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GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
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Moderation:
Rena Larf.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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Kehren die alten Auto-Kennzeichen zurück?
Eine Studie der Hochschule Heilbronn
Bürgerbefragung „Initiative Kennzeichenliberalisierung” in Wittstock, Calau und Luckenwalde
- Umfrage zu Kennzeichen-Wünschen am 20., 27. und 29. Oktober 2011.
- 25.000 Personen in über 111 deutschen Städten wurden bereits befragt.
- Prof. Dr. Ralf Bochert: Kostenneutrale Lösung der Wiedereinführung auslaufender Kennzeichen.
Eine Vielzahl deutscher Städte und Gemeinden hat in den vergangenen 40 Jahren ihr Kfz-Kennzeichen verloren. Grund waren die zahlreichen Um- und Neustrukturierungen der Landkreise.
Nach Ansicht von Prof. Dr. Ralf Bochert von der Hochschule Heilbronn verzichten diese damit auf ein wichtiges Identitätsmerkmal. Selbst die wirtschaftliche und touristische Vermarktung gestalte sich, dem Leiter der Fachgebiete Volkswirtschaftlehre und Destinationsmanagement im Studiengang Tourismusmanagement zufolge, wesentlich schwieriger.
„Städte verlieren mit dem eigenen Kfz-Kennzeichen ein Stück ihrer Außenwirkung. Auch wenn es sich nur um zwei oder drei Buchstaben handelt, entscheidend ist nicht zuletzt die Wertigkeit des Trägermediums. Das Kulturobjekt Automobil erhöht die Bedeutung von Kennzeichen um ein Vielfaches,“ sagt Bochert.
Initiative „Kennzeichenliberalisierung“: Das Recht auf die eigene Identität
Daher hat der engagierte Wissenschaftler 2010 die Heilbronner Initiative „Kennzeichenliberalisierung“ gegründet: „Die Wiedereinführung bereits verschwundener Kfz-Kennzeichen ist heute ohne weiteres möglich.“ Als Modell schlägt er die kostenneutrale Lösung des Main-Kinzig-Kreises in Hessen vor, wo die kreisangehörige Stadt Hanau durch das Kennzeichen HU, das übrige Kreisgebiet jedoch durch MKK repräsentiert wird: „Mehrere Kennzeichen in einem Landkreis ist ein Königsweg, der ein kleinräumigeres Zugehörigkeitsgefühl auch in den großen Kreiszuschnitten ermöglicht.“ Die harmonische Zusammenarbeit auf Kreisebene werde durch diese Möglichkeit gestärkt. Die Erhaltung von Kennzeichen sei also keine Frage des Könnens, sondern des politischen Willens, sagt Bochert. „Ich sehe, auch wenn das etwas pathetisch klingt, durchaus ein Recht auf den eigenen Namen im Kennzeichen, das den Städten genommen werden soll“, so Bochert, „man kann sich ein wertvolles identitätsstiftendes Symbol sichern.“
Umfrage im Herbst 2011: Hochschule Heilbronn befragt Bürger zu Kennzeichen-Wünschen
Um heraus zu finden, wie die jeweilige lokale Bevölkerung zu dieser Idee steht, wurden dazu bereits in den Jahren 2010 und 2011 mehr als 25.000 Personen in über 111 deutschen Städten im Rahmen des Projekts befragt. Die Ergebnisse waren: Die große Mehrheit von gut 73 Prozent der Befragten in den Städten äußert den Wunsch zur Rückkehr zu ihrem Altkennzeichen, zwölf Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der aktuellen Situation aus. Auffällig stark ist der Wunsch zur „Reform der Reform“ in den neuen Bundesländern vorhanden.
Je kürzer der Kennzeichenverlust zurückliegt, desto mehr Befürworter gibt es. „Diese Ergebnistendenz in den neuen Bundesländern war zu erwarten. Überraschend ist jedoch, dass zwei Drittel der Befragten in den alten Bundesländern, wo die Gebietsreformen zum Großteil bereits in den 1970er Jahren durchgeführt wurden, ebenfalls zu ihrem Altkennzeichen zurück wollen.
Dies zeigt, welche Langfristigkeit das Thema hat“, so Bochert. Vor allem die deutliche Zustimmung der jüngsten Altersgruppe von 16 bis 30 Jahren fällt auf: Offensichtlich besteht ein eindeutiger Wunsch bei jungen Menschen nach Verortung in Ihrer Stadt. Das detaillierte Ergebnis der Befragung kann bei Prof. Dr. Ralf Bochert per E-Mail an bochert@hs-heilbronn.de angefordert werden.
Angesichts der großen Resonanz und der offensichtlichen Relevanz des Themas wurde das Forschungsprojekt nun erweitert. Bochert: „Wir sind gespannt, ob sich die Ergebnisse bestätigen – gleichzeitig möchten wir unsere Datenlage durch zusätzliche Interviews weiter verbessern.“
Die Termine in Wittstock, Calau und Luckenwalde
In Wittstock, Calau und Luckenwalde wird ein Team der Hochschule Heilbronn die Bürger zu ihren Kennzeichen-Wünschen an folgenden Terminen befragen:
Wittstock: 20. Oktober, ab 9.30 Uhr auf dem Marktplatz
Calau: 27. Oktober, ab 9.30 Uhr auf dem Marktplatz
Luckenwalde: 29. Oktober, ab 9.00 Uhr auf dem Markt
Dies sind die 134., 140. und 142. Stadt bundesweit, in der diese Befragung im Rahmen des Projekts stattfindet.
Landkreiszuschnitte und –aufgaben werden nicht infrage gestellt:
Die Umfrage soll Städten die Möglichkeit bieten, mit einem eigenen Kfz-Kennzeichen ihrem Markenwert neuen Ausdruck zu verleihen. „Fällt das Votum der Bürger für die Wiedereinführung des alten Kennzeichens positiv aus, wird damit aber nicht die Aufgabenverteilung und die verwaltungsbezogene Einheit der Landkreise infrage gestellt,“ unterstreicht Bochert. Schlussendlich seien die Entscheidungen, wenn man um den Bürgerwille wisse, dann auf der politischen Ebene zu treffen.
Inzwischen sei allerdings bereits eine klare politische Tendenz auszumachen, nach der die Projektidee in vielen Bundesländern positiv getragen werde.
Insbesondere die Entscheidungen der Verkehrsministerkonferenzen am 6. April 2011 und am 6. Oktober 2011, eine Lockerung der entsprechenden Vorschriften der Fahrzeugzulassungsverordnung anzustreben, eröffne nun realistische Chancen für eine Umsetzung der Idee mehrerer Kfz-Kennzeichen in einem Landkreis. 140 deutsche Städte haben sich seit Beginn des Projekts inzwischen durch Stadt-/Gemeinderatsbeschluss für das eigene Kennzeichen ausgesprochen bzw. sich eindeutig zugunsten der Idee durch Unterzeichnung von Positionspapieren positioniert.
Weitere Informationen zur Heilbronner Initiative:
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-656 / 0162 8232511,
Prof. Dr. Ralf Bochert, Hochschule Heilbronn, Internet: www.hs-heilbronn.de
Projektteam Heilbronner Initiative:
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-540.
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Julia Mehrens,
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Heike Wesener.












