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Moderation: Öffnet internen Link im aktuellen FensterRena Larf.



 

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterLibyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChina Magazin in GT - alles über die Menschen, das Land, Kultur, Essen und Trinken, Politik, Wirtschaft. Und zwar so, wie ein Mensch forscht, der ein Land kennenlernen will. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Serie in GT

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundsätzliche Überlegungen zur Produktivität von Arbeit und daraus entstehendem Wohlstand

 

Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier miteinander vernetzt.

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Fahrbericht Iveco Massif: "Hardy, fahr' schon den Wagen vor"

Von Ralf Schütze
06.04.2010

Bella Italias Antwort auf den Land Rover Defender.

Gutaussehender Förster trifft auf italienischen Naturburschen britischer Herkunft. Wenn Deutschlands adrettester Waldmeister mit der Lizenz zum Jagen in „Forsthaus Falkenau“ mobil sein muss, vertraut er auf einen rassigen Südeuropäer „Made in England“: Hardy Krüger jr. fährt den Iveco Massif, der technisch vom Landrover Defender abstammt und dank Giugiaro-Design ein extravaganter Geländewagen fürs Grobe ist.

Iveco Massif – Druckfehler oder Absicht? Massiv mit „v“ war und ist vieles: US-Präsident Eisenhower drohte gerne mit massiver Vergeltung, Luis Trenker bestieg jedes noch so steile Bergmassiv, Ikea-Gläubige stöbern stundenlang vergebens nach Möbeln in Massiv-Eiche, und schließlich wurde aus „Pitbull“ dank neuem Künstlernamen der nicht weniger umstrittene Rapper Massiv. Aber Iveco Massif mit „f“? Hat da ein italienischer Werbetexter den falschen Stoff geraucht und versehentlich zwei Zentimeter zu weit oben auf die Tastatur gehämmert? Nein: Mit dem Kunstnamen Massif will Iveco bewusst in ungewöhnlicher Schreibweise auf den Punkt bringen, wie unzerstörbar und unaufhaltsam sein Geländewagen ist.

Schnell werden sich Gelände-Freaks an Massif mit „f“ gewöhnen. Das gilt besonders für professionelle Offroader wie Bergwachten, Feuerwehren, Militär und Energieversorger, denn der Iveco hat’s faustdick unter dem verwindungssteifen Blechkleid. Das weiß auch Deutschlands prominentester Förster, Hardy Krüger jr. alias Stefan Leitner. In „Forsthaus Falkenau“ fährt er die Pickup-Version des Iveco Massif. Das beweist, dass auch ein charmanter Waldmeister gerne die Vorzüge eines wahren Geländeautos nutzt, anstatt sich mit der praktischen Beschränktheit eines schicken SUV herumzuquälen.

Der Massif dreht das Rad der Zeit zurück. Nichts hält ihn auf. Er wirkt wie ein Relikt aus früheren Tagen, als Geländewagen noch keine höher gelegten Luxus-Sänften waren – genutzt vor allem von Arzt-Gattinen auf dem Weg vom Manolo Blahnik Store zur Wellness-Oase. Lange Zeit vor den schicken, aber nur begrenzt Offroad-tauglichen SUVs von heute mussten Geländeautos in der Praxis beinahe jedes denkbare Hindernis überwinden. Dazu brauchten sie, was auch der Massif heute hat: Sehr gute Werte bei Bodenfreiheit, Wattiefe oder Steigfähigkeit, dazu Geländeuntersetzung, Differenzialsperren und möglichst eine Seilwinde für die schlimmsten Schlamassel.

Der Massif hat Kraft und Ausdauer von Wayne Rooney, ohne wie ein tollwütiger Kampfhund die Zähne zu fletschen. Stattdessen bezirzt er den Betrachter mit dem gewinnenden Charme eines Luca Toni. Und für praktisch Veranlagte: Der Massif hat alles, was ein echter Offroader braucht. Er gehört neben Landrover Defender oder Mercedes G-Klasse zu den wahren Bergkletterern, Schlammwühlern und Flussbettdurchquerern. Keine Kompromisse zugunsten von Komfort oder Luxus, sondern konsequente Ausrichtung auf professionelle Allrad-Piloten. Vorteile für Normalfahrer und TV-Förster: Auch sie können im Massif Steigungen bis zu 52° überwinden, 50 cm tiefes Wasser durchqueren oder Gelände mit 40° Seitenneigung durchpflügen. Wenn all dies auf Asphalt nicht gefragt ist, kann man durch Freilaufnaben die Vorderachse vom Allradantrieb entkoppeln und den Massif sparsamer als reinen Hecktriebler bewegen. Das macht einen Durchschnittsverbrauch von vertretbaren 11,1 Litern Diesel möglich.

Derartige Massendynamik entwickelt sonst höchstens ein Hefeteigklumpen auf dem elegant kreisenden Finger eines sizilianischen Pizzabäckers. Die technische Basis stammt vom Landrover Defender, aber das Herzstück, der Motor, röhrt italienisch: Ein 176 PS starker Common-Rail-Diesel von Fiat mit drei Litern Hubraum. Damit fertigen die Azzurri den britischen Defender-Motor in etwa so ab, als würde die „Squadra Azzurra“ dem ehrwürdigen Nationalteam von England zehn Buden reindonnern. Die übersichtlichen 122 PS des Ford-Diesel im Landy sind schnell vergessen, wenn man dem Massif das Gaspedal in die Bodenwanne drückt. Anfahren im zweiten Gang mit Heckantrieb, rein in die Kurve, schon durchzirkelt der 2,3 Tonnen schwere Italo-Kraftprotz die Kurve quietschend im Querdrift. Derartige Massendynamik entwickelt sonst höchstens ein Hefeteigklumpen auf dem elegant kreisenden Finger eines sizilianischen Pizzabäckers.

Der Antritt ist spektakulär und ansatzlos. Praktisch bei jedem Tempo genügt ein energischer Tritt aufs rechte Pedal, um den Fünftürer aus den Blattfedern zu heben. Das breite Drehzahlband, in dem die volle Kraft bereitsteht, sieht in der grafischen Darstellung aus wie das australische Wahrzeichen Ayers Rock: Ein Riesenplateau, maximale Power schon ab 1.250 Umdrehungen fast bis zur Höchstdrehzahl. Da wird das Sechsganggetriebe im Alltag beinahe überflüssig, denn man kann jeweils locker ein, zwei Gänge überspringen.

Hardy Krüger jr. wird bei Forsthaus Falkenau erleichtert bemerkt haben, dass man im Massif menschenwürdiger untergebracht ist als im Defender. Da musste Hardy Krüger senior 1961 zusammen mit John Wayne im Dschungel-Epos „Hatari!“ sein Sitzfleisch im damaligen Defender schon wesentlich heftiger strapazieren. Der Falkenau-Förster Krüger jr. genießt heute im Massif wesentlich bessere Sitze und mehr Beinfreiheit sowie ein nahezu edel gestaltetes Cockpit. Warum der TV-Jäger sein Revier im Pickup mit offener Ladefläche durchstreift, hat sicher praktische Gründe. Aber: Auch im geschlossenen Heck des fünftürigen Massif bringt man eine Euro-Palette unter. Die misst immerhin in Metern 1,20 mal 0,80 mal 1,44 – genug Stauraum zum Transport von verletzten Tieren, verirrten Touristen oder eines im Forsthaus bislang schmerzlich vermissten 46 Zoll-Flachbildschirms.

Als die Italiener von Iveco die technische Basis des Landrover Defender adaptierten, dachten sie neben praktischen Verbesserungen „naturalmente“ auch an die Optik. Die gefälligeren, weicheren Linien des Massif zeichnete kein geringerer als Star-Designer Giugiaro, der schon automobile Legenden wie den Maserati Ghibli, BMW M1 oder DeLorean DMC-12 entwarf.

Fotos: Ralf Schütze

Kein Wunder also, dass der gefällig gestylte Massif auch an der Oper vorfahren kann, ohne dass die wartenden Wagner-Jünger gleich einen Noteinsatz des technischen Hilfswerks befürchten. Das ansprechende Giugiaro-Design ergänzt Iveco derzeit mit neuen, wohlklingenden Farbtönen wie „Sphärenblau“, „Sandgold“ oder „Samtviolett“, die den Förster-Favoriten „Tannengrün“ ergänzen. Technisch und optisch hat der Massif also für Profis und Ottonormalverbraucher viel zu bieten, und das zu vernünftigen Preisen. Wahrscheinlich heißt es selbst bei SUV-fahrenden Zahnarzt-Gattinnen bald immer öfter: „Schatz, ich fahr dann schon mal den Massif vor.“

Fakten:

  • Leistung: 176 PS/130 kW
  • Drehmoment:  400 Nm ab 1.250/min.
  • Vmax: 150 km/h
  • Verbrauch: 11,1 l Diesel (100 km)
  • CO2-Ausstoß: 176 g/km
  • Basispreis (Station Wagon 5-Türer): 32.650 Euro

Fazit:

Iveco Massif definiert den Geländewagen neu. In der Fußballersprache wäre er die congeniale Überlappung von Wayne Rooney und Luca Toni – kennt dank Landrover-Technik weder Angst noch Schmerz, sieht dank Giugiaro-Design verflucht gut aus.

Schlammsau und Dressman - Geländerowdies im Vergleich

Öffnet internen Link im aktuellen FensterJeep Wrangler Unlimited,           Öffnet internen Link im aktuellen FensterSubaru Forester,                     Öffnet internen Link im aktuellen FensterIveco Massif

Es sind sehr unterschiedliche Konzepte, die die drei Geländerowdies auszeichnen. Allen drei gemein: Sie schaffen offroad (fast) jede Herausforderung. Aber auch in der Stadt ziehen sie den Dressman gut an - machen einfach Spaß. GT-Autoren erzählen alles, was zählt. Offroad und Onroad.


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Grand Tourisme - Worldwide

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