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Die Grünen - entzaubert. Was geht schief in Deutschland? - Lesen Sie dazu das Öffnet internen Link im aktuellen FensterBuch von Norbert Gisder

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Libyen unterm Feuersturm; Ägypten und die Revolutionslügen; der arabische Krisenbogen und seine Hintergründe; der Fall Soros - von Ferdinand Kroh. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Kosovo 2011, der jüngste Staat in Europa drei Jahre nach der Unabhängigkeit - Kommentare, Reportagen, Fotos - von Norbert Gisder. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen 

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Wer ein Boot auf dem Hänger transportiert, braucht eine zuverlässige Zugmaschine. Doch welche? Öffnet internen Link im aktuellen FensterSerie in GT

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Hat die Bundeswehr ein Wahrnehmungsproblem? Nun, nicht jene, die sich mitteilen. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

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Deutsche Morde? Oder: Deutschland lässt morden? Oder: Deutsche Morde!

Kommentar von Peter Haisenko
30.07.2010

Wahrscheinlich haben wir zu viele „James Bond Filme“ gesehen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass kein Aufschrei durch das Land geht, wenn davon berichtet wird, dass im Lager Masar-i-Scharif in Afghanistan amerikanische Kommandos (TF373) beherbergt und beschützt werden, die keinen anderen Auftrag als Mord haben. 300 Mann einer amerikanischen Sondereinheit operieren aus dem deutschen Bereich mit dem Ziel, Taliban zu jagen und zur Strecke zu bringen. Tot oder lebendig. Lieber tot, denn jeder gefangene Taliban wird ein weiterer Problemfall für Guantanamo sein.

James Bond hat von seiner Königin die Lizenz zum Töten zugeteilt bekommen. Die amerikanischen Talibanjäger haben diese Lizenz auch – vom amerikanischen Präsidenten. Jeder westliche Rechtsstaat ist stolz darauf, Menschen erst dann zu bestrafen, wenn deren Schuld vor einem ordentlichen Gericht zweifelsfrei nachgewiesen ist. Die Todesstrafe ist in Deutschland ausgeschlossen. Und nun müssen wir erfahren, dass die deutsche Politik nicht den Hauch eines Protestes verlauten lässt, wenn mit ihrem Wissen von einem Gelände in Afghanistan, über dem die deutsche Flagge weht, mordlüsterne amerikanische Soldaten Jagd auf Menschen machen, deren Schuld in keiner Weise bewiesen ist. Der Verdacht reicht aus. Der Befehl eines Generals steht über dem Gesetz.

Ist die Gesellschaft schon so verroht, dass es einfach so hingenommen wird, wenn Menschen gejagt und ermordet werden? Offiziell ist es für Deutschland immer noch kein Krieg. Und selbst im Krieg wäre es völkerrechtlich zweifelhaft, Menschen gezielt zum Abschuss freizugeben, denen man nicht direkt im Gefecht gegenüber steht. Es sei hier erinnert an die deutschen Soldaten, denen zu Recht bis heute der Prozess gemacht wird, weil sie während des zweiten Weltkriegs genau das getan haben. Das Recht des „gerechten Kriegs“, des Kriegs gegen den Terror, darf das ein Recht sein, sämtliche Prinzipien der westlichen Demokratien einfach beiseite zu legen? Müssen wir nicht auf die Straße gehen und dagegen demonstrieren, wenn in James Bond Manier einfach alle subjektiv Bösen erschossen werden? Noch dazu, wenn, wie bei James Bond auch, eine noch größere Anzahl an definitiv Unschuldigen als sogenannte Kollateralschäden ihr Leben einbüßen?

Einstein hat so treffend festgestellt: Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. In diesem Sinn machen wir uns alle schuldig an jedem Mord, der in Afghanistan oder anderswo im Namen des Kriegs gegen den Terror begangen wird. Ich fordere meine Regierung, die Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf, strengstens zu verbieten, dass Mordkommandos von deutschen Lagern in Afghanistan auf ihre tödlichen Streifzüge gehen und danach wieder unter den Schutz deutscher Soldaten zurückkehren. Dieses Verfahren ist weder mit dem Grundgesetz vereinbar, noch mit den rechtsstaatlichen Grundsätzen, auf die unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Das Leben ist kein Film oder Videospiel. Die in Afghanistan erschossenen Menschen sind richtig tot – für immer.

 

Interessanter Link zum Thema:

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/07/30/deutschland-hat-auch-ein-killerkommando-in-afghanistan/

Wie viele Deutsche sind von Amerikanern nach 1945 umgebracht worden? Öffnet internen Link im aktuellen FensterLesen Sie die Rezension von Prof. Dr. phil. Ekkehard Blattmann zum neuen Buch von Peter Haisenko 

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