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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

Mit Kuhnle-Tours sind Sie europaweit unterwegs. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterSüdtirol - Wandern. Immer.

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Bilder und mehr:

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Mehr im Öffnet internen Link im aktuellen FensterRessort Bücher in GT

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Rote Chance für Hamburg? - Schwarz-grün gescheitert

Kommentar von Rena Larf
04.12.2010

Sensationelles Wochenendergebnis in Hamburg: Die Grünen sind am Wochenende aus dem Koalitionsbündnis ausgestiegen.

Wen wunderts? Immer wenn es um die Wurst geht, drehen Die Grünen ab.

Ich bin wohl nicht die einzige Hamburgerin, die sich in den letzten Jahren gefragt hat, was da eigentlich politisch in der Hansestadt abgeht.

Okay, dass der erste Mann in der Stadt ein schwuler Bürgermeister war, kann sich nicht nur Berlin leisten. Dass er aus der CDU kam, tat dem seit jeher „roten Hamburg“ doch schon sehr weh.

Auch wenn man objektiv zugeben muss, dass Ole von Beust hanseatischer als Ortwin Runde daher kam und viel bewegt hat für die große Metropole an der Elbe. Der Kitt für die Bündnisse jedweder Couleur war im vergangenen Jahrzehnt nicht die CDU sondern die One-Man-Show eines Ole von Beust. Zumindest was den eigenen Machterhalt anbelangt. Ob Schillpartei oder die Grünen, - alles nur ein politisches Kalkül, um das christlich-demokratische Dilemma im Zaun zu halten und dafür dem kleineren Koalitionspartner die Schuld in die Schuhe schieben zu können?

Nein, es war auch ein bisschen Ausstrahlung, Auftreten, Aussenden, Ausweg.

Ole war einer, den man euphorisch beklatschen und bewundern konnte.

Was aber in den letzten zweieinhalb Jahren hier zwischen schwarz-grün auf Landesebene stattfand, konnten selbst die Schwarzwähler noch die Grünen wirklich gutheißen.

Das Kopfschütteln in Hamburg nahm von Woche zu Woche zu.

Da verkaufte sich die GAL von Anfang an. Das Kraftwerk Moorburg, Elbvertiefung, Schulreform, Elbphilharmonie. Der kleine Mann auf der Straße bekam das Kotzen, wenn er morgens seine MOPO oder BILD aufschlug und Christa Goetsch oder Anja Hajduk in der Zeitung sah.

Der konservativere Bürgermeister Christoph Ahlhaus, den ich im Rathaus selbstredend erleben durfte, hat das Nachsehen. Einen Scherbenhaufen kann der CDU-Mann auf die Schnelle nicht flicken, einen maroden Haushalt nicht sanieren. Leid tut es mir um ihn.

Denn er ist keiner mit ein bisschen Ausstrahlung, Auftreten, Aussenden, Ausweg.

Keiner, den man euphorisch beklatschen und bewundern kann, auch wenn er rhetorisch gut drauf ist.-

Auch wenn ich mich freuen würde, wenn Hamburg wieder - wie in alter Tradition - rot wählen würde. 41 Prozent kreisen momentan durch die Presse.

Wird ein Olaf Scholz die Belange der Hansestadt regieren und retten können?

Wohl kaum. Denn eins muss man Ole lassen: seine One-man-Show entsprach dem, was man in der Machtpolitik und in der Geschichte immer wieder erlebt und erleben wird.

Politik lebt von charismatischen Politikern. Von Aura und Ausstrahlung, von dem berühmten gewissen Etwas. Denen vergibt man auch jedes Haushaltsloch.

Neuwahlen werden für Februar 2011 gefordert.

Wer soll da sein Gesicht erfolgreich in die Kameras halten und Hamburger Geschichte schreiben?

Nicht nur die CDU ist personell am Ende.

Armes Hamburg!

 

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