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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Vietnam

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSüdtirol - Wandern. Immer.

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Bilder und mehr:

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Mehr im Öffnet internen Link im aktuellen FensterRessort Bücher in GT

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Realitätsverlust bei der FDP

Kommentar von Peter Haisenko
02.09.2011

Die von Frau Merkel und Herrn Sarkozy avisierte Finanztransaktionssteuer ließ die vorsichtige Hoffnung keimen, dass sich die Politik vielleicht doch vom Diktat der Finanzmärkte emanzipieren könnte. Nach den skeptischen Äußerungen von Finanzminister Schäuble hat nun die FDP das Projekt als ganzes für gescheitert erklärt. Der FDP-Fraktionsvize Volker Wissing hat dazu eine erstaunliche Erklärung: Der Finanzplatz Deutschland würde darunter leiden und ohne Großbritannien sei die Steuer „nicht vorstellbar“. Klingt logisch, ist aber eine bösartige Verdrehung von Tatsachen.

Die in der Euro-Zone angedachte Finanztransaktionssteuer soll etwa 0,05 Prozent betragen. Da kann Großbritannien gar nicht mitmachen, weil sie dort bereits seit 1986 eine solche Steuer haben, die „stamp duty“, die das 10 bis 30-Fache beträgt. Allerdings gilt diese Steuer nur für englische Firmen, bringt dennoch mehr als 4 Milliarden Einnahmen pro Jahr.

Damit ist der Beweis erbracht, dass eine Finanztransaktionssteuer für einen Finanzplatz keineswegs fatal sein wird, weil London nach wie vor der Finanzplatz Nummer eins geblieben ist. Die „City“ versorgt England nach wie vor mit etwa 30 Prozent des BIP – wohlgemerkt, ohne wertschöpfende Arbeit zu leisten. Nur durch den Handel mit Geld und Wertpapieren. England ist sehr viel kleiner als der Euro-Raum und dieser Alleingang hat der City keinen Schaden zugefügt. Entsprechend der Logik der FDP müsste der Finanzplatz London schon seit Jahren geschlossen sein.

Zudem muss die Frage gestellt werden, wer überhaupt Verluste erleiden könnte, wenn der Wahnsinn an den Finanzmärkten eingeschränkt, das irrwitzige Tempo reduziert würde. Verluste würde es gar keine geben – nur weniger Gewinn für die Finanzzocker. Der Staat, der Bürger kann nur gewinnen, denn er hat von den Gewinnen an den Börsen nichts, solange keine Steuer erhoben wird. Damit stellt sich zwangsläufig die alte Frage, wessen Wohl unsere Regierungen an erste Stelle gesetzt haben.

Es ist eine Sache, als Regierungspartei die Interessen des Kapitals zu vertreten. Es ist aber noch etwas ganz anderes, ein Argument zu benutzen, das wichtige Fakten unterdrückt. Die FDP reklamiert für sich Wirtschaftskompetenz. Da sollte man doch annehmen dürfen, dass sie sehr wohl über die wirtschaftlichen Zustände in unseren Nachbarländern Bescheid weiß.

Die Aussage von Herrn Wissing im Namen der FDP ist also in jeder möglichen Hinsicht disqualifizierend. Entweder die Herren wissen tatsächlich nichts über die Vorgänge in der Weltwirtschaft ( Wirtschaftsminister Rösler???), oder sie argumentieren wider besseres Wissen. Auch Finanzminister Schäuble muss sich dem stellen. In beiden Fällen wäre es mehr als angemessen, sofort zurückzutreten. Auch die Forderung mancher Bürger nach Bestrafung ist nicht von der Hand zu weisen – wegen Bruchs des Amtseides.

Wenn also Herr Wissing und die FDP gemeinsames Handeln mit Großbritannien als Bedingung machen, dann gibt es einen einfachen Weg dorthin: Die gesamte Euro-Zone schließt sich dem englischen Modell an und erhebt 0,5 bis 1,5 Prozent Steuer auf Finanztransaktionen. Damit wären die europäischen Staaten alle Finanzprobleme auf einen Schlag los.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterZahlen und Fakten zu einer europäischen Finanztransaktionssteuer können Sie hier nachlesen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeltwirtschaft, Serie - Teil 9: Finanzwirtschaft: ein Oxymoron


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