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24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2011:
Porsche - den Sieger erkennt man am Start

PM GO GT Gis-
18.06.2011

33 Porsche beim Langstreckenklassiker in der Eifel

Stuttgart. Mit einem starken Aufgebot gehen die Porsche-Teams an den Start des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Bei der 39. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel am 25./26. Juni bieten die Porsche AG sowie verschiedene Kundenteams wie im Vorjahr insgesamt 33 Fahrzeuge mit dem charakteristischen Sechszylinder-Boxermotor auf. Acht Porsche-Werksfahrer sind bei der größten Motorsportveranstaltung in Deutschland, bei der Porsche in den letzten fünf Jahren vier Gesamtsiege feierte, im Renneinsatz.

Nach seiner eindrucksvollen 24-Stunden-Premiere, bei der er im vergangenen Jahr vor über 200.000 begeisterten Zuschauern acht Stunden auf Siegkurs an der Spitze lag und damit für weltweite Schlagzeilen sorgte, kehrt der Porsche 911 GT3 R Hybrid mit der Startnummer 9 auf die Nordschleife zurück. Allerdings wurde das Fahrzeug vom Veranstalter deutlich eingebremst. Nach der jüngsten Neueinstufung darf der Verbrennungsmotor nur 448 PS leisten. Damit kommt der weiterentwickelte 911 GT3 R Hybrid (Version 2.0) auf eine Runde gerechnet auf einen niedrigere Systemleistung als der Verbrennungsmotor des Vorjahresfahrzeuges alleine.

„Diese erneute Performancereduzierung durch den Veranstalter ist für uns nicht nachvollziehbar“, sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. „Es gibt aus den beiden Testrennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2011 keine Daten, die die Basis für eine solche Einstufung liefern würden. Unser Ziel war und ist es, vergleichbare Rundenzeiten wie andere GT3-Fahrzeuge zu erzielen, jedoch mit besserer Effizienz. Dieses Ziel halten wir auch langfristig für richtig und bedauern sehr, dass sich einige Offizielle im Motorsport dieser Erkenntnis noch nicht anschließen können oder wollen.“

Das Cockpit des Porsche 911 GT3 R Hybrid 2.0 teilen sich die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Patrick Long (USA) und Marco Holzer (Lochau), die intensiv in die Weiterentwicklung des Fahrzeuges einbezogen waren. Die Effizienz des innovativen Rennwagens aus Weissach wurde dabei durch eine gezielte Optimierung der Hybridkomponenten verbessert. Das generelle Hybridlayout der Version 2.0 wurde vom Vorgängermodell übernommen. Die Leistung der in der Portalachse verwendeten zwei Elektromotoren, die den nach der nochmaligen Leistungsreduzierung lediglich 448 PS starken Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor ergänzen, stieg jedoch von jeweils 60 auf 75 Kilowatt. Insgesamt steht den Piloten dadurch sekundenweise eine Zusatzleistung von rund 200 PS zur Verfügung, was über eine Runde auf der Nordschleife einer zusätzlichen konventionellen Leistung von rund 32 PS entspricht. Die elektrische Leistung wird je nach Programmierung automatisch beim Betätigen des Gaspedals zugesteuert. Darüber hinaus können die Hybrid-Piloten die elektrische Zusatzleistung auch manuell abrufen, beispielsweise bei Überholvorgängen.

„Wir werden alles versuchen, mit dem 911 GT3 R Hybrid an die gute Vorjahresleistung anzuknüpfen. Gegen die starke Konkurrenz, die mächtig aufgerüstet hat, wird das aber nicht einfach werden, zumal unser Auto unverhältnismäßig stark eingebremst wurde“, sagt Jörg Bergmeister. Der Porsche-Werksfahrer freut sich auf die Nordschleife: „Sie ist eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Obwohl sie sehr anspruchsvoll ist, macht sie auch brutal viel Spaß. Jede Runde ist eine neue Herausforderung.“

Das Erfolgs-Team Manthey Racing hat in diesem Jahr zwei Porsche 911 im markanten gelb-grünen Design genannt. Zum einen den 911 GT3 R, dessen Copckpit sich die Porsche-Weksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler), Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) sowie Manthey-Pilot Lucar Luhr (Schweiz) teilen. Zum anderen den 911 GT3 RSR mit dem gleichen Erfolgsquartett, das zusammengerechnet schon über 50 bedeutende internationale Titel gewonnen hat.

Das Rennen mit der einzigartigen Atmosphäre einer riesigen Motorsport-Party begeistert Timo Bernhard stets aufs Neue. „Auf der Nordschleife zu fahren ist immer wieder ein Erlebnis“, sagt der Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger, der bei allen vier Porsche-Gesamtsiegen zwischen 2006 und 2009 mit dabei war. „Obwohl man als Fahrer ständig gefordert ist und auf der langen Runde eigentlich keine Pause hat, steigt man nicht gerne aus dem Auto.“

Mit Wolf Henzler (Nürtingen) ist ein weiterer Porsche-Werksfahrer für das Team Falken Motorsport im Einsatz. Seine Teamkollegen im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 44 sind Martin Ragginger (Österreich), Peter Dumbreck (Großbritannien) und Sebastian Asch (Ammerbuch). Sie machen sich ebenso Hoffnungen auf eine Top-Platzierung wie das Team Haribo Manthey Racing (Nr. 8) mit Richard Westbrook (Großbritannien), Christian Menzel (Kelberg), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Hans Guido Riegel (Leubsdorf) im Cockpit. Mit den ausgewiesenen Nordschleifen-Kennern Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) ist auch der Porsche 911 GT3 R vom Wochenspiegel Team Manthey (Nr. 26) ausgeglichen besetzt, ebenso der von Manthey Racing eingesetzte Porsche 911 GT3 R (Nr. 10) mit Marc Gindorf (Monaco), Wolfgang Kohler (Aldingen) und Peter Scharmach (Neuseeland).

Der Lohner-Porsche begeistert Motorsportfans am Nürburgring

PM GO
23.06.2011

Zwei Tage vor dem Start des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring drehte Porsche die Zeit zurück. Um exakt 111 Jahre. Und präsentierte den Motorsportfans in der Eifel den Lohner-Porsche „Semper Vivus“, das von Ferdinand Porsche im Jahr 1900 entwickelte erste funktionsfähige Automobil mit Voll-Hybridantrieb. Mit dem originalgetreu nachgebauten Urahn des Porsche 911 GT3 R Hybrid, mit dem sie am Samstag den Langstreckenklassiker in Angriff nehmen werden, rollten die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister, Richard Lietz, Patrick Long und Marco Holzer auf dem Ring Boulevard durch ein dichtes Menschenspalier vom Porsche-Stand zur Autogrammstunde – beinahe lautlos, weil vollelektrisch.

Mit der Konstruktion des „Semper Vivus“ hat der Visionär Ferdinand Porsche seinerzeit technisches Neuland betreten. Das Antriebskonzept des genialen Konstrukteurs und Pioniers hat Porsche mit dem Porsche 911 GT3 R Hybrid aufgegriffen und damit vor gut einem Jahr ein neues Kapitel in der mit mehr als 20.000 Rennsiegen überaus erfolgreichen Geschichte des Porsche 911 eingeläutet. Auch bei seinem ersten Einsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2010 sorgte der in Weissach entwickelte und gebaute innovative GT-Sportwagen für weltweite Schlagzeilen: Acht Stunden lag er an der Spitze des Feldes auf Siegkurs, als eindrucksvolles Beispiel für die „Porsche Intelligent Performance“: Mehr Leistung bei geringerem Verbrauch, mehr Effizienz und weniger CO2-Emissionen – auf der Rennstrecke und auf der Straße.

Trotz der wesentlich geringeren Geschwindigkeit ist die Fahrt im ersten Hybridauto der Welt kaum weniger anstrengend als eine Vollgasfahrt über die Nürburgring-Nordschleife im 911 GT3 R Hybrid. Bei einer Vorderachslast von 1.060 Kilogramm – hinten sind es 830 Kilogramm – wird das Lenken ohne Servounterstützung zur Schwerstarbeit. Doch die Porsche-Piloten sind bestens trainiert – und erfüllten nach der mit viel Beifall bedachten Demonstrationsfahrt geduldig alle Autogrammwünsche der Fans.

Problemloses erstes Zeittraining für Porsche-Teams

Die Porsche-Teams sicherten sich im ersten Zeittraining des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring eine gute Ausgangsposition für das abschließende Qualifying am Freitag. Mit dem Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich), die das 24-Stunden-Rennen in den Jahren 2006 bis 2009 viermal hintereinander gewonnen haben, zusammen mit Lucas Luhr (Schweiz) den sechsten Platz.

Die siebtschnellste Zeit holten Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen), Peter Dumbreck (Großbritannien), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) im 911 GT3 R von Falken Motorsport. Auf dem zehnten Platz landeten Richard Westbrook (Großbritannien), Christian Menzel (Kelberg), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Hans Guido Riegel (Leubsdorf) mit dem vom Haribo Team Manthey eingesetzten 911 GT3 R.

Der weiterentwickelte Porsche 911 GT3 R Hybrid (Version 2.0) mit seinem innovativen Antriebskonzept, der vom Porsche Team Manthey an den Start gebracht wird, konnte nach der jüngsten Performancereduzierung durch den Veranstalter das Tempo der schnellsten Fahrzeuge nicht mehr mitgehen. Zudem hatte Jörg Bergmeister (Langenfeld) auf seiner schnellsten Runde mit starkem Verkehr zu kämpfen und kam lediglich auf den 18. Platz. Das Cockpit des 911 GT3 R Hybrid teilt er sich mit seinen Werksfahrerkollegen Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Lochau) und Patrick Long (USA).

Das abschließende zweite Zeittraining findet am Freitag von 16.55 Uhr bis 18.55 Uhr statt. Start des 24-Stunden-Rennens ist am Samstag um 16.00 Uhr. Der TV-Sender Sport1 berichtet in verschiedenen Einblendungen am Samstag (ab 15.45 Uhr) und Sonntag (ab 07.00 Uhr) insgesamt mehr als 13 Stunden live. Eine einstündige Zusammenfassung des Rennens mit allen Höhepunkten wird am Sonntag um 22.30 Uhr ausgestrahlt.

Stimmen der Fahrer

Marc Lieb (Nr. 18, Manthey Racing): „Wir haben die Abstimmung unseres Autos während des Qualifyings verändert und sind die schnellste Runde 40 Minuten vor Schluss gefahren. Jetzt sind wir mit allem komplett zufrieden. Wenn es morgen im zweiten Qualifying trocken ist, greifen wir noch einmal an.“

Jörg Bergmeister (Nr. 9, Porsche Team Manthey): „Wir haben nicht wirklich damit gerechnet, hier wirklich gut auszusehen. Ein bisschen weiter vorne hätten wir landen können, doch der viele Verkehr hat zum Schluss eine schnellere Zeit verhindert.“

Wolf Henzler (Nr. 44, Falken Motorsports): „Wir sind mit unserer Abstimmung zufrieden. Die Streckenbedingungen waren richtig gut, es gab viel Grip. Bei uns ist Martin Ragginger zuerst raus und hat unsere beste Rundenzeit hingekriegt. Dennoch liegen wir mehr als acht Sekunden hinter dem schnellsten Fahrzeug.“

Richard Lietz (Nr. 9, Porsche Team Manthey): „Das lange Qualifying heute war eine gute Möglichkeit, mit dem Auto zusammenzuwachsen und ein perfektes Gefühl für die Fahrt am Limit zu bekommen. Der Charakter unseres rollenden Rennlabors ist schon ein wenig anders als der des 911 GT3 RSR, den ich vor zwei Wochen in Le Mans gefahren bin.“

Marco Holzer (Nr. 9, Porsche Team Manthey): „Ich hatte vier Mal gelbe Flaggen, als ich auf der Strecke war. Es ist nicht einfach, hier eine freie Runde zu erwischen. Wir haben weite an der Rennabstimmung gearbeitet und versucht, die Reifen optimal auf Temperatur zu bringen. In der Nacht auf der Nordschleife unterwegs zu sein, ist sehr anstrengend, man muss erst wieder ein Gefühl dafür bekommen.“

Patrick Long (Nr. 9, Porsche Team Manthey): „Gestern war ich erstmals im Regen auf der Nordschleife unterwegs, das ist schon etwas ganz Spezielles. Unser Auto hat schon eine gute Balance, darüber bin ich sehr glücklich. Egal ob es im Rennen regnet oder trocken bleibt – ich fühle mich gut vorbereitet.“


Ergebnis 1. Zeittraining

1. Farnbacher/Simonsen/Seefried/Melo (D/MC/D/I), Ferrari F 458, 8:23,764 Minuten
2. Heyer/Jäger/Bleekemolen/Seyffarth (D/D/NL/D), Mercedes-Benz SLS, + 6,617 Sekunden
3. Mamerow/Hahne/Kaffer (D/D/CH), Mercedes-Benz SLS, + 7,193
4. Ekström/Scheider/Werner/Abt (S/D/D/D), Audi R8 LMS, + 7,772
5. Roloff/Rehfeld/Haupt/Schelp (D/D/D/D), Mercedes-Benz SLS, + 7,780
6. Lieb/Luhr/Bernhard/Dumas (D/CH/D/F), Porsche 911 GT3 RSR, + 8,315
7. Henzler/Dumbreck/Ragginger/Asch (D/GB/A/D), Porsche 911 GT3 R, + 8,485
10. Westbrook/Menzel/Stursberg/Riegel (GB/D/D/D), Porsche 911 GT3 R, + 11,097
13. Lieb/Bernhard/Dumas/Luhr (D/D/F/CH), Porsche 911 GT3 R, + 11,918
14. Bergmeister/Lietz/Holzer/Long (D/A/D/USA), Porsche 911 GT3 R Hybrid, + 12,090

Udo Lindenberg: „Die Jungs von Porsche werden das schon schaukeln“

Bei der Porsche-Pressekonferenz am Tag vor dem Porsche Carrera World Cup und dem 24-Stunden-Rennen Nürburgring stellten sich Porsche-Sportchef Hartmut Kristen und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard den Fragen der Journalisten. In der Porsche-Media-Lounge am Nürburgring mit dabei waren auch Melanie Snow und Craig Bird, die Fahrer der VIP-Autos beim Porsche Carrera World Cup – und als Stargast Rock-Legende Udo Lindenberg. Es sagten ...

Hartmut Kristen über den weiterentwickelten Porsche 911 GT3 R Hybrid: „Uns ging es in erster Linie um die Verbesserung der Effizienz. Dieses Ziel haben wir durch eine gezielte Optimierung der Hybridkomponenten erreicht. Wir haben das Gewicht um 50 Kilogramm verringert, gleichzeitig haben wir die Leistung der beiden Elektromotoren von jeweils 60 auf 75 Kilowatt gesteigert. All das mit dem Ziel, die Effizienz weiter zu verbessern.“

Timo Bernhard über sein zweites 24-Stunden-Rennen in zwei Wochen: „Das ist schon ziemlich anstrengend, klar, aber dafür trainieren wir ja. Das ist unser Job. Sowohl Le Mans als auch die Nordschleife sind unglaublich anspruchsvolle Kurse. Wir fahren hier im Training sowohl mit dem 911 GT3 R als auch mit dem 911 GT3 RSR. Die Rennautos sind nicht komplett unterschiedlich im Fahrverhalten, es sind schließlich beides Elfer. Der 911 GT3 R ist mehr auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt, der 911 GT3 RSR hat mehr Abtrieb. Weil die Konkurrenz in diesem Jahr unglaublich stark ist, hat unser Teamchef Olaf Manthey beschlossen, dass wir beide Fahrzeuge testen und danach entscheiden, mit welchem wir letztlich ins Rennen gehen. Viele sehen uns als Favoriten, weil wir zwischen 2006 und 2009 vier Mal in Folge gewonnen haben. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren in meinen Augen sind der zuverlässige und schnelle Elfer sowie Olaf Manthey als genialer Teamchef und Stratege. Er wohnt gerade mal drei Kilometer von hier und kennt die Strecke und die Eifel wie kaum ein anderer.“

Melanie Snow über ihren ersten Start auf der Nordschleife: „Der Porsche Carrera World Cup wird ganz sicher der Höhepunkt meiner Karriere. Ich habe sehr viel Respekt vor dieser Strecke. Auf der Nordschleife braucht man sehr viel Mut, um richtig schnell zu sein. Ich werde mein Bestes geben und freue mich sehr, dass mich Porsche Cars North America hierher geschickt hat. Ich genieße ganz bewusst jeden Augenblick.“

Craig Baird über den Porsche Carrera World Cup: „Ich habe in meiner Karriere bisher 109 Porsche-Cup-Rennen gewonnen, und jeder fragt natürlich, ob mir bei diesem fantastischen Rennen vielleicht der 110. Erfolg gelingt. Ehrlich gesagt ist es auch für einen erfahrenen Piloten wie mich sehr schwierig, den Jungs, die auf dieser Strecke groß geworden sind, das Wasser zu reichen. Ich war vor drei Jahren zum letzten Mal hier und bin im freien Training gerade mal vier Runden gefahren. Vier Runden in drei Jahren – das ist nicht gerade viel. Ich freue mich aber sehr auf das Rennen und bin stolz, dass mir die Porsche AG das VIP-Auto anvertraut.“

Udo Lindenberg über das 24-Stunden-Rennen und die Faszination Porsche: „Ich habe mir 1973 in Hamburg meinen ersten Porsche 911 gekauft und dafür meine erste große Gage auf den Kopf gehauen. Leid hat mir das nie getan, im Gegenteil: Porsche verkörpert für mich Leidenschaft in seiner schönsten Form und ich freue mich, dass Porsche auch in Sachen Umwelt mit dem Hybridauto sehr weit vorne liegt. Man muss die Emissionen runterfahren, das ist klar. Insofern hoffe ich natürlich, dass das Auto das Rennen gewinnt. Ich bin zum ersten Mal hier und finde das alles einfach nur geil. Den Jungs von Porsche drücke ich die Daumen, die werden das schon schaukeln.“

***

Bei der Pressekonferenz enthüllte Udo Lindenberg ein von ihm gemaltes Bild mit dem Porsche 911 GT3 R Hybrid. Titel: „Porsche Panic Power“. Dieses Bild wird im Internet auf www.Porsche.com zugunsten der Udo-Lindenberg-Stiftung versteigert, die sich für soziale Kinderhilfsprojekte in Afrika engagiert.

Bester Porsche in der vierten Startreihe

PM GO
24.06.2011

Als bestplatziertes Porsche-Team nehmen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) das 24-Stunden-Rennen Nürburgring am Samstag zusammen mit Lucas Luhr (Schweiz) aus der vierten Startreihe in Angriff. Mit dem von Manthey Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 R kamen sie im abschließenden Qualifying für den Langstreckenklassiker in der Eifel auf den achten Platz.

Der weiterentwickelte Porsche 911 GT3 R Hybrid (Version 2.0) fuhr mit Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Loachau) und Patrick Long (USA) die elftschnellste Zeit. Die Porsche-Werksfahrer konnten sich gegenüber dem ersten Zeittraining zwar um drei Positionen verbessern, ihr Rückstand auf die Spitze betrug jedoch knapp über sieben Sekunden.

Auf dem 16. Platz landeten Marc Lieb, Timo Bernhard, Romain Dumas und Lucas Luhr im Porsche 911 GT3 RSR, den das Team Manthey Racing parallel zum 911 GT3 R einsetzt. Direkt dahinter platzierten sich Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) sowie Peter Dumbreck (Großbritannien), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports auf Position 17.

Das 24-Stunden-Rennen wird am Samstag um 16.00 Uhr gestartet. Der TV-Sender Sport1 berichtet in verschiedenen Einblendungen am Samstag (ab 15.45 Uhr) und Sonntag (ab 07.00 Uhr) insgesamt mehr als 13 Stunden live. Eine einstündige Zusammenfassung des Rennens mit allen Höhepunkten wird am Sonntag um 22.30 Uhr ausgestrahlt


Stimmen der Fahrer

Marc Lieb (Nr. 11/18, Manthey Racing): „Ich bin heute mit dem GT3 R gefahren, habe aber keine optimale Runde erwischt, weil ich lange an der Boxenausfahrt warten musste und dadurch etwas spät dran war. Im Endeffekt muss man sagen, dass einfach nicht mehr geht. Aber es liegen 24 Stunden vor uns.“

Timo Bernhard (Nr. 11/18 Manthey Racing): „Ich war nur draußen, um nach dem Wechsel der wichtigen Komponenten wie Motor und Getriebe den Funktionstest zu machen. Es war alles okay, das Auto fühlt sich gut an. “

Romain Dumas (Nr. 11/18, Manthey Racing): „Unser Timing war nicht perfekt. Als wir pushen wollten, hat es angefangen zu regnen. Aber wir haben bei der Abstimmung einen Riesenschritt gemacht und das war unsere Hauptaufgabe heute. Es wird ein langes Rennen, bei dem noch viel drin ist.“

Jörg Bergmeister (Nr. 9, Porsche Team Manthey): „Wir haben offensichtlich die richtige Entscheidung getroffen und sind gleich am Anfang des Trainings auf Zeitenjagd gegangen, als es noch trocken war. Es hat funktioniert, ich konnte frei fahren. Unser Auto liegt sehr gut. “

Richard Lietz (Nr. 9, Porsche Team Manthey): „Wir haben über Nacht Motor und Getriebe gewechselt und haben die neuen Teile eingefahren. Die Bedingungen waren ziemlich schwierig, weil die Streckenabschnitte abwechselnd trocken, feucht oder nass waren.“

Wolf Henzler (Nr. 44, Falken Motorsports): „Wir haben am Anfang erstmal alle neuen Teile fürs Rennen eingefahren, also Motor, Getriebe, Bremsbeläge und so weiter. Als ich dann auf die schnelle Runde gehen wollte, hat es angefangen zu regnen. Ich bin eingangs der Nordschleife auf allen vier Rädern ins Rutschen gekommen und habe die Runde daher abgebrochen. Und als wir es am Schluss noch mal probieren wollten, war die Strecke teilweise noch nass und dann stand vor mir ein Konkurrent quer und ich musste total herunterbremsen. Schade, es wäre eine bessere Rundenzeit drin gewesen.“


Ergebnis Qualifying

1. Farnbacher/Simonsen/Seefried/Melo (D/MC/D/I), Ferrari F 458, 8:23,764 Minuten
2. Mamerow/Hahne/Kaffer (D/D/CH), Mercedes-Benz SLS, + 1,897 Sekunden
3. Heyer/Jäger/Bleekemolen/Seyffarth (D/D/NL/D), Mercedes-Benz SLS, + 3,016
4. Müller/Werner/Adorf/Lamy (D/D/D/P), BMW M3 GT, + 3,666
5. Müller/Farfus/Alzen/Lamy (D/BRA/D/P), BMW M3 GT, +4,151
6. Arnold/Margaritis/Brück/Frankenhout (D/D/D/NL), Mercedes-Benz SLS, + 4,503
8. Lieb/Luhr/Bernhard/Dumas (D/CH/D/F), Porsche 911 GT3 R, + 5,027
11. Bergmeister/Lietz/Holzer/Long (D/A/D/USA), Porsche 911 GT3 R Hybrid, + 7,087
16. Lieb/Bernhard/Dumas/Luhr (D/D/F/CH), Porsche 911 GT3 RSR, + 8,315
17. Henzler/Dumbreck/Ragginger/Asch (D/GB/A/D), Porsche 911 GT3 R, + 8,485

Porsche 911 GT3 R Hybrid auf dem zweiten Platz

PM GO
25.06.2011

Die Porsche-Teams sind gut ins 24-Stunden-Rennen Nürburgring gestartet. Nach etwas mehr als zwei Stunden und 17 Runden auf dem legendären Eifelkurs liegt der vom Porsche Team Manthey eingesetzte innovative Porsche 911 GT3 R Hybrid auf dem zweiten Platz. Startfahrer war Jörg Bergmeister (Langenfeld), der sich das Cockpit mit seinen Porsche-Werksfahrerkollegen Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Lochau) und Patrick Long (USA) teilt. Der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing mit den Porsche-Werksfahrern Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) sowie Lucas Luhr (Schweiz) folgt direkt dahinter auf Rang drei.

Auf dem zwölften Platz fährt der Porsche 911 GT3 R des Haribo Team Manthey mit Richard Westbrook (Großbritannien), Christian Menzel (Kelheim), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Hans Guido Riegel (Leubsdorf). Der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports, in dem sich Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) mit Peter Dumbreck (Großbritannien), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) abwechselt, belegt den 15. Platz.

Stimmen der Fahrer

Marc Lieb (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „In der ersten Runde war es auf den Slicks etwas schwierig, aber ab der zweiten Runde hat sich die Entscheidung als richtig erwiesen. Leider habe ich viel Zeit hinter einem Konkurrenten verloren, der Zick-Zack fuhr, um mich nicht vorbeizulassen, obwohl ich schneller war. Ansonsten läuft das Auto gut.“

Jörg Bergmeister (Nr. 9, Porsche 911 GT3 R Hybrid, Porsche Team Manthey): „Die ersten zwei Runden mit Slicks auf nasser Strecke waren schon etwas kritisch. Aber dann wurde die Ideallinie trocken und von da an war es super zu fahren. Wir haben sicher auch ein bisschen Glück gehabt bei unserer Entscheidung, nicht mit Regenreifen zu starten, denn es hätte ja auch wieder anfangen können zu regnen.“

Wolf Henzler (Nr. 44, Porsche 911 GT3 R, Falken Motorsports): „Wir hatten uns entschieden, auf Intermediate-Reifen zu starten. Das hat gut gepasst am Anfang, ich konnte einige Plätze gut machen. Aber auf der zweiten Runde fing mein rechter Vorderreifen an zu schleifen und es gab ein bisschen Rauch. Da bin ich zur Vorsicht an die Box gefahren. Es war aber im Grunde alles okay, wir haben auf Slicks gewechselt und ich bin problemlos weitergefahren. Einmal hat es wieder ein bisschen genieselt, da wurde es eine Weile wieder rutschiger. Der Verkehr auf der Strecke ist heftig, vor allem kann man viele langsamere Fahrer schwer einschätzen. Es war ausgemacht, dass sie blinken, um den Schnelleren zu zeigen, was sie vorhaben. Das passiert aber leider selten.“

Zwischenbericht nach 6:30 Stunden

Der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing fährt beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring weiter an der Spitze mit. Nach sechs Stunden liegen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) zusammen mit Lucas Luhr (Schweiz) auf dem zweiten Platz. Zuvor hatten sie sich nach nicht ganz fünf Stunden an die Spitze des Feldes gesetzt und bis zu ihrem Boxenstopp vier Runden lang die Führung behauptet.

Der Porsche 911 GT3 R Hybrid leistete beim Langstreckenklassiker in der Eifel ebenfalls schon Führungsarbeit. Nach etwas über vier Stunden lag der vom Porsche Team Manthey eingesetzte innovative Rennwagen mit den Porsche-Werksfahrern Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Lochau) und Patrick Long (USA) zwei Runden lang vorne, bevor er die Führung wegen eines regulären Boxenstopps abgeben musste. Nachdem vermutlich bei einer Berührung mit einem Konkurrenten ein Flansch des Differenzials gebrochen war, musste der 911 GT3 R Hybrid zur Reparatur an die Box und verlor dadurch sechs Runden auf die Spitze.

Am Porsche 911 GT3 R, den sich Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) mit Peter Dumbreck (Großbritannien), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) teilt, wurde der Motor getauscht. Der von Manthey Racing parallel zum Porsche 911 GT3 RSR eingesetzte 911 GT3 R wurde nach einer problemlosen Anfangsphase nach zwei Stunden planmäßig aus dem Rennen genommen, damit sich das Team auf ein Auto konzentrieren kann.

Stimmen der Fahrer

Martin Ragginger (Nr. 44, Porsche 911 GT3 R, Falken Motorsports): „Wir lagen wirklich gut im Rennen und haben in der Anfangsphase nicht zu viel riskiert. Schade, dass wir nun so viel Zeit verloren haben. Aber wir fahren weiter und schauen, wie weit wir noch nach vorne kommen können.“

Timo Bernhard (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing):
„Mein Stint war problemlos. Es gab vor allem im Mittelteil der Strecke viele Stellen, an denen gelbe Flaggen geschwenkt wurden und ich langsamer fahren musste, um keine Sportstrafe zu riskieren.“

Lucas Luhr (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing):
„Beim Boxenstopp hat die Zapfsäule des Nürburgrings nicht funktioniert. Es kam einfach kein Benzin. Also mussten wir das Auto an eine andere Säule zurückschieben und haben so fast eine Minute verloren.“

Zwischenbericht nach 9 Stunden

Porsche 911 GT3 RSR in Führung

Der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing hat beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring die Führung übernommen. Nach neun Stunden und 59 Runden auf dem Eifelkurs liegen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) sowie Lucas Luhr (Schweiz) 2:05 Minuten vor ihren Verfolgern an der Spitze.

Der Porsche 911 GT3 R Hybrid musste dagegen erneut an die Box. Wieder war es ein gebrochener Flansch im Differenzial, der den Rennwagen mit dem innovativen Antriebskonzept nach gut sieben Stunden zum zweiten Reparaturstopp zwang. Diesmal betrug die Standzeit rund 40 Minuten. Mit zehn Runden Rückstand auf die Spitze nahm der 911 GT3 R Hybrid das Rennen auf Position 105 wieder auf. Inzwischen ist er auf den 71. Platz vorgefahren.

In den Top 10 behaupten sich auch zwei Porsche 911 GT3 R: Das Wochenspiegel Team Manthey mit Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) liegt auf dem achten Platz. Zehnter ist das Haribo Team Manthey mit Richard Westbrook (Großbritannien), Christian Menzel (Kelheim), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Hans Guido Riegel (Leubsdorf).

Stimmen der Fahrer

Marc Lieb (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „Ich war jetzt fast drei Stunden im Auto. Es hat gerade wieder zu nieseln begonnen, trotzdem sind zwei Drittel der Nordschleife trocken. Unser Auto läuft problemlos.“

Jörg Bergmeister (Nr. 9, Porsche 911 GT3 R Hybrid, Porsche Team Manthey): „Das Auto läuft jetzt wieder ohne Probleme. Es gibt extrem viele Unfälle auf der Nordschleife und durch die vielen gelben Flaggen sind die Rundenzeiten entsprechend langsam. Ich freue mich auf eine tolle Aufholjagd, auch wenn der Zug ganz nach vorne wohl definitiv abgefahren ist. “

Zwischenbericht nach 15 Stunden

Porsche 911 GT3 RSR behauptet in der Nacht seine Führung

Beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring kamen die Porsche-Teams ohne Probleme durch die Nacht. Der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing, der am Samstag um 23.25 Uhr die Führung beim Langstreckenklassiker in der Eifel übernommen hatte, baute seine Spitzenposition weiter aus und liegt nach 15 Stunden und 96 Runden 6:32,7 Minuten vor seinen Verfolgern. Das Cockpit des Spitzenreiters teilen sich die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) mit Lucas Luhr (Schweiz).

Auch der Porsche 911 GT3 R Hybrid, der am Samstag Abend wegen eines gebrochenen Flansches im Differenzial zweimal an die Box musste und über eine Stunde verlor, setzte seine Aufholjagd zuverlässig ohne weitere Probleme fort. Nachdem der mit den Porsche-Werksfahrern Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Lochau) und Patrick Long besetzte Rennwagen mit dem innovativen Antriebskonzept bis auf Position 105 zurückgefallen war, fuhr er in der Nacht wieder bis auf den 29. Platz nach vorne.

Auf dem achten Platz liegt der vom Haribo Team Manthey eingesetzte Porsche 911 GT3 R mit Richard Westbrook (Großbritannien), Christian Menzel (Kelheim), Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Hans Guido Riegel (Leubsdorf). Ein weiterer Porsche in den Top 10 ist der 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey, in dem sich Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jakobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) abwechseln. Er liegt auf dem 10. Platz.

Stimmen der Fahrer

Timo Bernhard (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „Ich bin einen Doppelstint gefahren, fast drei Stunden am Stück. Das Auto lief ohne jedes Problem. Es hat viel Spaß gemacht, unseren Vorsprung weiter auszubauen. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin so gut durchkommen.“

Richard Lietz (Nr. 9, Porsche 911 GT3 R Hybrid, Porsche Team Manthey): „Wir fahren ganz normal weiter und schauen, was dabei herauskommt. Nach unseren Problemen sind wir schon ein gutes Stück nach vorne gefahren, doch jetzt wird es natürlich immer schwerer, weitere Positionen gut zu machen. “

Zwischenbericht nach 19:30 Stunden

Porsche 911 GT3 RSR läuft und läuft und läuft

Der Porsche 911 GT3 RSR mit der Startnummer 18 ist für den Schlussspurt des spannenden 24-Stunden-Rennens Nürburgring gut gerüstet. Mit konstant schnellen Rundenzeiten und dank der Zuverlässigkeit ihres Elfers schufen sich die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) zusammen mit Lucas Luhr (Schweiz) eine gute Ausgangsposition für das Finale des Langstreckenklassikers in der Eifel. Viereinhalb Stunden vor dem Ziel liegen sie mit 4:44,6 Minuten in Front. Der Kampf um den Sieg bleibt allerdings spannend: Hinter dem Spitzenreiter haben drei Fahrzeuge von drei verschiedenen Marken ebenfalls noch beste Erfolgschancen.

Die Aufholjagd des Porsche 911 GT3 R Hybrid, der nach Problemen am Samstag Abend zweimal an die Box musste und über eine Stunde verlor, wurde am Sonntag kurz nach zehn Uhr durch einen Zwischenfall im Streckenabschnitt Flugplatz unterbrochen. Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA), der sich den innovativen Rennwagen aus Weissach mit seinen Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich) und Marco Holzer (Lochau) teilt, wurde bei einem Überrundungsvorgang von einem langsameren Konkurrenten touchiert und drehte sich mit hoher Geschwindigkeit. An der Box konnten keine Beschädigungen am Fahrzeug festgestellt werden und der 911 GT3 R Hybrid, der schon bis auf den 23. Platz vorgefahren war, ging auf Position 31 zurück auf die Strecke.

Weiterhin unter den Top 10 liegen die Porsche 911 GT3 R der Porsche-Kundenteams Haribo Team Manthey (8.), Wochenspiegel Team Manthey (9.) und Frikaldelli Racing Team (10.)

Stimmen der Fahrer

Marc Lieb (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „Unser RSR läuft wie das sprichwörtliche Uhrwerk. Er übersteuert allerdings unter den derzeitigen Streckenbedingungen ein klein wenig, was es bei einem Langstreckenrennen nicht einfach macht, am absoluten Limit zu fahren.“

Timo Bernhard (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „Wir wussten schon vor dem Start, dass wir nur dann vorne fahren können, wenn wir als Team funktionieren, von den Fahrern bis zu den Mechanikern. Das hat bisher sehr gut geklappt.“

Patrick Long (Nr. 9, Porsche 911 GT3 R Hybrid, Porsche Team Manthey): „Ich wollte nach dem Flugplatz einen langsameren Konkurrenten überholen und war auch schon fast vorbei, als er nach rechts zog und mein linkes Hinterrad traf. An dieser Stelle fahren wir im sechsten Gang – entsprechend heftig war mein Dreher. Zum Glück hat das Auto nichts abbekommen. Unser Ziel ist nach wie vor, das Rennen zu beenden. Und ich bin sicher, dass uns das auch gelingen wird.“

Zwischenbericht nach 22:30 Stunden

Porsche 911 GT3 RSR bereit für ein spannendes Finale

Noch eineinhalb Stunden, dann ist das 24-Stunden-Rennen Nürburgring entschieden. Und die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) haben zusammen mit Lucas Luhr (Schweiz) nach wie vor die besten Chancen auf den prestigeträchtigen Sieg. Nach 146 Runden auf dem selektiven Eifelkurs liegen sie mit dem von Manthey Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR in Führung, haben 4:37,5 Minuten Vorsprung vor ihren stärksten Verfolgern. Die Zeichen auf der Nordschleife stehen auf einem spannenden Kampf bis ins Ziel.

Der Porsche 911 GT3 R Hybrid hat unterdessen weitere Positionen gut gemacht und ist nach dem heftigen Dreher von Porsche-Werksfahrer Patrick Long am Sonntagvormittag auf den 25. Platz vorgefahren. Der Amerikaner, der sich das Cockpit des innovativen Rennwagens aus Weissach mit seinen Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich) und Marco Holzer (Lochau) teilt, wurde am Sonntagvormittag beim Überrunden von einem langsameren Konkurrenten touchiert und musste die Box ansteuern, wo allerdings keine Beschädigungen am Fahrzeug festgestellt wurden.

Die Porsche 911 GT3 R der Porsche-Kundenteams Frikaldelli Racing Team (8. Platz) und Wochenspiegel Team Manthey (9.) fahren weiterhin in den Top 10.

Stimmen der Fahrer

Romain Dumas (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „Das Handling des Autos wird mit steigender Temperatur immer besser, weil die Reifen dann besser arbeiten.“

Marc Lieb (Nr. 18, Porsche 911 GT3 RSR, Manthey Racing): „Wir müssen einfach nur so weitermachen wie bisher, dann können wir auch im Ziel ganz vorne sein. Doch mit so starken Verfolgern im Nacken ist das gar nicht so einfach, die Ruhe zu bewahren und seinen Rhythmus beizubehalten.“

Wolf Henzler (Nr. 4, Porsche 911 GT3 R, Falken Motorsports): „Wir fahren im hinteren Feld die Zeiten der Spitze, das ist natürlich schon etwas frustrierend. Trotzdem ist die Stimmung im Team beim Blick auf die Rundenzeiten gut, sie geben uns sehr viel Motivation und zeigen, dass unsere Reifen gut passen. Wir wollen das Rennen unbedingt zu Ende fahren und so viele Erfahrungen wie möglich mitnehmen.“

Grandioser Porsche-Triumph auf der Nordschleife

Es war eines der spannendsten und dramatischsten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Und es endete mit einem Triumph für Porsche: Vor 220.000 Zuschauern entlang der legendären Nordschleife gewannen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler), Romain Dumas (Frankreich) sowie Lucas Luhr (Schweiz) mit dem Porsche 911 GT3 RSR die 39. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel und verwiesen dabei die starke Konkurrenz von BMW, Mercedes und Audi auf die Plätze.

Für Porsche und das Porsche-Team Manthey war es bereits der fünfte Sieg bei dem Traditionsrennen in den letzten sechs Jahren – ebenso für Timo Bernhard.

Mit dem Porsche 911 GT3 RSR, dem weltweit erfolgreichsten GT-Rennwagen der vergangenen Jahre, übernahm das Porsche-Quartett am Samstag um 23.25 Uhr die Führung und gab sie danach bis ins Ziel nicht mehr aus der Hand. Was folgte waren 16 Stunden und 35 Minuten an der Spitze, 108 konstant schnelle und fehlerfreie Runden unter großem Druck auf einer der selektivsten Rennstrecken der Welt – das spricht für die Zuverlässigkeit des Porsche 911 GT3 RSR und für die Klasse seiner Piloten. Der neue Distanzrekord, den sie mit insgesamt 156 Runden und 3.958,968 Kilometern aufstellten, unterstreicht die großartige Leistung der Sieger und ihres Teams.

„Wir wussten schon vor dem Start, dass wir nur dann um den Sieg fahren können, wenn wir als Team funktionieren, von den Fahrern bis zu den Mechanikern. Und das hat die ganze Zeit wirklich sehr gut geklappt“, sagte Timo Bernhard. Eigentlich gab es neben den üblichen Reibereien auf der Strecke nur eine wirklich kritische Situation – und die ausgerechnet an der Box. Lucas Luhr: „Beim Boxenstopp hat die Zapfsäule des Nürburgrings nicht funktioniert. Es kam einfach kein Benzin. Also mussten wir das Auto an eine andere Säule zurückschieben und haben so fast eine Minute verloren.“

Eine eindrucksvolle Leistung zeigte auch der Porsche 911 GT3 R Hybrid, auch wenn am Ende seines zweiten Starts bei dem 24-Stunden-Klassiker nicht die erhoffte Top-Platzierung stand. Der vom Porsche Team Manthey eingesetzte innovative Rennwagen mit seinem zukunftsweisenden Antriebskonzept kam mit den Porsche-Werksfahrern Jörg Bergmeister (Langenfeld), Richard Lietz (Österreich), Marco Holzer (Lochau) und Patrick Long (USA) nach einer sehenswerten Aufholjagd mit 17 Runden Rückstand auf dem 28. Platz ins Ziel.

Sein wahres Potenzial demonstrierte der 911 GT3 R Hybrid, als er am Samstag rund vier Stunden nach dem Start in Führung ging. Doch wegen eines gebrochenen Flansches im Differenzial musste er später zur Reparatur an die Box und verlor dadurch sechs Runden auf die Führenden. Das war aber noch nicht alles: Nach gut sieben Stunden war es dasselbe Problem, das zum zweiten unfreiwilligen Boxenstopp führte. Diesmal betrug die Standzeit rund 40 Minuten. Mit zehn Runden Rückstand auf die Spitze ging der 911 GT3 R Hybrid auf Position 105 zurück auf die Strecke. Mit Rundenzeiten, die teilweise schneller waren als die der Spitze, fuhr er über Nacht wieder auf den 23. Platz vor. Seine Aufholjagd wurde am Sonntagvormittag allerdings erneut unterbrochen: Patrick Long wurde beim Überrunden von einem langsameren Konkurrenten touchiert und drehte sich im Streckenabschnitt Flugplatz mit hoher Geschwindigkeit. An der Box wurden allerdings keine Beschädigungen am Fahrzeug festgestellt.

Der mit Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) sowie Peter Dumbreck (Großbritannien), Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) besetzte Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports ging auf der nassen Strecke mit Intermediate-Reifen ins Rennen. Eine gute Entscheidung. Wolf Henzler konnte einige Plätze gut machen, bevor er nach zwei Runden, als der Regen aufgehört hatte, an der Box Slickreifen abholte. Ein Motortausch noch im ersten Rennviertel brachte das Team dann allerdings um alle Chancen auf eine gute Platzierung. Am Ene landete das Falken-Quartett auf dem 49. Platz. Die schnellen Rundenzeiten, die der 911 GT3 R nach der langen Reparaturpause fuhr, waren in diesem Fall nur ein schwacher Trost. „Es war schon etwas frustrierend, so gute Zeiten zu fahren und trotzdem so weit hinten zu liegen“, sagte Wolf Henzler. „Trotzdem ist die Stimmung im Team beim Blick auf diese Zeiten gut, sie geben uns sehr viel Motivation. Wir nehmen vom Nürburgring trotz allem viele wichtige Erfahrungen mit.“

Nach einer problemlosen Anfangsphase unter schwierigen äußeren Bedingungen wurde der von Manthey Racing parallel zum Porsche 911 GT3 RSR eingesetzte 911 GT3 R nach zwei gut Stunden aus dem Rennen genommen. Das Team wollte sich ganz auf ein Auto konzentrieren können. Eine perfekte Strategie, die mit einem grandiosen Sieg belohnt wurde. Und als Timo Bernhard mit dem Porsche 911 GT3 RSR die Ziellinie überquerte, zeigte sich auch die Eifel endlich wieder von ihrer schönsten Sonnenseite.


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Grand Tourisme - Worldwide

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