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Cannes, Monaco, Genua oder Triest, GT ist dabei. Regelmäßig berichten wir über die großen Shows der Messe-Arenen der Saison 2009/2010 - bis hin zur
Düsseldorfer boot im Januar 2010. Ein Millionenpublikum pilgert jedes Jahr zu solchen Ereignissen. Außerdem starten wir das neue
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste handelt über "
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Piraten ausweichen

- Judith und ihr Mann, Buchautor Soenke Roever.
Wegen der Piraterie vor Somalia segeln Judith und Soenke Roever ums Kap der Guten Hoffnung statt durch den Suezkanal zurück nach Europa.
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Dyne - ein Künstlerleben
Der Bursche ist 32, sieht aus wie 22 und ist verspielt wie andere mit 12: Dyne ist dabei ein Künstler von Rang. Der Mann, der Berlin bei so manchem internationalen Event schon bestens vertrat, hat auch bei den offiziellen Feiern zum Fall der Berliner Mauer natürlich einen Stein ins Stürzen gebracht - seinen persönlichen Mauer-"Stein". Lesen Sie
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Testtage in der Honda-Akademie in Erlensee
Erlensee. Hübsches Dorf. Kirche, Kneipe, keine Kurtaxe, trotzdem irgendwie ein Urlaubsort am Rand der Großstadt Frankfurt. Hightech? Fehlanzeige. Außer vielleicht in Gestalt zweier "Fotostudios", die die Polizei am Ortsausgang sowie in der Tempo-30-Zone fest installiert hat. Werden aber selten beansprucht, weil der staatliche Fotoservice einfach zu viel kostet.
Doch halt - was ist das: Wer in Richtung Autobahn fährt oder von dort kommt, streift ein eigenartiges "Gewerbegebiet". Ein großer Bau, modern, funktional, trotzdem sympathisch, überragt und dominiert eine flache Erdmulde am Rand der Marie-Curie-Straße 8-10.
Es ist die Honda-Akadamie: Der weltgrößte Motorenbauer stellt dort einmal im Jahr Fachjournalisten aus aller Welt Neuheiten und Tradition vor. Es wird alles diskutiert und Maß genommen, was qualmt, lärmt und stinkt, mit Benzin, Diesel, Strom oder Sonne betrieben wird. Ja, die Honda-Testtage sind so recht ein Fest für neugierige und technisch interessierte Meinungsmultiplikatoren - weil man vom Rasenmäher bis zum Coupé und Motorrad so ziemlich alle mit Motor betriebenen Novitäten der Firma Honda gassi führen darf. GT war natürlich dabei - lesen Sie im Folgenden die Berichte unserer Tester.
Honda CR-Z ist der erste Hybrid-Sportwagen
und fährt so gut wie er aussieht
Hybrid: Die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor steht bisher vor allem für grüne Fortbewegung - sanft, sauber und sparsam. Vergnügen bereiten Prius, Civic & Co. höchstens beim Vorbeifahren an der Tankstelle, weil sie sie so selten brauchen. Honda fügt dieser Freude am Sparen jetzt eine neue hinzu, eigentlich eine ganz alte: den Spaß am Fahren.
Anfang Juni kommt der CR-Z in die Schaufenster. Er setzt den sonst eher auf Nutzwert getrimmten kleinen Honda-Modellen ein neues Glanzlicht auf - ein Sportcoupé, gebaut für die Freude am Anschauen, Drinsitzen, Fahren. Und für das gute Gewissen: Der CR-Z ist der erste Hybrid-Sportwagen. Wer will, kann mit ihm bolzen mit 200 km/h - aber auf dem täglichen Büroweg auch mit dem Spatzendurst eines Kleinwagens dahinrollen, mit fünf Litern und 117 g/km CO2.
Viele, die CR-Z hören, assoziieren CRX: Mit diesem frechen Flitzer hatte Honda in den 80er/90er-Jahren großen Erfolg. Der CR-Z setzt seine Tradition fort: mit ganz ähnlichen Maßen, ganz ähnlicher Form, ganz ähnlichem Charakter - und zeitgemäßer Technik. Mit 4,08 Meter Länge ist er eine Handspanne kürzer als der VW Scirocco oder der neue Peugeot RCZ (womit gleich die wichtigsten Wettbewerber genannt sind). Die Sitzchen hinten taugen schon für Kinder nicht, erweitern aber beim Umklappen das Gepäckabteil von 225 auf 595 Liter.
Breit und flach sieht der CR-Z genau so aus, wie sich viele ihren kleinen Renner vorstellen. Über die zweigeteilte Heckscheibe zieht sich ein Spoiler - und ist ein arger Balken im Auge beim Blick in den Rückspiegel. Die Sitze passen zumindest bis zu mittelgroßer Statur wie angegossen. Dumm nur, dass die Lehne nach jedem Klappen neu eingestellt werden muss. Das Armaturenbrett sieht schick aus, wirkt mit seinen harten Kunststoff-Oberflächen allerdings nicht besonders edel. Und sagt deutlich, dass es zu einem Hybrid-Modell gehört: Das Hauptinstrument, kombiniert aus Drehzahlmesser und Tacho-Digitalzahl, leuchtet je nach Fahrmodus rot, grün oder blau, grüne Spritspar-Bäumchen sprießen.
Technisch entspricht der CR-Z weitgehend dem Honda Insight. Der Elektromotor wirkt so zu sagen als Kompressor, allein antreiben kann er nicht. Er bringt 10 kW/14 PS und 78 Nm Drehmoment, die sich mit den 84 kW/114 PS und den 145 Nm des Benzinmotors zur Systemleistung von 91 kW/124 PS und 174 Nm addieren. Letztere stehen bereits ab 1000 U/min an: Der CR-Z kommt im Gefühl munterer zur Sache als die 9,9 Sekunden, die für den 0 - 100 km/h-Spurt angegeben werden. Die Spitze (200 km/h) hat auf normaler Straße wenig Bedeutung. Den Spaß fördern der bei höheren Drehzahlen schöne Ton, das knackige Sechsganggetriebe und die kräftigen Bremsen. Beim Tritt auf ihr Pedal wird der Elektromotor wie üblich als Generator geschaltet. Er lädt die im Heck untergebrachte 101 Volt-Batterie. Eine Start-Stopp-Automatik ist Serie.
Gag sind drei Fahrprogramme zur Wahl: normal, sportlich (mit deutlich agilerem Ansprechen von Lenkung und Gaspedal) und Eco. Letztes drückt Temperament und den Verbrauch gleichermaßen: 5 Liter (und 117 g CO2) sind für ein solches Fahrzeug ein Wort. Das Sportprogramm kostet, wenn man es ausnutzt, erheblichen Zuschlag. Ein Diesel, zu haben sowohl im Scirocco als auch im Peugeot RCZ, kann es im Verbrauch aber ähnlich gut - und im Antritt sogar besser.
Der CR-Z ist so zu sagen ein Sportwagen mit Öko-Ticket. Junge, umweltbewusste Käufer wie gesetzte ehemalige CRX-Eigner werden ihn mit Interesse betrachten. Und ihn wählen, weil er so nett ist, die Hybrid-Technik ist angenehme Beigabe. Die 2000 Exemplare, die sich Honda für dieses Jahr in Deutschland vorgenommen hat, sollten jedenfalls keine Probleme bereiten. Auch nicht die Preise: Sie beginnen mit 21 990 Euro bereits mit erfreulich kompletter Ausstattung inklusive Klima-Automatik und MP3-Radio.
CR-Z - das kleine Coupé bringt
Autoenthusiasten so recht in Fahrt - die Fotos
Der Motorrad-Test - Eindrücke von der Vorserie
Die VFR1200F mit Dual Clutch Transmission
Die erste Sitzprobe auf der neuen VFR1200F mit Dual Clutch Transmission erzeugt in der linken Hand ein leicht frustrierendes Gefühl. Der automatische Griff zum Kupplungshebel geht ins Leere. Es gibt keinen! Sowohl von der Optik als auch bezüglich des normalen Rituals des prüfenden Griffs an den Kupplungshebel verlangt die neue VFR1200F mit dem Automatikgetriebe von Honda eine gewisse Gewöhnung. Der linke Griff sieht einfach etwas amputiert aus und das turnusmäßige Öffnen der linken Hand zum Kuppeln ist überflüssig.
Ein Big-Bike mit Automatik? 172 PS unter dem Hintern und keine Möglichkeit, die Kraftübertragung mit der Kupplung zu unterbrechen? Kein Schalthebel am linken Fuss, mit dem man den Leerlauf kontrollieren kann? Diesem Zustand nähert man sich erstmal mit Respekt. In einer gut platzierten Anzeige teilt die VFR1200F mit, ob und welcher Gang gerade aktiv ist. Also die Scheu überwinden und den Boliden starten. Es kann nichts passieren, denn das Starten des Motors bedingt, dass automatisch der Leerlauf aktiv ist. Aber jetzt geht’s los: Anfahren ohne Kupplung. Was für den Rollerfahrer schon fast selbstverständlich ist, ist für den altgedienten Fahrer von Power-Bikes eine neue Erfahrung. Einfach Gas geben und die VFR1200F setzt sich so sanft in Bewegung, wie es von der rechten Hand angefordert wird.
Nach wenigen Metern, wenn die Automatik durch die ersten Gänge gewechselt hat, beginnt man zu verstehen, was Rollerfahrer schon lange begeistert. Die Automatik zieht die VFR1200F sanft und unauffällig auf die gewünschte Geschwindigkeit. Und wie! Bei den Gangwechseln arbeiten die zwei Kupplungen so perfekt zusammen, dass der erwünschte Schub unter dem Hintern eine ununterbrochene Beschleunigungsorgie erzeugt. Binnen kürzester Zeit ist der reflexartige Griff zur Kupplung nur noch Geschichte. Motorradfahren mit dem Doppelkupplungsgetriebe der VFR1200F von Honda ist eine neue Dimension. Motor? Reichlich vorhanden. Das ist alles. Die Kontrolle der Geschwindigkeit ist reduziert auf die rechte Hand. Gas und Bremse. Beides in atemberaubender Dimension.
Die Bremse ist intelligent programmiert. Mit ABS – natürlich. Mit dem Ziehen des Handbremshebels werden beide Bremsen aktiviert. Vorne und hinten – in ausgewogener Verteilung, die eine zu starke Entlastung des Hinterrads zuverlässig verhindert. Das Treten der Fußbremse ist überflüssig und wird wohl nur noch reflexartig erfolgen. Die Bremswirkung ist wirklich beeindruckend.
Mit der neuen VFR1200F von Honda kann sich der Fahrer auf das pure Fahren konzentrieren. Für größere Touren ist das sehr angenehm. Aber man kann auch in den manuellen Modus wechseln. Das ist wiederum gewöhnungsbedürftig. Was für die Formel 1 Boliden schon lange Usus ist, kann jetzt auch mit der neuen Honda erlebt werden. Zwei kleine Hebel am linken Griff erledigen alles, was zu einem Gangwechsel nötig ist. Einfach Hebel mit dem Daumen oder Zeigefinger leicht drücken, und schon ist der gewünschte Gang drin. Unmerklich hat sich der Wechsel vollzogen. Und auch in diesem Modus muss beim Anhalten nichts gemacht werden. Einfach stehenbleiben. Und nur etwas Gas geben, und schon bewegt man sich weiter. Wie gesagt, gewöhnungsbedürftig, aber an diesen Luxus gewöhnt man sich schnell.
Die VFR1200F von Honda ist als Grand-Tourer konzipiert. Mit Packtaschen und leichter Verkleidung. Die Sitzposition ist angenehm und entspannt. Das allgemeine Handling ist das einer Tourenmaschine. Wer zum Beispiel eine Fireblade gewohnt ist, wird die spielerische Leichtigkeit vermissen, die diese vermittelt. Aber in der Leistung nehmen sich die beiden wenig. Vor allem die Automatik mit dem Doppelkupplungsgetriebe und der damit verbundenen kontinuierlichen Beschleunigung könnte der VFR1200F sogar einen Vorsprung bieten. Die Automatik ist so intelligent, dass sie weiß, wann eine Kurve durchfahren wird. In diesen Situationen führt sie Gangwechsel nur durch, wenn diese absolut unumgänglich sind. Das merkt man in der Praxis nicht, aber das Wissen darum macht es noch leichter, diese Art des Motorradfahrens nicht mehr missen zu wollen.
Meine Testmaschine war ein Vorserienmodell. Bei aller Begeisterung für die neue Getriebetechnik habe ich doch noch einen Mangel entdeckt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten – Ortsdurchfahrten oder Stadtverkehr – verursacht der Gaswechsel ein kräftig spürbares Rucken. Das Spiel in der Kraftübertragung ist zu groß oder der Gasgriff zu giftig. Hätte ich eine Beifahrerin gehabt, so hätte ich mich dauernd darüber freuen können, wie sie mir ihre Gegenwart mit kräftigem Klopfen ihres Helms an meinen bestätigt. Aber die Ingenieure von Honda haben mir versichert, dass sie dieses Problem bis zur Einführung der Serie beseitigt haben werden. Ich werde das dann testen und darüber berichten.
Honda ist es mit dem Doppelkupplungsgetriebe gelungen, eine neue Dimension in der Antriebstechnik für Big-Bikes aufzulegen, die sicher als Maßstab für die Zukunft gesehen werden muss. Sobald die Serienmodelle den allerletzten Schliff erhalten haben, wüsste ich nicht, was man sich für einen Grand-Tourer noch wünschen könnte.
Honda motorisiert alles, was mobil macht
In einem umfangreichen Katalog stellte Honda zu den Testtagen in Erlensee das komplette Industrie-Programm 2010 vor. Alles, was mobil und unabhängig macht, wird von dem weltgrößten Motorenhersteller ausgestattet: Stromerzeuger, Wasserpumpen für Frisch- und Schmutzwasser, Allwegtransporter.
Der japanische Weltkonzern produziert für die Gärten des Globus Geräte wie Mulchhäcksler, Rasenmäher, Rasentraktoren, Wiesenmäher, Einachsschlepper, Heckenscheren, für Boote auf Seen und Meeren Bootsmotoren vom 2,3 PS-4-Takt-Außenborder für den Angelkahn bis zum zum 225-PS-4-Takt-Außenbord-Giganten, den sich die Küstenwachen der Welt an ihre schnellen Boote hängen - oder aber auch die Schmuggler der Welt, die den Küstenwachen entkommen.
Honda hat Schneefräsen, Laubbläser und Motorsensen - und motorisiert sogar Roboter. Asimo etwa heißt der modernste, humanoide Roboter der Welt - und der wird sogar bereits serienmäßig hergestellt. Mit dem über Ketten laufenden Allwegtransporter werden Chargen an Material zu den Baustellen und in die Weinberge der Welt transportiert. In der Forst- und Landwirtschaft sowie im Gartenbau sind die Ladepritschen geschätzte Arbeitskräfte.
Die Stromerzeuger surren so leise wie ein Bienenstock vor sich hin und können mit ihrer Leistung die wichtigsten Geräte von Privathaushalten oder auch von ganzen Kliniken verzugsfrei in Betrieb halten - sobald der Strom des Stromversorgers einmal nicht mehr fließt.
Das Neueste von Honda ist ein Blockheizkraftwerk für den privaten Gebrauch, das Strom und Warmwasser liefert. Nicht größer als eine normale Therme, kann sich die Investition bereits nach wenigen Jahren selbst für ein Einfamilienhaus lohnen. GT wird demnächst über einen Testbetrieb dieser modernen Möglichkeit zu mehr Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz berichten.
Den Katalog zum Industrie-Programm 2010 können sich Interessenten bei der Kundenzentrale von Honda Deutschland bestellen (Postfach 20 02 22, D-63077 Offenbach).
Mit V-Max über den Rasenmäher-Parcours

- Testtage ... die Chance schlechthin für einen rasanten Test mit dem neuesten Rasentraktor. Ab ca. 5.600 Euro kann man aufsitzen und zentimetergenau die Rasenkante trimmen.
Dozenten und Gastgeber der Testtage
Fruchtbar sind die Honda-Testtage vor allem auch wegen der sehr qualifizierten Trainer, die dem Fachpublikum zur Verfügung stehen. Ob Klaus Jarmatz, Direktor des Biosphärenreservats Schaalsee und Untere Elbe, der über eine fünfjährige Partnerschaft von großer Nachhaltigkeit mit Honda referierte, ob Techniker, die den Wirkungsgrad der Bootsmotoren erläutern oder das Blockheizkraftwerk, ob Motorradprofis oder Autoingenieure, allenthalben helfen Spezialisten beim Verständnis der Philosophie des weltgrößten Motorherstellers Honda. Initiiert und geleitet werden die Testtage von Alexander Heintzel, dem Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Honda Deutschland GmbH.
Silvretta Classic: Honda fährt für GT im FCX Clarity bei der E-Rallye
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