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Die Glinder Autorennacht im Alten Gutshaus der Stadt Glinde findet am 28. September ab 20 Uhr statt.
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Rena Larf.
Die Neuauflage der Prosa-Klassiker von Norbert Gisder. Mit der Geschichte „Die Maske der Schönen“, der Novelle „Mars ruft Venus“ und dem Roman „Amok – oder: Die Schatten der Diva“ hat Norbert Gisder der Deutschen Belletristik drei große, schillernde Werke hinzugefügt, die in jedem ernst zu nehmenden, deutschen Feuilleton Beachtung gefunden haben. In einer Sonderedition gibt die Reihe GT-E-Books für Leser dieses Magazins alle drei Prosastücke in einem Sammelband unter einem schillernden, vieldeutenden Bild neu heraus. „Glück im Schritt“ lautet der metapherndichte Titel.
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Schon bei einer Spende ab 10 Euro erhalten Sie alle drei Bücher im Gesamtwert von über 42 Euro in einem übersichtlichen Sammelband als E-Book. Nach Überweisung der Spende wird Ihnen der Link zum Download des neuen Werkes von Norbert Gisder zugesandt.
Norbert Gisder, "Glück im Schritt", Kurzgeschichte, Novelle, Roman, Edition GT-E-Books, 523 Seiten, 10,00 Euro.
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Deutsche Meisterschaften Vor Flensburg und Weltmeisterschaften der Drachenboote in Sydney
Zeit der Tempo-Asse
Von Norbert Gisder
Es sind einige der wichtigsten Wochen des Jahres für viele deutsche Regatta-Sportler. Bei der 97. Flensburger Fördewoche finden noch bis zum 15. September die Rennen der Einheitsklassen statt. Außerdem werden der Ostsee-Cup, der Flensburg Cup und die Nautors Swan Baltic Sea Challenge ausgesegelt. Spannende Rennen versprechen die German Open in der Internationalen Sportbootklasse, die noch bis morgen laufen.
Unter den zwölf besten gemeldeten Teams auf der Förde segeln die Berliner Michael Kerstan (auf Ufo 22 "Yellow Danger") sowie Jens Hartwig und Ralph Richter (auf Brenta 24 " www.berlinersegler.de", beide Potsdamer Yacht Club) gegen so starke Konkurrenten wie etwa David Rowen aus dem südenglischen Royal Ocean Racing Club (RORC). Nach zweimaligem Gewinn der Travemünder-Woche-Regatten wird dem Team Hartwig/Richter mit Axel Hochgraef auf dem Vorschiff und Sylvia Ohlmeier als Genakertrimmerin der Meistertitel zugetraut.
Ortswechsel und ganz große Bühne für die Muskelsportler: Das gemischte Nationalteam der deutschen Drachenboot-Paddler fliegt zu den Weltmeisterschaften nach Sydney, Australien: 21 der 24 Mitglieder dieser Mannschaft kommen aus der "Berlin Dragonboat Company e.V.", einem eingetragenen Verein, in dem die besten deutschen Drachenboot-Paddler weltweit hohes Ansehen genießen. Mit zwei Titeln über 500m und 2000m sind die Berliner Drachenboot-Sportler auf internationalem Plateau für die WM bestens gerüstet: Erst am vergangenen Wochenende konnten sie mit einem Sieg über die "Neckardrachen" ein Team schlagen, welches zur Weltspitze zählt.
In Australien hofft das deutsche Nationalteam auf der Olympiaregattastrecke von 2000 (Sydney/Penrith) auf optimale Bedingungen. "Nach der Ankunft in Sydney werden wir fünf Tage trainieren und uns an die Zeitumstellung gewöhnen. Am 20. Sept. startet die WM mit den Rennen über 2000 Meter. Bereits am Freitag werden wir mit den 500-Meter-Rennen unsere Paradedisziplin absolvieren. Hier rechnen wir uns die größten Medaillenchancen aus."
Die sind tatsächlich gut. Das hat sich am vergangenen Wochenende gezeigt, als die Damenriege der Berlin Dragonboat Company e.V., die "Spree-Sisters", ebenso wie die Männer, genannt "Wann-Sea-Dragons" einen Pokal nach dem anderen holen konnten. Insgesamt 42 Teams aus ganz Deutschland hatten bei den Deutschen Meisterschaften in Köpenick um Ränge und Plätze gekämpft.
Harmonie und Kraft, die Trommeln der Taktgeber, das Geschick der Paddler und die fehlerfreie Übereinstimmung von 16 bis 20 Athleten, die in Zweierreihen hintereinander das Boot, bei den Damen samt Mannschaft immerhin ca. 1,5 Tonnen Gewicht, mit einem Höchstmaß an Konzentration und Muskelanstrengung auf Tempo prügeln, faszinieren die Zuschauer bei den Drachenbootrennen in aller Welt zunehmend. Doch nicht nur das beweist, dass der Drachenbootsport seit Gründung des Deutschen Drachenboot-Verbandes 1990 zu einem echten Wassersport geworden ist.
"Es ist die Sinfonie von Können und Wollen, von Musik und Mission, ein Reigen der Schönheit und der Kunst, der bei den Drachenfestivals in aller Welt Millionen von Menschen begeistert." Andreas Dürr, Nestor des deutschen Drachenboot-Sports und Cheforganisator der Deutschen Meisterschaften, Banker von Beruf, zeigt in die Runde der Sportler auf den Trainings-Wiesen und an den Landungsbrücken der Boote. "Bei solchen Wettkämpfen versammeln sich Hochleistungssportler aller Disziplinen in immer größeren Zahlen."
Tatsächlich gehört der Drachenboot-Sport zu den am schnellsten und am stärksten wachsenden Wassersportdisziplinen in Deutschland. Unter den mehr als 4000 Zuschauern allein bei den 17. Deutschen Meisterschaften an der Regattastrecke in Berlin-Grünau waren begeisterte Anhänger aus allen Teilen des Landes. Nahezu 1000 Aktive aus 42 Teams, die in zehn Klassen um Sieg und Ränge im Rhythmus der Trommler in den Langen See schlugen, vertreten eine Elite, die international geschätzt wird.
Zum Training sagt Paddel-Amazone Elli Linke: "Drei Tage pro Woche Muckibude oder auf dem Wasser, Laufen oder winters der Paddelkasten sind das Minimum, um Höchstform zu erreichen."
"Vor allem der Teamgeist prägt sich nur durch das gemeinsame Training aus", sagt auch Teamchefin Sandra Finger. Für die Spree-Sisters konnte sie drei wichtige Pokale in Empfang nehmen konnte, nachdem die Damenriege in der besonders harten 500-Meter-Distanz nach einem Wimpernschlag-Finale nur ganz knapp der Mannschaft vom Neckar unterlegen hat. Übrigens: Nicht nur das deutsche Mixed Team fährt nach Australien. Auch das Jugendnationalteam Drachenboot Deutschland fliegt. Seit seiner Gründung 1999 halten Teamleiter Fred Rieger und Trainer Frank-Rüdiger Behrend die Paddler auf Zug. Erfolg bisher: 16 Goldmedaillen alleine bei Weltmeisterschaften - die kann sich auch der Förderverein an die Brust heften, der die Jugend stets unterstützt hat. Gis- BM/DW 09/2007
www.deutsche-drachenboot-meisterschaften.de
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