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GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
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Moderation:
Rena Larf.
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Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Renovierung des faschistischen Siegesdenkmals in Bozen löst Kontroversen aus
Der bevorstehende Abschluss der Renovierungsarbeiten am Denkmal für den faschistischen Sieg in Südtirol lässt alte Wunden wieder aufbrechen. Das in Südtirol „Faschistentempel“ genannte Denkmal war von Anfang an umstritten und wurde von deutschsprachigen Südtirolern immer als Symbol für die unrechtmäßige Annexion Südtirols durch Italien abgelehnt.
In diesem Zusammenhang wird ein Dekret der italienischen Regierung vom 10. Dezember 2010 kritisiert, das einen Sprachtest für Aufenthaltsgenehmigungen auch in Südtirol nur für die italienische Sprache vorsieht, „als ob Südtirol eine ganz normale Provinz Italiens wäre“. Man fühlt sich erinnert an die (lateinische) Inschrift auf dem Siegesdenkmal:
„Hic patriae fines siste signa. Hinc ceteros excoluimus lingua legibus artibus.“
In Deutsch: „Hier an den Grenzen des Vaterlandes setze die (Feld-)Zeichen. Von hier aus bildeten wir die Übrigen durch Sprache, Gesetze und Künste.“
Es wird mahnend darauf hingewiesen, dass der Autonomiestatus Südtirols von der Regierung Berlusconi offensichtlich nicht ernst genommen und die Italienisierung nach wie vor betrieben wird. In diesem Sinn wird die aufwendige Renovierung und Erhaltung der zahlreichen faschistischen Denkmäler in Südtirol gesehen und sorgt so für anhaltende Kontroversen. Heimatverbände fordern einen sensibleren Umgang mit dem Autonomiestatus. Sie fühlen sich nach wie vor als Opfer einer „Entgermanisierung“ Südtirols. Dabei wird allerdings zu oft vergessen, wer dafür wirklich verantwortlich ist.
Südtirol – Wie das British Empire im globalen Monopoly ein Paradies verzockte
Südtirol ist schön. Klimatisch begünstigt durch die Lage südlich des Alpenhauptkamms, ist es für Touristen zu jeder Jahreszeit attraktiv. Wirtschaftlich eine der, wenn nicht die erfolgreichste Region Italiens, kann Südtirol mit Vollbeschäftigung glänzen, was innerhalb Europas einmalig sein dürfte. Südtirol ist deutsch. So deutsch, wie ein Land nur sein kann. Wie kam es, dass Südtirol in den italienischen Staat eingegliedert worden ist?
Auf historischen Landkarten aus vergangenen Jahrhunderten kann man den großen Bereich ganz Tirols sehen. Es war ein Gebiet, das die Alpen von Nord nach Süd umfasste. Von Bayern bis zum Gardasee. Noch heute sind die Einflüsse der K&K-Monarchie in den Baulichkeiten auch im Trentino unübersehbar. Aber das italienische Königreich hatte schon immer ein begehrliches Auge auf Südtirol bis zum Brenner. Diesen Umstand machte sich das British Empire zu Nutze.
Bis 1914 war Italien im „Dreierbund“ mit dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn freundschaftlich verbunden. Davon zeugen bis heute die Verkehrswege über die Alpen, die in gemeinsamer Planung und Anstrengung geschaffen worden sind. Dennoch erklärte Italien am 23. Mai 1915 Österreich-Ungarn den Krieg und am 28. August 1916 dem Deutschen Kaiserreich. Was hatte Italien zu diesem Schritt veranlasst?
Das British Empire sah um 1900 seine weltweite Vormachtstellung bedroht. Es war wirtschaftlich einfach nicht mehr wettbewerbsfähig und hatte eine katastrophale Außenhandelsbilanz. (Man vergleiche die Situation der USA heute!) Das Deutsche Reich und die K&K-Monarchie hingegen konnten mit wirtschaftlichen Erfolgen glänzen und bauten ihren Einflussbereich mit friedlichem Handel aus. Mit dem Projekt
„Bagdadbahn“ war man auf dem Sprung, ein Gebiet von der Nordsee bis zum arabischen Golf unter deutscher Regie zu vereinigen, in dem „jeder erdenkliche Reichtum geschaffen werden konnte, das aber von einer Seemacht vollkommen unangreifbar gewesen wäre“, wie der englische Militärhistoriker Professor Laffan 1917 festgestellt hat.
Um ihre imperialen Ansprüche nicht aufgeben zu müssen, sahen die englischen Geostrategen nur einen Weg, den niederträchtigsten und schlechtesten aller möglichen: Das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn mussten durch Krieg zerstört und dezimiert werden. Der Mord am österreichischen Thronfolger in Serbien und der folgende Konflikt mit Österreich-Ungarn wurden zum Anlass genommen, an der Seite Serbiens in den Krieg einzutreten. Für Deutschland war das der Bündnisfall und es musste seinerseits England den Krieg erklären. (Vergleiche: Pearl Harbour/Japan/Deutschland/Bündnisfall/Kriegserklärung an USA)
England war in großer Zeitnot. Wäre die Bagdadbahn fertiggestellt worden, dann wäre die Position Englands im Nahen und Mittleren Osten und damit in seiner Kolonie Indien auf das Wohlwollen des Osmanischen Reichs angewiesen gewesen. Das Osmanische Reich war mit dem Deutschen in enger Freundschaft verbunden, aber für seine Entwicklung auf deutsche Hilfe angewiesen. Mit der Zerstörung des Deutschen Reichs konnten also gleich vielfältige Ziele erreicht werden. Die Zerschlagung des Osmanischen Reichs und die Auflösung des Vorläufermodells für ein vereintes Europa als Vielvölkerstaat: Österreich-Ungarn. England musste seinen Krieg gegen Deutschland vor Fertigstellung der Bagdadbahn beginnen.
Die englische Diplomatie war der deutschen weit überlegen. So konnte es gelingen, Russland und Frankreich zu einem Eintritt in diesen Krieg an der Seite Englands zu bewegen. Italien kam seinen Bündnisverpflichtungen gegenüber Deutschland/Österreich-Ungarn bei Kriegsbeginn 1914 nicht nach und erklärte seine Neutralität.
Schnell war für England absehbar, dass Deutschland/Österreich-Ungarn ohne weitere Verbündete nicht zu besiegen sein würde. Zu dieser Zeit hatte der amerikanische Präsident Wilson den Kongress noch nicht zum verfassungswidrigen Eintritt in den Krieg gegen Deutschland bewegen können. Also trat die „Entente“ unter der Führung Englands im Frühjahr 1915 an Italiens König heran. Man wusste um das alte Begehren Italiens bezüglich Südtirol/Trentino.
Es kann nicht besonders schwierig gewesen sein, Italien für einen Krieg gegen Österreich-Ungarn zu gewinnen, mit dem Versprechen, dass Südtirol/Trentino nach dem Sieg über Deutschland/Österreich-Ungarn Italien zugesprochen werden würde. Als Bonus und im Sinn der englischen Geostrategen wurde auch noch der Besitz von Triest versprochen. Österreich-Ungarn sollte seinen Zugang zum Mittelmeer verlieren.
Tausende Tote im Alpenkrieg waren die Folge dieses damals schon globalen Monopoly. Die Intrige Englands galt nichtsdestotrotz als „Erfolg“.
Nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg konnte die für England gar nicht günstige Lage gedreht und Deutschland der Friedensvertrag von Versailles aufgezwungen werden. 1919 wurden im Vertrag von Saint Germain Italien die Gebiete Trentino, Südtirol, das Kanaltal, das gesamte ehemalige österreichische Küstenland und ein Teil der Krain, die Stadt Zara und einige norddalmatinische Inseln zugesprochen. Alle diese Gebiete waren bis dahin friedlich prosperierend und überwiegend deutschsprachig.
Speziell mit der Übernahme Südtirols durch Italien zeigte sich für die Interessen Englands ein Problem: Die deutsche Sprache. Selbst unter massiven Anstrengungen und Repressalien Italiens blieben die Südtiroler deutsch.
Selbst das Verbot des öffentlichen Gebrauchs der deutschen Sprache in den 30er Jahren konnte das nicht ändern. Es verstärkte vielmehr den Hass der Südtiroler gegen die Italiener.
Interessanterweise hat Hitler mit der „Option“ für Südtiroler den Interessen Englands zugearbeitet, dieses Gebiet endgültig zu italienisieren. Die Südtiroler sollten ihre Heimat verlassen und in den deutschen Ostgebieten neu angesiedelt werden. An ihre Stelle wurden Italiener aus dem armen Süden verpflanzt. Nach 1945 wurde das weitgehend revidiert.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts war es das erklärte Ziel Englands, Deutschland wirtschaftlich und territorial zu dezimieren. Noch im Jahr 1989 schrieb der SUNDAY CORRESPONDENT:
„Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir die deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können.“
Um dieses wirtschaftspolitische Ziel nach dem Zweiten Weltkrieg erreichen zu können, wurden die Lehren von Südtirol umgesetzt. Die deutschen Ostgebiete wurden nicht einfach auf andere Länder verteilt. Um diese nachhaltig „vom deutschen Element zu reinigen“ (diese Formulierung steht so in den Potsdamer Verträgen!), mussten die Volksdeutschen vertrieben werden. Mit jeder anderen Handlungsweise, die viel Leid und Millionen Tote hätte verhindern können, wäre die Gefahr bestehen geblieben, dass weiterhin prosperierende deutsche Enklaven in diesen Gebieten existiert hätten. Es wäre eine Entwicklung nach Südtiroler Muster hin zu Autonomiegebieten wahrscheinlich gewesen.
Südtirol hat mit der Vollendung des Autonomiestatus 1992 seinen Frieden wiedergefunden. Aber es hat 70 Jahre des Hasses und viele Morde erleiden müssen. Für mich ist Südtirol eine der schönsten Gegenden der Welt. Die Menschen sind lebensfroh und freundlich, die Küche grandios. Südtirol ist ein abschreckendes Beispiel, was einem Land ohne jegliche Schuld durch imperial motivierte, menschenverachtende Intrige angetan werden kann.
Palästina? Zypern? Persien? (1944/52) Indien/Pakistan/Bangladesch/Kaschmir? Burma? Ägypten? Simbabwe? Irak? Afghanistan?
Eine lange Liste von Ländern mit Millionen Toten, die ohne das Einwirken des British Empire wahrscheinlich einen Weg in Frieden und Prosperität hätten gehen können, ließe sich schreiben.
Am Beispiel des Irak ist es nicht mehr wegzudiskutieren, mit welchen Lügen England, heute an der Seite der USA seine Feldzüge vor der Welt moralisch unangreifbar machen will. Aber, wer einmal lügt, dem sollte man nicht so ohne weiteres erneut Glauben schenken – auch was die Vergangenheit anbelangt. Mit meinem Buch
„England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ zeige ich auf, wie die befohlene Geschichtslehre in Deutschland die wahren Ursachen und Verursacher der großen Kriege auf den Kopf stellt. Wie mit geschickten Lügen und Propaganda Englands niedere Motive verborgen und anderen in die Schuhe geschoben werden. Auch den Juden.














