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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Die Welt ist ein Buch. Das Neueste ist von Klaus Meierotto. Der Ex-Verkaufsberater der Mercedes-Benz-Niederlassung München hat mit dem Buch „Nicht jeder Stern hält was er verspricht“ ein bemerkenswertes Werk über Unternehmenskultur bei Daimler verfasst. Er wendet sich an Leser, die an den Machenschaften innerhalb der Deutschen Wirtschaft interessiert sind. Was sich hinter den Kulissen der Vorstands- und Chefetagen, aber auch zwischen den ständig unter Druck stehenden Mitarbeitern und Kollegen abspielt, liest man bei Klaus Meierotto.
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Ford Focus RS500 - das schwarze Biest
Ford-Gründer Henry der Einzigartige wird im Autohimmel seine blitzhelle Freude haben, heute, beim schwarzen Teufel, ja, die wird er haben, wenn er herab auf die Erde schaut! Nicht nur, weil der RS500 schwarz ist, sondern vor allem, weil er einzigartig ist - fast so eine Art Tin Lizzy Evolution 2010. Oder besser: Revolution 2010.
Black Devil, wie er direkt der Hölle entsprungen sein könnte, faucht unterm durchgetretenen Gaspedal so giftig auf, dass man die Herkunft der Urgewalt des Motors dieses Spitzensportlers ganz gewiss nicht einer der weltweit traditionsreichsten Automarken zutrauen würde, wenn, ja, wenn es nicht blaurot auf mattschwarz allenthalben auf Karosserie, Türeinstieg und sogar auf den blutroten Schalensitzen klipp und klar und unmissverständlich vermerkt wäre: RS500 ist ein Ford. Fort also mit allen Vorurteilen vom Lord im Ford und vom Opi auf dem Weg zu Obi ... das schwarze Biest verdient den gründlichen und fundierten Fahrtest eines Vollprofis.
Freuen Sie sich darauf - Ralf Schütze hat das Black Beast und alle seine gewaltigen Kräfte aus der Hölle befreit und nach allen Regeln der Kunst um spitze Kehren gezirkelt, über Pisten geheizt, bis der Asphalt Feuer fing.
Für GT erzählt Schütze, einer der profiliertesten Motor-Journalisten in Deutschland, wie die Profis von Ford die Hölle auf Erden und den schwarzen Teufel gezähmt und dabei sogar noch Hörner und Hufe geschärft haben.
Einblicke in den höllischen Schlund der Ford-Machenschaften
Als jüngste und leistungsstärkste Version des Ford Focus RS markiert die RS500 getaufte Sonderedition den Höhepunkt der Modellgeschichte des kompakten Hochleistungssportlers. Der 257 kW (350 PS) starke Solitär feierte seine Weltpremiere auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig. Seine Modellbezeichnung erklärt sich aus der strikten Limitierung des Sondermodells auf 500 Exemplare, die ohne Ausnahme für den freien Verkauf bestimmt sind und jeweils eine Editionsplakette mit der individuellen Produktionsnummer erhalten. Ford bietet den RS500 ab 46.050 Euro an.
Kern des spektakulären Fronttrieblers ist sein Fünfzylinder-Turbomotor. Er besitzt ebenso wie die Serienversion einen Hubraum von 2,5 Litern, übertrifft dessen Kraftpotenzial – 224 kW (305 PS) – allerdings um 15 Prozent. Zugleich spiegelt sich das Leistungsvermögen des Ford Focus RS500 im Auftritt wider. Mattschwarze Folie auf schwarzmetallischem Lack! 19-Zoll-Leichtmetallfelgen.
„Wir wollten das Produktionsende der aktuellen und vielfach gelobten Modellgeneration des Ford Focus RS mit einer ganz speziellen Variante krönen.“ Wer das Auto je gesehen, seinen Motor gehört hat, wird diese Worte von Joe Bakaj, Vizepräsident Produktentwicklung Ford Europa, fast schon als spießig empfinden. „Angesichts seiner begeisternden Optik und den atemraubenden Leistungsdaten haben wir keinerlei Zweifel, dass der RS500 schnell eine große Fan-Gemeinde finden und uns von Sportwagen-Enthusiasten förmlich aus den Händen gerissen wird. Dieses Modell setzt die lange Tradition herausragender RS-Fahrzeuge nahtlos fort und ist ein würdiger Vertreter der traditionsreichen Bezeichnung RS500 – die dank der eindrucksvollen Karriere des legendären Ford Sierra RS500 Cosworth, der in den späten 80er Jahren den Tourenwagensport dominierte, schnell zu einem Synonym für Erfolg aufgestiegen ist.“ Das sagt Bakaj noch - und schweigt. Besser ist. Denn der RS500 ist bereits ausverkauft.
Das Sondermodell RS500 markiert das bevorstehende Produktionsendes der aktuellen Ford Focus RS-Generation, die Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Statt der prognostizierten 7.000 bis 8.000 Einheiten werden bis September 2010, wenn die Produktion im Ford Werk Saarlouis ausläuft, mehr als 11.000 Exemplare vom Band gerollt sein. Im Gegensatz hierzu bleibt die Auflage des Sondermodells RS500 strikt auf 500 Stück limitiert. Dabei verfügt jeder einzelne Ford Focus RS500 über eine Metallplakette în der Mittelkonsole, auf der per Hand die jeweilige Seriennummer zwischen 001 und 500 eingraviert wird. Die Fertigung der für 20 europäische Märkte vorgesehenen Edition ist gestartet - natürlich ebenfalls in Saarlouis.
Wen wundert's? Ford erwartet, dass das Interesse am RS500 das begrenzte Angebot deutlich übersteigen wird. Die 500 Fahrzeuge werden gemäß der in den einzelnen Ländern prognostizierten Nachfrage auf die 20 vorgesehenen Märkte verteilt. Der Ford Focus RS500 zeichnet sich auf diese Weise durch eine garantierte Exklusivität aus. Dies gilt erst recht in jenen Ländern, für die nur ein verhältnismäßig kleines Kontingent bereitsteht.
Leistungssteigerung auf 257 kW (350 PS)
Basis des Ford Focus RS500-Antriebs ist der aufgeladene, 224 kW (305 PS) starke 2,5-Liter-Duratec-Fünfzylinder des Ford Focus RS. Alle Modifikationen zielten auf eine Mehrleistung vor allem im mittleren und oberen Drehzahlbereich ab, ohne Einbußen in puncto Durchzugskraft und Ansprechverhalten bei niedrigen Touren hinzunehmen. Ergebnis: Die Höchstleistung stieg um 33 kW (45 PS) auf 257 kW (350 PS) und liegt bereits bei 6.000/min statt bei 6.500 Touren an. Das maximale Drehmoment wuchs von 440 auf 460 Newtonmeter (Nm), die über ein breites Drehzahlband von 2.500 und 4.500 Umdrehungen zur Verfügung stehen.
Erreicht haben die Motoreningenieure von Ford dieses Ergebnis durch umfangreiche Detailmodifikationen, die vor allem den Gaswechsel und den Verbrennungsprozess in den Zylindern in den Mittelpunkt rückten. Dies umfasst zum Beispiel einen deutlich größer dimensionierten Ladeluftkühler, der eine höhere Verdichtung ermöglicht, einen modifizierten Luftfilter, ein im Durchmesser vergrößertes Fallrohr der Abgasanlage, eine leistungsstärkere Benzinpumpe sowie eine angepasste Motorsteuerung. Ergebnis: Der Ford Focus RS500 sprintet – so vorläufige Daten – in nur 5,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h.
„Die optimierte Sauerstoffzufuhr des Motors ermöglichte eine deutliche höhere Kraftentwicklung, ohne dafür den Ladedruck übermäßig heraufsetzen zu müssen“, erläutert Herrmann. „Trotz der größeren Leistung erreicht der Fünfzylinder in puncto Fahrbarkeit, Verbrauch und Emissionen das hohe Niveau des serienmäßigen Ford Focus RS.“
Sportwagen-Enthusiasten bauen für Sportwagen-Enthusiasten
Der Motor des Ford Focus RS500 entstand in den Händen des Ford TeamRS und des Entwicklungspartners Revolve Technologies – externe Technologie-Entwickler, die seit langer Zeit unter dem Markennamen Mountune mit Ford im Bereich Leistungssteigerungen kooperieren. Durch das gemeinsame Entwicklungs- und Testprogramm stellten die Ingenieure sicher, dass der 257 kW (350 PS) starke 2,5-Liter-Fünfzylinder die angestrebten Leistungsdaten liefert und auch in puncto Haltbarkeit sowie Servicefreundlichkeit die hohen Erwartungen der Ford RS-Kunden erfüllt.
Die umfangreichen, bereits für den 224 kW (305 PS) starken Basismotor des Ford Focus RS entwickelten Modifikationen – darunter eine überarbeitete Zylinderkopfdichtung, extrem haltbare metallbeschichtete Zylinderbohrungen sowie optimierte Kolben und neue Pleuel – ermöglichen, dass trotz der gesteigerten Leistung keine weiteren mechanischen Änderungen vorgenommen werden mussten.
Frontantriebs-Fahrwerk
Ebenso wie der Ford Focus RS setzt auch der kraftvollere RS500 auf die charakteristische „Revo“-Vorderachse mit ihren zweigeteilten Achsschenkeln, der speziell entwickelten Differenzialsperre von Quaife sowie einer breiteren Spur. Ergebnis: reduzierte Antriebseinflüsse in der Lenkung, erhöhte Agilität und Kurvenwilligkeit sowie eine verbesserte Traktion. Dieses Radaufhängungs-Layout gewährt den Fahrwerksspezialisten so umfangreiche Einstellmöglichkeiten, wie sie sonst nur Doppel-Querlenkerkonstruktionen offerieren, und ist prägend für die eindrucksvolle Dynamik dieser Highperformance-Modellfamilie. Auch die Hochleistungs-Bremsanlage und die 19-Zoll-Räder mit Breitreifen im Format 235/35 R 19 stammen vom Basis-RS. Die rot lackierten Bremssättel und die markant schwarzen Leichtmetallfelgen allerdings sind exklusiv dem RS500 vorbehalten.
Performance-Tests bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit
Angesichts des extremen Leistungspotenzials des Ford Focus RS500 konzentrierte sich das Entwicklungs- und Testprogramm des Sondermodells vor allem auf seine Qualitäten auf der Rennstrecke. Dies umfasste zum Beispiel auch extreme Ausdauertests auf der Nordschleife des Nürburgrings. Unterstützt durch drei Werksrennfahrer von Ford absolvierten die Ingenieure des Ford TeamRS einen Nonstop-Marathon über 10.000 Kilometer – vergleichbar mit zehn aufeinander folgenden Teilnahmen an dem legendären 24-Stunden-Rennen in der „Grünen Hölle“.
„Ambitionierte Sportfahrer sollen den Ford Focus RS500 auch auf der Rennstrecke am Limit bewegen können, ohne sich dabei Gedanken über die Dauerhaltbarkeit des Fahrzeugs machen zu müssen“, betont Matthias Tonn, Chefentwickler des Ford Focus RS500. „Dafür mussten wir unsere Standardtests erweitern und das Editionsmodell bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringen. Nach 500 Nordschleifen-Runden am Stück sind wir von seiner Zuverlässigkeit überzeugt und von seiner Performance begeistert: Talentierte Fahrer können mit dem Ford Focus RS500 auf dem Traditionskurs sogar die Rundenzeit-Schallmauer von acht Minuten durchbrechen.“
Mattschwarz. Einzigartig.
Bereits der Ford Focus RS hinterlässt Eindruck. Der RS500 spitzt diesen Auftritt durch seine Folierung in Mattschwarz dramatisch zu. Dieser Look wird kontrastiert von schwarzglänzenden 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und der hochglanzschwarzen Oberfläche für den trapezförmigen unteren Lufteinlass, die dazugehörige vordere Spoilerlippe, den doppelblättrigen Heckflügel und den sogenannten Venturi-Tunnel, der den Luftfluss unter dem Fahrzeug kontrolliert. Farblich gezielt gesetzte Applikationen wie die roten Bremssättel, die blauen RS-Logos sowie das blau-weiße-rote RS500-Emblem am Heck unterstreichen den einzigartigen Stil dieses Modells zusätzlich.
„Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass sich der Ford Focus RS500 optisch von allen anderen Serienfahrzeugen deutlich abhebt“, so Tonn. „Mit seinem aufsehenerregenden mattschwarzen Lack und seinem beeindruckenden Design wirkt dieses Modell besonders entschlossen, mächtig und wild.“
Das charakteristische Folien-Finish des Ford Focus RS500 ist in Zusammenarbeit mit den Experten des Technologie-Unternehmens 3M entstanden, das sich unter anderem auf innovative Folienlösungen im Automobilbereich spezialisiert hat. Grundsätzlich tragen die Editionsmodelle dabei eine Metallic-Lackierung in Panther-Schwarz, bevor sie in einer von 3M eigens eingerichteten Produktionsstätte nahe Frankfurt/Main mit der matt-schwarzen Folie beklebt werden. Deren Eigenschaften: Sie ist extrem haltbar und widersteht zuverlässig jenen Kratzern und kleinen Malheuren, die im automobilen Alltag auftreten können. Im Falle einer Beschädigung der Karosserie steht ein europaweites Netzwerk von 3M-Spezialisten bereit und tauscht die Folie in den betroffenen Bereichen aus.
Innen: Detailversessenheit
Der Eindruck des Ford Focus RS500 für den gewöhnlichen Höllenreiter spiegelt sich auch im Innenraum durch eine Vielzahl dem Sondermodell exklusiv vorbehaltener Details wider. So findet sich zum Beispiel auf der markant in Kohlefaser-RS-Optik verkleideten Mittelkonsole die Editionsplakette mit eingravierter Produktionsnummer des Fahrzeugs. Jene Applikationen wie etwa die Nähte des Lederlenkrads, der Türinnenverkleidungen, der Schalthebelmanschette und auch der Teppichfußmatten, die im Ford Focus RS in Blau abgesetzt werden, erstrahlen im Sondermodell RS500 in Rot.
Ausstattung? Klar: Spitze!
Serienausstattung:
- 2-Zonen-Klimaautomatik
- Frontscheibe beheizbar
- Park-Pilot-System hinten
- Reifendruckkontrollsystem DDS (Deflation Detection System)
- Scheinwerfer-Assistent mit Tag/Nacht-Sensor
- Scheibenwischer mit Regensensor
- Innenspiegel automatisch abblendend
- Ford Power-Startfunktion
- Sound & Connect (USB-Schnittstelle, Mobiltelefon-Vorbereitung mit Bluetooth®-Schnittstelle und Sprachsteuerung)
- Ford DVD-Navigationssytem mit Touchscreen
- Recaro-Sportsitze mit Ledereinsätzen
- Rote Bremssättel
„ ... Kunden, die sich eines der limitierten Editionsmodelle des Ford Focus RS500 sichern können, dürfen ein wahres Sammlerstück ihr Eigen nennen“, versichert Joe Bakaj. „Von seinem atemberaubenden Aussehen über sein begeisterndes Fahrverhalten bis hin zur vollständigen Serienausstattung – der Ford Focus RS500 ist unser ultimatives Hochleistungs-Fahrzeug für die Straße."
Zum Teufel, vergesst diese Worte! Sofort!
Steigt ein und fahrt:
Technische Daten - Fahrleistungen:
0 – 100 km/h: 5,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 265 km/h
Höchstleistung: 257 kW (350 PS) bei 6.000/min
Max. Drehmoment: 460 Nm bei 2.500 – 4.500/min
Irgendwelche Einwände?













































