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Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.
Moderation:
Rena Larf.
Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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GT - das Magazin der Querdenker: Menschen, Organisationen, Firmen und Vereine, die sich an denkende Zeitgenossen wenden - und die vor allem etwas zu sagen haben - werden
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Peter Haisenko auf dem Blauen Sofa
Die erste Lesung auf der Frankfurter Buchmesse 2010
Es war eine Lesung, die selbst Thema der Geschichte wird: Peter Haisenko las am Samstag, 2. Oktober, zum Tag der Deutschen Einheit aus seinem neuesten Werk: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert – ein freies Wort zu einer Zeit mit Nachwirkungen“.
So erfolgreich war die Lesung, die zunächst am Stand der Kleinverlage in Halle 3.1 stattgefunden hat, dass Haisenko sie gleich noch einmal präsentierte: Auf dem Blauen Sofa las der Wirtschaftshistoriker die selben Seiten ein zweites Mal.
Hören Sie, warum:
„Ist es nicht wahrscheinlich, dass die machtpolitischen Profiteure, England und USA, den Verlauf der Geschichte im 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst, ja vielleicht sogar bestimmt haben? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Und es ist eine sehr brisante Frage: Wenn dem so wäre, so müsste man die größten Verbrecher der Geschichte auch im anglo-amerikanischen Raum suchen.
Dass die offizielle Geschichtsschreibung des 20 Jahrhunderts die Wahrheit stark verzerrt, ist jedem klar, der ein wenig in die Details zu blicken versucht und sich nicht von offiziellen Dogmen blind machen lässt. Das gilt vor allem für den deutschen Raum. Hier gilt bis heute, dass die von den Siegermächten nach dem zweiten Weltkrieg festgelegte Geschichtsschreibung nicht von offiziellen Stellen in Frage gestellt werden darf und Grundlage der Lehre in Schulen und Universitäten sein muss. Nachdem die BRD kurz nach dem Krieg gezwungen war, dieses zu garantieren, musste sie sich erneut in den 2plus4 Verträgen darauf verpflichten. Diese Verträge waren die Voraussetzung für die Genehmigung der Alliierten für ein vereinigtes Deutschland, das nicht mehr unter Besatzungsstatut steht. Ja, Sie haben richtig gelesen. Bis 12. September 1990 war die BRD kein souveräner Staat. Man könnte auch sagen: bis 4. März 1991. An diesem Tag hat das Parlament der Sowjetunion die 2plus4 Verträge ratifiziert. Und erst damit hatten sie tatsächlich völkerrechtliche Verbindlichkeit erlangt.
Um zu belegen, dass Deutschlands Status vorher keineswegs der eines souveränen Staats war, sondern dass bis dahin jedes Gesetz der Zustimmung der Alliierten bedurfte, zitiere ich den Artikel 7 des 2plus4 Vertrags:
Artikel 7:
(1) Die Französische Republik, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die Vereinigten Staaten von Amerika beenden hiermit ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Als Ergebnis werden die entsprechenden, damit zusammenhängenden vierseitigen Vereinbarungen, Beschlüsse und Praktiken beendet und alle entsprechenden Einrichtungen der Vier Mächte aufgelöst.
(2) Das vereinte Deutschland hat demgemäß volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten.
Und den entsprechenden Anhang zur Ratifizierung:
04.03.91: Der Oberste Sowjet der UDSSR ratifiziert das Zwei-plus-Vier-Abkommen und den Vertrag über gutnachbarschaftliche Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Deutschland.
Man beachte besonders Absatz (2)!
Die breite Öffentlichkeit wurde darüber nicht aufgeklärt. Alles ging unter im allgemeinen Jubel um die Wiedervereinigung. Es hatte aber auch keine politische Führung Interesse daran, der deutschen Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass sie bis dahin gar nicht in einem souveränen Staat lebte. Zu viele hätten ihr Interesse für jüngere Geschichte entdecken können und dann vielleicht auch die offizielle Geschichtsschreibung hinterfragen können. Und genau das ist mein Anliegen.“ (Aus: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“, von Peter Haisenko)
Es ist richtig, dass sich Historiker mit den in dem Buch zusammengetragenen, völlig neuen Sichtweisen des Wirtschaftshistorikers Peter Haisenko mittlerweile ernsthaft beschäftigen. GT empfiehlt die Rezension von Prof. Dr. Ekkehard Blattmann und Theresia Blattmann.
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