekrankheit im Bus oder der Seekrankheit über die Frage nach der Malaria-Prophylaxe in den Tropen bis zum plötzlichen Herztod gibt es viele Themen, die unterwegs wichtig sind.
nachschauen. Ganz neu: die schönsten Stories über die
Hanse Sail 2011.
Bücher
Die Welt ist ein Buch. Das Neueste handelt über "
Die Kernfrage" - brauchen wir die Atomenergie? Im Watt, in dessen Struktur die Wissenschaft lesen kann wie Sie in GT, ist die Welt noch in Ordnung? Der Wachholtz Verlag hat zum Wattenmeer das Buch herausgebracht - wir lesen darin und wir erkennen die Welt. Erkennt die Welt auch uns? Das wiederum ist Aufgabe eines neuen Buches. Noch ungeschrieben? Nachschauen. Im
Ressort Bücher von GT
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Space to grow - ...

- Große, kluge Augen beobachten die Welt - und malen den Rausch des Lebens in Farben, die ein Meer der Gefühle erwecken: Susanne Kampmann. Fotos: Norbert Gisder
Susanne Kampmann - Kunst im Rausch der Farben
Abstraktion voll Lust, Lust voll Sinn, Sinn voll Tiefe, Tiefe voll Weisheit – der Tanz des Lebens in einem Atelierbesuch bei Susanne Kampmann.
Abstrakt? Keine Spur. Es ist eine Champagnerparty wie im Film, ganz großes Kino, ganz große Kunst – und alle sind sie da: die Helden und die Herzensbrecher, die Besinnlichen, die Nachdenklichen, jene, die sich allein an den Rand stellen und die Meute der Vergnügungssucht bestaunen. Wir stellen uns die Namen vor – von Humphrey Bogart bis Zara Leander, von James Dean bis Brigitte Bardot, allesamt miteinander im Austausch von Blicken und Sehnsüchten, Gerüchten und Gerüchen.
Es ist ein Gewitter der Formen und Farben, ein Rausch des Windes und des Lichts, ein Konzert der Hoffnungen – und: des Schweigens im Tumult.
Liebe und Sehnsucht sind hier zu Hause und Macht und Gewalt
„Space to Grow“ heißt das Bild, das die Symbiose des (fast) gesamten Lebenswerkes einer noch jungen Künstlerin zu sein scheint. „Space to grow“. Mir kommt es vor, als habe ich es geahnt, dass genau dieses Bild so heißt, so heißen müsse, gar nicht anders heißen könne … obwohl so viele der Werke diese Wirkung haben, wie dieses Bild in Erdtönen, in sattem Rot und neidgelbem Grell sie uns vor Augen führt. Wir empfinden Freude und Schmerzen zugleich in den Übergängen, die mal spontan ins Leben geworfen, mal wie im Rausch geboren, immer aber gekonnt orchestriert wurden von großen, breiten, schweren Pinseln - und von der alles umfassenden Kraft eines leuchtenden Weiß überkommen scheinen.
Vier Farben Blau geben dem Erdtreu der sanften Wucht von hautnahen Tönen zugleich Peripherie und die Gegenständlichkeit des Jetzt und Hier und aller Wünsche, die wir darin immer schon gesucht haben und bis heute nicht finden konnten.
Susanne Kampmann heißt die Künstlerin, die mit diesem Bild eine Ausstellung zum Elixier einer Sucht gekrönt hat, aus der man herauskommt, sich an die Stirn fasst, um fragend zu fühlen, wo das Fieber herkommt. Wow. Noch einen Joint. Sofort. Ist das eine verbotene Droge? Oder ist das Kunst.
Die 45jährige Malerin berührt in dem, der sich die Freiheit bewahrt hat, zu fühlen, tief verborgenes Wissen: darum, dass es doch mehr geben muss als das, was wir gewöhnlicherweise sehen. Die Malerin, die ihr Studium des Textildesigns mit Auszeichnung bestanden hat und seit der Verleihung des renommierten „Piccolo Spoleto“-Kunstpreises der Stadt Charleston als arriviert gilt, ist auch acht Jahre nach Verleihung dieses großen Preises noch genau so unkonventionell wie zuvor. Und bescheiden. Die Frage nach der Kernmessage ihrer Bilder beantwortet sie mit der schüchtern vorgetragenen Gegenfrage: „Kannst du mir bei der Antwort helfen, bitte?“
Nicht nur in South Carolina, USA, bekannt, nicht nur in Deutschland weithin unbekannt, hat die gebürtige Hassfurterin seit ihrem internationalen Erfolg in der Stadt des gleichnamigen Tanzes die Herzen von Kunstfreunden auf fünf Kontinenten erobert und mit Ausstellungen in renommierten Galerien von sich reden gemacht.
Das mag auch daran liegen, dass Susanne Kampmann l’Art pour l’Art zwar liebt, mehr noch aber den Sinn, mit dem ihre Farbkreationen bei aller Abstraktion des Wahns dem Raum, in dem sie wirken, einen völlig neuen Kunstgehalt verleihen – das Leben beatmend und zugleich mit der Lust der Schönheit füllend, wie das sonst nur der Duft ungewöhnlicher Blumen vermag. Oder vielleicht trotzdem? Susanne Kampmann selbst sagt, in Deutschland würde Design als seriöse Kunstauffassung von der Bildenden Kunst nicht ernst genommen. Das kann schon sein, sagt sich der Betrachter und denkt, irgendwie belustigt: Ist schon komisch, an welchem Genius die Totalitarität von Intoleranz gerade einer solchen Disziplin damit vorbeihavariert.
Susanne Kampmann - eine Frau von großer Intensität
Die Künstlerin, die es leistet, solche Gefühle auszulösen, ist auch als Frau von einer bemerkenswerten Intensität: Nicht vordergründig und erst recht nicht aufdringlich, gibt sie dem, den sie in ihrer Nähe Kunst suchen lässt, die sehr ungewöhnliche zweite Chance für die Neuaufnahme eines ersten Eindrucks, wann immer der Gast ihrer Sphären dieses Erlebnis sucht. Nach einem ganzen Tag in ihrem Sendener Atelier sowie in einer der schönsten Ausstellungen, die ich in Lindau jemals gesehen habe, kann ich versichern: Es lohnt sich, das Wagnis einzugehen. Es lohnt sich und es macht uns reicher, die wir immer suchend, niemals findend, doch nie ans Aufgeben gedacht haben. Dem Immobilienhaus Uwe Hechelmann ist es zu danken, die Ausnahme-Designerin mit dem 7. Sinn für den tieferen Sinn des Raums für den Bodenseekreis entdeckt und in seiner Galerie im Luitpoldpark erstmals ausgestellt zu haben.
Doch nicht etwa, weil Susanne Kampmann uns fertige und erst recht nicht, weil sie uns einfache Lösungen vorschlägt, lieben wir die raumgreifende Erogenität Ihres Duftes und desselben ihrer Kunst. Nein, zumindest nicht ausschließlich dafür. Stattdessen zumindest auch deswegen, weil sie uns anregt – im aufregendsten Sinne: Den Sexus berührend mit ihrer stillen und wirklich nicht zugleich sichtbaren, dafür aber so enormen Lebendigkeit. Die schlägt sich in jedem Quadratmillimeter ihrer Kunst nieder, und, ja, es lohnt sich, diese auch wirklich quadratmillimeterweise zu genießen. Dann erleben wir jene Susanne Kampmann als die Künstlerin der Sehnsucht, die in Acryl und in den die Phantasie so berührenden Farben auf handbespannter Leinwand, Keildoppelrahmen selbst gezimmert, eine Leinwand zum Symbol für eine Champagnerparty werden lässt, wie wir sie gewiss noch nicht erlebt haben.
"Space to grow" - oder: In der Abstraktion
erst wird das Leben konkret
Nach mehr als 30 Bildern sind wir zurück – zurück bei „Space to grow“: Die Nuancen der Farbuniversen, die in uns dringen wie die Energien fremder Gestirne, geben der Gegenständlichkeit dieser unglaublichen Abstraktion einer Realität Raum für aus dem Nichts sich erneuerndes Volumen – mit jeder Sekunde, in der man in die hochglänzend lackierten Töne eintaucht, die den 1,20 x 1,20 Meter der grob texturierten Leinwand millimeterdick das Leben von Äonen und ihren Helden verleihen. Dann haben wir die Erde wieder erreicht und messen und rechnen und sind aus den Sphären der Kunst in jene des Merkantilismus hinabgeglitten und kalkulieren: 3.100 Euro. Für dieses Bild. Wie kann eine Künstlerin uns so beschenken – und mit einem solchen Preis so beschämen?
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