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Cannes, Monaco, Genua oder Triest, GT ist dabei. Regelmäßig berichten wir über die großen Shows der Messe-Arenen der Saison 2009/2010 - bis hin zur
Düsseldorfer boot im Januar 2010. Ein Millionenpublikum pilgert jedes Jahr zu solchen Ereignissen. Außerdem starten wir das neue
Ressort Medizin. Denn von der Reisekrankheit im Bus oder der Seekrankheit über die Frage nach der Malaria-Prophylaxe in den Tropen heute bis zum plötzlichen Herztod gibt es viele Themen, die unterwegs wichtig sind. Gleich
nachschauen. Ganz neu: die schönsten Stories über die
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Bücher
Die Welt ist ein Buch. Das Neueste handelt über "
Die Kernfrage" - brauchen wir die Atomenergie? Im Watt, in dessen Struktur die Wissenschaft lesen kann wie Sie in GT, ist die Welt noch in Ordnung? Der Wachholtz Verlag hat zum Wattenmeer das Buch herausgebracht - wir lesen darin und wir erkennen die Welt. Erkennt die Welt auch uns? Das wiederum ist Aufgabe eines neuen Buches. Noch ungeschrieben? Nachschauen. Im
Ressort Bücher von GT
Piraten ausweichen

- Judith und ihr Mann, Buchautor Soenke Roever.
Wegen der Piraterie vor Somalia segeln Judith und Soenke Roever ums Kap der Guten Hoffnung statt durch den Suezkanal zurück nach Europa.
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Dyne - ein Künstlerleben
Der Bursche ist 32, sieht aus wie 22 und ist verspielt wie andere mit 12: Dyne ist dabei ein Künstler von Rang. Der Mann, der Berlin bei so manchem internationalen Event schon bestens vertrat, hat auch bei den offiziellen Feiern zum Fall der Berliner Mauer natürlich einen Stein ins Stürzen gebracht - seinen persönlichen Mauer-"Stein". Lesen Sie
mehr über Dyne und das ganze Porträt über diesen ungewöhnlichen Künstler.
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Fact-Finder. Sie ärgern sich, dass so vieles nicht in der Zeitung steht, was aber doch interessant ist? Schicken Sie Ihren Tipp an GT - das Online-Magazin. Sie wollen die Story gleich selbst schreiben? Dann stellen Sie sich bitte in einer Kurzbewerbung mit Foto vor, GT arbeitet gern mit Newcomern, sofern diese professionelle, journalistische Arbeiten verantworten können.
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Deutsche Morde? Oder: Deutschland lässt morden? Oder: Deutsche Morde!
Wahrscheinlich haben wir zu viele „James Bond Filme“ gesehen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass kein Aufschrei durch das Land geht, wenn davon berichtet wird, dass im Lager Masar-i-Scharif in Afghanistan amerikanische Kommandos (TF373) beherbergt und beschützt werden, die keinen anderen Auftrag als Mord haben. 300 Mann einer amerikanischen Sondereinheit operieren aus dem deutschen Bereich mit dem Ziel, Taliban zu jagen und zur Strecke zu bringen. Tot oder lebendig. Lieber tot, denn jeder gefangene Taliban wird ein weiterer Problemfall für Guantanamo sein.
James Bond hat von seiner Königin die Lizenz zum Töten zugeteilt bekommen. Die amerikanischen Talibanjäger haben diese Lizenz auch – vom amerikanischen Präsidenten. Jeder westliche Rechtsstaat ist stolz darauf, Menschen erst dann zu bestrafen, wenn deren Schuld vor einem ordentlichen Gericht zweifelsfrei nachgewiesen ist. Die Todesstrafe ist in Deutschland ausgeschlossen. Und nun müssen wir erfahren, dass die deutsche Politik nicht den Hauch eines Protestes verlauten lässt, wenn mit ihrem Wissen von einem Gelände in Afghanistan, über dem die deutsche Flagge weht, mordlüsterne amerikanische Soldaten Jagd auf Menschen machen, deren Schuld in keiner Weise bewiesen ist. Der Verdacht reicht aus. Der Befehl eines Generals steht über dem Gesetz.
Ist die Gesellschaft schon so verroht, dass es einfach so hingenommen wird, wenn Menschen gejagt und ermordet werden? Offiziell ist es für Deutschland immer noch kein Krieg. Und selbst im Krieg wäre es völkerrechtlich zweifelhaft, Menschen gezielt zum Abschuss freizugeben, denen man nicht direkt im Gefecht gegenüber steht. Es sei hier erinnert an die deutschen Soldaten, denen zu Recht bis heute der Prozess gemacht wird, weil sie während des zweiten Weltkriegs genau das getan haben. Das Recht des „gerechten Kriegs“, des Kriegs gegen den Terror, darf das ein Recht sein, sämtliche Prinzipien der westlichen Demokratien einfach beiseite zu legen? Müssen wir nicht auf die Straße gehen und dagegen demonstrieren, wenn in James Bond Manier einfach alle subjektiv Bösen erschossen werden? Noch dazu, wenn, wie bei James Bond auch, eine noch größere Anzahl an definitiv Unschuldigen als sogenannte Kollateralschäden ihr Leben einbüßen?
Einstein hat so treffend festgestellt: Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. In diesem Sinn machen wir uns alle schuldig an jedem Mord, der in Afghanistan oder anderswo im Namen des Kriegs gegen den Terror begangen wird. Ich fordere meine Regierung, die Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf, strengstens zu verbieten, dass Mordkommandos von deutschen Lagern in Afghanistan auf ihre tödlichen Streifzüge gehen und danach wieder unter den Schutz deutscher Soldaten zurückkehren. Dieses Verfahren ist weder mit dem Grundgesetz vereinbar, noch mit den rechtsstaatlichen Grundsätzen, auf die unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Das Leben ist kein Film oder Videospiel. Die in Afghanistan erschossenen Menschen sind richtig tot – für immer.
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