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Medienberater gesucht
GT – das deutsche Online-Magazin für Politische Kultur – hat Vakanzen für Medienberater. Wenn Sie über gute Kontakte in die werbungtreibende Wirtschaft verfügen, über Kenntnisse der Marktes der Online-Medien sowie ihrer Möglichkeiten und Spaß an einer innovativen Arbeit haben, schreiben Sie an: GT- Verlagsleitung, mail@gt-worldwide.com
Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.
Moderation:
Rena Larf.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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Dummheit des Diktats: Der G8-Klima-Beschluss
Von Peter Haisenko
Das muss man sich einmal ausmalen: Da sitzen die Staatschefs der acht mächtigsten Industrienationen als Gäste des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi tagelang beisammen und debattieren über alles, nur nicht über Wirtschaft. Entsprechend gibt es natürlich auch keine Resultate. Um das aber zu verschleiern, wird eines quasi herbeigezaubert: Es wird als G8-Beschluss verkündet, die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen. Nach Spaziergang durch das vom Erdbeben zerrüttete Städtchen L’Aquila legen die Mitglieder dieses weltweit elitärsten Klubs bestgedresster Marionetten damit nichts anderes vor, als eine offensichtlich genetisch manipulierte Version der Geschichte um des Kaisers neue Kleider.
Da werde ich vor lauter Ärger mal ausdrücklich professoral: Grenzwerte festzulegen, verehrte Herrschaften, ist nur dann sinnvoll, wenn man sich nicht scheut, Mittel zur Einhaltung vorzugeben und festzuschreiben. Wenn die G8 wirklich etwas für das Klima tun wollten, müssten sie mit tragfähigen Beschlüssen alle Player in diesem Spiel verpflichten, das Menschenmögliche dafür zu tun. Und zwar sofort! Mit der Festlegung eines Grenzwerts aber geschieht genau das Gegenteil – denn diese wachsweiche Floskel sagt nichts anderes als: Wir wissen, dass wir etwas tun sollten, aber wir wissen weder was, noch wie, noch wie wir die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut bringen können. Also werden wir wieder einmal gar nichts anderes tun müssen, als die Welt mit unsinnigen déja-dit ruhig zu stellen.
Wäre das Fazit nicht so peinlich, müsste man lachen: Die Konferenz der G8 in Italien hat nicht nur keine Ergebnisse gebracht, sondern überdies auch nicht im mindesten verstanden, dies zu vermitteln. Stattdessen wird eine Pressemeldung durch die Medien wie eine Hirnwäsche geflutet, die das globale Brain ganz offensichtlich weichspülen will.
Die G8 beschließen, die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen … sind die Staatschefs Götter?
Was, frage ich mich, wird wohl passieren, wenn sich die Temperaturen nicht an den Beschluss halten? Werden die Götter sie in den Hades schicken? Wird der Verkauf von fossilen Brennstoffen verboten? Werden Sonnenflecken verboten? Dürfen wir am Ende nicht mehr atmen?
Nichts! Gar nichts wird geschehen, wenn die Temperaturen im globalen Schnitt um 2 Grad steigen. Der „Beschluss“ ist das Papier nicht wert, auf dem er steht, da in dem dissonanten Konzert der G8-Egomanen keine Instrumente zugelassen werden, ihn durchzusetzen.
Das wissen die Damen und Herren in des Kaisers neuen Kleidern natürlich auch. Genauso, wie sie wissen, dass die Empörung der Schwellenländer und der Dritten Welt ob der G8-Arroganz von Vorschriften in deren Staatshoheit hinein mehr als berechtigt ist.
Trotzdem jubeln sie ihr „Resultat“ in die Welt.
Sie versuchen damit zu verschleiern, dass sie ihr Gehalt nicht Wert sind. Das allerdings gibt den Demonstranten Recht, die – wie bei jedem Gipfel dieser besonderen Art von Arroganz – im Vorfeld schon gegen diese offizielle Fettlebe auf Kosten der Ressourcen der Natur demonstrieren.
Wenn nun ausgerechnet Öko-Freaks sogar im Fernsehen vor die Mikros gezerrt werden, die dort hecheln dürfen, die G8 habe einen „Schritt in die richtige Richtung“ getan, so schreibe ich dies der ideologischen Verblendung einer obamavernarrten, überbordenden Verblödung unserer bereits jetzt um mindestens zwei Grad zu warmen Welt zu.
Langsam sarkastisch werdend, lehnen wir uns also zurück und schauen dem Treiben in der Arena zu: In einer Arena, in der die Götter der acht mächtigsten Industrienationen sich selbst entmachten, der Natur befehlend, was diese zu unterlassen hat. Hin und wieder den Schweiß von der Stirn wischend, fragen wir uns gelegentlich allerdings, warum diese Herrschaften der Klimaerwärmung nicht schon bei einem Grad Einhalt gebieten.
Halten die nebenher etwa noch Anteile an einem Speiseeis-Konzern?
GT 09-07-2009
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